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Two Moods – das launische Kurzfilmfestival

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Noch ein Kurzfilmfestival? Muss das sein?

Es muss. Zumindest wenn es nach Indie-Filmemacher Andreas Reisenbauer (u.a. Drehbuchautor und Produzent von “Katharsis”) geht, der das Two Moods Filmfestival ins Leben gerufen hat.

Und was für ein launisches Ding das doch ist. Statt an mehreren Tagen hintereinander, findet das Two Moods Filmfestival an mehreren Tagen verteilt aufs ganze Jahr statt. Der nächste Termin steht auch schon fest: Am 12. Juni um 18:30 Uhr im Topkino in Wien.

Aber das ist nicht nur das einzig Launische am Festival: Wie der Name Two Moods schon andeutet, werden Filme gezeigt, die thematisch zu zwei vorgegebenen Stimmungen oder Begriffen passen. Der aktuelle Termin wird von den Stimmungen “The Amusing and The Fatal” geprägt – also Humor oder Tod. Dabei spielen die Stile keine Rolle, so Reisenbauer in einer Aussendung.  Bei der Zusammenstellung wird weiters auf einen Mix zwischen verschiedenen Regisseuren, Genres und Filmphilosophien geachtet.

Laut Reisenbauer spielt das Two Moods Filmfestival primär Kurzfilme, wobei auch für Langfilme Platz sein soll. Weltpremieren und Österreichpremieren werden bevorzugt. Da oft auch Schauspieler und das Team hinter der Kamera zugegen sind, wird es sicher auch zu spannenden Diskussionen und Gesprächen kommen.

Im Juni werden folgende Filme gezeigt:

  • Fandango Fatal (AUT 2007): Der siebenminütige Kurzfilm von El Moshinsky feiert seine Kinoweltpremiere und wirkt wie ein rauschhafter Albtaum. Der Film ist aus mehr als 7.000 Einzelfotos entstanden.
  • Zuflucht (AUT 2010): Draußen lauert das Grauen, aber drinnen bist du sicher. Sicher? Der siebenminütige Zombie-Kurzfilm von Dietmar Zahn feiert seine Wienpremiere und sogleich Festivalpremiere.
  • Sister (AUT 2010): Der sechsminütige Kurzfilm von Michael Rittmansberger kehrt nach vielen Preisen auf internationalen Festivals wieder zurück nach Wien. Er ist eine extrem intensive Momentaufnahme von Verlust und Trauer.
  • Don Rudolfo (AUT 2011): Der  zehnminütige Kurzfilm feiert seine Weltpremiere. „Don Rudolfo“ von Chris Dohr ist eine kurzweilige Screwballcomedy mit einem fetzigen Soundtrack.
  • Puppenspiel  (AUT 2011): Der  zehnminütige Kurzfilm von Juliana Neuhuber feiert seine Weltpremiere. Puppenspiel ist ein tiefsinniges, barockes Spektakel mit feiner Klinge.
  • Das weiße Kleid (AUT 2005/2011): Dieser zwölfminütige Kurzfilm von Regisseur David Hofer feiert seine Weltpremiere in einer neuen Fassung. Der Film ist ein bildgewaltiger Parforceritt um Gewalt, Gegengewalt und Rache von einem der besten Indiespielfilmcutter dieses Landes („Blue Moon Down“, „Across the Mile“, „Let Me Try Again“)

Der nächste Festivaltermin wird am 20. November 2011 (kurz nach der Viennale) stattfinden.

Rodja

INFO: Two Moods Filmfestival: http://www.catharsismovie.com/twomoods/

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Written by HomeMovieCorner

1. Juni 2011 um 16:12

Veröffentlicht in Indie News

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