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„Darwins Law“ – Überleben ist alles

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© Praetoria Productions

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Der deutsche Indie-Filmemacher Matthias Olof Eich ist Genre-Fan durch und durch. Das hat er bereits mit Filmen wie „Break – No Mercy, Just Pain!“ (2009) und „Bunker Of The Dead“ (2016) bewiesen. Nach dem Ausflug in den 3D-Bereich mit „Bunker Of The Dead“ setzt Eich in seinem kommenden Film „Darwins Law“ wieder auf Retro. Mit dem 87-minütigen Streifen, der im August herauskommen soll, machen Eich und sein Studio Praetoria Productions eine Hommage an die Grindhouse- und B-Movies der 1970er- und 1980er-Jahre. Obwohl CGI heutzutage die Produktion von Genre-Filmen einfacher machen (was auch eine gewisse Schlampigkeit einreißen hat lassen), setzt Eich in „Darwins Law“ den Fokus auf praktische Effekte am Set und vor der Kamera. „Das gibt ‚Darwins Law‘ seinen unverkennbaren Charme vom ‚handgemachten‘ Film“, findet der Regisseur.

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Inhalt: Menschen werden am helllichten Tag entführt und per Fallschirm über einem Gebiet abgeworfen. Dort gibt es nur eine Aufgabe für sie – sie müssen den Kampf gegen mehrere Gladiatoren überleben. „Darwins Law“ heißt das illegale Killer-Online-Spiel, dem Special Agent Scott Taylor (Christoper Lee Meadows) und seine Kollegin Andrea Wilcox (Esther Maaß) auf der Spur sind. Taylor kommt der Organisation gefährlich nahe. Doch dann wird auch er entführt – und findet sich mitten auf dem Spielfeld wieder…

© Praetoria Productions

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Da Filmemacher Eich um den Widerstand im deutschen Film-Biz gegen Genre-Filme weiß, verzichtete er gleich auf das Stellen von Förderungsanträgen. Gemeinsam mit einer Handvoll Kumpels stemmte er – wieder einmal – die Produktion selbst. „Ich weiß, ich bin eine aussterbende Art, aber ich kann nicht anders. Ich muss weiter Horror- und Action-Filme drehen… auch wenn das gegen jedes deutsche Filmgesetz ist“, muss Eich selbst über seinen eigenen Sturkopf schmunzeln.

Leser dieses Blogs werden sich wohl noch an Matthias Olof Eich erinnern. Für „Cerusit“, aus dem eben später „Bunker Of The Dead“ wurde, strich Eich 2012 die HomeMovieCorner-Drehförderung in Höhe von 500 Euro ein (deswegen darf ich mich ja auch Associate Producer schimpfen ;-)). In seinen Filmen will Eich sowohl das Genre bedienen, aber auch Innovationen zeigen.

So war „Bunker Of The Dead“ eigentlich als erster Actionfilm in 3D und Ego-Shooter-Style gedacht. Doch dann kam „Hardcore Henry“ knapp zuvor… Das ist natürlich ein unfairer Vergleich, denn hinter „Hardcore Henry“ stand ein Studio-System – und „Bunker Of The Dead“ wurde von Eich ganz alleine gestemmt – inklusive der Entwicklung eines eigenen POV-3D-Kamerasystems.

Auch bei „Darwins Law“ wollte Eich für im deutschsprachigen Raum ungewohnte Wege ausprobieren. Der Genre-Film sollte ursprünglich rein als Video on Demand erscheinen. Doch Eich hatte nicht mit dem Widerstand der Fans gerechnet. Nun muss er sich auf dem letzten Drücker noch um einen DVD-Vertrieb kümmern. Aus dem Grund wird der Film eben erst später – voraussichtlich im August dann – erscheinen.

