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Archive for the ‘Indie News’ Category

„Raiders!“ – Der größte Fanfilm aller Zeiten auf dem /slash Filmfestival

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© Jeremy Coon Productions

© Jeremy Coon Productions

Das /slash Filmfestival, das heuer vom 22. September bis 2. Oktober in Wien stattfindet, ist wohl das größte Genre-Festival in Österreich.

Dennoch hat es sich bis dato nicht in mein Herz spielen können. Ich geb’s zu, ich bin nicht DER Genre-Fan, der überall rein muss, wo auch nur ein Hauch von Genre vorkommt. Ein paar Filme habe ich mir auf dem /slash zwar angeschaut, aber dass ich mir die Tage rot im Kalender anstreiche… nein, das ist nicht unbedingt der Fall. Wohl auch, weil das /slash nicht unbedingt ein Abspielort deutschsprachiger Indie-Filme ist. Da gibt es andere, bessere Festivals.

Gut, heuer würde mich „Angriff der Lederhosenzombies“ des Österreichers Dominik Hartl („Beautiful Girl“) locken, aber der kommt auch so in die Kinos. Insofern muss ich ihn mir nicht wirklich im Rahmen des Festivals anschauen.

Aber dann ist da dieses eine „Indiana Jones“-Triple-Feature am 24. September – und ich glaube, da werde ich schwach. Und damit meine ich nicht „Raiders of the Lost Ark“, „Indiana Jones and the Temple of Doom“ und „Indiana Jones and the Last Crusade“ (Sorry, Spielberg & Lucas, aber über den sogenannten Teil IV hüllen wir mal den Mantel des Schweigens. Das war wohl nix.) – sondern „Raiders of the Lost Ark“, den 1:1-Fan-Film „Raiders of the Lost Ark: The Adaption“ von Eric Zala und Chris Strompolos und die Dokumentation darüber, „Raiders!: The Story of the Greatest Fan Film ever made“ von Tim Skousen und Jeremy Coon. Zumindest zwei von diesen drei Filmen will ich sehen!

Um was geht es?

Nun ja, über „Jäger des verlorenen Schatzes“ (USA 1981) brauche ich wohl keine Worte zu verlieren. Es geht um die Einführung des peitschenschwingenden Archäologen Dr. Henry Walton Jones Jr. alias Indiana „Indy“ Jones, der die sagenumwobene Bundeslade sucht und dabei den Nazis in die Quere kommt. Der Film begeisterte ganze Generationen, so auch Chris Strompolos und Eric Zala, die 1982 als Elfjährige beschlossen, den Film nachzudrehen. Und zwar 1:1. Für die Adaption, die nun in Wien uraufgeführt wird, mussten sie jeden Satz und jede Szene transkribieren, fackelten beinahe ein Haus ab und setzten sich auch sonst noch anderen Gefahren aus. Nach sieben Jahren war der Film fast fertig gestellt – und ihre Freundschaft zu Ende. Eine Szene fehlte noch – und zwar jene, wo Indy von dem glatzköpfigen Nazi auf dem Flugfeld (inklusive Flugzeug) verprügelt wurde.

Die ebenfalls zu sehende Dokumentation „Raiders!: The Story of the Greatest Fan Film ever made“ dokumentiert das Bemühen der Freunde – und erzählt, wie sie sich nach all den Jahren wieder versöhnten und beschließen, als Erwachsene die fehlende Szene endlich zu drehen.

Für einen Indie-Fan (Indiana als auch Independent) wie mich sind diese beiden Filme jetzt schon sehr inspirierend. Einerseits erinnern sie mich an meine Kindheit, die ebenfalls von Steven-Spielberg-Filmen („Goonies“, „Indiana Jones und der Tempel des Todes“, „E.T.“) und natürlich „Star Wars“ geprägt wurde. Und während ich damals „Star Wars“ mit Figuren nachspielte, drehten Zala und Strompolos einen Film! Einfach fantastisch!

Ursprünglich habe ich 2015 auch Chris Strompolos kontaktiert, um ihre Filmadaption hier in Wien im Rahmen einer einmaligen Aufführung zu zeigen. Chris, der selbst einige Jahre in Wien verbrachte, zeigte sich auch interessiert, hatte aber einige (sehr verständliche und nachvollziehbare) Bedingungen, die der Ein-Mann-Betrieb des HomeMovieCorner finanziell und zeitlich einfach nicht stemmen konnte. Ich bin also sehr froh darüber, dass das /slash das übernommen hat.

