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Birne, Schädel & Haupt – Folge 6

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Der Adler ist gelandet

Ach, nur einmal einen finanziell potenten Auftraggeber oder Mäzen zu haben… Doch diesmal scheint dem gefiederten Trickfilmstudio Birne, Schädel & Haupt das Glück hold. „Eagle“ hat viel Geld und stellt keine Fragen.

„Aber bitte verantwortungsvoll mit dem Geld umgehen, ja?“

Ja… Genau…

Rodja

INFO: www.neuer-trickfilm.at

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Written by HomeMovieCorner

2. März 2017 at 12:58

Birne, Schädel & Haupt – Folge 5

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Neuer Österreichischer Trickfilm wünscht passenderweise mit der aktuellen Folge „Weihnachten“ ein frohes Fest und besinnliche Tage. Und dem möchte ich mich als Produzent des Clips ebenfalls anschließen. (War einer der Perks beim Crowdfunding.)

Rodja

INFO: www.neuer-trickfilm.at

Birne, Schädel & Haupt – Folge 4

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In Folge 4 lässt uns Neuer Österreichischer Trickfilm einen Blick hinter die Kulissen werfen und erklärt, was „Rigging“ (Exkurs: „rigged elections“ ist was anderes) ist – und warum es nicht ratsam ist, sich mit dem Gaskassier anzulegen.

Rodja

INFO: www.neuer-trickfilm.at

Written by HomeMovieCorner

13. Dezember 2016 at 10:58

Crowdfunding für österreichische Trickfilm-Webserie

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© Neuer Österreichischer Trickfilm

© Neuer Österreichischer Trickfilm

Ich weiß, ich weiß – ich habe den HomeMovieCorner jetzt einige Zeit lang arg vernachlässigt. Momentan ist gerade eine Zäsur, bei der ich noch nicht so recht weiß, wo es danach hingehen soll. Aber langsam wächst wieder die Lust, den Blog zu reaktivieren. Insofern also ein gutes Zeichen.

Zwar bin ich noch auf Schreib-Urlaub (Einreichfrist für ein Drehbuchtreatment erfordert drastische Selbstgeißelungsmaßnahmen) und habe dadurch meine Online-Aktivitäten extrem minimiert – aber das hier muss ich doch noch posten. Seit einiger Zeit stelle ich hier ja die Web-Serie „Birne, Schädel & Haupt“ von Neuer Österreichischer Trickfilm (kurz: NÖT) hier vor.

Hinter NÖT stehen Benjamin Swiczinsky, Conrad Tambour und Johannes Schiehsl. Das Trio arbeitet seit fünf Jahren in Wien und hat neben Werbefilmen auch einige internationale Projekte wie eine Staffel der Serie „Hexe Lilli“ oder Animationsszenen für Tom Tykwers „Ein Hologramm für den König“ in der Arbeitsmappe.

Aber die drei wollen auch eigene Geschichten erzählen – eben u.a. mit „Birne, Schädel & Haupt“, in der ein dreiköpfiger Adler etwas glücklos ein Trickfilmstudio in den Bergen betreibt. Dafür haben Swiczinsky, Tambour und Schiehsl bereits vier Folgen abgeliefert. Um nun aber eine ganze Staffel zu produzieren, haben sie eine Crowdfunding-Kampagne auf IndieGoGo gestartet, mit der sie 20.000 Euro lukrieren wollen.

Sogar der ORF hat darüber berichtet. Na ja, er hat den Artikel, den ich für die APA geschrieben habe, übernommen und ein paar Zeilen hinzugefügt.

20.000 Euro sind aber ein ehrgeiziges Ziel. Derzeit sind die Macher bei rund 4.900 Euro und haben die Lauffrist der CF-Aktion verlängert. Noch kann man 22 Tage lang dazu beitragen – und die Perks reichen von einem einfachen Danke bis hin zu einer eigenen Sprechrolle mit animierter Karikatur in einer Folge.

