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Linz sendet „Liebessignale“ nach Wien

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Diesmal kommt aus Linz ein kleiner, feiner Indie-Streifen. Dieter Strauch, der 2003 die damalige HomeMovieCorner-Redaktion mit seinem auf 8mm gedrehten Selbstfindungsdrama „Der Kälteeinbruch“ schockte, liefert diesmal mit „Love Signs“ eine Liebeskomödie ab. Nachdem der Streifen, den Strauch mit seiner Very Vary Filmproduction stemmte, in Linz lief, feiert er nun am 6. Oktober 2011, 19:00 Uhr, im Schikaneder-Kino seine Wien-Premiere.

Synopsis:Hanna (Julia Ransmayr) glaubt, Zeichen des Schicksals zu erkennen und richtet ihr Leben danach aus. Sie beginnt eine Beziehung mit Ludwig (Peter Michael Kellner), einem geradezu perfekten und gefühlvollen Mann. Dann kehrt der nach einem Autounfall im Rollstuhl sitzende Robert (Florian Jung) nach acht Jahren in Wien in seine Heimatstadt Linz zurück und versucht Anschluss an die alte Clique, zu seiner letzten Freundin Lilli (Susanna Kellermayr) ‐ Hannas Schwester ‐ zu finden. Hanna empfängt das ungewöhnlichste Zeichen ihres Lebens und riskiert ihre Liebe und die Beziehung zu ihrer Schwester. Ein turbulenter Reigen der Gefühle im Hexenkessel einer Kleinstadt nimmt seinen Lauf. -Indisches Essen, offene Käfigtüren und die Donau weisen den Weg in die Befreiung aus der eigenen Umklammerung.

Regisseur und Drehbuchautor Dieter Strauch beschreibt „Love Signs“ als einen Film über die Unmöglichkeiten der Liebe. „Männer wie Frauen stilisieren Details hoch bis zur Idealisierung: Schweigen wird als ‚poetisch‘ und geheimnisvoll interpretiert – auch wenn eine bloße Kommunikationsstörung vorliegt. Kurz: Die Menschen basteln sich ihr Idealbild eines Partners und bilden sich vieles ein, um über weniger schöne Charakterzüge hinwegzutrösten.“

Wie Strauch gegenüber den „OÖ Nachrichten“ erzählte, wurde der 85-minütige Film in nur zwölf Tagen mit einem Budget von 5.000 Euro realisiert. „Wir hatten nirgends Drehgenehmigungen, also ist es teilweise zugegangen wie bei der Kriegsberichterstattung. Wir filmten mit drei Kameras gleichzeitig, damit wir so schnell und authentisch wie möglich alles abdrehen konnten“, so Strauch zur Zeitung. Aber wie kann man einen Film mit nur 5.000 Euro realisieren? Strauch: „In Wirklichkeit gar nicht. Man dürfte es auch nicht, denn dann sagt dir beim nächsten Projekt möglicherweise jemand, dass du eh nicht mehr Geld brauchst…“

Rodja

INFO: http://www.love-signs.at; http://www.veryvary.com

LOVESIGNS – Trailer from Dieter Strauch on Vimeo.

Written by HomeMovieCorner

30. September 2011 um 16:10

Veröffentlicht in Indie News

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