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Tartarus

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Die Außerirdischen sind in der Steiermark gelandet – und das schon zu Zeiten Napoleons. Außerdem haben sie nur eins im Sinn: Unsere Frauen! Das ist zumindest die Prämisse des österreichischen Independent-Films “Tartarus” von Stefan Müller.

Österreich, 1813: Veith Schartl (Martin Kroissenbrunner) kehrt nach der Völkerschlacht von Leipzig, in der Preußen, Österreicher und Russen Napoleon besiegten, in sein steirisches Pahlbach zurück. Ihn begleitet sein preußischer Kamerad Jakob Trimm (Moritz Thate). Während Veith am Bein verwundet wurde, trägt Jakob seine Wunden innerlich: Die Kriegsgreuel lassen ihn nicht los. Beide Männer haben keine Familie mehr, doch auf Veith wartet zumindest ein abgelegener Hof als Erbschaft. Dass etwas nicht stimmt, merkt ausgerechnet der Preuße als Erster: Im Wald ist es so seltsam still, kein Vogel zwitschert. Schon nach der ersten Nacht wird ihnen bewusst, dass sie da oben, fern ab des Dorfes, nicht allein sind: Eine blutige Spur führt von ihrem Haus in den Wald hinein. Als Veith und Jakob ihr folgen, kommen sie zu einem zerstörten Lager, in dem sie einen schwer verletzten Mann und zwei seltsame Steine finden, die ein einfaches Rätsel zu ergeben scheinen.

Veith und Jakob bringen den verletzten Mann zu ihren Nachbarn, dem Doktor Heinrich Kranzler (Leopold F.J. Keber) und dessen Schwester Mirabell (Ines Gruber). Doch jede Hilfe kommt zu spät, der Waldbewohner stirbt. Von Kranzler erfahren Veith und Jakob, dass der Verstorbene noch eine Frau hatte – aber von der fehlt jede Spur. Damit im Dorf niemand die beiden Neuankömmlinge des Mordes verdächtigt, will der ehrenwerte Doktor sich als Finder der Leiche ausgeben.

Beunruhigt kehren Jakob und Veith zu ihrer Hütte zurück. Nicht zu Unrecht, wie sich schon in der folgenden Nacht herausstellt. Ihr Heim wird von unbekannten Wesen attackiert. Zwar wehren sich die ehemaligen Soldaten tapfer mit ihren Gewehren, aber sie können nicht erkennen, ob sie überhaupt eine Wirkung erzielen. Als der Angriff aufhört, finden sie eine grauenhaft verstümmelte Frauenleiche vor ihrem Haus – und eine Botschaft, die unmissverständlich die beiden auffordert, den Wesen im Wald weitere Frauen zu bringen.

Während Veith sich dem Willen der Angreifer mangels Aussichtslosigkeit beugen will, beschließt Jakob zu kämpfen. Er kann auch Veith überreden, den mysteriösen Ungeheuern eine Falle zu stellen. Doch als Köder brauchen sie eine Frau. Und damit gehen die beiden bewusst das moralisch fragwürdige Risiko ein, einen Menschen zu opfern…

“Tartarus” ist nach “Legende” – einem Film über den Werdegang eines Superhelden – und dem Mysterythriller „Jenseits“ nun der dritte Spielfim von Stefan Müller und der Grazer Filmgruppe Loom. Die Story wurde von Müller und Veith-Darsteller Martin Kroissenbrunner entwickelt, das Drehbuch schließlich stammt von Kroissenbrunner. Als Budget standen 30.000 Euro zur Verfügung, das von der Cine Styria und der Stadt Graz zur Verfügung gestellt wurde. Trotz der Förderung bezeichne ich den Film als independent, denn um das Geld dreht sonst niemand ohne Selbstausbeutung einen 106-Minüter. Die Dreharbeiten zu “Tartarus” begannen im Oktober 2007 und wurden im Mai 2008 abgeschlossen. Für die historische Kulisse sorgten u.a. das Freilichtmuseum Vorau und das Bauernmuseum Herk auf der Hebalpe in der Steiermark, das Freilichtmuseum Gerersdorf im Burgenland sowie die Lurgrotte Semriach, wo es zu einer schaurigen Begegnung mit den Wesen kommt. Regisseur Stefan Müller hat mit dem Film ein ehrgeiziges Ziel: “‘Tartarus’ soll sowohl Fans des fantastischen Genres wie auch horroruntypische Zuschauer gemeinsam in den Lichtspielhäusern vereinen”, so der 26-Jährige in einer Presseaussendung. Zurzeit befindet sich gerade sein vierter Spielfilm mit dem Arbeitstitel “Biest” in der Vorbereitung.

