Erik Schmitts „Cleo“ kommt in die Kinos


© Filmpresskit/Detailfilm
Vor kurzem sah ich das Plakat zum Film „Cleo“ – und ehrlich gesagt war’s das dann auch schon. Hat mich nicht angesprochen (obwohl ich einen Faible für Rothaarige habe), das Ganze verschwand auch schnell wieder aus dem Kurzzeitgedächtnis.

Doch dann sah ich den Trailer und wurde stutzig. Das kam mir doch bekannt vor: Dieser Stil. Diese Effekte. Und ja, jetzt auch die Schauspielerin. Ein kurzer Blick auf imdb – und dann musste ich mich für meine Voreingenommenheit schelten. „Cleo“ ist das Spielfilmdebüt von Erik Schmitt und startet am 25. Juli 2019 in den deutschen Kinos. (Edit 17.07.2019: In Österreich startet der Film laut Polyfilm am 26. Juli 2019. Im Rahmen des Sommerkinos Niederösterreich findet am 6. August 2019 ein Screening im Schlosshof Kino statt.)

Erik Schmitt ist mir tatsächlich kein Unbekannter. Zusammen mit Stephan Flint Müller gründete er nämlich die Filmproduktion Kamerapferd, von der bereits der hier vorgestellte Kurzfilm „Nashorn im Galopp“ stammt. Und Müller wiederum begeisterte mich 2005 bei meinem ersten Besuch bei den Independent Days in Karlsruhe mit „Fliegenpflicht für Quadratköpfe“ (der hier auch schon vorgestellt wurde). Nachdem ich Müller aber nicht in den Credits von „Cleo“ gesehen habe, frage ich mich schon, was aus dieser Zusammenarbeit wurde. Aber zurück zu „Cleo“.

Inhalt: Die verträumte Cleo (Marleen Lohse) fühlt sich ihrer Heimatstadt Berlin auf ganz besondere Weise verbunden. Ihr größter Wunsch ist es, die Zeit zurückzudrehen – mit Hilfe einer magischen Uhr, die von den legendären Gebrüdern Sass erbeutet wurde und seither verschollen ist. Die junge Frau hofft, mit ihr den frühen Tod ihrer Eltern verhindern zu können. Eines Tages begegnet sie dem Abenteurer Paul (Jeremy Mockridge), der auf einem Hausboot lebt und eine Schatzkarte ersteigert hat. Gemeinsam begeben sie sich auf einen aufregenden Trip durch die pulsierende Großstadt, bei der Cleo nicht nur auf verrückte Typen und urbane Legenden trifft, sondern auch Paul langsam näher kommt. Angekommen im Untergrund Berlins muss sich Cleo die wichtigste aller Fragen stellen: Soll sie die Zeit überhaupt zurückdrehen?

Wer „Nashorn im Galopp“ sieht, wird Ähnlichkeiten zum Trailer von „Cleo“ wiedererkennen. Und tatsächlich sieht Regisseur Schmitt laut Presseheft u.a. das „Nashorn“ als eine Art Vorübung für den Langfilm, der nicht von ungefähr ein Gefühl à la „Die fabelhafte Welt der Amelie“ aufkommen lässt. Für den Film recherchierte Schmitt laut Presseheft mehrere Jahre. „Mir war es wichtig, den Zuschauern ein Berlin nahe zu bringen, das sie so vielleicht noch nicht gesehen haben, ein Berlin fernab von Berghain und Brandenburger Tor. Ich wollte eigene Geschichten und Mythen der Stadt erzählen, weil all diese Geschichten Berlin ausmachen!“, so Schmitt.

Laut Presseheft wurde „Cleo“ an 50 Drehtagen an 100 Motiven in, um und auch unter Berlin gedreht. Der Film vereint „In-Camera“-Effekte, also Tricks, die direkt am Set hergestellt wurden, mit digital bearbeiteten Effekt. Insgesamt entstanden 100 Stunden Drehmaterial, die in einer ersten Schnittversion auf 210 Minuten zusammengeschnitten wurden. Die finale Version dauert 99 Minuten und enthält rund 1.800 Schnitte.

Rodja

INFO: https://cleo.movie/

Und hier noch einmal zur Erinnerung die „Klassiker“

„Nashorn im Galopp“

„Fliegenpflicht für Quadratköpfe“

FLIEGENPFLICHT FÜR QUADRATKÖPFE (2004) from Stephan Flint Müller on Vimeo.

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