HomeMovieCorner

The art of independent movies

Archive for Juli 2011

D:O:F:G – Indie-Power aus Graz

with 2 comments

Ob Inspiration oder reiner Zufall: In Graz, wo die Diagonale – das jährliche Schaulaufen des österreichischen Films – stattfindet, hat sich in den letzten Jahren eine äußerst lebendige Indie-Szene entwickelt. Das beweisen u.a. Spielfilme wie der Invasions-Thriller „Tartarus“ von der Gruppe Loom, die Porno-Komödie „Schlimmer geht’s nimmer“ von David Unger oder der Krimi „Bell Canto“, der seit dem 21. Juli bei Hoanzl auf DVD erschienen ist. Der HomeMovieCorner sprach mit „Bell Canto“-Regisseur Stefan Rothbart über den Film und die starke Grazer Szene.

Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Heinz Auernig, erzählt „Bell Canto“ die Geschichte von einem Bettler, der auf dem Schlossberg in Graz tot aufgefunden wird. Für die Polizei ist es ein Unfall, aber Fremdenführer Tony Blauer (Andreas M.E. Hierzer) und sein britischer Kumpel Duncan (Adrian Sadler) glauben nicht daran. Bei ihren Recherchen entdecken sie, dass der tote Obdachlose in den 1970ern ein bekannter Opernsänger war, der bis zum Auffinden der Leiche eigentlich als entführt und spurlos verschwunden galt. Die Polizei ist ob solcher privater Ermittlungen selbstverständlich wenig erbaut. Und noch jemand beäugt die beiden Freunde misstrauisch: Die Entführer – und die setzen alles daran, dass die Vergangenheit im Dunkeln bleibt. Zeugen beseitigen inklusive.

„Bell Canto“ ist nicht nur der erste Spielfilm der Gruppe Drop Out Films Graz (D:O:F:G), sondern auch das Regiedebüt von Stefan Rothbart. Ursprünglich hat der 25-Jährige eine HTL für Flugzeugtechnik besucht, doch auf einem Sommerkurs wurde er mit dem Filmemacher-Virus infiziert. Mit einem Freund gründete er den Verein D:O:F:G, in dessen Rahmen Kurzfilme wie „KillaZ“ oder „Das Leben ist ein Traum“ verwirklicht wurden. Vor allem für ihr Erstlingswerk haben sie viel Lehrgeld zahlen müssen: „Wir haben uns einfach ins kalte Wasser geworfen. Anfangs sind wir ziemlich oft auf die Schnauze gefallen, aber wir haben wahnsinnig viel gelernt.“ Mittlerweile arbeitet Rothbart als freischaffender Autor und Filmemacher und ist neben einem Studium auch politisch tätig. Das soll aber nur eine Zwischenstation sein, denn der Grazer hat sich bei einigen Filmakademien im In- und Ausland beworben.

Dass im Independent-Bereich ein Roman verfilmt wird, ist schon mal sehr ungewöhnlich. „Den Autor, Heinz Auernig, lernte ich auf der Buchpräsentation kennen“, erzählt Rothbart im Interview. „Für mich war das eine ideale Geschichte, die mit unseren geringen Mitteln auch umsetzbar war. Heinz war von meiner Idee, sein Buch zu verfilmen, auch sofort angetan. Er ließ uns jegliche Freiheit bei der Umsetzung – er wollte einfach sehen, was andere aus seiner Geschichte machen“, so der Regisseur. Von 2006 bis 2008 saß Rothbart an der Drehbuch-Adaption. Eine gar nicht so einfache Aufgabe, da „Bell Canto“ nicht unbedingt der typische Filmstoff sei, findet Rothbart. Auch ließ er immer wieder Buchautor Auernig über die Drehbuchfassungen drüberlesen: „Für ihn musste die Geschichte immer noch stimmig sein, das war mir sehr wichtig.“

Nach den oben genannten Kurzfilmen, bei denen Rothbart vor allem als Autor und Produzent fungierte, wollte D:O:F:G mit „Bell Canto“ den Schritt in die „Königsklasse“ Spielfilm wagen. Für die Haupt- und wichtigen Nebenrollen konnten auch viele Akteure der Grazer Theaterszene verpflichtet werden. „Für die Hauptrolle des Tony Blauer kam für mich nur Andreas Hierzer in Frage. Ich kenne Andreas von meinem ersten Filmprojekt her. Früher hat er sehr viel Theater in Graz gespielt und war bei kleineren Produktionen dabei, bis wir ihn für uns entdeckt haben.“ Nur Adrian Sadler als Tonys Kumpel Duncan ist der einzige Laie in der Hauptbesetzung. Rothbart: „Er ist eigentlich Dozent an der FH Joanneum in Graz, aber wir brauchten unbedingt einen Engländer für die Rolle. Adrian hat sich dann als absoluter Glücksgriff erwiesen.“