Rodja

INFO: „Raiders!: The Story of the Greatest Fan Film Ever Made“: www.raidersdoc.com; /slash – Festival des Fantastischen Films: http://slashfilmfestival.com/

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5. September 2016 at 15:35

Adieu, Sven Hüsken

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© Mayersche Buchhandlung Kamen

© Mayersche Buchhandlung Kamen

Manchmal ist das Leben einfach nur unfair.

Vor einigen Tagen genoss ich noch mit meiner Familie einen Urlaub auf Mallorca. An einem Tag war es zu windig, um im Meer zu baden – aber die Sonne schien, die Kinder hatten ihren Spaß, das Meer mit Sand zu beschießen – und auf dem Gesicht meiner Lebensgefährtin zeichneten sich wieder vermehrt so hübsche Sommersprossen ab.

Und dann bekomme ich über Facebook die Nachricht, dass es dem deutschen Autor Sven Hüsken sehr schlecht geht und er sich im Spital befindet. Kurz darauf kam die Nachricht, dass Sven seinem langjährigen Krebsleiden mit noch nicht einmal 40 Jahren erlegen ist.

Ich kannte Sven nicht sehr gut. Man könnte sagen, eine Facebook-Bekanntschaft halt. Aber er war zumindest einer, von dem ich mir gewünscht habe, ihn auch mal im realen Leben zu treffen. Er war für mich eine Inspiration, hat künstlerisch in seinem Leben mehr geschaffen als ich.

Als ich 2001 den HomeMovieCorner – Plattform für Amateur- und Indie-Filme – ins Leben rief, betrachtete ich das eigentlich als Versuchsballon. Mal in den Wald hineinrufen und schauen, was herauskommt. Keine Ahnung, was mich da erwarten würde. Urlaubsvideos? Höchstwahrscheinlich. Und dann bekam ich zwei Filme rein, die meine Meinung über Amateur- und Independentfilme grundlegend änderten. Oder ist „formten“ das passendere Wort? Ich weiß es nicht, ist momentan auch egal. Die beiden Filme waren „Faust – Der Musicalfilm“ der Vorarlberger Truppe Visual Dreams unter der Regie von Simon Meusburger und „Twinraiders“ der deutschen Gruppe Dreamvision Inc., bestehend aus dem Duo Marcel Laube und eben Sven Hüsken.

Nein, „Twinraiders“ war nicht unbedingt die Neuerfindung des Rades, aber der 45-minütige Sci-Fi-Streifen von 1999 war mit viel Herzblut, Idealismus, Einfallsreichtum und Humor gemacht. Kurz, ich hatte viel Spaß daran, wie man hoffentlich auch der Rezension hier entnehmen kann. Das Review war übrigens das erste virtuelle Lebenszeichen des HomeMovieCorner, das Veröffentlichungsdatum 12. Dezember 2001 ist quasi der Geburtstag des HMC. Um den Film zu bekommen, war ich damals sogar bereit, 20 DM auszulegen. Ich muss noch recherchieren, wo sich die VHS-Kassette nach dem Zersplittern der HMC-Crew 2006 befindet, aber ich vermute in den Archiven eines renommierten Filmfestivals.

Sven und Marcel wollten damals noch einen weiteren Film drehen, deshalb blieben wir auch lose in Kontakt. Als dann aus dem Projekt doch nichts wurde, verlor sich dann auch der Kontakt wieder. Ich stieß erst wieder auf Sven Hüskens Namen, als ich das erste Mal von Heiko Benders „Kinder der Nacht II“ las. Das ist ein „lost movie“, ein Film, der niemals fertig wurde. Dabei hatte er viele Stars und Promis wie Porno-Queen Kelly Trump, Ärzte-Drummer Bela B oder Horror-Romanautor Jason Dark („Geisterjäger John Sinclair“) an Bord. Und bei den VFX-Leuten las ich u.a. die Namen von Marco von Moos („Turricon – The Legend of Sollthar“, „NightCast“) und eben Sven Hüsken. Aber das Projekt wurde – obwohl weit fortgeschritten – nie fertig gestellt. Und so verlor ich Sven Hüsken wieder aus den Augen.

Auftritt Facebook: Man kann von den Sozialen Medien halten, was man will – aber um Kontakte wieder zu beleben, ist Facebook einfach unschlagbar. So eben auch im Fall von Sven. Wir „entdeckten“ uns 2011 wieder und schrieben uns von Zeit zu Zeit. Im ersten Moment war ich etwas enttäuscht, dass sich Marcel und Sven vom Film abgewendet hatten. Sie hatten nach „Twinraiders“ zwar noch einmal bei Bavaria Film einen „Raumpatrouille Orion“-Stoff gepitcht – aber daraus wurde nichts.

