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Archive for the ‘Indie News’ Category

NÖT: Der Adler ist gelandet!

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© Neuer Österreichischer Trickfilm

© Neuer Österreichischer Trickfilm

2004 hätte so etwas wie das Schicksalsjahr des österreichischen Trickfilms werden können – aber den Gefallen tat man mir nicht.

Damals schrieb ich für die Filmzeitschrift „celluloid“ einen Artikel über die österreichische Trickfilmszene. „ASH – Austrian Superheroes“-Mastermind Harald Havas versuchte die Produktion einer Clip-Serie basierend auf seinen Cartoon-Strips „Fred“ anzuleiern – und das Wiener Animationsstudio Cine Cartoon bewarb sein „Spirello“ als erste rein österreichische Trickfilmserie.

Doch der von mir erwartete große Auftakt blieb aus. Es mussten noch einige Jahre vergehen, bis sich so etwas wie eine Animationsszene hier in Österreich entwickelte. Und nicht ganz unschuldig daran ist u.a. die Gruppierung Neuer Österreichischer Trickfilm (Mann, das klingt ja so richtig nach einer kunsthistorischen Epoche) rund um Benjamin Swiczinsky, Conrad Tambour und Johannes Schiehsl. Das Trio aus Österreich lernte sich an der Filmakademie Baden-Württemberg kennen. Dort reifte auch der Plan, nach absolviertem Studium wieder nach Österreich zurückzukehren. Und so fand am 14. Juni 2011 im Wiener Filmcasino ein Abend mit preisgekrönten Kurzfilmen („Heldenkanzler“, „366 Tage“, „Der Besuch“) statt – dem quasi offiziellen Start von NÖT.

Seitdem ist viel geschehen. So wurde (fast) pünktlich am 24. Juni 2016 das fünfjährige Jubiläum von NÖT im Schikaneder gefeiert. Professionell, sachkundig und – was wahrscheinlich wichtiger war – äußerst kostengünstig von mir moderiert, wurde eine recht beachtliche Werkschau präsentiert. Von Werbung über Musikclips bis hin zu „Hexe Lilli“ und Tom Hanks (genauer gesagt Animationen zum aktuellen Tom-Tykwer-Film „Ein Hologramm für den König“ mit Tom Hanks).

Die Werkschau bot aber auch einen Blick auf zukünftige Arbeiten: Neben den Sachen zum Geld verdienen arbeitet das Trio auch an der Verwirklichung eines eigenen Spielfilms. Und vorerst startet mit „Birne, Schädel & Haupt“ eine eigene Webserie. Jeden Ersten im Monat wird eine Folge davon veröffentlicht. Inhaltlich geht es um einen dreiköpfigen Adler (eben Birne, Schädel & Haupt), der ein Trickfilmstudio in seinem Horst betreibt. „Das Ganze darf man ruhig auf uns selbst und das Trick-Filmmilieu beziehen“, erklärte Benjamin Swiczinsky gegenüber dem HomeMovieCorner, wobei er allerdings offen ließ, welcher Adler wer sei.

Der Stil der Serie orientiere sich am reinen Schwarzweiß-Stil (ohne Grautöne) der frühen Cartoons der 1920er-Jahre à la Fleischer Brothers, Pat Sullivan oder gar Disney. „Disney erklärte einmal ein einem Interview, sie bräuchten für einen derartigen Kurzfilm mit kleiner Crew ca. zwei Wochen. Das Gleiche haben wir jetzt vor – mit der Technik des 21. Jahrhunderts sollte das ja hoffentlich zu schaffen sein“, so Benjamin. Für die ersten zwei Folgen zeichnet er als Regisseur verantwortlich, später sollen auch Johannes Schiehsl und Conrad Tambour Folgen übernehmen. Zumindest bis Jahresende sei die Folgenproduktion (also sechs Stück) garantiert.

Rodja

INFO: www.neuer-trickfilm.at/

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8. Juli 2016 at 10:28

Das kleine Gewinnspiel: „Bunker of the Dead“

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© Koch Media

© Koch Media

Das kleine Gewinnspiel (DkG) hat mal wieder einen Lauf…

Nachdem es letztes Mal mit „Blockbuster – Das Leben ist ein Film“ von Vlado Priborsky eher in Richtung dramatische Tragikomödie ging, wird es diesmal mit „Bunker of the Dead“ von Matthias Olof Eich so richtig unterirdisch. In seinem Regiezweitling führt er uns hinab in einen vermeintlich verlassenen Bunker des Zweiten Weltkriegs, in dem ein uraltes Grauen lauert.