Bei seinem Cast griff Eich auf ein alt bewährtes Schauspiel-Team zurück: Patrick Jahns, Esther Maaß, Ralph Willmann, Sebastian Badenberg und Christopher Lee Meadows wirkten größtenteils schon in „Break“ und „Bunker Of The Dead“ mit. „Darwins Law“ wurde in und um Oberammergau, Frankfurt und Leverkusen gedreht. Aber Eichs Motto lautet ja auch „Made in Germany, made for the world“.

Rodja

INFO: www.praetoria-productions.com; www.darwinslaw-themovie.com


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8. April 2018 at 15:25

Neuauflage für den Filmstammtisch Wien!

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Bevor die Facebook-Gruppe Filmschaffende Österreich mit jetzt an die 20.000 Mitgliedern zu DEM virtuellen Treffpunkt für Filmemacher in Österreich wurde, war sie eigentlich nur Beiwerk. Beiwerk für einen Filmstammtisch, wo sich echte Menschen IRL (In Real Life) trafen, ihre Projekte vorstellten, über die Indie-Szene plauderten und sich vernetzten. Und das einmal im Monat. Nino Leitner und Gloria Gammer organisierten die Treffen. Doch nach zahlreichen Treffen mit stetig wachsendem Publikum war dann die Luft aus der Sache draußen, und das Ganze verlagerte sich rein auf Facebook.

Das muss man auch verstehen. Es wurde zunehmend immer schwieriger, die Treffen zu organisieren. Die Organisatoren haben ja erstens eben auch Jobs, zweitens wusste man vorher nie, wie viele Leute tatsächlich zum Stammtisch kommen. Zuletzt war es so gerammelt voll, dass man sich kaum noch bewegen konnte, geschweige denn einen Sitzplatz fand.

Dennoch habe ich sehr angenehme Erinnerungen an die Szene damals. Man konnte Projekten Gesichter zuordnen, direkt Filmschaffende ansprechen. Im Gegensatz dazu der virtuelle Treffpunkt auf Facebook… da bekomme ich kaum noch was mit. Das ist Kraut und Rüben – und wenn man längere Zeit nicht dort war, kennt man die ganzen Leute nicht mehr. Und schlimmer noch… man hat nicht einmal das Gefühl, dass man was versäumt hat. Aber das ist eben das Wesen von Facebook.

Bei einem dieser Filmstammtische IRL trafen sich auch Karl-Martin Pold (Bild) und Reinhold A Fragner.

Aus diesem Treffen entstand dann auch die Zusammenarbeit der beiden an Polds Indie-Doku „Sie nannten ihn Spencer“ über den legendären italienischen Haudrauf Bud Spencer. Und eben Pold und Fragner haben sich entschlossen, dem Filmstammtisch Wien eine Neuauflage zu bescheren. Ihnen – wie sicher auch anderen Filmemachern – geht das persönliche Netzwerken, das Come-Together, ab.

Darum findet nach langjähriger Pause am 6. Februar 2018 um 19:00 Uhr im Plutzer Bräu wieder ein Filmstammtisch Wien statt. Das Treffen richtet sich an alle Kreativen der Sparte, ob Drehbuch, Produktion, Schauspiel, Kamera, Schnitt, Ton, Filmmusik, SFX oder VFX, aber auch generell am Medium Film Interessierte.

Über den vor Ort vorhandenen Beamer lassen sich Showreels, Präsentationen und Filmausschnitte abspielen. Zwecks Koordinierung sollte man sich auf jeden Fall mit Karl-Martin Pold oder Reinhold A. Fragner absprechen. Die Kontaktaufnahme erfolgt am besten über die Facebook-Gruppe Filmstammtisch Wien (Oh, die Ironie!). Sollte es sich dieses Mal nicht ausgehen, so seid versichert – der Filmstammtisch Wien soll zukünftig einmal im Monat stattfinden.

Rodja

INFO: Filmstammtisch Wien auf Facebook: www.facebook.com/groups/FilmstammtischWien/. Treffen am 6. Februar 2018, 19:00 Uhr, im Plutzer Bräu, Schrankgasse 2, 1070 Wien.