Wenn ich von einem geschätzten Filmemacher höre, dass er aufhört, dann löst das auch einen Schock bei mir aus. Da kommt immer so eine Conclusio in mir auf – denn wenn der Filmemacher erkannt hat, dass es keinen Sinn mehr macht, wieso strampele ich mich dann noch weiter ab?

Was mich aber erfreute: Sven hatte nicht ganz dem Kreativen abgeschworen. Er war Schriftsteller geworden. Damals waren noch Antworten von einigen Verlagen ausständig. Aber 2013 war es dann soweit. Sein Roman „Papa“ erschien zuerst als E-Book beim renommierten Verlag Droemer Knaur, 2015 dann auch als Paperback. Und wie man Amazon entnehmen kann, soll 2018 dann bei Knaur sein Thriller „Engel“ erscheinen.

Und dann kamen die Postings zu seiner Krebserkrankung. Krebs… bis vor einigen Jahren wusste ich nur, dass das etwas Schreckliches war, das anderen passierte und bei dem man aufrichtiges Mitleid fühlte, gleichzeitig aber froh war, dass der Schierlingsbecher an einem vorbei ging. Doch 2010 starb mein Vater nach einem langen Leiden – und 2011 Jackie Leven, ein schottischer Musiker, der 1994 mein Leben veränderte. Nein, ich selbst habe nicht Krebs, aber diese Krankheit betrifft nicht nur den Erkrankten selbst, sondern auch die ihm nahestehenden Personen. Er vergiftet die Realität und das Leben. Egal wie es ausgeht, danach wird nichts mehr so sein wie früher. Für niemanden.

Sven ging sehr offen mit seiner Krankheit um. In seinen Postings schilderte er seine Schmerzen (die mich auch an Passagen aus „Papa“ erinnerten), die Chemo-Therapien und wie selten und aggressiv seine Tumorart sei. Und doch schwang in seinem Geschriebenen so viel Humor und Positives mit, dass man einfach nicht an ein Ende glauben wollte. Er kämpfte lang, aber es wirkte nicht verkrampft oder verbittert. Erst als seine Frau Katja statt ihm auf seiner Facebook-Site vom Spitalsaufenthalt postete, spürte man, dass die Zeit des Abschieds nah war.

Ich kann nicht mehr über Sven Hüsken sagen, als dass ich ihn gerne mal persönlich kennen gelernt hätte. In einem Posting las ich, dass er sehr schwarzhumorig sein konnte. Die Erfahrung habe ich nicht gemacht – auch nicht in den paar persönlichen Schriftwechseln, die wir hatten. So viel ich beurteilen konnte, war er ein sehr fürsorglicher, humorvoller und positiv denkender Mensch. Das hinderte ihn nicht daran, grausame Bücher zu schreiben – aber ich denke, dass ein Buchautor oder Filmemacher seine Fantasie sehr wohl von seinem Grundwesen trennen kann.

© Dreamvision Inc.

© Dreamvision Inc.

Mach’s gut, Sven – und flieg nicht so rasant mit dem „Twinraider“ herum…

Und seiner Familie, seiner Frau und den beiden Kindern viel Kraft in der kommenden schweren Zeit, wenn der zunächst als surreal empfundene Verlust immer (er)greifbarer wird

Rodja

INFO: www.svenhuesken.de, auf Facebook: www.facebook.com/sven.husken

PS: Das Foto wurde freundlicherweise von Mayersche Buchhandlung Kamen zur Verfügung gestellt, wo Sven 2015 sein Buch „Papa“ vorstellte.

Trailer zu „Kinder der Nacht II“ von Heiko Bender. Ich vermute, dass die VFX-Szenen, in denen die sterbenden Vampire sich auflösen, von Sven stammen, denn sie gleichen einer Szene aus „Twinraiders“.

Für den Buchtrailer zu „Papa“ griff Sven noch einmal zur Kamera. Ich bin froh, dass er mit dem Filmemachen aufgehört hat, denn vor Buchstaben fürchte ich mich weniger als vor diesem Filmchen.

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12. August 2016 at 15:36

NÖT: Der Adler ist gelandet!

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© Neuer Österreichischer Trickfilm

© Neuer Österreichischer Trickfilm

2004 hätte so etwas wie das Schicksalsjahr des österreichischen Trickfilms werden können – aber den Gefallen tat man mir nicht.

