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Western, eiskalt

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Zwar mehren sich die Anzeichen, dass es auch dieses Jahr wieder Sommer wird, dennoch möchte ich Euch kurz (so 90 Minuten lang) in eine eiskalte Welt entführen: „Snowblind“, ein postapokalyptischer Spaghettiwestern, wurde vom deutschen Regisseur Kilian Manning und dem Team von Mangofilm unter Nutzung der  Plattform Wreckamovie.com realisiert. (Wer es nicht weiß: Hinter Wreckamovie.com stehen die Macher von „Star Wreck“ und „Iron Sky“ ).

Den gesamten Film kann man sich online auf YouTube (siehe unten, nach dem Trailer) anschauen oder auf  Vodo.net gratis bzw. gegen eine Spende herunterladen. Wer das bisschen Extra mehr haben will, kann aber auch den Film in 3D auf BluRay mit vielen Specials auf Snowblind-film.com käuflich erwerben.

Den Zuschauer erwarten Western-Flair, Eis, Motorbikes und schießende Bräute – und ein internationaler Cast mit Schauspielern aus den USA, Großbritannien, Deutschland, Irland, Australien und Südafrika. Das Setting wurde mit Green-Screen und jeder Menge CGI bewerkstelligt, der Film selbst nach 18 Monaten Produktion fertiggestellt.

Synopsis: Dem Revolverhelden Clayton Young droht das Erschießungskommando. Im letzten Moment wird er aber von Gouverneur Lafort begnadigt. Aber nur, um auf ein Himmelfahrtskommando geschickt zu werden. Young soll den legendären Söldner Saberneck umbringen.

Saberneck war einst in den Diensten von Lafort, weigerte sich aber eines Tages, Befehle auszuführen – und befreite sogar eine von Laforts Sklaven, um sie zu heiraten. Seitdem verschanzt sich Saberneck mit seiner Braut in seiner befestigten Ranch – und hat jegliche Versuche, seiner habhaft zu werden, blutigst vereitelt. Nun soll ein einzelner Mann sich das Vertrauen von Saberneck erschleichen, um so nah genug an ihn heranzukommen, um die Eliminierung durchzuführen. Pech für Lafort, dass Revolverhelden so ihren ganz eigenen Ehrenkodex haben. Pech für Saberneck, dass seine Braut Naina gewisse Begehrlichkeiten in Young erregt.

Wie Drehbuchautor Kalle-Max Hofmann, der laut imdb.com bei Filmen wie „Contact High“, „Zweiohrhasen“ oder „Pina – ein Tanzfilm in 3D“ visuelle Effekte machte, auf Wreckamovie.com schreibt, wurde der Film für 25.000 Euro produziert. Bis jetzt (der Post ist vom 29.04.2011) flossen allerdings nur 500 Euro zurück – und das bei ungefähr einer halben Million Downloads! Das lässt daran zweifeln, ob diese Art der Web-2.0.-Produktion für Indie-Filmemacher wirklich der Weisheit letzter Schluss ist. Dennoch will das Team von Mangofilm.de auch das nächste Projekt „Vampyre Princess 3D“ auf ähnliche Weise stemmen.

Rodja

Trailer:

Der GESAMTE Film:

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Written by HomeMovieCorner

29. April 2011 um 16:15

Veröffentlicht in Movies (online)

Eine Antwort

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  1. Vielen Dank für den Post Rodja, da warst Du ja wirklich brandaktuell in der Berichterstattung! Du scheinst auch viele treue Follower zu haben, die Zahl unserer YouTube-Abonnenten ist gleich mal um 20% angestiegen 😀

    VG Kalle-Max vom Snowblind-Team

    Kalle Max

    2. Mai 2011 at 13:35


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