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5. Februar 2018 at 09:49

„Village People IV“ – Jetzt mit noch mehr Biss

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© Mania Pictures

Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist, kommen die Toten auf die Erde zurück. Und zwar nach… äh… Schweinbach?

Wo, zum Teufel, liegt Schweinbach?!?

Also wenn die Zombies wirklich nach Schweinbach kommen, dann müssen wir uns keine Sorgen machen. Denn Schweinbach ist ein kleiner, fiktiver Ort, den Regisseur Armin Schnürle und seine Vielfilmer-Truppe Mania Pictures für ihr – nach „Tatort: Calw“ – zweiterfolgreichstes Franchise nutzen, nämlich „Village People“.

Mir scheint, dass der Titel „Village People“ immer dann herhalten muss, wenn es für „Tatort: Calw“ themenmäßig zu abstrus wird. So wurde da schon mal à la Indiana Jones nach Nazi-Gold gesucht (Teil II), oder eben Pornos gedreht, um die Haushaltskassa aufzubessern. (Nein, keine echten. Das war halt die Story des Spielfilms. Tut mir leid, dass ich da enttäuschen muss…)

Sieben Jahre sind seit dem letzten Teil „Village People: Voll Porno“ nun vergangen – und nun wird mit „Village People: Tod aus dem All“ dem Zombie-Genre gehuldigt. Mit dabei sind wieder einmal die üblichen Verdächtigen – die fünf in der Intelligenzlotterie nicht mit dem Hauptpreis gesegneten Jungs vom Dorf: Heinz , Halbtagsdorfpolizist und Landwirt (Stefan Lörcher), Zimmermann und Schwerenöter Henning (Frieder Pfeiffer), der Dauerverliebte Metzger Gerhard (Valentin Hess), der pedantische Finanzbeamte mit Tourette-Syndrom Herrmann (Markus Kiefer) und der mit extrem schlichtem Gemüt „gesegnete“ Automechaniker GoGo (Patrick Lörcher).

Auch bekanntere Schauspieler zeigen sich: Neben Tilo Prückner (u.a. „Siebtelbauern“, „Die Fälscher“), der ja quasi eh schon zur Stammbesetzung gehört, spielt auch Dieter Landuris („Alles außer Mord“, „23 – Nichts ist so wie es scheint“) zu sehen. Landuris gab ja schon in „Village People II: Auf der Jagd nach dem Nazi-Gold“ seinen Einstand bei Mania Pictures.

© Mania Pictures

Inhalt:

In Schweinbach stürzt ein unbekanntes Objekt ab. Der tödliche Inhalt des vermeintlichen Meteoriten: außerirdische Erreger, die Infizierte in bluthungrige Zombies verwandeln. Als die Seuche das Ausmaß einer Epidemie annimmt, wird Schweinbach von der Außenwelt abgeriegelt. Bürgermeister Hiller (Nikolai Will) versucht, mit einer schwer bewaffneten Bürgerwehr auf seine Art, der Seuche beizukommen. Als GoGo schließlich von einem Infizierten gebissen wird, eskaliert die Situation. Während die „Village People“ und die Tierärztin Karin (Lucia Schlör) verzweifelt nach einem Gegenmittel suchen, gibt die Bundeskanzlerin den Befehl, ganz Schweinbach und somit auch den unbekannten Erreger mit einem atomaren Angriff zu vernichten. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt…

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Fun Fact: Ursprünglich hätte der Film „Village People Vs. Bloodsucking Zombies From Outer Space“ heißen sollen. Doch nach einem Hinweis von einem miesen Verräter (ich möchte keine Namen nennen und auch niemanden anschauen – besonders nicht mein eigenes Spiegelbild), dass es eine sehr bekannte Wiener Horrorpunk-Band gleichen Namens gibt, musste ein anderer Titel her.

