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Too Long Fu

with one comment


toolongfu_smallZwar ist der österreichische Filmemacher Hermann Aichwalder mit seinem Versuch, den Thriller „Internal Games“ via Crowdfunding (über das Projekt wurde hier berichtet) erst einmal gescheitert, d.h. aber noch lange nicht, dass er aufgibt (weil… aufgeben tut man nur einen Brief, wie Aichwalder schon mal richtig anmerkte).

Bis es aber etwas Neues von „Internal Games“ gibt, kramen wir etwas Älteres aus: Hermann Aichwalder hat nämlich mit seiner Gruppe Popcorn Cinema einige Kurzfilme gedreht, u.a. 2009 „Too Long Fu“. Die action-geladene Krimi-Farce wartet mit bekannten Schauspieler aus der österreichischen Indie-Szene auf, wie Thomas Nash („Bis zum Horizont, dann links“, „Blonder Engel“), Alexander E. Fennon („Secret Service(s)“, „Vedunia – The Hunted“, „Day Of The Devils“) und Philipp Stix („Schlimmer geht’s nimmer“), und ist gespickt mit Zitaten aus Spaghetti-Western. Fein finde ich auch die Anspielungen auf die Recalde Sisters, deren Film „Diktatoren küssen besser“ zu einem der skurrilsten Indie-Filme Österreichs zählt, und auf David Ungers Pornodreh-Farce „Schlimmer geht’s nimmer“.

Synopsis: Gansterboss Big Ossi schickt seinen Handlanger – den Blonden – und seinen Neffen Kurt, der neu im Business ist, los, um Rico, der mit einer Tasche Koks die Seiten gewechselt hat, zurück zu bringen. Ein einfacher Auftrag, wären da nicht noch eine schwer bewaffnete Girliegang namens Recalde Sisters, eine unbekannte chinesische Killerin sowie ein betrunkener Tierarzt.

Ich muss ja sagen, dass ich so meine Schwierigkeiten mit „Too Long Fu“ habe. Obwohl der Film ja eher im Low-Budget-Bereich angesiedelt ist, punktet er doch mit einiger Hochglanz-Action auf. Aber die Pointen sind schon ziemlich zäh bzw. mit Gewalt gewollt.:-/

Bin übrigens gespannt, wie lange YouTube braucht, um darauf zu kommen, dass in dem Clip nackte Brüste zu sehen sind. Normalerweise drehen die so etwas ja sofort ab.

Rodja

INFO: www.popcorncinema.at; www.toolongfu.at

Written by HomeMovieCorner

3. Januar 2014 um 00:00

Eine Antwort

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  1. Es ist schon wieder länger her, seitdem ich „Too Long Fu“ das erste Mal gesehen habe aber der damalige Eindruck täuschte nicht. Ein charmante österreichische Gangsterkomödie, bei der leider einige Schmähs nicht so zünden, wie man sich das wohl dachte. Das wirkt oftmals zu bemüht.
    Vor allem den Burger-Gag konnte/kann ich nicht ausstehen.

    Mir gefiel jedoch, dass die Effekte und die Ton-Ebene passten und Philipp Stix gab einen feinen Gangsterboss. Thomas Nash als Blonder hat mir auch gefallen.
    Da sehe ich schon Potential für einen Spielfilm, weshalb ich ja auch noch immer auf „Internal Games“ hoffe.

    …und „Peterchen und der Wolf“ muss ich mir auch endlich einmal ansehen.

    Patrick

    3. Januar 2014 at 15:15


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