Der Betrag ist als flexibles Crowdfundingziel angegeben. D.h., es wird auf jeden Fall mit dem lukrierten Geld gearbeitet. Wenn nicht ganz die Summe erreicht wird, werden halt entsprechend weniger Folgen erstellt.

Rodja

INFO: www.neuer-trickfilm.at; Crowdfunding-Aktion: https://igg.me/at/BirneSchaedelHaupt

1. Folge von „Birne, Schädel & Haupt“

Tom Hanks, made in Austria

Written by HomeMovieCorner

25. November 2016 at 10:06

NÖT: Der Adler ist gelandet!

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© Neuer Österreichischer Trickfilm

© Neuer Österreichischer Trickfilm

2004 hätte so etwas wie das Schicksalsjahr des österreichischen Trickfilms werden können – aber den Gefallen tat man mir nicht.

Damals schrieb ich für die Filmzeitschrift „celluloid“ einen Artikel über die österreichische Trickfilmszene. „ASH – Austrian Superheroes“-Mastermind Harald Havas versuchte die Produktion einer Clip-Serie basierend auf seinen Cartoon-Strips „Fred“ anzuleiern – und das Wiener Animationsstudio Cine Cartoon bewarb sein „Spirello“ als erste rein österreichische Trickfilmserie.

Doch der von mir erwartete große Auftakt blieb aus. Es mussten noch einige Jahre vergehen, bis sich so etwas wie eine Animationsszene hier in Österreich entwickelte. Und nicht ganz unschuldig daran ist u.a. die Gruppierung Neuer Österreichischer Trickfilm (Mann, das klingt ja so richtig nach einer kunsthistorischen Epoche) rund um Benjamin Swiczinsky, Conrad Tambour und Johannes Schiehsl. Das Trio aus Österreich lernte sich an der Filmakademie Baden-Württemberg kennen. Dort reifte auch der Plan, nach absolviertem Studium wieder nach Österreich zurückzukehren. Und so fand am 14. Juni 2011 im Wiener Filmcasino ein Abend mit preisgekrönten Kurzfilmen („Heldenkanzler“, „366 Tage“, „Der Besuch“) statt – dem quasi offiziellen Start von NÖT.

Seitdem ist viel geschehen. So wurde (fast) pünktlich am 24. Juni 2016 das fünfjährige Jubiläum von NÖT im Schikaneder gefeiert. Professionell, sachkundig und – was wahrscheinlich wichtiger war – äußerst kostengünstig von mir moderiert, wurde eine recht beachtliche Werkschau präsentiert. Von Werbung über Musikclips bis hin zu „Hexe Lilli“ und Tom Hanks (genauer gesagt Animationen zum aktuellen Tom-Tykwer-Film „Ein Hologramm für den König“ mit Tom Hanks).

Die Werkschau bot aber auch einen Blick auf zukünftige Arbeiten: Neben den Sachen zum Geld verdienen arbeitet das Trio auch an der Verwirklichung eines eigenen Spielfilms. Und vorerst startet mit „Birne, Schädel & Haupt“ eine eigene Webserie. Jeden Ersten im Monat wird eine Folge davon veröffentlicht. Inhaltlich geht es um einen dreiköpfigen Adler (eben Birne, Schädel & Haupt), der ein Trickfilmstudio in seinem Horst betreibt. „Das Ganze darf man ruhig auf uns selbst und das Trick-Filmmilieu beziehen“, erklärte Benjamin Swiczinsky gegenüber dem HomeMovieCorner, wobei er allerdings offen ließ, welcher Adler wer sei.

Der Stil der Serie orientiere sich am reinen Schwarzweiß-Stil (ohne Grautöne) der frühen Cartoons der 1920er-Jahre à la Fleischer Brothers, Pat Sullivan oder gar Disney. „Disney erklärte einmal ein einem Interview, sie bräuchten für einen derartigen Kurzfilm mit kleiner Crew ca. zwei Wochen. Das Gleiche haben wir jetzt vor – mit der Technik des 21. Jahrhunderts sollte das ja hoffentlich zu schaffen sein“, so Benjamin. Für die ersten zwei Folgen zeichnet er als Regisseur verantwortlich, später sollen auch Johannes Schiehsl und Conrad Tambour Folgen übernehmen. Zumindest bis Jahresende sei die Folgenproduktion (also sechs Stück) garantiert.