Filmstart ist passenderweise ein Freitag, der 13. (April 2018), dem eine umfangreiche Kino-Tournee folgt. Der DVD-Verkaufsstart erfolgt zeitgleich.

Über die Vielfilmer von Mania Pictures habe ich bereits 2012 einen Artikel geschrieben. Der ist zwar schon einige Jahre alt und bei einigen Details nicht mehr ganz aktuell, aber im Großen und Ganzen sicher noch zutreffend.

Rodja

INFO: www.mania-pictures.de

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27. Januar 2018 at 08:17

Crowdfunding für „Michael – (k)ein harter Vampirfilm“

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„Vampire werden im Film immer als sexy verkauft. Doch wie kann das sein? Sie sind tot, das Herz schlägt nicht, das Blut fließt nicht mehr – ergo kann es auch keine Erektion geben.“

„Okay, gekauft.“

Ungefähr so stelle ich mir vor, wäre der Dialog verlaufen, wenn Filmemacher José Hidalgo seinen Stoff zu „Michael – (k)ein harter Vampirfilm“ bei mir als Produzenten (wenn ich denn ein Produzent wäre) gepitcht hätte.

Wenn ich ihn richtig einschätze, dann ist José Hidalgo ein bunter Hund, so etwas wie eine Ausnahmeerscheinung an der an Ausnahmeerscheinungen gar nicht armen deutschen Indiefilm-Szene. Er singt mit Leidenschaft, was unzählige Musikclips auf seinem Youtube-Channel beweisen – und natürlich dreht er auch Filme. Wobei Hidalgo eindeutig zu viele kreative Filmideen und zu wenig Budget hat. Davon lässt er sich aber Gottseidank nicht abhalten.

So produzierte und inszenierte er einen Film mit dem Action-verheißenden Titel „Der letzte Auftrag“, in dem ein Auftragskiller seinen letzten Auftrag erfüllen muss, um sein Kind zu retten, als Musical!!! (Ich weiß, das ist sehr redundant formuliert – aber diese Inhaltsangabe als Musical… das muss man sich doch auf der Zunge zergehen lassen!) Und obwohl man dem Film das No Budget ansieht, entgeht einem nicht, mit wie viel Leidenschaft und Ideenreichtum er inszeniert wurde.

Doch nun zurück zu „Michael – (k)ein harter Vampirfilm“, für den José Hidalgo eine Crowdfunding-Aktion gestartet hat. Dabei geht es gar nicht darum, den Film zu drehen. Die rund 90-minütige Horrorkomödie ist bereits fertig und hat eine erfolgreiche Premiere hinter sich. Jetzt geht es nur noch darum, den Film unter die Leute zu bringen. Für die DVD-Produktion gilt es, bis zum 1. Dezember 2017 den Betrag von 1.000,- Euro aufzutreiben. Das sollte doch wohl zu schaffen sein.

Synopsis: Star-Mitglied der Kokosnüsse-Bruderschaft und Super-Checker Michael (Jörn Guido) wird bei einer seiner Safari-Jagden von einer Vampirin gebissen. Da ohne Blutfluss keine Erektion mehr möglich ist, sieht er sich gezwungen, eine Lösung zu finden. Mit der Hilfe von Mumu (José Hidalgo) und seiner Freundin Lola (Simone Kaufmann) beginnt die Suche nach der Vampirin, um die Verwandlung zu stoppen. Prof. Johanson (Georg Groeling-Müller) und Michaels Vater Engelbert (Klaus Thiel-Klenner) begleiten die drei Freunde bei der Suche, bis alle vor ihrem Endgegner und seiner Armee stehen. Wie wird der Kampf zwischen Gut und Böse enden? Wird Michael seine Menschlichkeit und die dazugehörige Sexualität zurückerobern?

