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Made in A: „Star Wars“-Fanfilm „Regrets Of The Past“ online

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© Pellicula

© Pellicula

Was lange dauert, wird endlich… online!

Ja, das freut mich sehr: „Regrets Of The Past“ – der österreichische „Star Wars“-Fanfilm von Regisseur Bernhard Weber und seiner Filmgruppe Pellicula ist nun – nach einer ausführlichen Kino-Tour durch Österreich – online gegangen.

Der 53-minütige Film war bis dato das ehrgeizigste Projekt der Truppe – und derer gab es nicht wenige. Da gab es den Vampirstreifen „Blood Sisters“, weitere Kurzfilme, das bis dato blutigste Musikvideo Österreichs („It was so mad that I believed“ der Gruppe Living Lache) sowie den Fantasy-Spielfilm „Die Lothland-Saga“. Und mit jedem Projekt steigerte sich das Team, wie man „Regrets Of The Past“ anmerkt.

Der Film wurde von 2013 bis 2015 in Österreich von einer 150-köpfigen Crew realisiert – und das alles in der Freizeit und unentgeltlich. Die Filmemacher orientierten sich dabei an der Bildsprache der von George Lucas in den 70er- und 80er-Jahren geschaffenen Original-Trilogie.

Mit der Veröffentlichung auf Youtube ist das Projekt komplett abgeschlossen. Nun heißt es loslassen und sich neuen Projekten widmen – und wie ich gehört habe, ist da schon etwas im Busch.

Inhalt: Die Geschichte setzt nach den Ereignissen rund um die Entstehung des neugegründeten Galaktischen Imperiums („Star Wars: Episode III“) ein. Jedi Pash Sularen (Joe Baumgartner) und sein Padawan Kaila Dain (Sophia Grabner) befinden sich auf der Flucht vor dem Imperium. Verfolgt von einem Kopfgeldjäger stürzen die beiden Jedi auf einem einsamen Planeten ab und werden dort mit ihrer Vergangenheit konfrontiert.

Rodja

INFO: http://pellicula.org, Facebook-Site “Star Wars: Regrets of the Past”: https://www.facebook.com/swrotp; Film-Site: www.regretsofthepast.com

PS: Es gibt sogar eine in Englisch synchronisierte Version
PPS: Und auch ein spannendes Making Of gibt es dazu…

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Written by HomeMovieCorner

1. März 2017 at 15:42

„Raiders!“ – Der größte Fanfilm aller Zeiten auf dem /slash Filmfestival

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© Jeremy Coon Productions

© Jeremy Coon Productions

Das /slash Filmfestival, das heuer vom 22. September bis 2. Oktober in Wien stattfindet, ist wohl das größte Genre-Festival in Österreich.

Dennoch hat es sich bis dato nicht in mein Herz spielen können. Ich geb’s zu, ich bin nicht DER Genre-Fan, der überall rein muss, wo auch nur ein Hauch von Genre vorkommt. Ein paar Filme habe ich mir auf dem /slash zwar angeschaut, aber dass ich mir die Tage rot im Kalender anstreiche… nein, das ist nicht unbedingt der Fall. Wohl auch, weil das /slash nicht unbedingt ein Abspielort deutschsprachiger Indie-Filme ist. Da gibt es andere, bessere Festivals.

Gut, heuer würde mich „Angriff der Lederhosenzombies“ des Österreichers Dominik Hartl („Beautiful Girl“) locken, aber der kommt auch so in die Kinos. Insofern muss ich ihn mir nicht wirklich im Rahmen des Festivals anschauen.

Aber dann ist da dieses eine „Indiana Jones“-Triple-Feature am 24. September – und ich glaube, da werde ich schwach. Und damit meine ich nicht „Raiders of the Lost Ark“, „Indiana Jones and the Temple of Doom“ und „Indiana Jones and the Last Crusade“ (Sorry, Spielberg & Lucas, aber über den sogenannten Teil IV hüllen wir mal den Mantel des Schweigens. Das war wohl nix.) – sondern „Raiders of the Lost Ark“, den 1:1-Fan-Film „Raiders of the Lost Ark: The Adaption“ von Eric Zala und Chris Strompolos und die Dokumentation darüber, „Raiders!: The Story of the Greatest Fan Film ever made“ von Tim Skousen und Jeremy Coon. Zumindest zwei von diesen drei Filmen will ich sehen!

Um was geht es?