Rodja

INFO: www.neuer-trickfilm.at/

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8. Juli 2016 at 10:28

MILH: Farewell Dear Ghost – „Wake Up“, „Fire“, „Cool Blood“

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© Lena Prehal

© Lena Prehal

Music I’d Like To Hear (In Indiefilms)

Ich gebe es zu, ich bin ein Kind der 80er. Und was ich durchaus in der heutigen Zeit vermisse, sind diese Coming-of-Age-Filme, die durch einen gewissen Schwermut auffallen. Ich liebe diese Geschichten mit den Underdogs oder den Introvertierten – solche Filme wie „Stand By Me“ oder „Die Himmelsstürmer“, aber auch Komödien wie „Class“, „Der Volltreffer“, „Ferris macht blau“ (und ja, da war nicht Ferris mein Held), „Ist sie nicht wunderbar?“ (wer hatte damals keinen Crush in Mary Stuart Masterson?) oder „Can’t Buy Me Love“ enthalten mindestens eine Szene, durch die der Film eine tragische Note erhält. Sei es, dass der Held seine Kunst, seine Träume oder sein Anderssein erklärt – da ist immer etwas dabei, das dem Film eine gewisse Tiefe verleiht.

Irgendwie fehlt mir bei neueren Komödien wie „American Pie“ (okay, ist auch schon etwas älter), „Superbad“ oder „Scott Pilgrim vs. The World“ dieser gewisse Unterton („Juno“ ist die glorreiche Ausnahme). Oder besser gesagt, der Unterton ist schon vorhanden, aber die Gewichtung scheint mir doch eher auf dem Hormonstau denn auf dem Coming of Age zu liegen.

In Österreich hat diese Art von Filmen keine Tradition. Wenn ich es mir recht überlege, haben Teenager/Anfang-Zwanziger in österreichischen Filmen generell keine besondere Tradition. Lange Zeit waren sie Staffage, mal mehr, mal weniger gut eingesetzt (I’m looking at you, Alfred „Freispiel“ Dorfer). Der einzige Film, der ungefähr dem entspricht, was ich mir unter einer Teenie-Dramödie vorstelle, ist „Aoeo – Es war einmal in einer Stadt“ – ausgerechnet ein Independent-Film. Das Bizarre ist aber, dass es sehr viele österreichische Bands gibt, die genau dieses Gefühl an- und aussprechen – es dürfte also genug Geschichten in der aktuellen Generation vorhanden sein.

Zumindest könnte ihre Musik gut zu solchen Filmen passen. Wie eben die in MILH bereits vorgestellten Polkov, Elto und Ben Martin. Und mit der Band Farewell Dear Ghost des Grazers Philipp Szalay gesellt sich nun eine vierte Band dazu. Ihr 2013 erschienenes Album „We Colour The Night“ enthält Coming of Age, Teenage Angst, aber auch jene pulsierende und manchmal beängstigende Euphorie, die so Jugendliche in meiner romantischen Phantasie eben ausmachen sollte. Jeden Moment voll ausleben wollen – mit allen geschärften Sinnen, die noch nicht vom Alltag abgestumpft wurden.

Dazu gibt es auch entsprechende Videoclips. Während „Cool Blood“ eigens von Gerfried Guggi von der Produktion Mindconsole gedreht wurde, verwendete Band-Chef Philipp Szalay für „Wake Up“ und „Fire“ Clips, die unter einer Creative-Commons-Lizenz zur freien Verfügung stehen. Eines offenbaren die drei Videos auf jeden Fall: Szalay dürfte einen ziemlichen Faible für Fackeln haben.

Die Musik hätt‘ ma also… Wer dreht jetzt den Film, bitte?