Ja, genau. Nazi-Zombies. Wieder einmal. Und obendrein toppt Eich dieses originelle Thema mit Found Footage und 3D.

Aber nicht abschrecken lassen, der Film besticht zwar nicht durch Komplexität… aber er ist kurzweilig und hat einige irre Einfälle, die den Spaßfaktor erhöhen. Noch dazu hat Eich bei dieser Low-Budget-Produktion sich den Kopf zerbrochen und den Film rein aus der POV-Perspektive gedreht – und in 3D (ist auf der zu gewinnenden DVD nicht oben, aber auf der Blu Ray). Dafür haben sich er und sein Team den Kopf zerbrochen und ein eigenes System entwickelt. Und das ist eine deutsche Indie-Produktion mit kleinem Team, nicht so eine Produktion wie „Hardcore Henry“, hinter der doch ein Studiosystem mit vielen Ressourcen steckt.

Story: Die Freunde Markus und Thomas finden Zugang zu einer unterirdischen Militärbasis aus dem 2. Weltkrieg. Diese diente den Nazis als geheime Forschungsanstalt und bis heute ranken sich auch Gerüchte um das seit Kriegsende verschollene Beutegold der Nazis. Ausgerüstet mit Funk und 3D-Kamera dringt Markus in das Höhlensystem ein und schon bald findet er tatsächlich die geheime Basis. Was er nicht weiß, ist, dass sich mit seinem Eindringen nicht nur das US-Militär an seine Fersen geheftet hat, sondern auch etwas, das seit über 70 Jahren auf vieles verzichten musste – allem voran auf Nahrung. Für Markus beginnt ein Rennen um sein Leben…

Und hier zu den Fragen:

– Wie hieß der erste Spielfilm von Matthias Olof Eich?
– Nennt einen der Associate Producers dieses Films (Einen Hinweis könnte man auf imdb finden)

Die Antworten bitte NICHT hier posten, sondern per Mail an mich übermitteln. Die E-Mail-Adresse lautet homemoviecorner[at]hotmail.com. Als Betreff bitte „Bunker of the Dead“ angeben. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2016. Die DVD wird unter den richtigen Einsendern verlost.

Das Ganze findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt. Preise, die auf dem Postweg verloren gehen, können leider nicht ersetzt werden. Bitte auch Namen, Alter und Postadresse angeben (Warnung: Wer keine vollständigen Angaben abliefert, wird automatisch ausgeschlossen!). Diese Daten werden nur im Rahmen des Gewinnspiels verwendet und nicht weitergeleitet – nach Abschluss der Runde werden sie auch sofort gelöscht.

Rodja

INFO: www.bunkerofthedead.com

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3. Juni 2016 at 09:56

Gewinnspiel April 2016 beendet

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Das kleine Gewinnspiel April 2016 (mehr Informationen dazu hier) ist beendet. Die richtigen Antworten lauten…

– Drei Schauspieler, die im Film mitspielen: Wolfgang Rauh, Agnes Kammerer, Julia Jelinek, Reinhard Nowak, Alexander Pschill, Sabrina Reiter, Tanja Raunig, Thomas Stipsits, Ursula Strauss, Thomas Nash, Franz Buchrieser, Harald Sicheritz, Verena Leitner, um nur einige zu nennen – aber auch sonst jemand anderer aus dieser Liste hier wäre korrekt.
– Der Erlös geht an die St. Anna Kinderkrebsforschung

And the winner is: Verena Walder. Herzliche Gratulation.

Die DVD „Blockbuster – Das Leben ist ein Film“ wird innerhalb der nächsten Woche zugeschickt.

Rodja

Written by HomeMovieCorner

21. Mai 2016 at 02:18

Haie. Nazis. Zombies. Flugzeuge. – Erster Trailer zu „Sky Sharks“

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Zugegeben, nachdem ich das erste Mal den Trailer zu „Sky Sharks“ gesehen haben, wollte ich eigentlich schon nicht mehr darüber berichten. Aber nachdem ich ein bekanntes Gesicht gesehen habe, sah ich auf einmal die Möglichkeit eines Themen-Hattricks. Und Themen-Hattrick overrules Fadesse. Oder so.

