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Crowdfunding für „Michael – (k)ein harter Vampirfilm“

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„Vampire werden im Film immer als sexy verkauft. Doch wie kann das sein? Sie sind tot, das Herz schlägt nicht, das Blut fließt nicht mehr – ergo kann es auch keine Erektion geben.“

„Okay, gekauft.“

Ungefähr so stelle ich mir vor, wäre der Dialog verlaufen, wenn Filmemacher José Hidalgo seinen Stoff zu „Michael – (k)ein harter Vampirfilm“ bei mir als Produzenten (wenn ich denn ein Produzent wäre) gepitcht hätte.

Wenn ich ihn richtig einschätze, dann ist José Hidalgo ein bunter Hund, so etwas wie eine Ausnahmeerscheinung an der an Ausnahmeerscheinungen gar nicht armen deutschen Indiefilm-Szene. Er singt mit Leidenschaft, was unzählige Musikclips auf seinem Youtube-Channel beweisen – und natürlich dreht er auch Filme. Wobei Hidalgo eindeutig zu viele kreative Filmideen und zu wenig Budget hat. Davon lässt er sich aber Gottseidank nicht abhalten.

So produzierte und inszenierte er einen Film mit dem Action-verheißenden Titel „Der letzte Auftrag“, in dem ein Auftragskiller seinen letzten Auftrag erfüllen muss, um sein Kind zu retten, als Musical!!! (Ich weiß, das ist sehr redundant formuliert – aber diese Inhaltsangabe als Musical… das muss man sich doch auf der Zunge zergehen lassen!) Und obwohl man dem Film das No Budget ansieht, entgeht einem nicht, mit wie viel Leidenschaft und Ideenreichtum er inszeniert wurde.

Doch nun zurück zu „Michael – (k)ein harter Vampirfilm“, für den José Hidalgo eine Crowdfunding-Aktion gestartet hat. Dabei geht es gar nicht darum, den Film zu drehen. Die rund 90-minütige Horrorkomödie ist bereits fertig und hat eine erfolgreiche Premiere hinter sich. Jetzt geht es nur noch darum, den Film unter die Leute zu bringen. Für die DVD-Produktion gilt es, bis zum 1. Dezember 2017 den Betrag von 1.000,- Euro aufzutreiben. Das sollte doch wohl zu schaffen sein.

Synopsis: Star-Mitglied der Kokosnüsse-Bruderschaft und Super-Checker Michael (Jörn Guido) wird bei einer seiner Safari-Jagden von einer Vampirin gebissen. Da ohne Blutfluss keine Erektion mehr möglich ist, sieht er sich gezwungen, eine Lösung zu finden. Mit der Hilfe von Mumu (José Hidalgo) und seiner Freundin Lola (Simone Kaufmann) beginnt die Suche nach der Vampirin, um die Verwandlung zu stoppen. Prof. Johanson (Georg Groeling-Müller) und Michaels Vater Engelbert (Klaus Thiel-Klenner) begleiten die drei Freunde bei der Suche, bis alle vor ihrem Endgegner und seiner Armee stehen. Wie wird der Kampf zwischen Gut und Böse enden? Wird Michael seine Menschlichkeit und die dazugehörige Sexualität zurückerobern?

Rodja

P.S.: Eigentlich könnte sich José Hidalgo noch ein zweites (drittes? viertes?) Standbein als Produzent und Testimonial von Low-Budget-Crowdfunding-Clips aufbauen. Sein Auftritt im Clip unten hat mich auf jeden Fall überzeugt, die Aktion zu unterstützen.

INFO: Crowdfunding für „Michael – (k)ein harter Vampirfilm“: https://www.startnext.com/michael-vampirfilm; Website von José Hidalgo: http://josehidalgo.de/


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19. November 2017 at 08:31

Erster Teaser zu „Finding Planet Porno“

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Ein Projekt, dem man bei der Entwicklung zuschauen kann, macht Spaß. Das gilt z.B. für die Dokumentation „Finding Planet Porno“, an die der in Salzburg lebende Filmemacher und Filmkritiker Christian Genzel gerade arbeitet. Die Dokumentation handelt von US-Porno-Pionier Howard Ziehm, dem unabsichtlich mit dem als Porno geplanten, dann aber dann doch auf Sci-Fi-Parodie umgeschwenkten Film „Flesh Gordon“ ein Riesenerfolg gelang.

Nun hat Christian einen ersten Teaser veröffentlicht. Wie bereits berichtet, war Howard Ziehm hauptsächlich in dem „Golden Age of Porn“ tätig. Er brachte 1970 mit „Mona: The Virgin Nymph“ den ersten Porno-Spielfilm – explizite Sex-Szenen, eingebettet in eine fiktive Rahmenhandlung – in die regulären Kinos. Ziehm ist quasi Zeitzeuge des Aufstiegs und… Fall? Stagnation?… der Porno-Industrie.

Um die zeitliche Klammer zum Heute zu schließen, hat Regisseur Christian auch den in den USA erigi… äh… agierenden Pornostar Mick Blue interviewt. Den gebürtigen Grazer lernte Christian am Set der österreichischen Indie-Produktion „Schlimmer geht’s nimmer“ (2008) von David Unger kennen. Das war ein nicht-explizites, harmloses Sex-Klamöttchen, das damals recht interessante Wege in der Indie-Produktion aufzeigte. Damals, als Kino noch das Traumziel jeder Indie-Produktion war… (Vielleicht werden Christian und ich uns mal zusammensetzen und darüber etwas schreiben.)