Damals schrieb ich für die Filmzeitschrift „celluloid“ einen Artikel über die österreichische Trickfilmszene. „ASH – Austrian Superheroes“-Mastermind Harald Havas versuchte die Produktion einer Clip-Serie basierend auf seinen Cartoon-Strips „Fred“ anzuleiern – und das Wiener Animationsstudio Cine Cartoon bewarb sein „Spirello“ als erste rein österreichische Trickfilmserie.

Doch der von mir erwartete große Auftakt blieb aus. Es mussten noch einige Jahre vergehen, bis sich so etwas wie eine Animationsszene hier in Österreich entwickelte. Und nicht ganz unschuldig daran ist u.a. die Gruppierung Neuer Österreichischer Trickfilm (Mann, das klingt ja so richtig nach einer kunsthistorischen Epoche) rund um Benjamin Swiczinsky, Conrad Tambour und Johannes Schiehsl. Das Trio aus Österreich lernte sich an der Filmakademie Baden-Württemberg kennen. Dort reifte auch der Plan, nach absolviertem Studium wieder nach Österreich zurückzukehren. Und so fand am 14. Juni 2011 im Wiener Filmcasino ein Abend mit preisgekrönten Kurzfilmen („Heldenkanzler“, „366 Tage“, „Der Besuch“) statt – dem quasi offiziellen Start von NÖT.

Seitdem ist viel geschehen. So wurde (fast) pünktlich am 24. Juni 2016 das fünfjährige Jubiläum von NÖT im Schikaneder gefeiert. Professionell, sachkundig und – was wahrscheinlich wichtiger war – äußerst kostengünstig von mir moderiert, wurde eine recht beachtliche Werkschau präsentiert. Von Werbung über Musikclips bis hin zu „Hexe Lilli“ und Tom Hanks (genauer gesagt Animationen zum aktuellen Tom-Tykwer-Film „Ein Hologramm für den König“ mit Tom Hanks).

Die Werkschau bot aber auch einen Blick auf zukünftige Arbeiten: Neben den Sachen zum Geld verdienen arbeitet das Trio auch an der Verwirklichung eines eigenen Spielfilms. Und vorerst startet mit „Birne, Schädel & Haupt“ eine eigene Webserie. Jeden Ersten im Monat wird eine Folge davon veröffentlicht. Inhaltlich geht es um einen dreiköpfigen Adler (eben Birne, Schädel & Haupt), der ein Trickfilmstudio in seinem Horst betreibt. „Das Ganze darf man ruhig auf uns selbst und das Trick-Filmmilieu beziehen“, erklärte Benjamin Swiczinsky gegenüber dem HomeMovieCorner, wobei er allerdings offen ließ, welcher Adler wer sei.

Der Stil der Serie orientiere sich am reinen Schwarzweiß-Stil (ohne Grautöne) der frühen Cartoons der 1920er-Jahre à la Fleischer Brothers, Pat Sullivan oder gar Disney. „Disney erklärte einmal ein einem Interview, sie bräuchten für einen derartigen Kurzfilm mit kleiner Crew ca. zwei Wochen. Das Gleiche haben wir jetzt vor – mit der Technik des 21. Jahrhunderts sollte das ja hoffentlich zu schaffen sein“, so Benjamin. Für die ersten zwei Folgen zeichnet er als Regisseur verantwortlich, später sollen auch Johannes Schiehsl und Conrad Tambour Folgen übernehmen. Zumindest bis Jahresende sei die Folgenproduktion (also sechs Stück) garantiert.

Rodja

INFO: www.neuer-trickfilm.at/

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8. Juli 2016 at 10:28

Das kleine Gewinnspiel: „Bunker of the Dead“

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© Koch Media

© Koch Media

Das kleine Gewinnspiel (DkG) hat mal wieder einen Lauf…

Nachdem es letztes Mal mit „Blockbuster – Das Leben ist ein Film“ von Vlado Priborsky eher in Richtung dramatische Tragikomödie ging, wird es diesmal mit „Bunker of the Dead“ von Matthias Olof Eich so richtig unterirdisch. In seinem Regiezweitling führt er uns hinab in einen vermeintlich verlassenen Bunker des Zweiten Weltkriegs, in dem ein uraltes Grauen lauert.

Ja, genau. Nazi-Zombies. Wieder einmal. Und obendrein toppt Eich dieses originelle Thema mit Found Footage und 3D.