Gut, das ist etwas hart, was ich da über das via Crowdfunding co-finanzierte Trash-Spektakel „Sky Sharks“ des deutschen Regisseurs Marc Frehse schreibe – aber den schalen Geschmack des all zu kalkulierten Trash hatte ich schon 2015, als ich das erste Mal über das Projekt einen Beitrag schrieb.

Nun dürfte die Produktion im Endspurt sein, und PR-mäßig passend wurde nun der erste Trailer am 8. Mai – dem 71. Jahrestag der Kapitulation Nazi-Deutschlands – veröffentlicht. Der Film – wahrscheinlich beeinflusst von Ideen aus „Sharknado“ (fliegende Haie – sage ich mal so) und „Iron Sky“ – wird laut IMDB voraussichtlich im September 2017 herauskommen.

Synopsis: Ein Geologen-Team legt tief im Eis der Antarktis eine Höhle frei, wo sie ein noch intaktes Nazi-Labor entdecken, in dem man anno dazumal modifizierte Haie – natürlich zu Welteroberungszwecken – gezüchtet hat, die zu fliegen in der Lage und deren Reiter genetisch mutierte untote Super-Menschen sind. Eine Taskforce aus reanimierten, in Vietnam gefallenen US-Soldaten – die Dead Flesh Four – wird zusammengestellt, um die Erde vor dem sicheren Untergang zu retten.

Rodja

INFO: http://skysharks.tv/

PS: Und nun zum Themen-Hattrick: Natürlich gibt es viele bekannte Gesichter in dem Trailer, aber eines stach für mich besonders heraus: Amanda Bearse, die man vor allem aus der TV-Serie „Eine schrecklich nette Familie“ kennt, wo sie Al Bundys Lieblingsfeindin Marcy spielte. Sie wirkte auch in der Horrorkomödie „Fright Night – Die rabenschwarze Nacht“ mit – und da haben wir auch den roten Faden, der sich durch die letzten Posts „Fright Nights“ und „Evil Ed“ zieht. Ein Themen-Hattrick, dem ich nicht widerstehen konnte.

Written by HomeMovieCorner

9. Mai 2016 at 10:26

It’s „Fright Nights“ again – mit Jörg Buttgereit

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© Fright Nights

© Fright Nights

Es ist wieder einmal Zeit, sich zu gruseln…

Das „Fright Nights“-Filmfestival findet wieder statt – und zwar vom 9. bis 15. Mai 2016 im Hollywood Megaplex.

Insgesamt scheint das Programm im Vergleich zu den Vorjahren sehr reduziert zu sein. Neben einigen bekannteren Low Budget-Produktionen wie „The Witch“ (Ist Euch schon aufgefallen, dass der Film eigentlich „The VVitch“ – also mit zwei „V“ – geschrieben wird? Faszinierend, nicht wahr?) oder „Victor Frankenstein“ (mit Daniel Radcliffe und James McAvoy) liegt der Schwerpunkt vor allem auf Indie-Filme. Das Festival startet heute mit „VideoBestie“ von Robert Makowski. Von der Story her interessant klingt „Be my cat: A film for Anne“ von Roman Tofei, in dem ein rumänischer Amateurfilmer versucht, US-Filmstar Anne Hathaway („Der Teufel trägt Prada“) zu überzeugen, in seinem Film mitzuspielen – und das mit teils sehr blutigem Filmmaterial.

Mit einem Jörg-Buttgereit-Schwerpunkt gibt es auch ein sehr kontroverses Special. Das Programm wurde von dem deutschen Filmemacher („German Angst“) selbst zusammengestellt, der auch persönlich anwesend sein wird!

Von Buttgereit habe ich bis dato nur zwei Filme gesehen – „Nekromantik“ (wird gezeigt) und „Nekromantik 2“ (wird nicht gezeigt) – und die auch nur je einmal. Danach habe ich erst einmal mit einem Bügeleisen meine entgleisten Gesichtszüge wieder in Ordnung bringen müssen. Diese Filme sind für mich wirkliche Tabubrecher – und ich persönlich muss sie auch nie wieder sehen. Sie erzählen trotzdem sehr intensiv eine sehr interessante Geschichte. Eine – sich widersprechende – Empfehlung meinerseits. (Teil 2 habe ich aufgrund des schwarzen Humors damals besser vertragen.)

