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Archive for April 18th, 2016

Filmmagazin „Evil Ed“ – 30 years and still rollin‘

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© Evil Ed

© Evil Ed

Podcasts? Sind die nicht damals bei dem Meteoriten ausgestorben?

Spaß beiseite. Aber wer hört denn heute noch Podcasts? Bzw. gibt es denn noch welche? Wurden die nicht alle durch Youtuber wie Bibi abgelöst? (Ui, da rüttelt jemand aber sehr provokant am Watschenbaum…)

Gut, ab und zu schau ich mal bei „Stichwort: Drehbuch“ vorbei, aber das war’s dann auch schon. Aber das könnte sich mit der Site „Evil Ed“ von Dia Westerteicher ändern. Ausgehend von einem Underground-Filmmagazin, das Dia 1986 – damals noch mit Schreibmaschine (yay!) – produzierte, ist „Evil Ed“ nun im Internet gelandet. Neben einem Archiv (das sich langsam mit den ersten 80er-Ausgaben füllt) gibt es jede Menge Reviews zu (auch aktuelleren) Filmen und viele Podcast-Rubriken. Eigentlich zu viele, um alle hier vorzustellen. (Um ehrlich zu sein, ich bin noch nicht alle durch…)

Eine eigene, geschriebene Rubrik widmet Dia „Star Wars“. Viele zusätzliche Redakteure sorgen bei „Evil Ed“ für Abwechslung und den Magazin-Charakter. In der Rubrik „Evil Ed – Der phanstastische Podcast“ bespricht z.B. Dia zusammen mit dem in Salzburg residierenden Regisseur („Die Muse“, diverse Musikvideos), Filmkenner und Blogger („Wilsons Dachboden“) Christian Genzel seltsame Themen, Genre-News und schlechte Filme. Auch Gäste laden sie – dank Skype – ins Studio, wie z.B. den Star der österreichischen Indie-Szene, Thomas Nash („Secret Service(s)“, „Blockbuster“).

Zwar tauchen hie und da technische Probleme bei solch Mehrfach-Skype-Konferenzen auf, das trübt aber den Genuss der Gespräche nur wenig. Hier werde ich sicher öfters mal vorbeischauen und -hören.

Rodja

INFO: http://evil-ed.de/; auf Facebook: www.facebook.com/groups/1600573043492557

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18. April 2016 at 09:49

Crowdfunding für LGBT-Doku „Enchanted – Love makes a family“

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© Eva Schirmer

© Eva Schirmer

Familie hat viele Gesichter – neben dem traditionellen Modell gibt es auch Patchwork und – immer bewusster bzw. sichtbarer werdend – auch das Regenbogen-Modell.

Schauspielerin Michaela Kis und die Künstlerin Stephanie Satzinger haben sich zusammengetan, um mit „Enchanted – Love makes a family“ eine Dokumentation über so genannte Regenbogen-Familien zu drehen.

Ein sehr persönlicher Film über Menschen, die in einer „traditionellen“ heterosexuellen Beziehung lebten – mit allem, was dazu gehört. Partnerschaft, Ehe, Kinder. Und sich dann in einen Menschen des gleichen Geschlechts verliebten. Wie geht man damit um? Wie gesteht es man dem eigenen Partner, der Familie, gar den eigenen Kindern? Mit welchen Anfeindungen hat man zu kämpfen? Und welche Lichtblicke gibt es in dieser Situation?

Diesen Fragen wollen Kis und Satzinger nachgehen und interviewen dafür schwule und lesbische Paare, einige der Ex-Partner und auch betroffene Kinder. Für die Fertigstellung der Dokumentation benötigen die Filmemacherinnen noch 6.000,- Euro, die sie nun mit einer Crowdfunding-Aktion auf Startnext stemmen möchten. Bis zum 30. April 2016 kann das Projekt noch unterstützt werden.

Rodja

INFO: https://www.startnext.com/enchanted-film; auf Facebook: www.facebook.com/EnchantedFilm.

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18. April 2016 at 08:21