Nun ja, über „Jäger des verlorenen Schatzes“ (USA 1981) brauche ich wohl keine Worte zu verlieren. Es geht um die Einführung des peitschenschwingenden Archäologen Dr. Henry Walton Jones Jr. alias Indiana „Indy“ Jones, der die sagenumwobene Bundeslade sucht und dabei den Nazis in die Quere kommt. Der Film begeisterte ganze Generationen, so auch Chris Strompolos und Eric Zala, die 1982 als Elfjährige beschlossen, den Film nachzudrehen. Und zwar 1:1. Für die Adaption, die nun in Wien uraufgeführt wird, mussten sie jeden Satz und jede Szene transkribieren, fackelten beinahe ein Haus ab und setzten sich auch sonst noch anderen Gefahren aus. Nach sieben Jahren war der Film fast fertig gestellt – und ihre Freundschaft zu Ende. Eine Szene fehlte noch – und zwar jene, wo Indy von dem glatzköpfigen Nazi auf dem Flugfeld (inklusive Flugzeug) verprügelt wurde.

Die ebenfalls zu sehende Dokumentation „Raiders!: The Story of the Greatest Fan Film ever made“ dokumentiert das Bemühen der Freunde – und erzählt, wie sie sich nach all den Jahren wieder versöhnten und beschließen, als Erwachsene die fehlende Szene endlich zu drehen.

Für einen Indie-Fan (Indiana als auch Independent) wie mich sind diese beiden Filme jetzt schon sehr inspirierend. Einerseits erinnern sie mich an meine Kindheit, die ebenfalls von Steven-Spielberg-Filmen („Goonies“, „Indiana Jones und der Tempel des Todes“, „E.T.“) und natürlich „Star Wars“ geprägt wurde. Und während ich damals „Star Wars“ mit Figuren nachspielte, drehten Zala und Strompolos einen Film! Einfach fantastisch!

Ursprünglich habe ich 2015 auch Chris Strompolos kontaktiert, um ihre Filmadaption hier in Wien im Rahmen einer einmaligen Aufführung zu zeigen. Chris, der selbst einige Jahre in Wien verbrachte, zeigte sich auch interessiert, hatte aber einige (sehr verständliche und nachvollziehbare) Bedingungen, die der Ein-Mann-Betrieb des HomeMovieCorner finanziell und zeitlich einfach nicht stemmen konnte. Ich bin also sehr froh darüber, dass das /slash das übernommen hat.

Rodja

INFO: „Raiders!: The Story of the Greatest Fan Film Ever Made“: www.raidersdoc.com; /slash – Festival des Fantastischen Films: http://slashfilmfestival.com/

Written by HomeMovieCorner

5. September 2016 at 15:35

Making of „Darth Maul: Apprentice“

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Schön. Muss nicht viel schreiben. Hier das Making of zum vorgestellten deutschen Star Wars-Fanfilm „Darth Maul: Apprentice“ von Shawn Bu. Viel Spaß beim Anschauen.

Rodja

INFO: http://www.t7-production.com/

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10. März 2016 at 03:01

Als Darth Maul noch ein Azubi war…

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Ich kann mich noch ganz genau erinnern, wie ich das erste Mal Darth Maul in einem Trailer gesehen habe. Ich war begeistert. Ich war euphorisch. Wow, was für ein Bösewicht! Ja, der Typ war würdig, die Nachfolge von Darth Vader (bzw. der Vorgänger) zu sein. Doch ach, dann kam „Star Wars: Episode I“ ins Kino. Und der Film war einfach nur schlecht. Nichts gegen Ewan McGregor und Liam Neeson, die waren noch die lebendigsten Figuren. Aber was mit Darth Maul passierte, war einfach eine Frechheit. Nicht nur, dass er gerade mal zwei Sätze im Film sagte, war sein Charakter auch eher mehr als überheblicher Proll angelegt, denn als charismatischer Bösewicht. Gut, der Endkampf zwischen ihm und Obi-Wan Kenobi und Qui-Gon Jinn war eine Augenweide – aber das alleine war zu wenig. Abgesehen davon, dass ein Kampf zwischen ihm und Qui-Gon Jinn auf Tatooine einfach rausgeschnitten wurde (und das in der Handlung des Films ein bemerkbares Loch reißt).

Und nein, dass Darth Maul „Episode I“ in der Animationsserie „The Clone Wars“ als irr gewordener Spinnenfüßler überlebt hat, macht es nicht besser. Im Gegenteil. (Obwohl… der Schlusskampf von Darth Sidious mit Darth Maul… das hatte schon etwas… Aber ich schweife ab.)

Anscheinend geht es vielen Star Wars-Fans so mit Darth Maul. Sie wissen um das große Potenzial des Bösewichts, sind aber mit der Ausführung sehr unzufrieden. So wohl auch der in Deutschland studierende Filmemacher Shawn Bu, der nun nach zweijähriger Arbeit seinen Fan-Film „Darth Maul: Apprentice“ veröffentlicht hat, der zurzeit in den sozialen Netzwerken abgefeiert wird. Also zumindest in jenen, die sich mit „Star Wars“ befassen.