Rodja

INFO: http://farewelldearghost.com

„Wake Up“

„Fire“

„Cool Blood“

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28. September 2014 at 08:52

MILH: Polkov – „Pictures“, „Kamaro’s Song“

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© Alex Krischner

© Alex Krischner

Music I’d Like To Hear (In Indiefilms)

Die Grazer Truppe Polkov rund um Mastermind Laurenz Jandl gab im August 2013 mit ihrer Doppel-Vinylsingle „Reverie/Pictures“ ihr erstes Lebenszeichen von sich. Und was für eines: Die zwei Songs, die komplett live im Studio eingespielt wurden, bestechen durch vielschichtige, träumerische Harmonien, wie sie von österreichischen Bands eher nicht zu erwarten sind. Von den beiden Songs hat „Pictures“ für mich das größte Potenzial, in einem Film unterzukommen. Diese Melancholie schreit förmlich nach Coming-of-age-Drama. Ich stehe einfach auf den Song – und wenn ihn meine kleine Tochter (18 Monate) hört, kommt sie gleich angelaufen und will sich auf meinem Schoß das Video in fast meditativer Andacht ansehen. (Und das ist ein zusätzlicher Pluspunkt für mich)

Polkov sieht sich weniger als Band, sondern vielmehr als ein sich ständig wandelndes Kollektiv. Die Anzahl der teilnehmenden Musiker rangiert je nach Begebenheit zwischen vier und zehn Personen. Aktuell sind es sechs Mitglieder, die gerade die Veröffentlichung ihres Debütalbums am 24. Oktober 2014 vorbereiten.

Als erste Singleauskoppelung von dem schlicht nach der Gruppe benanntem Album „Polkov“ gibt es schon das Lied „Kamaro’s Song“ zu hören. Und auch hier ganz großer Pop (irgendwie höre ich Eels heraus), zu dem es auch einen cineastischen Augenschmaus in Form eines Videos gibt. Gedreht wurde in Barcelona an der Costa Brava in Cadaques – Regie führte die Spanierin Laura Martinova von Schloss. Die Dreiecksgeschichte und all die sonnigen Aufnahmen schreien geradezu: „Ja, so muss Sommer und junge Liebe sein! Heiß, verheißungsvoll und mit Aussicht auf Enttäuschung.“ Hm, Erinnerungen an einen Sommer, den es heuer irgendwie nicht gab.

Rodja

INFO: http://polkov.com/

„Pictures“

„Kamaro’s Song“

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2. September 2014 at 01:38

Was läuft falsch in der Filmwerbung in Österreich?

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Bei den Filmfestspielen in Venedig feierte Ulrich Seidls neuester Film „Im Keller“ seine Premiere. Auf dem gleichen Festival lief auch Severin Fialas und Veronika Franz‘ „Ich seh / Ich seh“ erstmals, der dem Vernehmen nach dem Horrorgenre zuzurechnen ist. (Uh… Genrefilm! Aus Österreich!)

Etwas, das mich stutzig macht (Falls ich was übersehen habe – bitte um Korrektur. Bin für jeden Hinweis dankbar): „Im Keller“ startet voraussichtlich am 26. September in den österreichischen Kinos. Ein Trailer dazu erschien am 21. August auf YouTube, acht Tage vor der Premiere in Venedig (allerdings wurde der Trailer selbst erst am 29. August auf der Facebook-Seite des Verleihs beworben). Von „Ich seh / Ich seh“, der eben zum Teil von Seidls Frau Veronika Franz stammt, und der auch aus Seidls Filmproduktion kommt, gibt es noch keinen Starttermin – und auch keinen Trailer. Aber er läuft in Venedig. Zum Vergleich: Fatih Akins „The Cut“ läuft laut ersten Informationen am 26. Oktober in den deutschen Kinos an – und es gibt schon einen Trailer.

Und weil so etwas ja nicht zum ersten Mal passiert, frage ich mich: Warum, zum Teufel, ist es in Österreich nicht möglich, einen schicken Trailer zwecks Entfachen des Interesses zwei, drei Monate vor dem Kinostart rauszuhauen? Warum geschieht das immer so halbherzig und lahmarschig? Hängt das wirklich mit dem PR-Budget für die Filme zusammen? Oder beachtet man das hierzulande einfach nicht?