Neben „Nekromantik“ werden noch „Sexmonster“, „Der Todesking“ und „Captain Berlin versus Hitler“ von Jörg Buttgereit gezeigt.

„Nekromantik“ ist übrigens auch mein erster indirekter Kontakt mit Independent-Film gewesen. Und das bereits in den 1980ern. Nicht, dass ich den Film damals gesehen habe. Nein, ich sah damals nur einen Fernsehbeitrag darüber – ich glaube, es war in der ARD. Mich stießen zwar die gezeigten Bilder ab (sie waren nichts im Vergleich zu dem, was im Film tatsächlich abgeht), aber dennoch war ich sehr beeindruckt, was Amateure damals schon zustande brachten.

Rodja

INFO: https://frightnights.wordpress.com/

The Witch

Captain Berlin versus Hitler

Victor Frankenstein

Videobestie

Written by HomeMovieCorner

9. Mai 2016 at 04:41

Crowdfunding für LGBT-Doku „Enchanted – Love makes a family“

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© Eva Schirmer

© Eva Schirmer

Familie hat viele Gesichter – neben dem traditionellen Modell gibt es auch Patchwork und – immer bewusster bzw. sichtbarer werdend – auch das Regenbogen-Modell.

Schauspielerin Michaela Kis und die Künstlerin Stephanie Satzinger haben sich zusammengetan, um mit „Enchanted – Love makes a family“ eine Dokumentation über so genannte Regenbogen-Familien zu drehen.

Ein sehr persönlicher Film über Menschen, die in einer „traditionellen“ heterosexuellen Beziehung lebten – mit allem, was dazu gehört. Partnerschaft, Ehe, Kinder. Und sich dann in einen Menschen des gleichen Geschlechts verliebten. Wie geht man damit um? Wie gesteht es man dem eigenen Partner, der Familie, gar den eigenen Kindern? Mit welchen Anfeindungen hat man zu kämpfen? Und welche Lichtblicke gibt es in dieser Situation?

Diesen Fragen wollen Kis und Satzinger nachgehen und interviewen dafür schwule und lesbische Paare, einige der Ex-Partner und auch betroffene Kinder. Für die Fertigstellung der Dokumentation benötigen die Filmemacherinnen noch 6.000,- Euro, die sie nun mit einer Crowdfunding-Aktion auf Startnext stemmen möchten. Bis zum 30. April 2016 kann das Projekt noch unterstützt werden.

Rodja

INFO: https://www.startnext.com/enchanted-film; auf Facebook: www.facebook.com/EnchantedFilm.

Written by HomeMovieCorner

18. April 2016 at 08:21

Das kleine Gewinnspiel: „Blockbuster – Das Leben ist ein Film“

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© Independent Works

© Independent Works

Ich bin ein echter Dussel… Aber das soll Euer Schaden nicht sein. ;-D

Eigentlich wollte ich hier berichten, dass Vlado Priborskys bemerkenswertes Independent-Filmprojekt mit Benefiz-Charakter, „Blockbuster – Das Leben ist ein Film“, nun auf DVD erschienen ist. Und auf dem handelsüblichen Weg (Elektronik-Fachmarkt, Internet-Versandhandel) erhältlich ist. Und ich mir bereits eine DVD gekauft habe.

Und dann öffne ich meinen Postkasten und finde eine signierte DVD von Vlado Priborsky vor… eben weil ich Dussel vergessen habe, dass ich das Crowdfundingprojekt dazu unterstützt habe und sowieso eine DVD bekomme.

Jetzt habe ich eine verpackte, unsignierte DVD, mit der ich nichts anzufangen weiß. Was mache ich da bloß?
*Pst. Gewinnspiel*
Ich muss jetzt echt scharf nachdenken. Hm.
*Hey. Gewinnspiel*
Hmmmmm
*GEWINNSPIEL!!!*
Ja, ist ja schon gut. Ich veranstalte wieder einmal „Das kleine Gewinnspiel“. Jössas!

