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Das kleine Gewinnspiel: „Blockbuster – Das Leben ist ein Film“

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© Independent Works

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Ich bin ein echter Dussel… Aber das soll Euer Schaden nicht sein. ;-D

Eigentlich wollte ich hier berichten, dass Vlado Priborskys bemerkenswertes Independent-Filmprojekt mit Benefiz-Charakter, „Blockbuster – Das Leben ist ein Film“, nun auf DVD erschienen ist. Und auf dem handelsüblichen Weg (Elektronik-Fachmarkt, Internet-Versandhandel) erhältlich ist. Und ich mir bereits eine DVD gekauft habe.

Und dann öffne ich meinen Postkasten und finde eine signierte DVD von Vlado Priborsky vor… eben weil ich Dussel vergessen habe, dass ich das Crowdfundingprojekt dazu unterstützt habe und sowieso eine DVD bekomme.

Jetzt habe ich eine verpackte, unsignierte DVD, mit der ich nichts anzufangen weiß. Was mache ich da bloß?
*Pst. Gewinnspiel*
Ich muss jetzt echt scharf nachdenken. Hm.
*Hey. Gewinnspiel*
Hmmmmm
*GEWINNSPIEL!!!*
Ja, ist ja schon gut. Ich veranstalte wieder einmal „Das kleine Gewinnspiel“. Jössas!

Zu gewinnen gibt es – nach dem Beantworten untenstehender Fragen – eben besagten Film auf DVD. „Blockbuster – Das Leben ist ein Film“ ist Vlado Priborskys persönlichstes Werk. Nach den Erfolgen mit mehreren Kurzfilmen und mehreren Schicksalsschlägen trotzend, erzählt der österreichische Filmemacher in seinem ersten Spielfilm von sich selbst, wie er nach seinen Erfolgen mit mehreren Kurzfilmen und trotz mehrerer Schicksalsschläge seinen ersten Spielfilm drehen will. Ein Film mit Meta-Ebene(n) also. Und da die Geschichte so ungewöhnlich ist und der Film auch noch einen Benefiz-Charakter hat, konnte Priborsky dafür mehrere Stars aus der österreichischen Filmszene gewinnen.

Story: 1987, Wien-Favoriten, die neue Heimat des 12-jährigen Vlado Priborsky. Aufgewachsen mit tschechischem Fernsehen, taucht er in die Welt westlicher Filme ein und verschlingt eine VHS-Kassette nach der anderen. Und mit der Zeit formt sich in ihm der Wunsch, selbst Filme zu machen. Mit 19 Jahren bewirbt er sich vergeblich an der Filmakademie. Und dann kommt die Diagnose Krebs. Nach einem jahrelangen Kampf ist die heimtückische Krankheit zurückgedrängt und Priborsky dreht seinen ersten Kurzfilm. Er hat Blut geleckt, weitere Projekte folgen – und selbst weitere Schicksalsschläge wie der frühe Kindstod seines ersten Sohnes David können ihn nicht davon abhalten, sich ganz seiner Leidenschaft zu widmen.

Und hier zu den Fragen:

Nennt drei Schauspieler aus diesem Star-besetzten Film
An wen geht der Erlös aus diesem Film?

Die Antworten bitte NICHT hier posten, sondern per Mail an mich übermitteln. Die E-Mail-Adresse lautet homemoviecorner[at]hotmail.com. Als Betreff bitte “Blockbuster” angeben. Einsendeschluss ist der 15. Mai 2016. Die DVD wird unter den richtigen Einsendern verlost.

Das Ganze findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt. Preise, die auf dem Postweg verloren gehen, können leider nicht ersetzt werden. Bitte auch Namen, Alter und Postadresse angeben (Warnung: Wer keine vollständigen Angaben abliefert, wird automatisch ausgeschlossen!). Diese Daten werden nur im Rahmen des Gewinnspiels verwendet und nicht weitergeleitet – nach Abschluss der Runde werden sie auch sofort gelöscht.

Rodja

INFO: www.blockbusterderfilm.at

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14. April 2016 at 10:23

Premiere für „Tatort Calw VII: Auge um Auge“

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© Mania Pictures

© Mania Pictures

Da sind sie wieder, meine Lieblings-Schwaben…

Wieder lädt das Team Mania Picture nach Calw ein, das – zumindest filmisch – der Sündenpfuhl von Baden-Württemberg ist. Nach sechs „Tatort Calw“-Teilen (und mit „SEK Calw“ einer indirekten Fortsetzung) folgt nun „Tatort Calw: Auge um Auge“. Der siebente Teil rund um die Kommissare Jäger, Kraft und Hoffmann feiert am 15. April 2016 in Calw Premiere.

Story: Kaum aus dem Gefängnis entlassen, wird ein Ex-Knacki von einem maskierten Unbekannten entführt. Ein Fall für Kommissar Jäger (Stefan Lörcher), der mangels Beschäftigung in der Calwer Mordkommission den Kollegen anderer Dezernate aushelfen muss. Zu allem Überfluss verdonnert ihn sein Chef auch noch dazu, den Absolventen der Polizeischule Steinberger (Frederik Bott) unter seine Fittiche zu nehmen. Doch schon bald wird Jäger mit seinen Kollegen Hoffmann (Frieder Pfeiffer) und Kraft (Cathrin di Stefano) mit einer brutalen Mordserie konfrontiert. Die Opfer: Allesamt Kleinkriminelle.