In Österreich tut sich ja in den letzten Jahren einiges, was den Genre-Film betrifft. Ob Teenie-Slasher (“In 3 Tagen bist du tot”), Backwood-Slasher (“In 3 Tagen bist du tot II”), Kifferkomödie (“Contact High”) oder schwarzhumorigen Film noir (“Brenner-Trilogie” mit Josef Hader) – es gibt da viel Löbliches zu sehen abseits der Sozialpornos und Kabarettistenfilme, die einst die österreichische Filmszene so dominierten. Eine Sparte, die trotzdem ziemlich vernachlässigt wird, ist das fantastische Genre. Ob Sci-Fi oder Fantasy – bei beidem fehlen mir irgendwie die großen, epischen Bilder made in A. Ad hoc fallen einem auch nur Marco Kalantari mit „AINOA“ und eben Stefan Müller mit „Jenseits“ und „Tartarus“ ein – und alle drei kommen quasi aus dem Independent Bereich. Insofern kann man Müller dankbar sein, dass sich hierzulande mal wieder jemand etwas traut.

“Tartarus” hat im Grunde auch die richtigen Zutaten: interessante und ausgefeilte Charaktere, eine halbwegs originelle Story mit durchaus überraschenden Wendungen, brauchbare bis gute Schauspieler, ein tolles Setting, einen mächtigen Soundtrack und einen optischen Film-Look, der sich durchaus sehen lassen kann (was leider aber auch etwas zu color-graded und künstlich wirkt).

Irgendwie klappt es dann aber doch nicht so ganz. Die Zutaten sind zwar da, aber das Ergebnis schmeckt eher fad. Mal abgesehen von einigen historischen Ungenauigkeiten, logischen und sonstigen Fehlern, die den Zuschauer immer wieder aus der Geschichte reißen, ist es vor allem das Erzähltempo, an dem es hakt. Die Szenen sind unnötig in die Länge gezogen, wirken wie ein Kaugummi, der anfangs gut schmeckt, schnell aber an Geschmack verliert und an dem man schließlich lieblos herumkaut. Da hätte man mehr trimmen müssen – und vielleicht wäre aus den überlangen 106 Minuten nur ein 95-Minüter geworden, der aber dann wenigstens den richtigen Erzählfluss gehabt hätte. Dieses Problem trat auch schon bei dem nicht uninteressanten “Jenseits” auf, aber gegenüber dem Mysterythriller von 2006 ist “Tartarus” auf jeden Fall eine beachtliche Weiterentwicklung von Stefan Müller. Insofern darf man auch auf sein kommendes Projekt gespannt sein.

Die Kritik bezieht sich auf die Kinofassung von “Tartarus”. Ob der Film in dieser oder in einer anderen Fassung auf DVD bzw. BluRay erscheint, ist nicht bekannt.

Rodja

INFO: “Tartarus” – Fantasy/SciFi, 106 min., A 2010. Regie: Stefan Müller. Drehbuch/Story: Stefan Müller, Martin Kroissenbrunner. Darsteller: Moritz Thate, Martin Kroissenbrunner, Ines Gruber, Leopold F.J. Keber, Stefanie Kammerhofer, u.v.a. Produktion: Steve Furry, Leopold F.J. Keber, Martin Schneider. Kamera: Martin Schneider. Schnitt: Stefan Müller. Musik: Matthias Erb. Ausstattung & Kostüm: Sandra Derler, Susanne Kirchner. Maske & MakeUp FX: Christina Halitzki, Simon G. Müller. VFX: Peter Kleinsasser, Georg Marius, Robert Niessner, Simon Wendler. Sounddesign & FX: Max Bieder, Steve Furry, Gernot Hofer, Werner Posekany, Rupert Metnitzer. Film-Site: www.tartarus.at; www.loom.at

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Written by HomeMovieCorner

23. Mai 2011 um 16:46

Veröffentlicht in Reviews

13 Antworten

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  1. […] Filmen wie „Jenseits“ oder „Tartarus“ (zum Film, der im Herbst auf DVD erscheint, gibt es hier eine Rezension) durchaus kritisch gegenüber stehe, bewundere ich die Filmemacher rund um […]

