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„Scary Fairy Tale“ feiert im März Premiere

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© Christian Varga

© Christian Varga

Ein etwas anderes Märchen…

Lange Zeit war es um Christian Varga, Schöpfer von so tarantinoesken Spielfilmen wie „Sweet Vienna“ oder „Selawi“ (2006) ruhig. Doch nun meldet sich der österreichische Filmemacher mit einem Märchen der etwas anderen Art zurück. „Scary Fairy Tale“ feiert am 6. März 2015 in den Breitenseer Lichtspielen um 20:00 und um 22:00 Uhr Premiere. Die Tickets für die Premiere gibt es gratis, man muss aber bei Regisseur Christian Varga (cvfilm1@gmail.com) reservieren.

Das Drehbuch zu dem Psychothriller-Märchen, das stark an Rotkäppchen angelehnt ist, lieferte der Autor Thomas Cerveny („Sin Francisco“, „Kurt Stein – Ein Schwein wird Privatschnüffler“), über den Varga meint, dass er „einfach einen geilen, sehr visuellen Schreibstil hat“.

Synopsis: Lea (Johanna Mucha) ist jung, attraktiv und unverschämt. Von ihrem begonnenen Musikstudium gelangweilt, träumt sie von einer Karriere als Rockstar. Um über die Runden zu kommen, fährt sie regelmäßig Essen für alte Menschen aus. Lea verdankt den entspannten Job ihrem geduldigen Onkel Herbert, den sie aber genauso wenig ernst nimmt wie alle anderen Männer. Die letzte Klientin auf Leas Tour wohnt außerhalb der Stadt, in einem alten Haus am Waldrand. Dort soll seit kurzem ein gefräßiger Wolf sein Unwesen treiben. Während unerschrockene Anrainer Jagd auf die Bestie machen, läuft Lea arglos in die Fänge des Bösen und muss erkennen, wie kurz das Leben sein kann.

Nur einen Tag nach der Premiere, nämlich am 7. März 2015, stellt Regisseur Christian Varga seinen Spielfilm kostenlos auf seiner Homepage www.cv-film.at zum Downloaden oder Streamen strong>kostenlos zur Verfügung. „Wir werden die Filme nun der Welt schenken – keiner soll bezahlen müssen, um sie sehen zu können“, erklärt Varga seine Philosophie in einer Presseaussendung. Das nicht ohne Hintergedanken, denn möglichst viele Klicks sollen die Finanzierung weiterer Projekt verwirklichen.

Wer „Scary Fairy Tale“ dennoch auf großer Leinwand sehen möchte, hat auch nach dem März-Termin seine Chancen: Der Film wird noch am 4., 11., 18. und 25. April sowie am 2. Mai 2015 in den Breitenseer Lichtspielen gezeigt – dann kostet der Eintritt aber etwas. „Leider war es unmöglich, irgendein Kino dazu zu bewegen, den Film für den Zuseher kostenfrei zu spielen, so dass ich mir dachte, wenn die Kinoliebhaber schon zahlen müssen, dann soll es auch etwas Gutes haben – und deswegen habe ich mich entschlossen, den Film exklusiv in den Breitenseer Lichtspielen zu zeigen. Denn die Erhaltung des ältesten dauernd bespielten Kinos der Welt macht für mich Sinn“, so Varga.

Rodja

INFO: www.cv-film.at

Written by HomeMovieCorner

15. Februar 2015 um 12:56

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