Als der Grünschnabel Steinberger am Tatort seltsame Schriftzeichen entdeckt, kommt der Verdacht auf, es könnte sich um religiös motivierte Rachemorde handeln. Auge um Auge. Doch wer hegt einen solch großen Hass, dass das grausame Vorgehen erklären könnte? Bei den Ermittlungen stoßen die drei Kommissare auf eine Verbindung zwischen den Opfern und machen eine schockierende Entdeckung. Werden sie den selbsternannten Rächer aufhalten können?

Ich habe hier schon öfters erwähnt, dass ich ein Fan von Mania Pictures bin. Das hat nichts damit zu tun, dass ich durch sie meine bisher einzige IMDB-würdige Rolle bekommen habe – die Schwärmerei hat schon viel früher angefangen. Ich finde es einfach toll, dass das Team rund um Armin Schnürle in seiner Freizeit jedes Jahr ungefähr einen Film dreht. Und zwar mit Schauwerten, die in der Amateur- und Indie-Szene ihresgleichen sucht.

Vor der Kamera agiert wieder einmal Tilo Prückner („Siebtelbauern“, „Die Fälscher“) als Quasi-Stammschauspieler der Truppe in einer Nebenrolle. Und auch hinter der Kamera sticht ein Name heraus: Splatter-Regisseur Olaf Ittenbach („Premutos“, „Dard Divorce“, F/X-Mann für einige Uwe-Boll-Filme) sorgt für die blutigen Effekte. Anscheinend soll der Blutzoll von „Tatort Calw: Die Hollywoodmorde“ – für den ja auch Ittenbach verantwortlich zeichnete – noch weiter in die Höhe getrieben werden. Für den Score sorgt wieder einmal der aufs schmale Geldbörserl fokussierte, aber nichtsdestotrotz hörenswerte Komponist Michael Donner.

Das Interview mit Armin Schnürle ist zwar schon einige Jahre alt, man kann dem Artikel aber doch noch recht gut entnehmen, was das Besondere an Mania Pictures und dem selbst geschaffenen Film-Biotop Calw ist. (Ja. Genau so etwas möchte ich auch für Österreich haben, bitteschön!)

Rodja

INFO: www.mania-pictures.de

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13. April 2016 at 09:18

Ex-„Zoom“-Chefredakteur Landsiedel macht sein eigenes Ding

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© Rodja Pavlik

© Rodja Pavlik

FilmeUndMacher.de – eine neue Film-Site!

Nein!
Doch!
Ohhhh!!!

Im September letzten Jahres wurde „Zoom – Magazin für Filmemacher“ eingestellt. Bis zuletzt hielt der damalige Chefredakteur Timo Landsiedel, selbst ein Filmemacher, das Printmagazin wacker auf Kurs im tückischen Meer der Abonnentenzahlen. (Hm, wie komme ich denn auf diese blöden nautischen Vergleiche? Ah ja, er wohnt in Hamburg!) Die Zeitschrift unterschied sich wohltuend von anderen Magazinen mit ähnlichem Zielpublikum, war nicht so auf Technik-Wichserei fixiert, sondern stellte mehr die Filmemacher und deren Projekte in den Fokus. Kein Wunder, dass ich mich dort wohl fühlte und gerne dafür schrieb. Doch der Printmarkt ist nicht nur hart umkämpft, die Luft wird auch immer dünner. Ringen jetzt schon etablierte Marken ums Überleben, ist es für relative Magazin-Neulinge schon fast unmöglich. Und so verabschiedete sich „Zoom“ nach fünf Jahren und hinterlässt seitdem eine Lücke.

Und genau hier möchte Timo Landsiedel mit seiner gerade gelaunchten Site „Filme und Macher“ (http://FilmeUndMacher.de) wieder anschließen. Hier schreibt er über Indie- und Genrefilme (die durch die Aktion Neuer Deutscher Genrefilm wieder mehr Aufmerksamkeit bekommen), Hochschulfilme, Fernsehprojekte und Technologie. Also im Prinzip das, was der HomeMovieCorner macht – nur noch mehr, moderner, magazinmäßiger, technischer (auch hier: Fokus mehr auf Filmemacher/Projekte, denn auf reine Technik-Wichserei) und besser. Und außerdem hat Timo aus seinen Zeiten von „Zoom“ noch sehr viele Kontakte, die ihm einen besseren Zugang zur Filmszene erlauben.

(Mann, so im direkten Vergleich merke ich erst, wie „old school“ meine Site ist.)

Und hier ist meine Empfehlung: Gebt der Site eine Chance. Liked sie. Abonniert sie. Kommentiert sie. Reicht sie weiter. Und verbündet Euch auf Facebook mit ihr. FilmeUndMacher.de ist meiner Meinung nach neben Cinenauten.at momentan die beste Neuerung, die sich so Filmnews-mäßig im Netz abspielt.