Rodja

P.S.: Eigentlich könnte sich José Hidalgo noch ein zweites (drittes? viertes?) Standbein als Produzent und Testimonial von Low-Budget-Crowdfunding-Clips aufbauen. Sein Auftritt im Clip unten hat mich auf jeden Fall überzeugt, die Aktion zu unterstützen.

INFO: Crowdfunding für „Michael – (k)ein harter Vampirfilm“: https://www.startnext.com/michael-vampirfilm; Website von José Hidalgo: http://josehidalgo.de/


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19. November 2017 at 08:31

Erster Teaser zu „Finding Planet Porno“

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Ein Projekt, dem man bei der Entwicklung zuschauen kann, macht Spaß. Das gilt z.B. für die Dokumentation „Finding Planet Porno“, an die der in Salzburg lebende Filmemacher und Filmkritiker Christian Genzel gerade arbeitet. Die Dokumentation handelt von US-Porno-Pionier Howard Ziehm, dem unabsichtlich mit dem als Porno geplanten, dann aber dann doch auf Sci-Fi-Parodie umgeschwenkten Film „Flesh Gordon“ ein Riesenerfolg gelang.

Nun hat Christian einen ersten Teaser veröffentlicht. Wie bereits berichtet, war Howard Ziehm hauptsächlich in dem „Golden Age of Porn“ tätig. Er brachte 1970 mit „Mona: The Virgin Nymph“ den ersten Porno-Spielfilm – explizite Sex-Szenen, eingebettet in eine fiktive Rahmenhandlung – in die regulären Kinos. Ziehm ist quasi Zeitzeuge des Aufstiegs und… Fall? Stagnation?… der Porno-Industrie.

Um die zeitliche Klammer zum Heute zu schließen, hat Regisseur Christian auch den in den USA erigi… äh… agierenden Pornostar Mick Blue interviewt. Den gebürtigen Grazer lernte Christian am Set der österreichischen Indie-Produktion „Schlimmer geht’s nimmer“ (2008) von David Unger kennen. Das war ein nicht-explizites, harmloses Sex-Klamöttchen, das damals recht interessante Wege in der Indie-Produktion aufzeigte. Damals, als Kino noch das Traumziel jeder Indie-Produktion war… (Vielleicht werden Christian und ich uns mal zusammensetzen und darüber etwas schreiben.)

Die Musik zum Teaser stammt übrigens von der österreichischen Band Betty’s Apartment, für die Christian schon einige Musikvideos realisiert hat.

Rodja

P.S.: Eine kleine Warnung. Den folgenden Trailer sollte man – wenn man im Büro sitzt – aus offensichtlichen Gründen nur mit Kopfhörer abspielen. Oder zumindest nicht bei voller Lautstärke. ;-D

INFO: „Finding Planet Porno“ auf Facebook: www.facebook.com/PlanetPornDoc

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18. November 2017 at 09:08

Christian Genzel goes Shocking Shorts!

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© Alexander Sobolla (C) Ghost Light Productions/Dark Place Productions

Der in Salzburg agierende Deutsche Christian Genzel lebt für den Film.

Nicht nur, dass er mit „Wilsons Dachboden“ und dem Podcast „Lichtspielplatz“ versucht, seinen Lesern und Zuhörern Interessantes, Historisches und Obskures aus der Welt des Films näher zu bringen, nein, er dreht auch selber Filme.

Ob den kleinen, aber feinen Indie-Psychothriller „Die Muse“ (Schriftsteller, Schreibmaschine, Keller – gefangene Muse, was will man mehr) oder aber Musikclips für Bands wie Roia oder Betty’s Apartment.

Weiters versucht er auch als Script Consultant Treatments oder Drehbüchern – wie meinen beiden „Nonsense“ und „Zugvögel II – Zwei Mal nach Hjoerring“ (AT) – den letzten Schliff zu verpassen.

Nun hat Genzel vor kurzem den Kurzfilm „Cinema dell‘ oscurità“ (Facebook), eine Hommage an den italienischen Horrorfilm, gedreht, der es in die Auswahl des renommierten „Shocking Shorts“-Wettbewerbs geschafft hat.

