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„Iron Doors 3D“ – auf DVD und Blu-ray

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Heuer im März feierte „Iron Doors“, der erste unabhängig in Deutschland produzierte 3D-Spielfilm, seine Kinopremiere (in D, nach A oder CH kam er meines Wissens nach nicht). Ab 16. August gelangt der Film nun unter dem Titel „Iron Doors – Entkommen oder sterben“ auf DVD und Blu-ray (3D) über das Label KSM in den Handel.

Der in Deutschland gedrehte Film wurde auf dem 3D Film Festival Los Angeles mit dem Preis “Bester 3D-Spielfilm” in der Kategorie „3D-Spielfilm konvertiert” ausgezeichnet – und schlug damit Blockbuster wie “Piranha 3D”.

Synopsis: Der junge Mark (Axel Wedekind) erwacht in einem verschlossenen, tresorartigen Raum und kann sich nicht erklären, wie er in diese Situation geraten ist. Weil er einen üblen Streich seiner Kollegen vermutet, nimmt er die Situation zunächst mit Galgenhumor. Doch nach mehreren Tagen ohne Wasser und Nahrung muss er sich eingestehen: Niemand wird ihm helfen, wenn er nicht selbst etwas unternimmt. Die massive eiserne Tür erweist sich als unüberwindlich, aber es gelingt Mark unter unsäglichen Mühen, ein Loch in die Betonwand zu meißeln. Endlich atmet er auf, denn jenseits der Mauer ist es hell. Winkt dort die Freiheit? Als Mark sich durch das Loch zwängt, wird ihm schlagartig klar: Der Albtraum hat gerade erst begonnen.

Schauspieler Axel Wedekind (“Der letzte Lude”, “Fussballerfrauen”, “Shoot The Duke”) und Regisseur Stephen Manuel (“Perfect hideout”, “Der letzte Lude”, “Harald Schmidt-Show”, “Alarm für Cobra 11”, “Lexx – The Dark Zone”) haben den Film mit ihrer eigenen Firma Fullfeedback Productions ohne Filmförderung und ohne Fernsehmittel gestemmt. Das Drehbuch stammte von US-Drehbuchautor Peter Arneson, den die beiden Deutschen über eine Drehbuchagentur im Internet kennen lernten.

Von Anfang an war der Film als 3D-Erlebnis geplant. “Bei 3D denkt man meist nur an die üblichen Blockbuster-Effekte. Es gibt aber bisher kaum Filme, die den räumlichen Eindruck nutzen, um sich buchstäblich mehr in die Figuren hineinzuversetzen. Denn durch die 3D-Technik wird der Zuschauer viel intensiver in die Handlung einbezogen und kommt dichter an die Figuren heran”, erläutert Regisseur Manuel. Da aber nur zehn Drehtage zur Verfügung standen, war ein reiner 3D-Dreh nicht möglich. Manuel: “Es ist schon schwierig genug, einen normalen Spielfilm komplett in zehn Tagen abzudrehen – in 3D war das einfach nicht machbar: Der technische Aufwand mit 3D-Kameras ist größer, die Setups der einzelnen Einstellungen nehmen mehr Zeit in Anspruch. Deshalb entschlossen wir uns, in 2D zu drehen, und planten gleichzeitig eine spätere Konvertierung ein.” Diese führte die US-Firma PassmoreLab in San Diego letztendlich durch.

Um die Strapazen und ihre Auswirkungen glaubhaft rüberzubringen, unterwarf sich “Mark”-Darsteller Axel Wedekind einer rigorosen Diät, mit der er schon einige Tage vor Drehbeginn begann: “Ich habe nur noch 200 bis 250 Kilokalorien zu mir genommen – also nur zehn Prozent meines täglichen Bedarfs.” Die Mahlzeiten setzten sich dementsprechend aus einem Apfel als Frühstück und einem Stückchen Huhn zum Abendessen zusammen. Die Dreharbeiten dauerten insgesamt zehn Tage, unterbrochen von einem Wochenende. Da er auch an diesen Tagen Diät hielt, musste Wedekind insgesamt zwölf Tage hungern. Auch bei Flüssigem hielt er sich zurück, trank nur einen halben Liter pro Tag. Um den Erschöpfungszustand noch glaubhafter rüberzubringen, schlief er auf dem harten Fußboden und machte ständig Liegestützen. Zur Sicherheit war auch ein Arzt am Set. Der Verlauf des körperlichen Verfalls von “Mark” zwang das Team auch dazu, strikt chronologisch zu drehen. Solche Strapazen machen aber dann die kleinen Dinge des Lebens um so schöner. “Selten hat mir ein Bier so gut geschmeckt wie auf der Abschlussfeier”, so Wedekind in einer Presseaussendung.

Rodja

INFO: www.irondoors3d.com
FOTO: KSM GmbH

Iron Doors 3D – Offizieller Deutscher Trailer HD from Fullfeedback Productions on Vimeo.

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Written by HomeMovieCorner

12. August 2011 um 10:51

Veröffentlicht in Indie News

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