Und das sage ich nicht nur, weil ich Gastautor der Seite bin. (Aktuell zum DVD-Start von „Northmen – A Viking Saga“ wurde z.B. mein Interview mit den Drehbuchautoren Zach/Bauer übernommen.) Sollte ich den HomeMovieCorner mal aufgeben (und ja, von Zeit zu Zeit habe ich diese hoffentlich für Blogger normalen Selbstzweifel), dann weiß ich, dass jemand die Fackel des Indie-Films weiter tragen wird. (Pathos-Modus aus.)

Rodja

INFO: http://filmeundmacher.de/; Facebook-Site (freut sich über ein paar Likes): www.facebook.com/filmeundmacher.de

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4. März 2015 at 06:01

„Marlene“ – das neue Projekt von „Loom“-Mastermind Stefan Müller

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Da schaue ich aber: Nachdem sich Regisseur und Loom-Mastermind Stefan Müller in „Jenseits“, „Tartarus“ und „Biest“ mit Tod/Teufel, Aliens bzw. Bestien angelegt hat, wendet er sich nun mit seinem aktuellen Filmprojekt „Marlene“ (Facebooksite, freut sich über neue Likes) einem neuen Genre zu: Der Action-Romanze.

Synopsis:Frank erhält den Auftrag, Marlene zu entführen und sie zu seinen Vorgesetzten zu bringen. Die junge Frau und der Auftragskiller verlieben sich jedoch ineinander und Frank verweigert die Ausführung seines Auftrags. Schon bald wird er jedoch von seiner Vergangenheit eingeholt und seine Mitstreiter bringen die Arbeit zu Ende und entführen Marlene. Frank entscheidet sich, gegen all seine alten Freunde und Kollegen anzutreten, um Marlene zu retten.

Zur Zeit befinden sich Müller, Produzent Oli Haas und ihr Team im zweiten Drehblock. „Wir beginnen gerade mit den Action-Aufnahmen. Die Schauspieler absolvieren gerade ihr Kampftraining und müssen in den nächsten Wochen einiges vor der Kamera abliefern“, so Müller auf Anfrage zum HomeMovieCorner.

Neben Paul Hassler („Biest“) als Auftragskiller Frank spielen u.a. Caroline Mercedes Hochfelner als Titelfigur Marlene, Sophia Grabner („Star Wars“-Fanfilm „Regrets of the Past“) und Eva Maria Marold. Und auch Regisseur Stefan Müller wagt sich als Franks Gegenspieler Amon wieder vor die Kamera: „Nach fast acht Jahren habe ich mir wieder eine Rolle auferlegt… und es macht richtig Spaß!“

Der Film soll noch bis April an Originalschauplätzen in der Steiermark gedreht werden – danach wird man voraussichtlich noch ein dreiviertel Jahr in die Post Production stecken. Einen ersten Teaser gibt es aber hier zu bewundern.

Rodja

INFO: www.loom.at; www.facebook.com/MarleneMovie

Marlene Teaser Trailer I from Stefan Müller on Vimeo.

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16. Februar 2015 at 15:20

Trailer zu „German Angst“ online

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Kosakowski Films

© Kosakowski Films

Drei deutsche Geschichten von Liebe, Sex und Tod in Berlin.

Über das deutsche Filmprojekt „German Angst“ wurde hier ja schon mal zu Beginn der Crowdfunding-Phase berichtet. Nun ist das Projekt abgeschlossen und die Filmpremiere steht am 25. Jänner 2015 beim International Film Fest Rotterdam an.

Der Independent Mystery-Horror Episodenfilm will mit seinen drei urbanen Alptraum-Stories aus dem heutigen Berlin an die vergessene Horrortradition der 20er Jahre anknüpfen.

Die erste Episode von Jörg Buttgereit „FINAL GIRL“ erzählt die Geschichte eines jungen Mädchens, das alleine mit seinem Meerschweinchen in einer heruntergekommenen Berliner Mietwohnung lebt. Aber ist sie wirklich alleine? Im Schlafzimmer liegt ein Mann, gefesselt und geknebelt…

Für Jörg Buttgereit („Der Todesking“, „Nekromantik I + II“) bedeutet „German Angst“ eine Rückkehr zum Spielfilm nach über 20 Jahren. Laut Presseheft ist Buttgereits „Final Girl“ nicht die klischeebeladene letzte Überlebende aus einem Slasher. Nein, sie ist das Opfer ihres eigenen Vaters. Die Geschichte beginnt erst nach dem väterlichen Missbrauch, so Buttgereit im Presseheft. „Ich habe versucht, Bilder für das zerrissene Innenleben des jungen Opfers zu finden. In der blutigen Rache des Mädchens steckt eben nicht nur Hass, sondern auch ihr Wunsch nach Vergebung. Der Vater hat sich seine Schuld eingestanden und liefert sich ohne Gegenwehr der Rache/Loslösung seiner Tochter aus“, erzählt Buttgereit.

