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Indie-Film „Das Werwolfspiel“ in den österreichischen Kinos

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werwolfspiel „Wer sich vor dem Wolf fürchtet, der soll nicht in den Wald gehen.“

Am 7. Mai startet der österreichische Mysterythriller „Das Werwolfspiel“ von Johanna Rieger in den österreichischen Kinos.

Synopsis: Die Ärztin Rosa kehrt nach 25 Jahren wieder in das abgelegene Ferienhaus ihrer Familie zurück. Das einsame Haus im Wald birgt ein wohlgehütetes, dunkles Geheimnis aus Rosas Vergangenheit, dem sie sich endlich stellen will. Und damit auch ihren „Spielkameraden“ von damals. Mit dem ersten Zug des Rollenspiels „Die Werwölfe vom Düsterwald“ brechen die alten Muster und festgefahrenen Rollenverteilungen wieder auf. Aber das Spiel entwickelt ein Eigenleben und fordert nach und nach seine Opfer ein.

Wie Regisseurin und Drehbuchautorin Johanna Rieger im Presseheft erklärt, bezieht sich der Film auf das mehrfach ausgezeichnte französische Kartenspiel „Die Werwölfe von Düsterwald“. Darin geht es um eine Dorfgemeinschaft, die von Werwölfen heimgesucht wird. Ziel des Spieles ist es, als Mensch die Werwölfe ausfindig zu machen und zu töten bzw. vice versa. Es geht also um Tarnen, Täuschen, Lügen erkennen und… Mord. „Ich habe sehr viele Freunde, die dieses Spiel spielen und habe mir gedacht, es würde sich anbieten, darüber einen Horrorfilm zu machen“, so Rieger. Ihr Film dreht sich um ein dunkles Geheimnis aus Rosas Kindheit, das sie mit ihren Spielkameraden von damals unfreiwillig verbindet – „Und dem möchte sie sich nun stellen, indem sie die ‚Freunde‘ von damals einlädt“, erklärt die Filmemacherin. Dabei würde die Dramaturgie dem Ablauf des Spieles folgen.

Rieger hat bis jetzt vor allem Erfahrungen mit ihrer Sitcom „Marie hat voll die Krise“ gemacht, die zuerst auf Okto und nun auf W24 gesendet wird. „Ich habe ja bisher nur Comedy gedreht. Aber es macht großen Spaß, da richtig drauf zu drücken und eine finstere Seite auszuleben!“

Den Film, der ca. 20.000 Euro Budget verschlungen hat, hat Rieger ohne Förderungen gestemmt. Sie denkt, dass das Anträge stellen und das Warten auf die Zusagen einfach zu viel Zeit gekostet hätten. „Ich bin ein sehr ungeduldiger Mensch. Dann ist irgendwann die Luft draußen. Wenn ich höre, dass Leute zwölf Jahre brauchen, bis sie ihr nächstes Projekt realisieren, dann wird mir übel. Ich hab mir gedacht, ich möchte noch vor der Pension einen Horrorfilm machen. Und es ist halt auch so, dass ich glaube, dass man als Newcomerin, die nicht von der Filmakademie kommt, jetzt auch nicht so große Chancen hat.“ Auch auf Filmstartförderung wurde verzichtet* – dennoch konnten Kinos in Wien, Oberösterreich und Niederösterreich gewonnen werden, den Film zu zeigen.

Rodja

* So weit ich mich an ein Gespräch mit einem anderen Filmemacher erinnere, bekommt ein Film nur dann eine Startförderung, wenn er auch schon eine andere Förderung vorzuweisen hat. Ohne Filmförderung also auch keine Startförderung. Das ist aber schon einige Jahre her, dass ich das gehört habe – und es kann sein, dass da einige Fakten – auch erinnerungstechnisch – nicht mehr stimmen.

INFO/BILD: www.daswerwolfspiel.com

Written by HomeMovieCorner

5. Mai 2013 um 12:15

Veröffentlicht in Indie News

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