Auch bekannte Gesichter wie der Kabarettist Reinhard Nowak („Muttertag“, „Jenseits“ von Loom) oder der Schauspieler August Schmölzer („Schindlers Liste“, „Tatort“) konnten für die Mitarbeit gewonnen werden. „Dass Reinhard Nowak und August Schmölzer zugesagt haben, war dann eine Überraschung. Eigentlich habe ich beide nur auf gut Glück angeschrieben – doch dass auch beide zusagen würden, damit habe ich nicht gerechnet. Besonders über die Zusage von August Schmölzer haben wir uns gefreut, da er eine wichtige Schlüsselrolle im Film übernahm“, erzählt der Filmemacher.

Den Cast zu finden war relativ einfach im Gegensatz zur Team-Findung. Da Rothbart und Co-Regisseur David Lapuch den Film in einem Stück drehen wollten, musste die Crew auch bezahlt werden: „Gute Leute können es sich nicht leisten, acht Wochen umsonst zu arbeiten. Das stellte uns auch finanzierungstechnisch vor ein Problem.“ Grob gerechnet hatte der Krimi ein Gesamtbudget von ca. 105.000 Euro, wobei 70.000 Euro von Sponsoren in Form von Sachleistungen (Versicherung, Catering, etc.) zur Verfügung gestellt wurden. „Wir mussten unsere zahlreichen Kontakte in der Branche ausnutzen, um auch die Kosten für das Equipment niedrig zu halten. Auch die Stadt Graz ist uns sehr entgegen gekommen – schließlich war es dem Bürgermeister ein persönliches Anliegen, diesen Film zu unterstützen“, erläutert Rothbart. Man darf wohl annehmen, dass die Überlegungen des Bürgermeisters auch tourismusfreundlicher Natur waren, schließlich zieren zahlreiche Grazer Sehenwürdigkeiten den Film. „Graz ist quasi ein eigener Hauptdarsteller“, gibt sich Filmemacher Rothbart überzeugt.

Gruppen wie Loom, DIEMfilm, Dreistil oder eben D:O:F:G machen Graz zum Hotspot für Indie-Filmer. Den Grund für das verstärkte Auftreten der Nachwuchs-Szene vermutet Regisseur Rothbart vor allem im Fehlen einer funktionierenden Filmwirtschaft in der steirischen Hauptstadt. Dem gegenüber stehen einschlägige Ausbildungsstätten wie die HTBLVA Ortwein, die für ständigen Filmernachwuchs sorgen. Für solche Leute ist eben auch D:O:F:G gedacht. „Mittlerweile ist D:O:F:G ein Netzwerk für Jungfilmer geworden. Wir bieten eine Plattform zur Präsentation, und da wir jetzt auch schon recht viel Erfahrung haben, beraten wir auch hin und wieder den Nachwuchs oder bieten Praktika an“, erläutert Rothbart. „Fakt ist aber: Die professionelle Szene ist in Deutschland bzw. auch in Wien. Was in der Steiermark an kommerziellen Filmen gemacht wird, ist im Grunde ‚ORF 2-Kinderkram‘ (Anm. der Redaktion: Auf ORF 2 laufen z.B. die Rosamunde-Pilcher-Verfilmungen). Alles beschränkt sich auf TV, und TV ist eben nicht Film, sondern Fernsehen.“

Rothbart sieht das gewaltige Potenzial der steirischen Szene, ist aber mit der Gesamtsituation nicht ganz zufrieden: „Die jungen Leute haben einfach begonnen, sich selbst zu organisieren, weil es im Bereich Film ansonsten keine Aussichten gibt. Graz ist zwar ein gutes, kreatives Pflaster für den Nachwuchs, aber die Politik wird einiges tun müssen, um dieses Potenzial zu nutzen. Ansonsten wandern die Leute ab“, sieht der Filmemacher die Lage zwar nicht hoffnungslos, aber auch nicht unbedingt rosig. „Wir hatten ja das Glück, dass in den letzten zwei bis drei Jahren sehr viele TV-Produktionen in der Steiermark waren, was im Grunde gut für die Jobsituation der Filmemacher war, aber auch dazu geführt hat, dass die Fördertöpfe von ausländischen Produzenten abgegrast wurden“, meint der Regisseur.