„Darth Maul: Apprentice“ findet vor „Episode I“ statt. Zu einer Zeit, als er noch ein Azubi der Dunklen Seite der Macht ist und sich erst einen Namen machen muss. Und das im wortwörtlichen Sinn – der Imperator muss ihm ja erst noch einen Titel/Namen verleihen. Die Gelegenheit naht, als eine Gruppe Jedis sich seinem geheimen Stützpunkt nähert. Darth Maul muss sich seiner „Gesellenprüfung“ unterziehen.

Mit dabei sind u.a. Mathis Landwehr („Kampfansage – Der letzte Schüler“, „Lasko – Die Faust Gottes – und zuletzt auch das sich noch in der Schwebe befindende „Land of Giants“)“ oder Svenja Jung, die demnächst im Film „Die Mitte der Welt“ des Grazer Filmemachers Jakob M. Erwa („Heile Welt“, „HomeSick“) zu sehen sein wird.

*** SPOILER ALERT ***

Ah… bei „Darth Maul: Apprentice“ durfte sich wohl jemand so richtig austoben. Es ist ein netter Action-Kurzfilm mit vielen Stunts, Effekten und Schwertkämpfen. Allerdings gibt es auch nicht so viel mehr zu sehen, als im Endkampf in „Episode I“. Nur ganz kurz, gegen Ende des Kurzfilms, wird ein Einblick in Darth Mauls Seele geboten, als er so etwas wie Erbarmen für eine junge Jedi erkennen lässt (Und warum genau? Weil Svenja Jung so waidwund wie Bambi dreinschauen kann? So ganz kann ich das nicht nachvollziehen.) Doch ein Gewissenskonflikt unter den Augen von Darth Sidious kann sich der Azubi nicht leisten… Und genau von diesem Konflikt hätte ich gerne mehr gehabt. So aber ist es „nur“ ein nett anzuschauender Action-Flick mit hohen Schauwerten. Aber auch das macht verdammt viel Spaß.

Rodja

INFO: http://www.t7-production.com/

Written by HomeMovieCorner

7. März 2016 at 13:28

„Battle Of Hoth“ – ebenfalls DIY

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Weil das Interesse am ersten Teil so groß war…

Cinefix hat auch ein Homemade Movie zu „Das Imperium schlägt zurück“ abgeliefert – und zwar von der Schlacht auf dem Eisplaneten Hoth. Paradoxerweise finde ich hier den Filmclip selbst nicht so aufregend wie jenen von der Schlacht um den Todesstern, dafür war ich von diesem „Behind The Scenes“ beeindruckter als vom ersten. Vor allem wurde hier auch sehr, sehr viel mehr mit Trick- bzw. Animationstechnik gearbeitet. Einfach cool.

Rodja

INFO: Cinefix auf Facebook: www.facebook.com/CineFixNetwork

„Battle Of Hoth“

Making Of

Und hier gibt es noch einen direkten Shot-for Shot-Vergleich.

„Star Wars“ zum Selberbasteln

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Wer glaubt, dass man nur die neueste Rechensoftware für die tollsten Raumschiffszenen braucht, der irrt. Mit einfachen Mitteln – aber trotzdem auch sehr aufwändig – hat schon 2013 die auf Homemade Movies spezialisierte US-Truppe Cinefix „Krieg der Sterne“ gehuldigt.

Eigentlich genügen schon Kartons, Styropor, Popcorn-Schüsseln, Mülltonnen, Filzstifte und ein iPhone, wie man in der nachgestellten Schlacht um den Todesstern in „Death Star Trench Run“ sehen kann. Übrigens, das Making Of sucht seinesgleichen.

Rodja

INFO: Cinefix auf Facebook: www.facebook.com/CineFixNetwork

„Death Star Trench Run“

„Making Of“

Und wie sieht es im Vergleich mit dem Original aus? Impressive. Very impressive.

Kurzfilm „Tie Fighter“ – Star Wars goes Anime

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© MightyOtaking

© MightyOtaking

Ach, verdammt. Eigentlich wollte ich Pause machen. Aber dann kommt etwas daher, auf das ich mich schon seit langem freue – und schon schiebe ich eine Nachtschicht.