Natürlich gibt es auch die Gegenbeispiele, wo es gut funktioniert hat, wie z.B. „Das finstere Tal“. Aber wieso passiert dieser (meiner Meinung nach) Kardinalsfehler immer noch, dass man das österreichische Publikum einfach missachtet? Ich möchte ja nicht die Steuerzahler-Karte zücken, aber ich tue es dennoch: Ich möchte wissen, wofür meine Steuern im Kulturbereich ausgegeben werden!!! Ich möchte Informationen über die Filme. Bilder. Eindrücke. Und das möglichst rechtzeitig, bitte schön!

Rodja

Nachtrag 24.09.2014:Eines muss ich jetzt zugeben: Regisseur Seidl hat jetzt seine Werbung – und was für eine. Zwei ÖVP-Politiker, die in dem Film unter einem Hitler-Bild singen, mussten zurücktreten. Die Gefilmten behaupten, das sei alles vom Regisseur so arrangiert worden, Seidl hingegen, dass er nur das gefilmt habe, was schon immer in dem Keller stattgefunden habe, berichtet die Tageszeitung „Kurier“ in einem Artikel. Also PR-mäßig hat der Film jetzt ordentlich angezogen!

Nachtag 28.09.2014 Am 9. September 2014 ist nun der Trailer zu „Ich seh Ich seh“ veröffentlicht worden.

Written by HomeMovieCorner

1. September 2014 at 15:52

Veröffentlicht in Latest Talk

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Band für Musikvideo gesucht!

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So ein Angebot leitet man gerne weiter: Der Wiener Filmemacher Christoph Appel, über den hier schon ein paar Mal berichtet wurde, verlost unter Bands ein komplettes Musikvideo im Wert von 15.000,- Euro.

Bis zum 31. Oktober 2014 können interessierte Musiker ein Lied sowie ein Bild von sich (bzw. der Band) an crocodil(at)gmx.at schicken oder Informationen dazu auf der Facebook-Site von Christoph Appel posten. Unter allen Einsendungen wird dann eine Band oder ein Künstler ausgesucht, für die ein professionelles und kostenfreies Musikvideo im Wert von 15.000,- Euro erstellt wird.

Eine Barablöse bzw. der Rechtsweg sind ausgeschlossen. Alle Teilnehmer erklären sich einverstanden, dass das Musikvideo auf dem YouTube-Kanal von Christoph Appel zu Präsentationszwecken gezeigt werden darf.

Rodja

INFO: www.appelchristoph.com – Informationen zur Videoclip-Aktion auf der Facebook-Site oder unter crocodil(at)gmx.at.

Written by HomeMovieCorner

25. August 2014 at 13:50

Veröffentlicht in Indie News

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MILH: Ben Martin – „Take Me Home“

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Music I’d Like To Hear (In Indiefilms)

2007 brachte der Niederösterreicher Martin Rotheneder unter seinem Aliasnamen Ben Martin (u.a. I Am Cereals, The Black Riders) mit „Worn Legs“ sein viertes Album heraus.

Schon der Opener „Take Me Home“ reißt den Zuhörer aus der Lethargie: Sacht und leise anfangend, steigert sich der Song immer stärker, dominieren die Gitarren immer mehr – der Refrain krallt sich richtig in den Gehörgängen fest. Ein Song reinster Güte, der es definitiv in die österreichischen Charts hätte schaffen können – aber das war zu einer anderen Zeit. Hoffen wir, dass es demnächst besser wird. Auf jeden Fall kann ich mir den Song schon mal gut in einem Roadmovie/in einer Nachtszene im Auto vorstellen.

Vor kurzem wurde „Ben Martin“ bis auf Weiteres eingemottet und Martin Rotheneder will künftig unter seinem richtigen Namen weiter Musik machen.

Rodja

INFO: www.benmartin.at; www.martinrotheneder.com

Written by HomeMovieCorner

19. August 2014 at 17:41