  2. FACEPALM —
    Wie kann man einen Film nur so oberflächlich verstehen? Das besondere an Tartarus ist ja gerade, dass darin nicht nur schneller, glatter Horror a la Hollywood Blockbuster steckt – sondern auch ein gehöriger Teil sozialkritik und Tiefgang. Die Charaktere werden ohne große Töne herausgearbeitet. Und dafür braucht es eben Zeit. Die sich der Film nimmt. Doch wie schon Lichtenberg sagte :“Ein Buch ist ein Spiegel, wenn ein Affe hineinsieht, so kann kein Apostel heraus gucken.“. Das trifft halt auch auf Filme und deren Betrachter zu. Mein Tipp: Das nächste Mal weniger Kuagummi kauen und dafür mehr nachdenken beim Zusehen. Vielleicht klappts dann ja auch besser beim Verstehen. Oder man bleibt einfach bei Filmen wie Hatchet, die 1001ste Final Destination Version oder Saw3… da hat man wenigstens den richtigen Erzählfluss…

    Calvin Hobbes

    2. April 2012 at 23:54

    • Wie kann man nur eine Kritik so oberflächlich verstehen? Und wie kommst du bitte auf „Hatchet“, „Final Destination, Version 1001“ oder „Saw 3“? Ich würde „Tartarus“ nie damit vergleichen, mal abgesehen davon dass ich die von dir genannten Filme entweder nicht gesehen oder nicht sonderlich gut fand. („Saw 1“ fand ich z.B. interessant – nicht mehr. „Saw 2“ habe ich mir schon nicht mehr gegeben. Und für „Hatchet“ bin ich das falsche Zielpublikum.)

      Ich könnte jetzt genau so gut sagen: „Dass Du ‚Tartarus‘ als solchen Meilenstein empfindest, lässt eher darauf schließen, dass du sonst eher simpel gestrickte Filme siehst.“ Ja, „Tartarus“ versucht, tiefergehend als die von dir genannten Filme zu sein. Nein, deswegen ist es noch kein geniales Werk. Und das mit dem Affen und dem Buch… das würde ich mir noch mal überlegen – weil sonst müsste ich dir sagen: „Es nutzt nichts, wenn man die Buchstaben zu Wörtern zusammenfassen kann – man muss das ganze Werk verstehen.“ Also lies bitte auch noch die anderen Rezensionen durch, dann siehst du, dass ich von einem anderen Niveau/anderen Erwartungshaltung/anderen Erfahrungen als der normale Blockbuster-Filmkritiker ausgehe. Dann würdest du dir auch solche Spekulationen ersparen.

      PS: Falls du wirklich einen guten Invasionsfilm sehen willst, dann empfehle ich dir „Die Farbe“ (www.die-farbe.com) – da klappt das auch mit der psychologischen Tiefe ganz gut.

      PPS: Gehörst du zum „Tartarus“-Team, weil du so angepisst auf eine Kritik reagierst? Oder ist „Tartarus“ dein persönliches Vorbild, selbst einen Film zu machen?

      PPPS: Falls du ein Loblied durchlesen willst, dann wirst du hier fündig: http://badmovies.de/soap/client.php/Tartarus