© Ghost Light Productions/Dark Place Productions

Inhalt:

Das Lichtspielhaus „Cinema dell‘ oscurità“ ist kein gewöhnlicher Ort der Filmvorführung. In dem mysteriösen Kinosaal verschwimmen Wirklichkeit und Fiktion zu einem filmischen Rätsel.

Ein junger Mann wird Zeuge eines Mordes. Oder zweien? Oder geschah womöglich doch kein Mord? Wie die Filmspule im Kinosaal dreht sich der Film in einem, nicht enden wollenden, tödlichen Labyrinth, aus dem es kein Entkommen gibt.

Neben Gunnar Titzmann brilliert vor allem Stephanie Lexer (bekannt aus dem Indie-Horrorfilm „Biest“ von Stefan Müller) als mysteriöse Kinobesucherin. (Ich kann mir Stephanie Lexer gut in einem skandinavischen Krimi vorstellen – vom Opfer über die Täterin hin bis zur ermittelnden Kommissarin – sie könnte einfach alles spielen. Hmmmm… ein Film, in dem eine Schauspielerin sämtliche Rollen übernimmt? Das wäre doch etwas.)

Die Shocking Shorts werden seit 2000 von NBC Universal und ihrem deutschen PayTV-Sender 13th Street organisiert und beim Filmfest München präsentiert. Gewinner des ersten Shocking Shorts Award 2000 war übrigens der Oscar-Preisträger Florian Henckel von Donnersmarck („Das Leben der Anderen“).

© Ghost Light Productions/Dark Place Productions


Um den Siegerfilm zu küren, gibt es heuer ein Zuschauer-Voting, den 13th Street zusammen mit der Zeitschrift „TV Spielfilm“ veranstaltet.

Im Prinzip stehe ich solchen Votings eher skeptisch gegenüber, bedeuten sie doch nichts anderes, als dass derjenige gewinnt, der die größte Masse mobilisieren kann. Das kann durchaus für Qualität sprechen, aber auch für den größeren Freundeskreis. Da würde ich eine Jury eigentlich vorziehen.

„TV Spielfilm“ hat die Site fürs Voting (<- klicken!!!) installiert, auf der man sich sämtliche im Wettbewerb laufenden Kurzfilme anschauen kann. Aus Jugendschutzgründen kann man sie aber erst von 22:00 bis 06:00 Uhr sehen – abstimmen selbst kann man noch bis zum 31. Mai 2017.

Am 23. Juni 2017 werden ab 20.13h auch alle Filme auf 13th Street in der „langen Nacht der Shocking Shorts“ ausgestrahlt.

Rodja

INFO: Christian Genzels Filmproduktion Ghost Light Productions: www.ghostlightproductions.de; Cinema dell‘ oscurità: www.facebook.com/cinemadelloscurita

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25. Mai 2017 at 06:26

Filmstart für David Hofers „Valossn“

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© Reisenbauer Filmproduktion/Abbild Filmproduktion

Über David Hofers Film „Valossn“ wurde hier schon öfters berichtet. Der von Hofers Filmproduktion Abbild und Andreas Reisenbauer unabhängig produzierte Streifen erfährt nach einer Festivaltour nun so etwas wie einen Filmstart hier in Österreich.

Mit „so etwas wie“ meine ich das für Indie-Filme typische Schicksal. Aufgrund weniger Filmkopien (ist ja alles eine Kostenfrage) und mangelnder Zeit- und Personalressourcen läuft der Streifen ab 13. April 2017 zuerst in den Breitenseer Lichtspielen und ab 14. April im Top Kino in Wien an. Weitere Aufführungstermine in anderen Bundesländern werden sich von da an hoffentlich ergeben.