Aber nicht abschrecken lassen, der Film besticht zwar nicht durch Komplexität… aber er ist kurzweilig und hat einige irre Einfälle, die den Spaßfaktor erhöhen. Noch dazu hat Eich bei dieser Low-Budget-Produktion sich den Kopf zerbrochen und den Film rein aus der POV-Perspektive gedreht – und in 3D (ist auf der zu gewinnenden DVD nicht oben, aber auf der Blu Ray). Dafür haben sich er und sein Team den Kopf zerbrochen und ein eigenes System entwickelt. Und das ist eine deutsche Indie-Produktion mit kleinem Team, nicht so eine Produktion wie „Hardcore Henry“, hinter der doch ein Studiosystem mit vielen Ressourcen steckt.

Story: Die Freunde Markus und Thomas finden Zugang zu einer unterirdischen Militärbasis aus dem 2. Weltkrieg. Diese diente den Nazis als geheime Forschungsanstalt und bis heute ranken sich auch Gerüchte um das seit Kriegsende verschollene Beutegold der Nazis. Ausgerüstet mit Funk und 3D-Kamera dringt Markus in das Höhlensystem ein und schon bald findet er tatsächlich die geheime Basis. Was er nicht weiß, ist, dass sich mit seinem Eindringen nicht nur das US-Militär an seine Fersen geheftet hat, sondern auch etwas, das seit über 70 Jahren auf vieles verzichten musste – allem voran auf Nahrung. Für Markus beginnt ein Rennen um sein Leben…

Und hier zu den Fragen:

– Wie hieß der erste Spielfilm von Matthias Olof Eich?
– Nennt einen der Associate Producers dieses Films (Einen Hinweis könnte man auf imdb finden)

Die Antworten bitte NICHT hier posten, sondern per Mail an mich übermitteln. Die E-Mail-Adresse lautet homemoviecorner[at]hotmail.com. Als Betreff bitte „Bunker of the Dead“ angeben. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2016. Die DVD wird unter den richtigen Einsendern verlost.

Das Ganze findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt. Preise, die auf dem Postweg verloren gehen, können leider nicht ersetzt werden. Bitte auch Namen, Alter und Postadresse angeben (Warnung: Wer keine vollständigen Angaben abliefert, wird automatisch ausgeschlossen!). Diese Daten werden nur im Rahmen des Gewinnspiels verwendet und nicht weitergeleitet – nach Abschluss der Runde werden sie auch sofort gelöscht.

Rodja

INFO: www.bunkerofthedead.com

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3. Juni 2016 at 09:56

Gewinnspiel April 2016 beendet

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Das kleine Gewinnspiel April 2016 (mehr Informationen dazu hier) ist beendet. Die richtigen Antworten lauten…

– Drei Schauspieler, die im Film mitspielen: Wolfgang Rauh, Agnes Kammerer, Julia Jelinek, Reinhard Nowak, Alexander Pschill, Sabrina Reiter, Tanja Raunig, Thomas Stipsits, Ursula Strauss, Thomas Nash, Franz Buchrieser, Harald Sicheritz, Verena Leitner, um nur einige zu nennen – aber auch sonst jemand anderer aus dieser Liste hier wäre korrekt.
– Der Erlös geht an die St. Anna Kinderkrebsforschung

And the winner is: Verena Walder. Herzliche Gratulation.

Die DVD „Blockbuster – Das Leben ist ein Film“ wird innerhalb der nächsten Woche zugeschickt.

Rodja

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21. Mai 2016 at 02:18

Haie. Nazis. Zombies. Flugzeuge. – Erster Trailer zu „Sky Sharks“

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Zugegeben, nachdem ich das erste Mal den Trailer zu „Sky Sharks“ gesehen haben, wollte ich eigentlich schon nicht mehr darüber berichten. Aber nachdem ich ein bekanntes Gesicht gesehen habe, sah ich auf einmal die Möglichkeit eines Themen-Hattricks. Und Themen-Hattrick overrules Fadesse. Oder so.

Gut, das ist etwas hart, was ich da über das via Crowdfunding co-finanzierte Trash-Spektakel „Sky Sharks“ des deutschen Regisseurs Marc Frehse schreibe – aber den schalen Geschmack des all zu kalkulierten Trash hatte ich schon 2015, als ich das erste Mal über das Projekt einen Beitrag schrieb.

Nun dürfte die Produktion im Endspurt sein, und PR-mäßig passend wurde nun der erste Trailer am 8. Mai – dem 71. Jahrestag der Kapitulation Nazi-Deutschlands – veröffentlicht. Der Film – wahrscheinlich beeinflusst von Ideen aus „Sharknado“ (fliegende Haie – sage ich mal so) und „Iron Sky“ – wird laut IMDB voraussichtlich im September 2017 herauskommen.

