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The art of independent movies

Jagon

with 2 comments


Junge deutsche Filmemacher sind hungrig nach Genre. Okay, das sind österreichische Filmemacher auch. Aber man würde vermuten, dass bei den Deutschen doch eher das Geld dafür vorhanden ist als in Österreich.

Doch bis dato haben deutsche Genrefilme oftmals etwas Hölzernes an sich. An der Kasse floppen sie oft – und danach traut sich wieder niemand an Genrefilme ran. Alle blicken nach Hollywood und seufzen: „Ach, Amerika, das wäre doch was.“

Ja, US-Genrefilme sind oft flotter und leichtfüßiger inszeniert. Aber das kann man nur mit Erfahrung machen. Und wenn man nach einem misslungenen (oder auch nicht so gut gelungenem Film) das Handtuch wirft, wird das nix mit der handwerklichen Sicherheit. Also: Üben, üben, üben!

Doch zurück zum Thema: Filmemacher Murat Eyüp Gönültas hat im Rahmen der Filmakademie Baden-Württemberg nun den beeindruckenden Fantasy-Kurzfilm „Jagon“ abgeliefert.

Synopsis: Eine Sarazenen-Prinzessin wird von mysteriösen Häschern und einem Bogenschützen durch den Wald gejagt. Sie verliert ihren Schutz – einen Rosenkranz. Den wiederum findet ein Pilzsammler…

Dass Deutsche langsam den Dreh rausbekommen, wie man Action inszeniert, hat zuletzt Shawn Bu mit seinem Star Wars-Fanfilm „Darth Maul: Apprentice“ (hier vorgestellt) wieder einmal bewiesen. „Jagon“ hier hat zusätzlich noch den gewissen Schuss Epik. Zwar wird man hier nicht ganz das Gefühl los, dass unter dem Motto „style over substance“ gedreht wurde – dennoch hat „Jagon“ dieses Etwas, das auf eine größere Geschichte, eine größere Welt dahinter schließen lässt. Man darf gespannt sein, wo der Weg Regisseur Murat Eyüp Gönültas führen wird…

Rodja

INFO: https://www.facebook.com/jagonthemovie/

Written by HomeMovieCorner

3. September 2016 um 18:13

2 Antworten

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  1. Hi!

    Boah. Muss ich daheim ganz ansehen. Hab nur die ersten 3 min geschaut – das Intro ist ja sehr Herr der Ringe inspiriert (muss ja kein Fehler sein). Macht Lust auf mehr.
    Mal sehen.

    mfg
    joe

    J. R. Hermes

    5. September 2016 at 08:35

    • Wie gesagt, sehr „style over substance“. Aber man bekommt eine Ahnung, dass dahinter mehr stecken könnte. Eine größere, vielschichtigere Geschichte. Insofern sehe ich es als Fingerübung und warte auf einen mindestens 120-minütigen Spielfilm.😀

      HomeMovieCorner

      6. September 2016 at 06:58


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