Inhalt: Pauli (Michael Kuglitsch), ein junger, zurückgezogener, merkwürdiger, traumatisierter Mann, trägt ein dunkles Geheimnis mit sich. Als sein Vater stirbt, tritt dieses mit aller Macht wieder heraus. Ein Film wie eine Urgewalt – so wie die Berge, die Teil der Erzählung sind.

David Hofers Karriere ist nicht unbedingt eine gerade verlaufende. Der Autodidakt hat schon mal als Maurer gearbeitet, um sich seine Filmleidenschaft zu finanzieren. Obwohl er auch als Actionheld in Flo Lackners Satire „Planet USA“ vor der Kamera eine gute Figur macht, ist er doch meistens dahinter anzutreffen. Zu seinen bekannteren Brotjobs zählt u.a. das Schneiden der Kino-Sportdoku „Streif – One Hell of a Ride“. Er will aber auch seine eigenen Geschichten erzählen. Im April und Mai finden die Dreharbeiten zu seinem nächsten Spielfilm „Traman“ statt – und Michael Kuglitsch hat als selfie-verliebter Narziss wieder eine Hauptrolle.

Rodja

INFO: http://www.reisenbauer-film.com/valossn/

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8. April 2017 at 07:03

Das kleine Gewinnspiel: „Tatort Calw VII: Auge um Auge“

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© Mania Pictures

© Mania Pictures

In Vorfreude auf die große Premiere von „Tatort Calw VIII: Der Seher“ von Mania Pictures im April reaktiviere ich wieder einmal „Das kleine Gewinnspiel“.

Zu gewinnen gibt es den Vorgänger von „Tatort Calw VIII“, nämlich eine DVD von „Tatort Calw VII: Auge um Auge“.

Story: Kaum aus dem Gefängnis entlassen, wird ein Ex-Knacki von einem maskierten Unbekannten entführt. Ein Fall für Kommissar Jäger (Stefan Lörcher), der mangels Beschäftigung in der Calwer Mordkommission den Kollegen anderer Dezernate aushelfen muss. Zu allem Überfluss verdonnert ihn sein Chef auch noch dazu, den Absolventen der Polizeischule Steinberger (Frederik Bott) unter seine Fittiche zu nehmen. Doch schon bald wird Jäger mit seinen Kollegen Hoffmann (Frieder Pfeiffer) und Kraft (Cathrin di Stefano) mit einer brutalen Mordserie konfrontiert. Die Opfer: Allesamt Kleinkriminelle.

Als der Grünschnabel Steinberger am Tatort seltsame Schriftzeichen entdeckt, kommt der Verdacht auf, es könnte sich um religiös motivierte Rachemorde handeln. Auge um Auge. Doch wer hegt einen solch großen Hass, dass das grausame Vorgehen erklären könnte? Bei den Ermittlungen stoßen die drei Kommissare auf eine Verbindung zwischen den Opfern und machen eine schockierende Entdeckung. Werden sie den selbsternannten Rächer aufhalten können?

Und hier die Gewinnfrage: Tilo Prückner ist quasi Stammbesetzung bei Mania Pictures. Der Schauspieler ist aber auch aus anderen Filmen bekannt – u.a. wirkte er in zwei Filmen von Oscar-Preisträger Stefan Ruzowitzky (dessen aktueller Actionthriller „Die Hölle“ diese Woche in den Kinos startet) mit. Welche Filme von Stefan Ruzowitzky waren das?

Die Antwort bitte NICHT hier posten, sondern per Mail an mich übermitteln. Die E-Mail-Adresse lautet homemoviecorner[at]hotmail.com. Als Betreff bitte „Auge um Auge“ angeben. Einsendeschluss ist der 28. Februar 2017. Die DVD wird unter den richtigen Einsendern verlost.

Das Ganze findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt. Preise, die auf dem Postweg verloren gehen, können leider nicht ersetzt werden. Bitte auch Namen, Alter und Postadresse angeben (Warnung: Wer keine vollständigen Angaben abliefert, wird automatisch ausgeschlossen!). Diese Daten werden nur im Rahmen des Gewinnspiels verwendet und nicht weitergeleitet – nach Abschluss der Runde werden sie auch sofort gelöscht.

