Trailer zu „Portae Infernales“ online


© Mitternachtsfilm
2006 drehte der Wiener Filmemacher Markus Wimberger mit „Flesh For The King“ einen kleinen, aber feinen Trash-Film rund um einen serienmordenden Elvis-Doppelgänger. 2013 folgte mit „Bloody Monsters“ ein eher durchwachsener Spielfilm, der durchaus seine originellen Momente hatte. Nun arbeitet seine Produktionsfirma mit dem schaurig-poetischem Namen Mitternachtsfilm zusammen mit Herbert Gantner („Broken Sight“) und Philip Lilienschwarz an dem Anthologiefilm „Portae Infernales – Drei Tore zur Hölle“. Für die drei Episoden „Agonia“, „Die Bruderschaft des östlichen Tores“ und „Inhumanity“ konnten u.a. die Schauspiellegenden Helmut Berger („Ludwig II.“, „Der Denver-Clan“, „Der Pate 3“, „Blutsfreundschaft“) und Erwin Leder („Das Boot“, „Underworld“, „Spielzeugland endstation“) gewonnen werden. Weitere bekannte Schauspieler, die mitwirken, sind unter anderem Alexander Fennon („Secret Service(s)“, „Die Frau in Gold“) und Kristina Kostiv („German Angst“, „Paranormal Demons“). Vor ein paar Tagen wurde nun der Trailer veröffentlicht.

Das Projekt kam zustande, als Wimberger 2015 Philip Lilienschwarz in Wien kennenlernte. Der deutsche Filmemacher stellte gerade seinen Film „Absolutio – Erlösung im Blut“ in den Breitenseer Lichtspielen vor. „Ich wusste da bereits, dass er das Drehbuch zum ‚Blood Feast’-Remake (Anm.: Das 1963 gedrehte Original von Herschell Gordon Lewis gilt als erster Splatterfilm der Filmgeschichte.) von Marcel Walz geschrieben hat. So war ich neugierig und wir kamen ins Reden“, erzählte Wimberger dem HomeMovieCorner. „Philip hatte dann die Idee, eine Horror-Anthologie zu machen – und ich beschloss, dieses Projekt mit ihm, Frens Mike und Herbert Gantner anzugehen.“

Zuerst wurde die Episode „Agonia“ von Philip Lilienschwarz realisiert. Darin wird Lisa von zwei Männern auf offener Straße betäubt und entführt. Sie erwacht angekettet auf dem Dachboden eines alten Hauses. Wehrlos ist sie den Misshandlungen eines maskierten Sadisten ausgeliefert. Durch ein übernatürliches Ereignis ergibt sich jedoch eine unerwartete Wendung.

© Frens Mike/Mitternachtsfilm
Für seine eigene Episode „Die Bruderschaft des östlichen Tores“ hatte Wimberger zu dem Zeitpunkt noch keine konkrete Idee. „Einige Zeit später lernte ich dann den Schauspieler und Autor Jackie Wulf kennen, der eine interessante Story-Idee hatte. Gemeinsam haben wir dann das Drehbuch für diese zweite Episode geschrieben.“ Darin geraten drei Studenten in die Fänge eines mysteriösen Professors, der Anführer eines geheimen Satanszirkels ist.

Wulf stieg dann ebenfalls als Ko-Produzent ein. „Durch den gemeinsamen Freund Dominic Marcus Singer (Anm.: „Hermann mit der Schneeschaufel“) ergab sich dann ein Kontakt zu Helmut Berger, den wir dann für eine Gastrolle gewinnen konnte.“ Über Jackie Wulf wiederum konnte dann Erwin Leder gewonnen werden. Für ein originelles Setting sorgten die Burg Plankenstein nahe Scheibbs und die Universität Wien.

Die dritte Episode „Inhumanity“ organisierte Regisseur Herbert Gantner selbstständig. „Er schrieb das Drehbuch und hat auch Team und Schauspieler organisiert – wir haben ihn da vorwiegend produktionstechnisch unterstützt“, so Wimberger. In der Episode geht es um Kai, der – von inneren Dämonen geplagt – sich an jenen Menschen rächen will, die ihn einst psychisch und physisch quälten. Ganz oben auf der Liste steht dabei Kais Klassenlehrer Dr. Böhler.

Anschließend wurde die Rahmenhandlung von Wimberger und Schauspieler Frens Mike geschrieben, die Anfang 2019 gedreht wurde. Die geschichtliche Klammer dreht sich um Chefinspektor Faber (Erwin Leder) und seinen Assistenten Ebner (Frens Mike), die in allen drei Fällen ermitteln.

Die Premiere von „Portae Infernales – Drei Tore zur Hölle“ wiederum ist für den Herbst 2019 geplant.

Rodja

INFO: „Portae Infernales“ auf Facebook: https://www.facebook.com/PortaeInfernales

Trailer:

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