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„Der Kreis Luther“ – Giftgas-Terror in Wien

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Schöne Grüße aus dem fernen Asien, wo Marco Kalantari derzeit seinen Lebensmittelpunkt hat und aufwendige Werbefilme dreht. Der österreichische Regisseur („AINOA“, „Dreynschlag“ – wurde bereits hier vorgestellt) hat gerade seinen Kurzfilm „Der Kreis Luther“, den er 1997 im zarten Alter von 23 Jahren auf der Filmakademie in Wien gedreht hat, online gestellt. Aufgrund seiner Laufzeit ist der Film mit Wolfgang Böck, Michael Rast und Gabriela Benesch für YouTube auf zwei Clips geteilt worden.

Erfreulicherweise ist der Film noir, der ein bisschen von „Seven“ bzw. ganz kräftig von den realen Geschehnissen rund um die Aum-Shinrikyo-Sekte in Japan (1993) und den Davidianern in Waco (1995) inspiriert wurde, sehr düster geworden. Hätte man den Kurzfilm so im Fernsehen gezeigt, hätte man sich den unnötigen Zweiteiler „Das jüngste Gericht“ (2008) ersparen können.

Rodja

Teil 1:

Teil 2:

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Written by HomeMovieCorner

14. November 2011 um 20:01

Veröffentlicht in Movies (online)

4 Antworten

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  1. Danke für die Mitteilung. Mittlerweile bin ich eh „Follower“. Dann übersehe ich auch nicht ständig neue Artikel. 😉

    „Der Kreis Luther“ krankt schon ein wenig an der Unerfahrenheit(?) von Kalantari. Die ständigen eingesprungenen Stunts, die etwas zu stark von „Seven“ abgekupferte Verfolgungsjagd durch das Treppenhaus…
    Andererseits ist das ein schön düsterer und kompakter Film. Hat mir gut gefallen.
    Michael Rast wäre in einigen Momenten ja wie eine jüngere Version von Christian Berkel durchgegangen.

    Patrick

    24. November 2011 at 16:32

  2. Ich… habe… einen Follower. Einen! Wie konnte das denn passieren?! Ich habe doch eh immer aufgepasst. 😀

    Ja, der Film hat so seine Fehler – und er wirkt auch ein bisschen antiquiert. Letzteres ist kein Wunder, da er von 1997 stammt – und da hat sich seither viel in der Bildsprache getan. Allerdings zitiert Kalantari nicht ungeschickt aus den Filmen seiner Zeit. Und dafür, dass er erst 23 war, als er den Film gedreht hat, kommt er ziemlich erwachsen rüber. Da verzeihe ich auch, dass einige Sachen auch irgendwie unmotiviert platziert wirken (z.B. der Sprung). Ich glaube, da wollte Kalantari einfach nur ausloten, wie man solche Sachen macht.

    Auf jeden Fall bin ich froh, dass ich den Film doch noch mal sehen konnte. Mir scheint, dass er gekürzt wurde. Bei der Recherche bin ich nämlich des öfteren auf Berichte gestoßen, dass der Film 40 Minuten lang sei.

    Das mit dem Berkel hat mich zum Schmunzeln gebracht. Der Vergleich stimmt.

    HomeMovieCorner

    25. November 2011 at 08:06

  3. So ein „Follower“ kommt in den besten Familien vor. 😉

    Patrick

    3. Dezember 2011 at 19:11

  4. […] sich mehr Besucher verdient. Mittlerweile ist Kalantari (und hier beziehe ich mich auf Artikel des HomeMovieCorner) nach einem Aufenthalt in Island, seinen neuen Arbeitshauptsitz in Asien, wo er Werbefilme […]


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