Rodja

INFO: www.mania-pictures.de

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18. Januar 2017 at 09:51

Der 8. Streich: „Tatort Calw – Der Seher“

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© Mania Pictures

© Mania Pictures

Schöne Grüße aus dem Schwabenland

Die Calwer Filmtruppe Mania Pictures rund um Mastermind Armin Schnürle präsentiert am 21. April 2017 mit „Der Seher“ ihren neuesten Film – danach geht der Film wieder auf eine ausgedehnte Kinotour.

Es ist der achte ihrer beliebten „Tatort Calw“-Serie, die vor allem mit Lokalkolorit und viel Action punktet. Das klingt ja schon mal beeindruckend. Noch beeindruckender ist es aber, wenn man schreibt: „Es ist der insgesamt 19. Spielfilm seit Bestehen der Filmgruppe.“ Ha, eat this!

Mit dabei ist auch wieder Tilo Prückner, dessen markantes Gesicht man u.a. aus Stefan Ruzowitzkys „Die Siebtelbauern“ oder dem Oscar-nominierten Drama „Die Fälscher“ kennt. Obwohl er bei Mania Pictures meist nur in skurrilen Nebenrollen zu sehen ist, zählt Prückner quasi zur Stammbesetzung. Regisseur Armin Schnürle schwärmte in einem Interview mit dem HomeMovieCorner von Prückner, „weil er für skurrile Typen einfach wunderbar ist und zudem ein unkomplizierter und umgänglicher Mensch. Er ist im Übrigen der einzige ‚Promi‘, für den ich es inzwischen wage, Rollen zu schreiben.“ Diesmal dürfte Schnürle ein bisschen länger an Prückners Rolle gesessen haben, denn statt einer Neben- hat der Schauspieler nun sogar eine tragende Hauptrolle.

Inhalt: Nikolaus Kaminsky (Tilo Prückner) ist ein ehemaliger Profiler der Polizei, lebt jedoch seit 20 Jahren zurückgezogen und ohne Kontakt zur Außenwelt. Einzig die Nachbarstochter Simone (Julia Schnürle) schafft es ab und zu, ihn aus seinem Schneckenhaus zu locken.

Als er die 12-Jährige eines Tages ohne ersichtlichen Grund mit einem Messer bedroht, ruft das die Kommissare Jäger (Stefan Lörcher), Kraft (Cathrin di Stefano) und Hoffmann (Frieder Pfeiffer) auf den Plan. Eigentlich sind die Polizisten gerade mit einem Entführungsfall beschäftigt, doch als Kaminsky die Ermittler ganz beiläufig auf die Lösung des Falls bringt, wird plötzlich ein weit in der Vergangenheit liegender Fall von Kindsmorden wieder aktuell. Das letzte Opfer des bis heute unbekannten Serienmörders war damals Kaminskys Tochter. Als Kaminsky die Polizisten dann auch noch vor einem neuen Entführungsfall warnt, entsteht der Verdacht, dass der tot geglaubte Killer erneut sein Unwesen treibt. Doch woher hat der Ex-Profiler seine Informationen? Ist er in den Fall verwickelt? Oder hat er womöglich Fähigkeiten, die jenseits unserer rationalen Vorstellungskraft liegen?

Rodja

INFO: www.mania-pictures.de

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9. Januar 2017 at 10:04

Birne, Schädel & Haupt – Folge 5

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Neuer Österreichischer Trickfilm wünscht passenderweise mit der aktuellen Folge „Weihnachten“ ein frohes Fest und besinnliche Tage. Und dem möchte ich mich als Produzent des Clips ebenfalls anschließen. (War einer der Perks beim Crowdfunding.)

Rodja

INFO: www.neuer-trickfilm.at