Zu gewinnen gibt es – nach dem Beantworten untenstehender Fragen – eben besagten Film auf DVD. „Blockbuster – Das Leben ist ein Film“ ist Vlado Priborskys persönlichstes Werk. Nach den Erfolgen mit mehreren Kurzfilmen und mehreren Schicksalsschlägen trotzend, erzählt der österreichische Filmemacher in seinem ersten Spielfilm von sich selbst, wie er nach seinen Erfolgen mit mehreren Kurzfilmen und trotz mehrerer Schicksalsschläge seinen ersten Spielfilm drehen will. Ein Film mit Meta-Ebene(n) also. Und da die Geschichte so ungewöhnlich ist und der Film auch noch einen Benefiz-Charakter hat, konnte Priborsky dafür mehrere Stars aus der österreichischen Filmszene gewinnen.

Story: 1987, Wien-Favoriten, die neue Heimat des 12-jährigen Vlado Priborsky. Aufgewachsen mit tschechischem Fernsehen, taucht er in die Welt westlicher Filme ein und verschlingt eine VHS-Kassette nach der anderen. Und mit der Zeit formt sich in ihm der Wunsch, selbst Filme zu machen. Mit 19 Jahren bewirbt er sich vergeblich an der Filmakademie. Und dann kommt die Diagnose Krebs. Nach einem jahrelangen Kampf ist die heimtückische Krankheit zurückgedrängt und Priborsky dreht seinen ersten Kurzfilm. Er hat Blut geleckt, weitere Projekte folgen – und selbst weitere Schicksalsschläge wie der frühe Kindstod seines ersten Sohnes David können ihn nicht davon abhalten, sich ganz seiner Leidenschaft zu widmen.

Und hier zu den Fragen:

Nennt drei Schauspieler aus diesem Star-besetzten Film
An wen geht der Erlös aus diesem Film?

Die Antworten bitte NICHT hier posten, sondern per Mail an mich übermitteln. Die E-Mail-Adresse lautet homemoviecorner[at]hotmail.com. Als Betreff bitte “Blockbuster” angeben. Einsendeschluss ist der 15. Mai 2016. Die DVD wird unter den richtigen Einsendern verlost.

Das Ganze findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt. Preise, die auf dem Postweg verloren gehen, können leider nicht ersetzt werden. Bitte auch Namen, Alter und Postadresse angeben (Warnung: Wer keine vollständigen Angaben abliefert, wird automatisch ausgeschlossen!). Diese Daten werden nur im Rahmen des Gewinnspiels verwendet und nicht weitergeleitet – nach Abschluss der Runde werden sie auch sofort gelöscht.

Rodja

INFO: www.blockbusterderfilm.at

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14. April 2016 at 10:23

Premiere für „Tatort Calw VII: Auge um Auge“

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© Mania Pictures

© Mania Pictures

Da sind sie wieder, meine Lieblings-Schwaben…

Wieder lädt das Team Mania Picture nach Calw ein, das – zumindest filmisch – der Sündenpfuhl von Baden-Württemberg ist. Nach sechs „Tatort Calw“-Teilen (und mit „SEK Calw“ einer indirekten Fortsetzung) folgt nun „Tatort Calw: Auge um Auge“. Der siebente Teil rund um die Kommissare Jäger, Kraft und Hoffmann feiert am 15. April 2016 in Calw Premiere.

Story: Kaum aus dem Gefängnis entlassen, wird ein Ex-Knacki von einem maskierten Unbekannten entführt. Ein Fall für Kommissar Jäger (Stefan Lörcher), der mangels Beschäftigung in der Calwer Mordkommission den Kollegen anderer Dezernate aushelfen muss. Zu allem Überfluss verdonnert ihn sein Chef auch noch dazu, den Absolventen der Polizeischule Steinberger (Frederik Bott) unter seine Fittiche zu nehmen. Doch schon bald wird Jäger mit seinen Kollegen Hoffmann (Frieder Pfeiffer) und Kraft (Cathrin di Stefano) mit einer brutalen Mordserie konfrontiert. Die Opfer: Allesamt Kleinkriminelle.