In der Episode „ALRAUNE“ von Andreas Marschall („Masks“) stößt ein junger Mann im Berliner Nachtleben auf einen geheimen Erotik-Club, der die ultimative sexuelle Grenzerfahrung verspricht: mit Hilfe einer Droge aus den Wurzeln der sagenumwobenen Alraune-Pflanze. Aber die ekstatischen Erlebnisse haben grauenhafte Nebenwirkungen…

© 2014 copyright by Thomas Ecke

© Thomas Ecke

„Alraune war die erste Episode von German Angst, gewissermaßen die Urepisode, die den Bogen zur Tradition des deutschen Stummfilmexpressionismus am deutlichsten schlägt“, erklärt Marschall (im Bild links – neben Buttgereit und Kosakowski). „Deutschland war in den zwanziger Jahren die Wiege des phantastischen Films, bevor es seine talentiertesten Regisseure nach Hollywood vertrieb. Es reizte uns, mit German Angst durch unsere kollektive Erinnerung geisternden Impulse der ‚dämonischen Leinwand‘ frei aufzunehmen“, erläutert Marschall im Pressetext.

„Der Mythos der lust- und todbringenden Alraunen-Wurzel inspirierte bereits drei deutsche Verfilmungen, die berühmteste davon – mit Brigitte Helm – im fiebernden Berlin der zwanziger Jahre. Meine freie Interpretation der volkstümlich-magischen Legende spielt im modernen Berlin, aber gerade nicht im naturalistischen Berlin der sogenannten Berliner Schule. Mein Berlin ist in starke kontrastierende Primärfarben getaucht, ein delirierender Ort, in dem Träume und Ängste real werden. Statt Computereffekte gibt es in Alraune ‚analoge‘ Traumsequenzen, die mit Vorsatz-Prismen aus den siebziger Jahren gedreht wurden. Der digitalen Schärfe ziehe ich das Analog-Unscharfe und Mehrdeutige vor“, so Marschall über seine Inszenierung.

„MAKE A WISH“ von Michal Kosakowski („Zero Killed“) erzählt, wie Kasia und Jacek, ein taubstummes polnisches Pärchen, in die Hände einer sadistischen Hooligan Gang fällt. Die jungen Leute scheinen den Schlägern hilflos ausgeliefert. Aber Kasia hat ein Amulett, das schon im Zweiten Weltkrieg den Lauf der Geschichte geändert und ihre Mutter gerettet hat. Plötzlich geschieht etwas Magisches, das die Situation überraschend auf den Kopf stellt.

In seinen Geschichten verarbeitet der in Berlin lebende österreichische Regisseur persönliche Erlebnisse auf spielerische Art. „Als ich als Kind aus Polen nach Österreich kam, musste ich am eignen Leibe erfahren, was Fremdenfeindlichkeit bedeutet. Aufgrund dieser Erlebnisse entstand die phantastische Geschichte über Rollentausch von Opfer und Täter. Wie fühlt sich ein Täter, der plötzlich im Körper des Opfers steckt und nun all das Leid, welches dem Opfer angetan wird, selbst erleben darf? Wie verhält sich ein Opfer, das im gleichen Moment zum Täter mutiert? Würde ein Opfer, dass plötzlich und überraschend die Macht besitzt, zu den gleichen Mitteln greifen wie ein Täter?“, so Kosakowski im Presseheft.

Rodja

INFO: www.german-angst.com

GERMAN ANGST – Official Trailer from Michal Kosakowski on Vimeo.

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18. Januar 2015 at 09:27

Aoeo – Es war einmal in einer Stadt

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© 4030 Crew

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Es war einmal…

So fangen viele Märchen an – und so trägt auch dieses Großstadtmärchen rund um den jungen, gesichtslosen Aoeo diesen wohl bekannten Satz im Titel. Aoeo weiß es zum Anfang noch nicht, aber die Zeit seiner Unschuld wird enden.

Gefühlvolles, surreales Coming-of-age-Drama der beiden Filmemacher David Wagner und Sebastian Wöber und ihrer Gruppe 4030 Crew aus über 30 Jugendlichen, das mit seinen 52 Minuten Spielzeit einen zwiespältigen, insgesamt aber positiven Eindruck hinterlässt. Das Gesamtkunstwerk „Aoeo – Es war einmal in einer Stadt“ aus dem Jahr 2005, das neben dem Film auch die Musik und die Homepage umfasst, war damals seiner Zeit weit voraus – und sucht auch heute noch im österreichischen Film seinesgleichen.

Aoeo (Regisseur David Wagner) ist ein charmanter Taugenichts, der keine besonders großen Ambitionen zu haben scheint – ja, nicht einmal ein eigenes Gesicht hat er. Der junge Mann lebt maskiert in einem Fabriksloft so in den Tag hinein. Zwischen mit dem Stoffhund Gassi gehen und sehr dilettantisch mit einer Band jammen, besorgt sich Aoeo alles was er zum Leben braucht – aber auch nicht mehr.

© 4030 Crew

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Nur das mit dem Besorgen… das hat so seine Tücken.