Aus diesem Grund engagiert er sich auch seit längerer Zeit politisch gegen diesen „Fördertourismus“. „Es gibt eine sehr starke Tendenz hin zu einem steirischen Autorenkino. Graz ist dabei, sich von Wien unabhängig zum zweiten Filmzentrum zu entwickeln“, ist der 25-Jährige überzeugt. „Filme wie ‚Die unabsichtliche Entführung der Elfriede Ott‘ haben da wesentlich dazu beigetragen, dass die Politik auf den Geschmack von steirischen Produktionen gekommen ist“, erläutert Rothbart. „Und auch ‚Bell Canto‘ wird in der Rückbetrachtung wesentlich ernster genommen, weil er in Graz doch recht bekannt wurde.“

Nachdem mit der DVD-Veröffentlichung nun auch das letzte Kapitel der Produktion „Bell Canto“ abgeschlossen ist, kann sich Stefan Rothbart anderen Agenden widmen. Dabei wollen er und sein Team sich vom Nachwuchsfilm Richtung professionelle TV- und Kino-Branche weiterentwickeln. Rothbart: „Wir denken über die Gründung eines neuen Labels nach, das wir mehr kommerzieller ausrichten wollen – sprich: eine Firma. Es ist zwar alles noch sehr vage, aber vermutlich wird D:O:F:G unter anderen Betreibern weiterlaufen.“

Zurzeit sind auch einige Filmprojekte in Vorbereitung. So will Stefan Rothbart einen Kurzfilm, der kurz nach den Napoleonischen Kriegen in der Steiermark spielt, drehen. In diesem wird ein Kriegsveteran von einem Großbauern um Hab und Gut betrogen und sinnt auf Rache. Weiters arbeitet Rothbart gerade an einem historischen Roman über die Belagerung des Grazer Schlossberges durch die Franzosen im Jahre 1809, der als Grundlage für eine Verfilmung dienen soll. „Es gibt inzwischen ein paar interessierte Produzenten, denen die Story gefällt. Aber wie das bei Historienfilmen oft so ist, wird etwas gezögert. Daher soll die Geschichte zuerst als Roman kommen und bei entsprechendem Erfolg für eine Verfilmung herangezogen werden“, hofft Rothbart.

Autor: Rodja Pavlik

INFO: www.dropoutfilms.orgwww.bellcanto.at. Sämtliche Fotos mit freundlicher Genehmigung von D:O:F:G – Drop Out Films Graz.

Advertisements

Written by HomeMovieCorner

27. Juli 2011 at 17:42

Veröffentlicht in Articles

„Big Buck Bunny“: Alt, aber immer noch gut

with 3 comments

„Big Buck Bunny“ (2008) ist, genau wie „Sintel“, über den hier schon mal berichtet wurde, ein Animationsfilm, der mit Hilfe jeder Menge Freiwilliger, Spenden und Gratis-Software wie dem 3D-Grafik-Programm Blender veröffentlicht wurde – und das unter einer Creative Commons Lizenz. Das bedeutet, dass man sich den Film nicht nur gratis anschauen oder gratis verbreiten kann, man darf sogar das Material verwenden und weiter verarbeiten, so lange das eigene Endprodukt dann auch wieder kostenlos der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt wird. (Für genauere Details bitte auf die entsprechende Site gehen.)

Inhalt: Big Buck Bunny ist ein großer, gemütlicher Hase, der sich an der schönen Natur und Schmetterlingen erfreut. Doch es kann der größte Einfaltspinsel nicht in Frieden leben, wenn es den drei bösartigen (Und ich meine bösartig. Mann, müssen die eine schreckliche Kindheit gehabt haben!) Nagetiere Frank, Rinky und Gamera nicht gefällt. Doch irgendwann einmal reicht es auch dem friedfertigsten Hasen.

„Big Buck Bunny“ kann man sich unter der unten angeführten Site downloaden – oder direkt bei YouTube anschauen.

Rodja

Tipp: Auf jeden Fall bis zum Ende des Abspanns warten.
Foto: Bigbuckbunny.org

Written by HomeMovieCorner

26. Juli 2011 at 17:52

Veröffentlicht in Movies (online)

Nackte Tatsachen bei den Bud Short News

leave a comment »

Hui… langsam wird’s heiß bei den „Bud Short News“, die uns da Karl-Martin Pold und Sarah Nörenberg liefern. Die beiden tun ja auch wirklich alles, um ihren Dokumentarfilm „Sie nannten ihn Spencer“ zu finanzieren. Da fallen sogar die Hüllen.