Synopsis: Ein Geologen-Team legt tief im Eis der Antarktis eine Höhle frei, wo sie ein noch intaktes Nazi-Labor entdecken, in dem man anno dazumal modifizierte Haie – natürlich zu Welteroberungszwecken – gezüchtet hat, die zu fliegen in der Lage und deren Reiter genetisch mutierte untote Super-Menschen sind. Eine Taskforce aus reanimierten, in Vietnam gefallenen US-Soldaten – die Dead Flesh Four – wird zusammengestellt, um die Erde vor dem sicheren Untergang zu retten.

Rodja

INFO: http://skysharks.tv/

PS: Und nun zum Themen-Hattrick: Natürlich gibt es viele bekannte Gesichter in dem Trailer, aber eines stach für mich besonders heraus: Amanda Bearse, die man vor allem aus der TV-Serie „Eine schrecklich nette Familie“ kennt, wo sie Al Bundys Lieblingsfeindin Marcy spielte. Sie wirkte auch in der Horrorkomödie „Fright Night – Die rabenschwarze Nacht“ mit – und da haben wir auch den roten Faden, der sich durch die letzten Posts „Fright Nights“ und „Evil Ed“ zieht. Ein Themen-Hattrick, dem ich nicht widerstehen konnte.

Written by HomeMovieCorner

9. Mai 2016 at 10:26

It’s „Fright Nights“ again – mit Jörg Buttgereit

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© Fright Nights

© Fright Nights

Es ist wieder einmal Zeit, sich zu gruseln…

Das „Fright Nights“-Filmfestival findet wieder statt – und zwar vom 9. bis 15. Mai 2016 im Hollywood Megaplex.

Insgesamt scheint das Programm im Vergleich zu den Vorjahren sehr reduziert zu sein. Neben einigen bekannteren Low Budget-Produktionen wie „The Witch“ (Ist Euch schon aufgefallen, dass der Film eigentlich „The VVitch“ – also mit zwei „V“ – geschrieben wird? Faszinierend, nicht wahr?) oder „Victor Frankenstein“ (mit Daniel Radcliffe und James McAvoy) liegt der Schwerpunkt vor allem auf Indie-Filme. Das Festival startet heute mit „VideoBestie“ von Robert Makowski. Von der Story her interessant klingt „Be my cat: A film for Anne“ von Roman Tofei, in dem ein rumänischer Amateurfilmer versucht, US-Filmstar Anne Hathaway („Der Teufel trägt Prada“) zu überzeugen, in seinem Film mitzuspielen – und das mit teils sehr blutigem Filmmaterial.

Mit einem Jörg-Buttgereit-Schwerpunkt gibt es auch ein sehr kontroverses Special. Das Programm wurde von dem deutschen Filmemacher („German Angst“) selbst zusammengestellt, der auch persönlich anwesend sein wird!

Von Buttgereit habe ich bis dato nur zwei Filme gesehen – „Nekromantik“ (wird gezeigt) und „Nekromantik 2“ (wird nicht gezeigt) – und die auch nur je einmal. Danach habe ich erst einmal mit einem Bügeleisen meine entgleisten Gesichtszüge wieder in Ordnung bringen müssen. Diese Filme sind für mich wirkliche Tabubrecher – und ich persönlich muss sie auch nie wieder sehen. Sie erzählen trotzdem sehr intensiv eine sehr interessante Geschichte. Eine – sich widersprechende – Empfehlung meinerseits. (Teil 2 habe ich aufgrund des schwarzen Humors damals besser vertragen.)

Neben „Nekromantik“ werden noch „Sexmonster“, „Der Todesking“ und „Captain Berlin versus Hitler“ von Jörg Buttgereit gezeigt.

„Nekromantik“ ist übrigens auch mein erster indirekter Kontakt mit Independent-Film gewesen. Und das bereits in den 1980ern. Nicht, dass ich den Film damals gesehen habe. Nein, ich sah damals nur einen Fernsehbeitrag darüber – ich glaube, es war in der ARD. Mich stießen zwar die gezeigten Bilder ab (sie waren nichts im Vergleich zu dem, was im Film tatsächlich abgeht), aber dennoch war ich sehr beeindruckt, was Amateure damals schon zustande brachten.

Rodja

INFO: https://frightnights.wordpress.com/

The Witch

Captain Berlin versus Hitler

Victor Frankenstein

Videobestie

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9. Mai 2016 at 04:41

Crowdfunding für LGBT-Doku „Enchanted – Love makes a family“

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© Eva Schirmer

© Eva Schirmer

Familie hat viele Gesichter – neben dem traditionellen Modell gibt es auch Patchwork und – immer bewusster bzw. sichtbarer werdend – auch das Regenbogen-Modell.