Aoeo stiehlt nämlich. Auf dem Weg zu den Bandproben nimmt er schon mal ein Fahrrad mit, dessen er sich nach Gebrauch auch gleich wieder entledigt. Beim Obststand mag Aoeo ja noch mit seinem jugendlichen Charme beim Verkäufer durchkommen, aber wenn es um’s Geld geht, wird es schon schwieriger. Da überfällt Aoeo schon mal mit gezogener Waffen drei unterbelichtete Junkies (Andreas Benedikt, Wilhelm Iben, Tom De Roeck), die vom großen Reibach träumen, nur weil sie Boco (Ruben Tossunjan), dem Sohn des örtlichen Mafiapaten Koks verkaufen, das eigentlich keins ist.

Aoeo selbst dürfte auch keiner sein, der einem konkreten Plan nachgeht oder groß über die Konsequenzen seines Handelns nachdenkt. Zwar räumt er bei dem Überfall viel Geld ab, aber nachdem er sich den Teil genommen hat, den er für den Moment braucht, schenkt er den Großteil seiner Beute seinem Mentor (Gregor Hrynasz), einem Sandler, bei dem man nicht so recht weiß, ob er weise oder wirre Worte von sich gibt.

Eines Tages, als Aoeo mit seinem Stoffhund spazieren geht, beobachtet er einen Banküberfall. Und was für einen: Ein Quartett Gangster-Girls flüchtet wild mit Waffen um sich herum gestikulierend in einem Käfer-Cabrio, dass die Geldscheine nur so herumfliegen. Und da geschieht es…

© 4030 Crew

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Aoeo hat einen kurzen, intensiven Blickkontakt mit der Gangsterbraut Pip (Marina Dell’Mour) – und um den jungen Mann ist es geschehen. Er ist verliebt.

Fortan träumt er von diesem Mädchen und sucht es. Was er nicht weiß: Pip und ihre Freundinnen haben die Bank ausgeraubt, um das Land in Richtung wärmere Gefilde zu verlassen. Während die übrigen Girls sich schon darauf freuen, steckt Pip in der Krise. Ihr geht der junge Mann nicht mehr aus dem Kopf. Und das Leben als Bankräuberin hat für sie ohnehin keine Zukunft.

Auf der Suche nach der unbekannten Schönen verrennt sich Aoeo in seine Träume und kollidiert mit der Realität. Dabei verliert er viel und entdeckt zugleich etwas.

2004/05 hatte der ursprüngliche HomeMovieCorner seine Blütezeit. Die Redaktion bestand aus fünf Personen, wir rezensierten wöchentlich Filme aus dem Indie-Bereich, veranstalteten Filmabende und wurden sogar ins Ausland zu Filmfestivals eingeladen. Ich blickte damals sehnsuchtsvoll nach Deutschland, wo Gruppen wie die Mania Pictures aus Calw fast jährlich einen Spielfilm veröffentlichten und Filmerforen (z.B. Hackermovies.com oder Vfx-forum.de) im Internet wuchsen und gediehen. Ich bin ja heute noch der festen Überzeugung, dass diese Foren in Deutschland eine engere Vernetzung der Indie-Szene ermöglichten, während hierzulande eben durch das Fehlen eines derartigen Forums so etwas lange Zeit nicht stattfand (und dieses Manko bis heute spürbar ist). Aber dennoch war ich guter Dinge, irgendwie schien die Szene in Wien so richtig zu brodeln. Und zum Teil trugen die Filmemacher Sebastian Wöber und David Wagner zu meinem Optimismus bei.

© 4030 Crew

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Sebastian Wöber lieferte 2003 mit dem Kurzfilm „No Bullet“ einen philosophischen Fantasy-Martial-Arts-Streifen ab – und damals hatte man in der Wiener Indie-Szene noch überhaupt keine Ahnung, wie man Fantasy geschweige denn Kampfkunst in Szene setzt.

„No Bullet“ lief im Rahmen des HomeMovieCorner am 20. April 2004 im Kurzfilmprogramm „Fremde Welten“ im Votivkino und wurde auch von unserer Redaktion zu den Independent Days in Karlsruhe geschickt. 2003 arbeitete Wöber auch an David Wagners sehenswerter Kurzdoku „Zugfährtab!“ mit, der auch auf der Diagonale lief. Und nun machten sich Wagner und Wöber auf, mit 30 anderen jungen Leuten dieses Großstadtmärchen „Aoeo“ zu verwirklichen.

Und plötzlich hatte ich sie vor mir – diese Gruppe an Kreativen aus allen möglichen Bereichen, die alles daran setzt, einen Film ins Leben zu rufen. Ein Netzwerk. Alles ungeschliffene Diamanten, die noch nicht oder kaum eine kreative Ausbildung hatten, sondern sich das Meiste selbst beigebracht hatten. Das war für mich der Inbegriff von Independent. Und „Aoeo“ ist diesbezüglich wirklich ein Kleinod. Die fantastische Musik von Iva Zabkar, die zuletzt auch den Soundtrack zu „Risse im Beton“ von Umut Dag beisteuerte. Der Look des Films, die Kostüme, das Artwork – ja, auch die Homepage* – das war so erfrischend damals. Und bis dato hat es kein österreichischer Film geschafft, ein derart gelungenes Gesamt-Package zu schnüren.