Nun ja, zumindest häppchenweise… Durften wir in den ersten News noch Martins Fußsohlen (igitt) bewundern, dürfen wir diesmal sogar etwas von Sarahs entzückendem Rücken erblicken. Wenn es so weitergeht, werden die beiden bei Folge 720 wohl ganz nackt zu sehen sein. (Ich hoffe, ich habe jetzt nicht das Konzept der „Bud Short News“ verraten.)

Um was es inhaltlich geht? Ach, interessiert das angesichts der nackten Tatsachen denn noch?

Okay, okay – eine neue Crowdfunding-Kampagne wurde ins Leben gerufen, um den markanten Stuntman Riccardo Pizzuti in Frankreich für ein Interview zu besuchen. Das ist übrigens der Silberhaarige, der in vielen Spencer & Hill-Filmen eins auf die Schnauze bekommt. Und der soll so gar nicht gut auf die Helden unserer Jugend zu sprechen sein.

Rodja

Written by HomeMovieCorner

25. Juli 2011 at 16:48

Veröffentlicht in Indie News

Jugendsünde von Marco Kalantari

leave a comment »

Dass Marco Kalantari einen Sinn für große Bilder, Emotionen, Pathos und epische Endzeit-Sci-Fi hat, hat er ja bereits mit „Ainoa“ bewiesen. Doch irgendwo muss das ja seinen Ursprung gehabt haben. Eine erste Spur liefert der Film „Mechcommander“ aus dem Jahr 2000, der bereits all die großen Themen, die in „Ainoa“ zu finden sind, gefühlvoll anreißt.

Rodja

Written by HomeMovieCorner

25. Juli 2011 at 16:46

Veröffentlicht in Movies (online)

Zach und Bauer wechseln vom Indie- ins Profi-Lager

leave a comment »

Die österreichische Filmgruppe Open Door Productions – bestehend aus Matthias Bauer und Bastian Zach – hat 2003 den preisgekrönten Kurzfilm „[infinite]“ und 2006 mit einem Budget von ca. 25.000 Euro den Independent-Spielfilm „3 Zimmer. Küche. Tod.“ auf die Beine gestellt. Seitdem ist zwar schon eine Weile vergangen, untätig war das Duo dennoch nicht: Für einen geplanten Mysterythriller wurden sie von einer renommierten Produktionsfirma unterstützt und erhielten sogar eine Drehbuchförderung. Letztendlich wurde leider nichts daraus, doch Bauer und Zach ließen sich nicht entmutigen und machten aus der Not eine Tugend: Sie schrieben, basierend auf dem Drehbuch, den Roman „Morbus Dei – Die Ankunft“.

Aber auch filmisch gibt es demnächst was zu sehen – und zwar auf einer professionelleren Ebene als ihre bisherigen Filme. Bauer und Zach haben nämlich das Skript zum ersten österreichisch-schweizerischen 3D-Film „One Way Trip 3D“ geschrieben, der im September in den Lichtspielhäusern starten soll.

Synopsis: Acht junge Leute (u.a. Tanja „Der Aufschneider“ Raunig und Austro-Scream-Queen Sabrina „In 3 Tagen bist du tot I + II“ Reiter) fahren mit Proviant und Zelten in den Jura. Es ist Herbst und Hochsaison für den Spitzkegeligen Kahlkopf – den eigentlichen Grund des Ausflugs. Dieser kleine Pilz hat es in sich: Die Einnahme bewirkt für einige Stunden einen wunderbaren Trip. Alles läuft bestens, bis einer der Jungs mit zerschlagenem Gesicht vom Bierholen zurückkommt und im Schein des Lagerfeuers vor die anderen hinfällt. Plötzlich zieht auch noch ein Sturm auf und die Telefone funktionieren nicht. Sie suchen Schutz in einem nahegelegenen Bauernhof, doch das ist ein Schritt vom Regen in die Traufe – jetzt sitzen sie in der Falle. Gejagt von ihren unheimlichen Verfolgern beginnt ein rasanter Todesrausch.

Für die Site Horrorpilot.com haben die beiden Drehbuchautoren ein bisschen aus dem Nähkästchen geplaudert (hier zum Interview). Einen ersten Trailer gibt es auch schon – und ich hoffe, dass „One Way Trip 3D“ als Genrefilm mehr taugt als der gerade in Österreich laufende Alpengrusel „Sennentuntschi“.

Rodja

Written by HomeMovieCorner

22. Juli 2011 at 17:05

Veröffentlicht in Latest Talk

Love hurts

with one comment

Ja, Liebe schmerzt – davon kann auch der Schweizer Trickfilmer Simon Oberli in seinem Werk „der Liebesfilm“ ein Lied singen. Aber dieser Amor ist auch ein selten blödes Exemplar von einem Liebesboten.