Schauspielerin Michaela Kis und die Künstlerin Stephanie Satzinger haben sich zusammengetan, um mit „Enchanted – Love makes a family“ eine Dokumentation über so genannte Regenbogen-Familien zu drehen.

Ein sehr persönlicher Film über Menschen, die in einer „traditionellen“ heterosexuellen Beziehung lebten – mit allem, was dazu gehört. Partnerschaft, Ehe, Kinder. Und sich dann in einen Menschen des gleichen Geschlechts verliebten. Wie geht man damit um? Wie gesteht es man dem eigenen Partner, der Familie, gar den eigenen Kindern? Mit welchen Anfeindungen hat man zu kämpfen? Und welche Lichtblicke gibt es in dieser Situation?

Diesen Fragen wollen Kis und Satzinger nachgehen und interviewen dafür schwule und lesbische Paare, einige der Ex-Partner und auch betroffene Kinder. Für die Fertigstellung der Dokumentation benötigen die Filmemacherinnen noch 6.000,- Euro, die sie nun mit einer Crowdfunding-Aktion auf Startnext stemmen möchten. Bis zum 30. April 2016 kann das Projekt noch unterstützt werden.

Rodja

INFO: https://www.startnext.com/enchanted-film; auf Facebook: www.facebook.com/EnchantedFilm.

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18. April 2016 at 08:21

Das kleine Gewinnspiel: „Blockbuster – Das Leben ist ein Film“

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© Independent Works

© Independent Works

Ich bin ein echter Dussel… Aber das soll Euer Schaden nicht sein. ;-D

Eigentlich wollte ich hier berichten, dass Vlado Priborskys bemerkenswertes Independent-Filmprojekt mit Benefiz-Charakter, „Blockbuster – Das Leben ist ein Film“, nun auf DVD erschienen ist. Und auf dem handelsüblichen Weg (Elektronik-Fachmarkt, Internet-Versandhandel) erhältlich ist. Und ich mir bereits eine DVD gekauft habe.

Und dann öffne ich meinen Postkasten und finde eine signierte DVD von Vlado Priborsky vor… eben weil ich Dussel vergessen habe, dass ich das Crowdfundingprojekt dazu unterstützt habe und sowieso eine DVD bekomme.

Jetzt habe ich eine verpackte, unsignierte DVD, mit der ich nichts anzufangen weiß. Was mache ich da bloß?
*Pst. Gewinnspiel*
Ich muss jetzt echt scharf nachdenken. Hm.
*Hey. Gewinnspiel*
Hmmmmm
*GEWINNSPIEL!!!*
Ja, ist ja schon gut. Ich veranstalte wieder einmal „Das kleine Gewinnspiel“. Jössas!

Zu gewinnen gibt es – nach dem Beantworten untenstehender Fragen – eben besagten Film auf DVD. „Blockbuster – Das Leben ist ein Film“ ist Vlado Priborskys persönlichstes Werk. Nach den Erfolgen mit mehreren Kurzfilmen und mehreren Schicksalsschlägen trotzend, erzählt der österreichische Filmemacher in seinem ersten Spielfilm von sich selbst, wie er nach seinen Erfolgen mit mehreren Kurzfilmen und trotz mehrerer Schicksalsschläge seinen ersten Spielfilm drehen will. Ein Film mit Meta-Ebene(n) also. Und da die Geschichte so ungewöhnlich ist und der Film auch noch einen Benefiz-Charakter hat, konnte Priborsky dafür mehrere Stars aus der österreichischen Filmszene gewinnen.

Story: 1987, Wien-Favoriten, die neue Heimat des 12-jährigen Vlado Priborsky. Aufgewachsen mit tschechischem Fernsehen, taucht er in die Welt westlicher Filme ein und verschlingt eine VHS-Kassette nach der anderen. Und mit der Zeit formt sich in ihm der Wunsch, selbst Filme zu machen. Mit 19 Jahren bewirbt er sich vergeblich an der Filmakademie. Und dann kommt die Diagnose Krebs. Nach einem jahrelangen Kampf ist die heimtückische Krankheit zurückgedrängt und Priborsky dreht seinen ersten Kurzfilm. Er hat Blut geleckt, weitere Projekte folgen – und selbst weitere Schicksalsschläge wie der frühe Kindstod seines ersten Sohnes David können ihn nicht davon abhalten, sich ganz seiner Leidenschaft zu widmen.

Und hier zu den Fragen:

Nennt drei Schauspieler aus diesem Star-besetzten Film
An wen geht der Erlös aus diesem Film?