Auch das Märchenhafte von „Aoeo“ hat seinen ganz eigenen Charme, erinnert etwas an „Die fabelhafte Welt der Amelie“. Und gleichzeitig strahlt dieser Film diese Wehmut der Teenager-Filme der 80er-Jahre, wie „The Breakfast Club“ oder „Ist sie nicht wunderbar?“ aus. Wenn Aoeo über das Dach rennt und am Abgrund stehen bleibt und in die Ferne blickt. Ja, einen besseren Coming-of-Age-Film aus Österreich gibt es nicht.

„Aoeo – Es war einmal in einer Großstadt“ ist für mich auch eine Art Zeitkapsel, denn das Wien, das in dem Film gezeigt wird, gibt es heute kaum noch. Alte Fabriken, leer stehende, abgewohnte Häuser – das hat in Zeiten der zu Tode renovierten und aufgestockten Althäuser, den hochgezogenen Wolkenkratzern der Donau City oder diesem sterilen Hochglanz-Projekt Seestadt Aspern keinen Platz mehr.

© 4030 Crew

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Aber leider hat der Film auch seine Schwächen, und zwar ganz gravierende.

Das fängt mal damit an, dass „Aoeo“ anfängt, vom Märchenhaften ins Surreale zu kippen – und zwar ziemlich hart. So etwas muss man mögen. Ich tu es nicht. Aber je öfter ich den Film sehe, desto mehr verstehe ich die Notwendigkeit dieses Kunstgriffes: Es geht eben darum, dass Aoeo seine Unschuld verliert, um seinen Weg zu finden. Und dass das eben schmerzhaft ist. Ich hätte zwar eine elegantere, softere Lösung bevorzugt, aber gut. Dieser Kritikpunkt ist auch eher ein von mir empfundenes Manko beim Storytelling. Gut, dass es auf DVD noch drei alternative Enden gibt.

Mutig, dass Aoeo nicht nur kein Gesicht hat, sondern auch kein einziges Wort spricht. Dadurch ist die Palette an Emotionen, die David Wagner als Schauspieler zeigen kann, sehr eingeschränkt. Aoeo bleibt einem dadurch ein bisschen fremd. Auf der anderen Seite wird versucht, den anderen Akteuren mehr Farbe zu geben, wie z.B. dem Junkie-Trio oder Boco. Nur… wofür? Obwohl sie dadurch mehr Screen-Time haben, bleibt das Hauptaugenmerk trotzdem auf Aoeos Geschichte gerichtet. Die Informationen, die man erhält, laufen ins Leere, sind einem egal. Einzig Pip wirkt als Figur interessanter, allerdings ist ihr Auftritt im Film zu kurz.

© 4030 Crew

© 4030 Crew

An der Auswahl der Schauspieler krankt der Film wirklich. Wie generell bei vielen Indie-Filmen damals wurden die Akteure anscheinend aus dem Bekanntenkreis rekrutiert. Und manche können schauspielen, andere agieren aber so hölzern, dass es einfach nur weh tut, wenn die Szenen verhunzt werden.

Letztendlich wurde „Aoeo – Es war einmal in einer Stadt“ nicht das von mir erhoffte Lebenszeichen des Wiener Indie-Films. Im Gegenteil, der Spielfilm schien sogar eine Art Zäsur für die damalige Szene gewesen zu sein. Filmemacher hörten auf, entwickelten andere Interessen oder gingen auf die Hochschule. Nach „Aoeo“ wurde es in Wien für eine Zeit stiller. Es gibt noch die großen Projekte, keine Frage – vor allem heute. Aber die Unbedarftheit, das Fiebrige und das Intuitive der Amateure ist jetzt dem eher professionelleren Herangehen von Filmschulabsolventen gewichen.

Sebastian Wöber und David Wagner drehen heute noch Filme. (Nicht mehr gemeinsam: Wöber hat sich eher auf die technische Seite (Kamera) spezialisiert, während Wagner erst vor kurzem nach Hamburg gezogen ist, um dort Film zu studieren.) Viele der damaligen 4030 Crew sind in kreativen Bereichen tätig. Aber ein so gewaltiges Projekt wie „Aoeo“ hat es danach meines Wissens nach nicht mehr gegeben. Wenn man mich fragt, zählt dieses Werk zu den wichtigsten der Wiener Indie-Filmszene.

Rodja Pavlik

* Allein, dass man bei der Homepage quasi in einem kleinen Mini-Spiel Aoeo über das Dach scheuchen kann, ist eine Erwähnung wert.

INFO: „Aoeo – Es war einmal in einer Stadt“ – Coming of age-Drama , A 2005, 52 min. Regie: David Wagner, Sebastian Wöber. Drehbuch: David Wagner. Kamera: Sebastian Wöber. Ton/Setbauten/Animation: Roland Dell’Mour. Maske/Kostüm: Marina Dell’Mour, Janine Haid. Musik: Iva Zabkar. Budget: ca. 2.500 Euro. Darsteller: David Wagner, Marina Dell’mour, Andreas Benedikt, Gregor Hrynasz, Tom DeRoeck, Wilhelm Iben. Weitere Informationen unter www.aoeo.at

AOEO Trailer from David Wagner on Vimeo.