Rodja

INFO: http://www.trickfilmer.ch

der Liebesfilm from Simon Oberli on Vimeo.

Written by HomeMovieCorner

20. Juli 2011 at 13:51

Veröffentlicht in Movies (online)

„Nydenion“: Regisseur Jack Moik spricht Klartext

with 3 comments

Seit Jahren verfolge ich nun die Entstehungsgeschichte des deutschen Sci-Fi-Films „Nydenion“ – und zwischenzeitlich hatte ich durchaus die berechtige Sorge, dass das Werk von Regisseur Jack Moik nie vollendet wird. Ich war also positiv überrascht, als vor ein, zwei Jahren wieder verstärkte Aktivitäten auf der Film-Site wahrzunehmen waren. Und nun scheint es, dass der Film im Herbst heuer auf DVD erscheint. Yeah!

Zugegeben, die unten angeführten Teaser (für einen Trailer gibt der eine zu wenig von der Story preis) überzeugen vor allem durch Schauwerte. Die Story scheint 08/15 – und dass der Regisseur auch noch den Hauptdarsteller gibt, lässt einen etwas stutzen. Doch nun habe ich ein sehr aufschlussreiches Interview gelesen, das Jack Moik mit dem Journalisten und Roman- und Drehbuchautor Torsten Dewi für dessen Blog www.wortvogel.de geführt hat. Und jetzt will ich den Film noch dringender als vorher sehen. Gut gemacht, Herr Moik und Herr Dewi.

Rodja

Hier geht es zum Interview: „Nydenion“ reloaded: Interview mit Jack Moik

FOTO: PR – www.nydenion.com

Written by HomeMovieCorner

15. Juli 2011 at 16:14

Veröffentlicht in Indie News

„Dreynschlag“ – bis das Blut fließt

with 4 comments

Bevor Marco Kalantari mit „Ainoa“ (2005) einen der wenigen österreichischen Sci-Fi-Filme ins Kino brachte, lieferte er mit dem Kurzfilm „Dreynschlag“ (2002) noch eine atemberaubende Zweikampfstudie. Allerdings sollte man das Ganze auf einer Leinwand betrachten…

Rodja

Written by HomeMovieCorner

14. Juli 2011 at 16:43

Veröffentlicht in Movies (online)

The Asylum, billiger Wein und Moviepilot.de

leave a comment »

Ich habe hier ja schon einmal meinen Hut vor The Asylum gezogen. Die US-Filmemacher bringen regelmäßig zum Filmstart großer Hollywood-Blockbuster sogenannte „Mockbusters“ auf DVD heraus. Das sind billig produzierte Schundfilme, die den großen Vorbildern z.B. vom Namen und der Story her ähneln – und meistens auf dem gleichen geistigen Niveau sind.

Nun hat jemand von der Filmsite www.moviepilot.de zwei der Macher dieser Mockbuster interviewt. Einfach köstlich… selbst wenn der schale Geschmack von gepanschtem Wein bleibt.

Rodja

Written by HomeMovieCorner

11. Juli 2011 at 17:55

Veröffentlicht in Latest Talk

Blutige Ernte im Ersten-Weltkriegsdrama „Herbst“

leave a comment »

Seit einiger Zeit verschlinge ich Filme über den Ersten Weltkrieg: Da gibt es natürlich Perlen („Im Westen nichts Neues“, „Westfront 1918“, „Wege zum Ruhm“), übelste Propagandafilme („Hell’s Angels“, „Stoßtrupp 1917“), die zumindest filmhistorisch und technisch interessant sind, bis hin zu absolut substanzlosen Filmen (der neue „Rote Baron“, „Passchendaele“) so ziemlich alles.

Um so gespannter bin ich auf das, was sich da an der FH Salzburg entwickelt. Unter der Regie von Florian Eidenhammer wird dort zurzeit das Erste Weltkriegsdrama „Herbst“ realisiert.

Synopsis: Max und David lieben auf unterschiedliche Art und Weise das gleiche Mädchen. Während des Ersten Weltkriegs werden die von Grund auf verschiedenen Männer zu Freunden. Als genau diese Loyalität zerbricht, erstickt in einer Kettenreaktion alles im aufkommenden Chaos.

Über die Crowdfunding-Plattform Pling kann man das Projekt auch finanziell unterstützen. Der Film soll 2012 fertig gestellt werden, einen ersten Trailer gibt es aber schon.

Rodja

Herbst – Official Trailer from Lisa Eidenhammer on Vimeo.

Written by HomeMovieCorner

11. Juli 2011 at 17:22

Veröffentlicht in Indie News