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„Katharsis“ – darf’s a bisserl Seelenreinigung sein?

with one comment


Wenn ein Film David Lynch gewidmet ist, dann ist das normalerweise für mich ein Grund, ihn zu ignorieren. Ich kann mit solchen Mindfuck-Filmen nicht wirklich was anfangen. Aus diesem Grund war ich schon mal eher skeptisch, als ich von dem offiziell als Lynch-Hommage gehandelten „Katharsis“ von Kawo Reland (Regie, Hauptrolle) und Andreas Reisenbauer (Produzent, Drehbuch) hörte. Doch nach seiner Premiere am 1. November 2010 in Wien war ich beruhigt – es ist mehr ein Lynch light.

Nicht, dass der Film nicht kompliziert und verschachtelt bis zum geht nicht mehr ist – aber immerhin bietet er am Ende eine Auflösung an, was ja bei dem US-Regisseur nicht immer der Fall ist. Nun feiert „Katharsis“ am 15. April im Wiener Schikaneder (wo sonst) seinen offiziellen Kinostart. Weitere Termine und Kinos – u.a. auch in Deutschland – werden noch bekanntgegeben.

Die quasi No-Budget-Produktion (30.000 Euro) beeindruckt u.a. mit einer Vielzahl von Locations und bekannten Akteuren wie Erwin Leder („Das Boot“), dem niederländischen Liedermacher Herman van Veen (ja genau, der den Alfred J. Kwak erfunden hat), Rudy Ruggiero und Barbara Kaudelka. Beim Festival der Nationen 2010 in Ebensee gewann der Streifen einen bronzenen Bär.

Synopsis: Als Paul Saibel von seinem eigenen Bruder hinterbracht wird, dass seine Frau Lisa ihn betrügt, bleibt ihm nichts anderes übrig, als die Schlampe umzubringen. Doch wurde Paul wirklich betrogen? Und was hat es mit dem merkwürdigen Sprengstoffanschlag auf einen Fernsehsendemast auf sich?

Wie eine Marionette lässt sich Paul in die erotische Affäre mit der geheimnisvollen Janette und tief in einen Strudel mysteriöser Ereignisse um seinen allmächtigen Bruder Sam und den Mordermittler Eric Scanetti ziehen. Nach einem Telefonat wird nichts mehr sein wie es war.

Rodja

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Written by HomeMovieCorner

14. April 2011 um 16:04

Veröffentlicht in Indie News

Eine Antwort

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  1. […] die im Gegensatz zu vielen Werken des angehimmelten Regisseurs sogar nachvollziehbar ist, habe ich hier schon mal […]


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