Written by HomeMovieCorner

1. November 2014 at 13:57

Schallende Ohrfeige von Netflix für deutsche Filmproduktionen

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© Netflix

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Uff, das sitzt – und tut weh.

Der US-Videostreamingdienst Netflix wird ja momentan als das Maß aller Dinge angesehen. Serien wie „Fargo“ oder „The Walking Dead“ sind zu einem vernünftigen Preis auf allen Streaming Devices erhältlich. Und nicht nur das: Netflix setzt auch mit eigenproduzierten Serien wie „House Of Cards“ oder „Orange Is The New Black“ neue Maßstäbe. Das Repertoire lässt sich also wie folgt zusammenfassen: Mutig, kontrovers, Genre-affin und doch was Neues wagend – und noch dazu für alle möglichen technischen Endgeräte wie Computer oder Tablets geeignet, was wiederum neue Publikumsschichten verspricht.

Natürlich wird man als deutschsprachiger Autor, Produzent oder Filmemacher hellhörig, wenn Netflix im Juli diesen Jahres verlautbart, dass es nun auch in Deutschland und Österreich starten möchte. Vielleicht haben dann ja auch deutschsprachige Genreformate, die weder bei hiesigen Öffentlichen noch Privaten Sendern eine Chance haben, eine Chance? All die Geschichten, die in den Schubladen lagern, weil sie hierzulande sowieso nie verwirklicht werden? Und tatsächlich, noch am 31. August verlautbarte Netflix-CEO Reed Hastings gegenüber dem „Spiegel“, dass man deutsche Serien produzieren wolle.

Doch auf den ersten Jubel folgt nun auch schon der Katzenjammer. Nachdem Netflix am Dienstag in Deutschland und am Mittwoch in Österreich gestartet ist, gab es nun von Reed Hastings im Interview mit Blickpunkt:Film eben die im Titel angekündigte schallende Ohrfeige: „Wir haben in Deutschland Ausschau gehalten nach geeigneten Stoffen – aber nichts gefunden.“

Uff, dieses „Danke, aber vorerst lieber doch nicht“ sitzt. Ein Schlag in die Magengrube. Eine Nachricht, die die Filmemacher doch etwas ratlos zurück lässt. Und einer Analyse bedarf, wie sie der deutsche Drehbuchautor Mark Wachholz von der Interessensgemeinschaft Neuer Deutscher Genrefilm in seinem sehr lesenswerten und ausführlichen Essay liefert. Und ich bitte Euch, nehmt Euch die Zeit, den Text durchzulesen.

EDIT 23.09.2014: User Dennis hat mich dankenswerterweise auf ein Interview Hastings mit Serienjunkies.de hingewiesen, in dem das Ganze um einiges milder dargestellt wird. Nachdem Hastings einen Medienmarathon hinter sich hat, kann ich mir durchaus vorstellen, dass er bestimmte Sachen in verschiedenen Interviews unterschiedlich betont hat – was wiederum zu unterschiedlichen Interpretationen führt. Bin gespannt, was sich da ergibt.

EDIT 23.09.2014 In einem „Bericht des Spiegels“ hat sich die renommierte Schauspielerin Corinna Harfouch über die deutsche Produktionslandschaft ausgelassen.

Rodja

INFO: http://genrefilm.net/von-netflix-den-spiegel-vorgehalten/

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19. September 2014 at 14:17

Veröffentlicht in Latest Talk

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Good news: Es geht weiter mit der Bud-Spencer-Doku

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Lange Zeit war es verdächtig still um das Bud-Spencer-Filmprojekt „Sie nannten ihn Spencer“ von Karl-Martin Pold („Mosted Dead“), doch nun gibt es Neues zu berichten: Ja, es geht weiter! Hurra!

Wie dem letzten Blogeintrag zu entnehmen ist, haben sich Pold und seine langjährige Projektpartnerin Sarah Nörenberg getrennt und die rechtliche Einigung über das gemeinsame Bildmaterial zog sich einige Zeit lang hin. Das ist nun abgeschlossen – und Pold kann weiterplanen. Außerdem hat es für die Doku eine Projektentwicklungsförderung (siehe Seite 8) vom österreichischen Filminstitut (ÖFI) gegeben. Damit entfernt sich „Sie nannten ihn Spencer“ zwar aus den Independent-Gefilden, aber nachdem ich das Projekt schon seit Jahren verfolge, werde ich das auch weiterhin tun.

Mann, wenn ein Filmprojekt mal Glück verdient hätte, dann wäre es dieses…

Rodja

INFO: Film-Site: www.budspencermovie.com; Facebook-Site: www.facebook.com/budspencermovie

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14. August 2014 at 04:07

Veröffentlicht in Indie News

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Crowdfunding für „Paranormal Demons“

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© Ghost Pictures

© Ghost Pictures

In „Dead Survivors“ (2011) geht David Brückner mit seiner Gruppe Ghost Pictures der hochphilosophischen Frage nach, wie lange ein Martial-Arts-Experte in einer Welt voller Zombies überleben kann. In „Iron Wolf“ (2014) beschäftigt sich Brückner mit dem Werwolf-Mythos in der Nazi-Zeit. Man merkt, Brückner ist ein Horror-Fan.

