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Crowdfunding-Teaser zu „Iron Sky II – The Coming Race“

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© Ironsky.net

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So wird es also enden…

2012 erzählte der Finne Timo Vuoronsela mit viel Augenzwinkern und B-Movie-Charme in seinem Film „Iron Sky“ von Nazis, die vor Ende des Zweiten Weltkrieges auf den Mond flüchteten und in der Jetztzeit einen Angriff auf die Erde planen. Anscheinend war die Mondbasis aber nur ein Ablenkungsmanöver, denn in Wirklichkeit haben sich die Nazis (besser: eine nicht menschliche Herrscherrasse mit sehr viel Nazi-Symbolik) im Inneren der Erde versteckt. Und Blondi ist kein Schäferhund, sondern ein T-Rex. Zumindest dürfte das mal der vorläufige Plot zum zweiten Teil der Indie-Satire mit dem Titel Iron Sky II – The Coming Race sein.

Synopsis: 20 Jahre nach den Ereignissen im ersten Teil ist die ehemalige Nazi-Mondbasis die letzte Zuflucht der Menschheit. Die Erde wurde durch einen atomaren Weltkrieg verwüstet. Doch tief im Inneren der Erde lauert eine noch viel größere Gefahr: Die Vril, eine alte Reptilien-Rasse von Gestaltenwandlern, die vor Äonen bereits einen Teil der Entstehungsgeschichte der Menschheit beeinflusst hat.

Ich muss zugeben, der erste Teil von „Iron Sky“ hat mich nicht so ganz von den Socken gehauen, wie ich es erhofft hatte. Aber nicht die Story ist es, die den Film bemerkenswert macht, sondern die Art, wie er entstanden ist. „Iron Sky“ katapultierte Crowdfunding und Crowdsourcing in das Bewusstsein der Filmindustrie. Das erste Mal wurde in internationalem Ausmaß die Macht der Fans, der Crowd im Internet, eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Das Budget wurde unter anderem von den Fans aufgebracht, „Iron Sky“ lief weltweit in den Kinos an und war in allen Medien vertreten. Und dafür Hut ab.

Nun will Vuorensola es wieder wissen. Für „Iron Sky II – The Coming Race“ hat er auf Indiegogo wieder eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. Die CF-Summe beträgt erst mal 500.000 US-Dollar, für den Film ist ein Gesamtbudget von 15 Millionen US-Dollar geplant (wobei laut Aussage des CF-Trailers 40 Prozent schon stehen sollen). Wie genau die Restsumme zusammen kommen soll, versuche ich gerade von Timo Vuorensola selbst zu erfahren.

Ich halte Crowdfunding noch immer für eine interessante, neue Methode. Doch in letzter Zeit hat es – meinem Gefühl nach – einen Rückschlag gegeben (Siehe Zach Braff und sein Herumjammern bezüglich „Wish I Was Here“, dass man ihn nicht mehr soooo lieb hat wie früher). Aber das war nach all der Anfangseuphorie auch zu erwarten.

Rodja

PS: Was mir gerade eingefallen ist. Die US-Filmfließbandwerkstatt The Asylum hat ja einen Mockbuster zu „Iron Sky“ herausgebracht. In „Nazis At The Centre Of The Earth“ (deutscher Titel: „Nazi Sky – Die Rückkehr des Bösen“) befinden sich ja die Ewiggestrigen unter dem Ewigen Eis des Nordpols. Hm, hat sich Timo Vuorensola da ein bisschen revanchiert und ausgerechnet von den Kopierern kopiert? ;-D

INFO: Film-Site: www.ironsky.net; Crowdfunding-Kampagne: www.indiegogo.com/projects/iron-sky-the-coming-race–2

Teaser

Crowdfunding-Trailer

Written by HomeMovieCorner

7. November 2014 um 11:29

Eine Antwort

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  1. Jep, Zustimmung. Ich fand „Iron Sky“ zwar streckenweise ganz amüsant und als Trashfilm auch stellenweise sehr gelungen, aber hier war/ist die Entstehungsgeschichte interessanter denn das fertige Produkt.

    Patrick

    12. November 2014 at 13:06


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