      HomeMovieCorner

      3. April 2012 at 03:26

  3. „Wie kann man nur eine Kritik so oberflächlich verstehen? “
    „Und das mit dem Affen und dem Buch… das würde ich mir noch mal überlegen – weil sonst müsste ich dir sagen: …“ usw…
    das klingt jetzt ein wenig wie das Kind im Kindergarten, das – wird es kritisiert- schnell mit einem Ätsch, selber! antwortet, und bei jedem Satz „Du bist genauso blöd“ ruft… naja, das Niveau der Filmkritik wird halt fortgesetzt ^^
    Zu dem wenigen Antwortenswerten:
    Nein, ich bin weder vom Tartarus Team noch in irgendeiner Weise damit verbunden. Genau genommen kenne ich auch bessere Filme, sowie schlechtere- aber vorallem einmal kenne ich bessere Kritiken. Das interessante an Kritikern ist ja, dass sie ihrerseits nicht mit Kritik umgehen können; wenn ich jedoch Rezensionen unter einem gewissen Niveau lese, reizt es micht immer- unabhängig vom Film- sie anzupieksen, um die Luft daraus hinauszulassen. Das kommt davon, wenn man sich fremdschämen muss…
    „Und wie kommst du bitte auf “Hatchet”, “Final Destination, Version 1001″ oder “Saw 3″? Ich würde “Tartarus” nie damit vergleichen“
    Tja, auch da wurde die Kritik an der Kritik wohl nicht verstanden. Ich vergleiche Tartarus gar nicht mit jenen Filmen. Hoppla! Sondern ich vergleiche deinen Anspruch auf Erzähltempi mit jenen Filmen. Im besprochenen Film jedoch wird auf überflüssige Worte verzichtet, dafür sprechen Gesten, Mimik und Bewegungen- und die haben nun einmal ein eigenes Tempo. Mein Spott ist (hauptsächlich) an jene gerichtet, die dies nicht erkennen. Da helfen auch keine Beteuerungen, dass man „von einem anderen Niveau/anderen Erwartungshaltung/anderen Erfahrungen als der normale Blockbuster-Filmkritiker ausgehe“ (denn diese Selbsteinschätzung kann der Realität schlecht standhalten); auch versuche, auf hochformatige Filme („Die Farbe“) zu verweisen, um sein igenes Image aufzupolieren, sind recht arm.
    Apropos: Weil wir gerade bei der Farbe sind: „optischen Film-Look, der sich durchaus sehen lassen kann (was leider aber auch etwas zu color-graded und künstlich wirkt).“
    noch so ein geistiger Hänger… wenn Sie genau hinsehen, werden Sie bemerken, dass die Falschfarben und die Kontrastverstärkung immer nach Niederlagen zum Einsatz kommen. Die Künstlichkeit ist dort durchaus Absicht. Falls Sie das verstehen können, wo Sie schon den Wink der schlechten Filme nicht verstanden haben…
    So, nun sind Sie wieder dran, zurückzuschimpfen^^

    Calvin Hobbes

    3. April 2012 at 12:08

    • Ich glaube, der Nickname Calvin Hobbes passt ganz gut.

      HomeMovieCorner

      3. April 2012 at 12:52

    • Lieber Bill-Wattson-Fan,

      vielen Dank für deine ausführliche Erläuterungen.

      – „Im besprochenen Film jedoch wird auf überflüssige Worte verzichtet, dafür sprechen Gesten, Mimik und Bewegungen- und die haben nun einmal ein eigenes Tempo.“

      Sorry, subtil ist was anderes. Ja, es wird gestikuliert und grimassiert – aber immer um das Äuzerl zu lang, um die Geschichte flüssig zu erzählen. Und an einigen Stellen wird sehr wohl zu lange palavert. Man hat fast das Gefühl, als würde Regisseur Müller seiner eigenen Geschichte nicht trauen und in jeder Szene extra lange drinnen bleiben, damit auch jeder Vollidiot begreift, was vor sich geht – dabei möchte man als Zuschauer schreien: „Himmelherrgott noch einmal, ja, wir wissen dass ihr in einem moralischen Dilemma steckt! Macht’s weiter!“ Das Problem des sich zu lange Ziehens gab es schon bei „Jenseits“ und „Legende – Die Geschichte eines Helden“, den vorhergehenden Loom-Produktionen. Bei „Tartarus“ ist es aber besser geworden.

      – „Sozialkritik“: Da siehst du in „Tartarus“ mehr als ich. Welchen „gehörigen Teil Sozialkritik“ meinst du da konkret? Ich glaube zu wissen, was du meinst – das sehe ich aber nicht als Sozialkritik im herkömmlichen Sinn, sondern eher als psychologisches Dilemma.

      – „Colorgrading/Falschfarben/Niederlagen“

      Es ist schon eine Zeit lang her, dass ich den Film gesehen habe – insofern kann ich mich nicht erinnern, ob das mir zu künstliche Colorgrading sich nur auf den von dir beschriebenen Niederlagen-Szenen bezieht.

      Selbst wenn, ist es aber eigentlich egal, weil es störend war. Natürlich ist es ein durchaus legitimer filmischer Kunstgriff, dass die Stimmung der Szene u.a. durch Änderung der Farbe vermittelt wird. Die Frage ist nur, ob das auch gut gemacht wird. Und in diesem Fall hat mir der VFX-Experte einfach zu tief in den Farbtopf gegriffen. Wenn „Tartarus“ z.B. davon gehandelt hätte, dass die beiden ein paar narrische Schwammerln gegessen haben und sich die Außerirdischen nur einbilden, dann hätte man dieses halluzinogene Colorgrading durchaus verwenden können.