Die Antworten bitte NICHT hier posten, sondern per Mail an mich übermitteln. Die E-Mail-Adresse lautet homemoviecorner[at]hotmail.com. Als Betreff bitte “Blockbuster” angeben. Einsendeschluss ist der 15. Mai 2016. Die DVD wird unter den richtigen Einsendern verlost.

Das Ganze findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt. Preise, die auf dem Postweg verloren gehen, können leider nicht ersetzt werden. Bitte auch Namen, Alter und Postadresse angeben (Warnung: Wer keine vollständigen Angaben abliefert, wird automatisch ausgeschlossen!). Diese Daten werden nur im Rahmen des Gewinnspiels verwendet und nicht weitergeleitet – nach Abschluss der Runde werden sie auch sofort gelöscht.

Rodja

INFO: www.blockbusterderfilm.at

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14. April 2016 at 10:23

Premiere für „Tatort Calw VII: Auge um Auge“

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© Mania Pictures

© Mania Pictures

Da sind sie wieder, meine Lieblings-Schwaben…

Wieder lädt das Team Mania Picture nach Calw ein, das – zumindest filmisch – der Sündenpfuhl von Baden-Württemberg ist. Nach sechs „Tatort Calw“-Teilen (und mit „SEK Calw“ einer indirekten Fortsetzung) folgt nun „Tatort Calw: Auge um Auge“. Der siebente Teil rund um die Kommissare Jäger, Kraft und Hoffmann feiert am 15. April 2016 in Calw Premiere.

Story: Kaum aus dem Gefängnis entlassen, wird ein Ex-Knacki von einem maskierten Unbekannten entführt. Ein Fall für Kommissar Jäger (Stefan Lörcher), der mangels Beschäftigung in der Calwer Mordkommission den Kollegen anderer Dezernate aushelfen muss. Zu allem Überfluss verdonnert ihn sein Chef auch noch dazu, den Absolventen der Polizeischule Steinberger (Frederik Bott) unter seine Fittiche zu nehmen. Doch schon bald wird Jäger mit seinen Kollegen Hoffmann (Frieder Pfeiffer) und Kraft (Cathrin di Stefano) mit einer brutalen Mordserie konfrontiert. Die Opfer: Allesamt Kleinkriminelle.

Als der Grünschnabel Steinberger am Tatort seltsame Schriftzeichen entdeckt, kommt der Verdacht auf, es könnte sich um religiös motivierte Rachemorde handeln. Auge um Auge. Doch wer hegt einen solch großen Hass, dass das grausame Vorgehen erklären könnte? Bei den Ermittlungen stoßen die drei Kommissare auf eine Verbindung zwischen den Opfern und machen eine schockierende Entdeckung. Werden sie den selbsternannten Rächer aufhalten können?

Ich habe hier schon öfters erwähnt, dass ich ein Fan von Mania Pictures bin. Das hat nichts damit zu tun, dass ich durch sie meine bisher einzige IMDB-würdige Rolle bekommen habe – die Schwärmerei hat schon viel früher angefangen. Ich finde es einfach toll, dass das Team rund um Armin Schnürle in seiner Freizeit jedes Jahr ungefähr einen Film dreht. Und zwar mit Schauwerten, die in der Amateur- und Indie-Szene ihresgleichen sucht.

Vor der Kamera agiert wieder einmal Tilo Prückner („Siebtelbauern“, „Die Fälscher“) als Quasi-Stammschauspieler der Truppe in einer Nebenrolle. Und auch hinter der Kamera sticht ein Name heraus: Splatter-Regisseur Olaf Ittenbach („Premutos“, „Dard Divorce“, F/X-Mann für einige Uwe-Boll-Filme) sorgt für die blutigen Effekte. Anscheinend soll der Blutzoll von „Tatort Calw: Die Hollywoodmorde“ – für den ja auch Ittenbach verantwortlich zeichnete – noch weiter in die Höhe getrieben werden. Für den Score sorgt wieder einmal der aufs schmale Geldbörserl fokussierte, aber nichtsdestotrotz hörenswerte Komponist Michael Donner.

Das Interview mit Armin Schnürle ist zwar schon einige Jahre alt, man kann dem Artikel aber doch noch recht gut entnehmen, was das Besondere an Mania Pictures und dem selbst geschaffenen Film-Biotop Calw ist. (Ja. Genau so etwas möchte ich auch für Österreich haben, bitteschön!)

Rodja

INFO: www.mania-pictures.de

Written by HomeMovieCorner

13. April 2016 at 09:18