Wie man vielleicht weiß, bin ich ein „Star Wars“-Nerd. Einer von der dunklen Sorte. Ich stehe auf das Imperium. Vielleicht hängt es damit zusammen, dass ich als Kind in den 1970ern eigentlich das Imperium für die gute Seite hielt. Ich konnte noch nicht lesen und hatte nur Bilder aus einem Kartenquartett gesehen. Sofort war ich von den weißen „Rittern“ und dem schwarzen „Ritter“ beeindruckt. Das sollte ein Film sein? Das sah so ganz anders aus als die Pappmaché-Sachen aus „Raumschiff Enterprise“. So real. Ich war hin und weg. Und dann spielte ein Freund eine Kassette vor, auf der irgendwelche Rebellen dem Imperium die Pläne für den Todesstern gestohlen hatten. Stehlen! Das machen doch nur die Bösen, nicht?

Aber selbst als ich meinen Irrtum bemerkte, konnte ich mich von der Seite des Imperiums nicht mehr los reißen. Die Raumschiffe, die Rüstungen, Darth Vader. Aus diesem Grund wird „Das Imperium schlägt zurück“ wohl auf ewig mein Lieblingsteil sein. Und was war das für ein Vergnügen, als ich in den 1990ern das PC-Game „Star Wars: Tie Fighter“ von LucasArts gespielt habe. Endlich mal in einem Cockpit eines Tie Fighters oder – besser noch – Tie Interceptors zu sitzen.

Nun habe ich vor einiger Zeit auf Youtube einen knapp zweiminütigen Clip eines OtaKing77077 gefunden, der bei mir einen ziemlichen Nerdgasm auslöste: „Star Wars“ goes Anime. Ein Kurzfilm aus der Sicht des Imperiums. Innenaufnahmen eines Tie Fighters. UND DAS IMPERIUM SIEGT!!!

Impressive. Most impressive. Und noch beeindruckter war ich, als ich las, dass der damals noch namenlose Filmemacher plante, einen längeren Kurzfilm daraus zu machen. Ich versuchte, Otaking77077 über Youtube anzuschreiben, um Näheres in Erfahrung zu bringen. Leider hat er sich nie zurück gemeldet.

Aber nun hat das lange Warten ein Ende. Vor einigen Stunden wurde der siebenminütige Kurzfilm „Tie Fighter“ von Otaking77077 aka Paul Johnson (nun weiß ich endlich seinen Namen!) veröffentlicht. Mehr als vier Jahre lang opferte er seine Wochenenden für den Film, schreibt er auf Youtube. Und ich kann einfach nur noch „Wow!“ sagen.

Enjoy!

Rodja

INFO: http://mightyotaking.deviantart.com/

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25. März 2015 at 01:47

„Regrets Of The Past“-Storyteaser Trailer online

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Über den Wiener Verein Pellicula habe ich hier ja schon öfters berichtet (u.a. hier), auch ihr aktuelles Projekt – der „Star Wars“-Fanfilm „Regrets of the Past“, der im Laufe des Jahres 2015 erscheinen soll – blieb hier in Folge nicht unerwähnt.

Zu diesem Projekt wurde nach einigen Teasern nun der Storyteaser Trailer vorgestellt. D.h., man bekommt schon Einblicke in die Geschichte, ohne dass zu viel verraten wird.

Rodja

PS: Bilde ich es mir nur ein, oder sagt der Grünling da am Anfang „Yeti“ statt „Jedi“?

INFO: http://pellicula.org, FaceBook-Site “Star Wars: Regrets of the Past”: https://www.facebook.com/swrotp

Written by HomeMovieCorner

26. Dezember 2014 at 23:57

„Star Wars“-Fanfilm „Regrets Of The Past“: Die Dreharbeiten gehen weiter

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Über das „Star Wars“-Fanfilm-Projekt „Regrets Of The Past“ der Filmgruppe Pellicula wurde hier schon mal berichtet. Nun freut es mich, dass nach einer längeren Pause wieder ein Drehblock statt gefunden hat. Nach Vorarlberg wurde diesmal im Waldviertel (Niederösterreich), das auch für seine keltische Vergangenheit bekannt ist (was sicher im Film Mystik der Jedi-Ritter zugute kommt), gedreht. Und mit einem kleinen Making Of gibt es einen Einblick in die Dreharbeiten dort.

Synopsis: Angesiedelt zwischen Episode III und Episode IV wird die Geschichte der beiden Jedi Pash Sularen und Kaila Dain erzählt, die im Outer Rim Territorium um ihr Überleben kämpfen.

Rodja

PS: Soweit ich gehört habe, hat sich niemand etwas gebrochen.

INFO: http://pellicula.org, FaceBook-Site “Star Wars: Regrets of the Past”: https://www.facebook.com/swrotp

Und hier noch mal der Teaser

Written by HomeMovieCorner

27. Juni 2014 at 03:29