Nun plant der in Berlin lebende Filmemacher mit „Paranormal Demons“ seinen dritten Spielfilm, mit dem er zwei Genres zusammenführen will: Slasher und Found Footage. „Die Tagline ist simpel: ‚Paranormal Activity‘ meets ‚Friday the 13th‘. Ich möchte einen Film im Stil der alten 80er-Jahre Filme drehen, aber im modernen Found-Footage-Gewand“, erzählte Brückner dem HomeMovieCorner auf Anfrage.

Für den obligatorischen Bösewicht hat sich der in Berlin lebende Filmemacher was ganz Ambitioniertes einfallen lassen: Er will eine neue Horror-Ikone erschaffen: „Ähnlich wie eben Freddy oder Jason“, so Brückner. Damit der Killer auch entsprechend cool aussieht, arbeitet der Regisseur mit einigen Comic-Zeichnern zusammen.

Synopsis: Eine internationale Gruppe „Ghost Hunter“ findet im Internet einen verstörenden Filmclip über ein Haus voller Poltergeistphänomene. Für sie genau die richtige Location, die sie für ihr neues Dokumentarfilm-Projekt benötigen. Dort angekommen, installieren sie Überwachungskameras und untersuchen die Geisteraktivitäten bis der wahre Horror beginnt. Eine reale Gefahr, weit ab von Geistern, treibt sich nämlich in den alten Gemäuern herum.

Mit an Bord sind u.a. die deutsche „Scream Queen“ Annika Strauß („German Angst“, „Seed 2“ – zu der das „Tagblatt“ einen netten Artikel hat), Roland Freitag („Iron Wolf“, „Raw 2: Das Tagebuch der Grete Müller“), Manoush Vazquez („Seed 2“, „Cannibal“) Jerald Jeremiah Falk („Games Of Deception“), Matthias „Moloch“ Schmidt und Michael Krug („Dead Survivors“, „Iron Wolf“). Das Drehbuch schrieb Mario von Czapiewski („Cannibal Diner“).

„Der Film wird auf Englisch für den internationalen Markt gedreht werden. Ich habe mich für Crowdfunding entschieden, um endlich selber entscheiden zu können, wann und wie mein Film fertig sein soll. Damit kann ich endlich entscheiden, welche Deals gemacht werden und dafür sorgen, dass meine Leute auch bezahlt werden“, erklärte Brückner dem HomeMovieCorner.

Zwar ist das Crowdfunding-Ziel bereits erreicht, aber bis zum Ende der Kampagne (10.09.2014 ) ist ja noch jede Menge Zeit – und jeder zusätzliche Euro verschafft den Filmemachern einen längeren Atem.

Rodja

INFO: Crowdfunding-Site: www.startnext.de/paranormaldemons; Facebook-Site „Paranormal Demons: www.facebook.com/paranormaldemons; Ghost Pictues: www.ghostpictures.de

Crowdfunding-Video:

Trailer „Dead Survivors“

Trailer „Iron Wolf“

Written by HomeMovieCorner

29. Juli 2014 at 14:34

Creature-Feature „Biest“ nun als VOD

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© Loom

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Im Mai lief das Creature-Feature „Biest“ (mit Stephanie Lexer, Paul Hassler und Peter Simonischek) von „Loom“-Mastermind Stefan Müller (Rezension hier, Interview hier) in den österreichischen Kinos. Und da es immer heißt, dass Indie-Filmemacher neue Wege gehen/suchen müssen, hat sich Müller entschlossen, den Film versuchsweise als VOD (Video On Demand) kostenpflichtig ins Internet zu stellen. Ab sofort kann man sich den Film (nur im deutschsprachigen Original) auf Vimeo ausborgen.

Sollte das Angebot angenommen werden, wird das „Biest“ bis zum voraussichtlichen DVD-Release im Herbst online bleiben.

Synopsis: Das Pärchen Lena und Andi steckt in einer Beziehungskrise. Um wieder zueinander zu finden, haben sie ein verlängertes Wochenende in einer abgelegenen Ferienhütte in den Bergen der Steiermark gebucht. Doch die Probleme nehmen auch auf einen Liebesurlaub keine Rücksicht – mit der Beziehung scheint es zu Ende zu gehen. Doch dann verschwindet Lena plötzlich. Als Andi Spuren einer Entführung entdeckt, macht er sich Sorgen. Er begibt sich auf die Suche nach ihr und gerät dabei immer tiefer in die finstere und dunkle Welt einer uralten, bösartigen Kreatur.

Rodja

INFO: Den Film kann man sich um 6,99 US-$ als VOD hier ausborgen: https://vimeo.com/ondemand/17227

Written by HomeMovieCorner

4. Juli 2014 at 17:18