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Are you ready for „Kung Fury“?!?

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© Laser Unicorns/Andreas Bennwik

© Laser Unicorns/Andreas Bennwik

Miami in den 1980ern war einfach Scheiße zu leben.

Die Klamotten sehen beschissen aus, die Leute rennen mit Uzis in der Gegend herum und ballern dich nieder, wenn ihnen dein Ghettoblaster taugt, und du kannst nicht mal einen Arcade-Spieleautomaten treten, ohne dass der nicht gleich Amok läuft. Doch es gibt Hoffnung. Super-Cop Kung Fury (Hauptdarsteller, Drehbuchautor, Produzent und Regisseur David Sandberg in Personalunion) sorgt dafür, dass doch noch Recht und Gesetz aufrecht erhalten werden (Hm? Und was ist mit den ganzen Schießereien, die da trotzdem passieren?!?)

Einst war er ein normaler Streifenpolizist, der zusammen mit einem Partner einen Ninja verfolgte. Als sein Freund vom Ninja eliminiert wurde, wurde Kung Fury vom Blitz getroffen und von einer Kobra gebissen… UND WURDE KARATE-SUPER-COP KUNG FURY!!! (Ich habe jetzt nicht mitbekommen, wie er vor der Transformation hieß – ist das wichtig?) Und seitdem kämpft er noch mehr an der Seite der Justiz – und sorgt für jede Menge Kollateralschaden, sehr zum Unwillen seines Vorgesetzten.

Doch dann kommt etwas noch Böseres in diese ohnehin schon schlechte Welt: Karate-Champ Adolf Hitler alias Kung Führer reist durch die Zeit in die 1980er. Mittels eines Anrufs killt er fast das ganze Polizeirevier von Kung Fury. Der junge Cop sieht nur einen Ausweg: Er muss in die Zeit zurück reisen, um Hitler in Nazi-Deutschland auszuschalten. Den Weg dorthin bzw. den Zeitsprung zurück kann ihm nur Computerhacker Hackerman verschaffen. Doch der verkalkuliert sich und schickt Kung Fury noch weiter zurück – und zwar in die Zeit von Laser-Raptoren und von Walküren gerittenen T-Rexen. Kann King Fury da noch die 80er-Jahre retten?

„Kung Fury“ ist ein schwedischer Kurzfilm von David Sandberg und seiner Produktion Laser Unicorns (man achte auf das eine Arcade-Spiel am Anfang), das mittels Crowdfunding auf Kickstarter (Ziel: 200.000 Dollar – Erreicht: 630.019 Dollar – ja, wollt Ihr mich verarschen?!? Aber okay, die CF-Aktion war Ende 2013, Anfang 2014. Da war ja Crowdfunding noch eine Goldgrube.) finanziert wurde. Es ist eine Hommage an die 80er-Jahre, an VHS, an He-Man und GI Joe, Computerspiele (Hej, ich habe einen ZX Spectrum gesehen! Awesome!) und die Karate- und Actionfilme der damaligen Zeit.

Na ja, wem’s gefällt. Ich bin ja der Meinung, dass Filme, die so gewollt auf Trash machen, nicht immer funktionieren. Insofern ist „Kung Fury“ für mich keine Ausnahme. Aber ein paar nette Gags hat er schon. Und „Badewaschl“ David Hasselhoff trällert das Endlied „True Survivor“.

Rodja

INFO: www.kungfury.com; „Kung Fury“ auf Facebook: www.facebook.com/KungFuryOfficial

Written by HomeMovieCorner

29. Mai 2015 um 04:43

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