      Ich möchte aber noch hinzufügen, dass ich den Film damals im UCI auf einer riesigen Leinwand gesehen habe. Wo hast du ihn gesehen? Im Kino (kleine oder große Leinwand/auf DVD oder Blu Ray auf kleinem oder großen Bildschirm)? Nur, damit ich weiß, dass wir den Film unter ähnlichen Bedingungen gesehen habe.

      HomeMovieCorner

      13. April 2012 at 20:10

      • Okay, ich habe den Film nicht gesehen und mich hat die Kritik eigentlich dazu angeregt mir den Film (und auch die Vorgänger) einmal anzusehen. Ich finde nicht, dass der Film schlecht gemacht wurde, sondern darauf hingewiesen wurde, wie man einen ohnehin bereits guten Film noch besser(!) hätte machen können. Was legitim ist.

        Und was die „Kritik an der Kritik“ angeht: Nein, Kritiker können oftmals sehr gut mit Kritik von außen umgehen. Allerdings verwechlsen Kritiker der Kritiker oftmals zwei Dinge
        a) zwischen Kritik und Kritiker zu unterscheiden (was eine riesengroßer Unterschied ist, den Rodja Pavlik in seiner Kritik sehr wohl drin hat. Er sagt nicht: Der Filmemacher ist scheiße (um es mal überspitzt zu formulieren), sondern er sagt: Das hätte er besser machen können. Und auch das ist ein großer Unterschied.)
        b) Das die Kritik eine Meinung ist, zu der jeder das Recht hat. Calvin Hobbes hat seine Meinung. Ok. Ihm hat der Film als Meilenstein gefallen. Gut. Schön für ihn. Dem Verfasser der Kritik sind Verbesserungsmöglichkeiten aufgefallen. Auch schön. Und keines der Worte von Calvon Hobbes kann die andere Meinung ändern. Was auch nicht Sinn davon sein sollte.
        Und – weil ich grad dabei bin – kommt dann oft noch C) dazu:
        Geschmäcker sind verschieden. Lebt damit.

        Oliver

        13. April 2012 at 21:56

  4. […] immer öfter verfremdete Farben durch, die zumeist ein wenig störend wirken. In Rodja Pavliks Rezension wird dieser Umstand ebenfalls angesprochen und im Kommentarbereich als Mittel zur Darstellung von […]

  5. Im Großen und Ganzen kann ich Rodjas Sicht teilen, bin aber eine Spur milder gestimmt (http://hhufnagelnstuff.wordpress.com/2012/04/16/tartarus/), was womöglich mit meiner negativen „Jenseits“-Erfahrung zu tun haben dürfte.

    Hinzu kommt wohl der Umstand, dass ich „Tartarus“ zu Hause per DVD zu sehen bekam und mir vor allem die Color-Grading-Sache zwar auffiel allerdings nicht sooo negativ im Gedächtnis blieb. Viel mehr störte mich das gleichbleibend langsame Erzähltempo. Das hätte vor allem zum Finale hin flotter inszeniert werden müssen, immerhin geht es da um eine Konfrontation auf Leben und Tod. Stattdessen pläschert der ansprechend beginnende Film bis zum Ende so vor sich hin.

    PS: Wo in dem Film Sozialkritik vorkommen soll, ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel. Nur weil ein Film ruhig und bedächtig inszeniert wird, ist er dadurch nicht automatisch tiefgründig.

    hhufnagelnstuff

    16. April 2012 at 17:52

  6. […] “Tartarus” einiges vorhalte (siehe Rezension zu “Tartarus” hier), so muss ich dennoch meinen Hut vor den Steirern ziehen. Diesen Mut und dieses Bekenntnis zu […]

  7. […] mag es meiner Rezension von “Tartarus” nicht anmerken, aber ich bin ein Fan der Gruppe Loom rund um Autodidakt […]

  8. […] “Legende”, “Tartarus” , […]

  9. […] Film diesem Genre zurechnen will – Stefan Müllers “Tartarus” (2011 – Kritik hier) ein. Insofern kann man hierzulande schon mal froh sein, wenn jemand mal einen außergewöhnlichen […]


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