Als der Grünschnabel Steinberger am Tatort seltsame Schriftzeichen entdeckt, kommt der Verdacht auf, es könnte sich um religiös motivierte Rachemorde handeln. Auge um Auge. Doch wer hegt einen solch großen Hass, dass das grausame Vorgehen erklären könnte? Bei den Ermittlungen stoßen die drei Kommissare auf eine Verbindung zwischen den Opfern und machen eine schockierende Entdeckung. Werden sie den selbsternannten Rächer aufhalten können?

Ich habe hier schon öfters erwähnt, dass ich ein Fan von Mania Pictures bin. Das hat nichts damit zu tun, dass ich durch sie meine bisher einzige IMDB-würdige Rolle bekommen habe – die Schwärmerei hat schon viel früher angefangen. Ich finde es einfach toll, dass das Team rund um Armin Schnürle in seiner Freizeit jedes Jahr ungefähr einen Film dreht. Und zwar mit Schauwerten, die in der Amateur- und Indie-Szene ihresgleichen sucht.

Vor der Kamera agiert wieder einmal Tilo Prückner („Siebtelbauern“, „Die Fälscher“) als Quasi-Stammschauspieler der Truppe in einer Nebenrolle. Und auch hinter der Kamera sticht ein Name heraus: Splatter-Regisseur Olaf Ittenbach („Premutos“, „Dard Divorce“, F/X-Mann für einige Uwe-Boll-Filme) sorgt für die blutigen Effekte. Anscheinend soll der Blutzoll von „Tatort Calw: Die Hollywoodmorde“ – für den ja auch Ittenbach verantwortlich zeichnete – noch weiter in die Höhe getrieben werden. Für den Score sorgt wieder einmal der aufs schmale Geldbörserl fokussierte, aber nichtsdestotrotz hörenswerte Komponist Michael Donner.

Das Interview mit Armin Schnürle ist zwar schon einige Jahre alt, man kann dem Artikel aber doch noch recht gut entnehmen, was das Besondere an Mania Pictures und dem selbst geschaffenen Film-Biotop Calw ist. (Ja. Genau so etwas möchte ich auch für Österreich haben, bitteschön!)

Rodja

INFO: www.mania-pictures.de

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13. April 2016 at 09:18

„Valossn“-Weltpremiere bei Grenzland-Filmtage

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© Reisenbauer Filmproduktion/Abbild Filmproduktion

© Reisenbauer Filmproduktion/Abbild Filmproduktion

Ich habe schon lange nichts mehr vom Kärntner Filmemacher David Hofer gehört. Um so mehr freut es mich, dass sein Film „Valossn“ demnächst Premiere feiert. Er ist ein wahres Ausnahmetalent, sowohl vor als auch hinter der Kamera.

Im bis dato größten Actionfilm Österreichs, „Planet USA“ von Flo Lackner (sorry, Stefan Ruzowitzky, aber dein Film „Die Hölle“ muss erst einmal das Licht der Leinwand erblicken), mimte er den schießwütigen US-Major Conrads, machte aber auch noch teilweise den Schnitt. Für die mehrfach ausgezeichnete Sportdoku „Streif – One Hell of A Ride“ war er ebenfalls als Cutter zuständig.

Doch am besten ist David Hofer, wenn er seine eigenen Geschichten erzählen kann. Wie eben auch im von Reisenbauer Film und Abbild produziertem Drama „Valossn“, das am 2. April 2016 bei den 39. Grenzland-Filmtagen in Selb (Bayern) seine Weltpremiere feiert.

Inhalt: Pauli (Michael Kuglitsch), ein junger, zurückgezogener, merkwürdiger, traumatisierter Mann, trägt ein dunkles Geheimnis mit sich. Als sein Vater stirbt, tritt dieses mit aller Macht wieder heraus. Ein Film wie eine Urgewalt – so wie die Berge, die Teil der Erzählung sind.

Rodja

INFO: www.reisenbauer-film.com/valossn; Facebook-Gruppe: https://www.facebook.com/groups/1693637390872412

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30. März 2016 at 08:22

Making of „Darth Maul: Apprentice“

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Schön. Muss nicht viel schreiben. Hier das Making of zum vorgestellten deutschen Star Wars-Fanfilm „Darth Maul: Apprentice“ von Shawn Bu. Viel Spaß beim Anschauen.

Rodja

INFO: http://www.t7-production.com/

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10. März 2016 at 03:01