Die Musik zum Teaser stammt übrigens von der österreichischen Band Betty’s Apartment, für die Christian schon einige Musikvideos realisiert hat.

Rodja

P.S.: Eine kleine Warnung. Den folgenden Trailer sollte man – wenn man im Büro sitzt – aus offensichtlichen Gründen nur mit Kopfhörer abspielen. Oder zumindest nicht bei voller Lautstärke. ;-D

INFO: „Finding Planet Porno“ auf Facebook: www.facebook.com/PlanetPornDoc

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18. November 2017 at 09:08

Christian Genzel goes Shocking Shorts!

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© Alexander Sobolla (C) Ghost Light Productions/Dark Place Productions

Der in Salzburg agierende Deutsche Christian Genzel lebt für den Film.

Nicht nur, dass er mit „Wilsons Dachboden“ und dem Podcast „Lichtspielplatz“ versucht, seinen Lesern und Zuhörern Interessantes, Historisches und Obskures aus der Welt des Films näher zu bringen, nein, er dreht auch selber Filme.

Ob den kleinen, aber feinen Indie-Psychothriller „Die Muse“ (Schriftsteller, Schreibmaschine, Keller – gefangene Muse, was will man mehr) oder aber Musikclips für Bands wie Roia oder Betty’s Apartment.

Weiters versucht er auch als Script Consultant Treatments oder Drehbüchern – wie meinen beiden „Nonsense“ und „Zugvögel II – Zwei Mal nach Hjoerring“ (AT) – den letzten Schliff zu verpassen.

Nun hat Genzel vor kurzem den Kurzfilm „Cinema dell‘ oscurità“ (Facebook), eine Hommage an den italienischen Horrorfilm, gedreht, der es in die Auswahl des renommierten „Shocking Shorts“-Wettbewerbs geschafft hat.

© Ghost Light Productions/Dark Place Productions

Inhalt:

Das Lichtspielhaus „Cinema dell‘ oscurità“ ist kein gewöhnlicher Ort der Filmvorführung. In dem mysteriösen Kinosaal verschwimmen Wirklichkeit und Fiktion zu einem filmischen Rätsel.

Ein junger Mann wird Zeuge eines Mordes. Oder zweien? Oder geschah womöglich doch kein Mord? Wie die Filmspule im Kinosaal dreht sich der Film in einem, nicht enden wollenden, tödlichen Labyrinth, aus dem es kein Entkommen gibt.

Neben Gunnar Titzmann brilliert vor allem Stephanie Lexer (bekannt aus dem Indie-Horrorfilm „Biest“ von Stefan Müller) als mysteriöse Kinobesucherin. (Ich kann mir Stephanie Lexer gut in einem skandinavischen Krimi vorstellen – vom Opfer über die Täterin hin bis zur ermittelnden Kommissarin – sie könnte einfach alles spielen. Hmmmm… ein Film, in dem eine Schauspielerin sämtliche Rollen übernimmt? Das wäre doch etwas.)

Die Shocking Shorts werden seit 2000 von NBC Universal und ihrem deutschen PayTV-Sender 13th Street organisiert und beim Filmfest München präsentiert. Gewinner des ersten Shocking Shorts Award 2000 war übrigens der Oscar-Preisträger Florian Henckel von Donnersmarck („Das Leben der Anderen“).

© Ghost Light Productions/Dark Place Productions


Um den Siegerfilm zu küren, gibt es heuer ein Zuschauer-Voting, den 13th Street zusammen mit der Zeitschrift „TV Spielfilm“ veranstaltet.

Im Prinzip stehe ich solchen Votings eher skeptisch gegenüber, bedeuten sie doch nichts anderes, als dass derjenige gewinnt, der die größte Masse mobilisieren kann. Das kann durchaus für Qualität sprechen, aber auch für den größeren Freundeskreis. Da würde ich eine Jury eigentlich vorziehen.

„TV Spielfilm“ hat die Site fürs Voting (<- klicken!!!) installiert, auf der man sich sämtliche im Wettbewerb laufenden Kurzfilme anschauen kann. Aus Jugendschutzgründen kann man sie aber erst von 22:00 bis 06:00 Uhr sehen – abstimmen selbst kann man noch bis zum 31. Mai 2017.

Am 23. Juni 2017 werden ab 20.13h auch alle Filme auf 13th Street in der „langen Nacht der Shocking Shorts“ ausgestrahlt.

Rodja

INFO: Christian Genzels Filmproduktion Ghost Light Productions: www.ghostlightproductions.de; Cinema dell‘ oscurità: www.facebook.com/cinemadelloscurita

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25. Mai 2017 at 06:26

Filmstart für David Hofers „Valossn“

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© Reisenbauer Filmproduktion/Abbild Filmproduktion

Über David Hofers Film „Valossn“ wurde hier schon öfters berichtet. Der von Hofers Filmproduktion Abbild und Andreas Reisenbauer unabhängig produzierte Streifen erfährt nach einer Festivaltour nun so etwas wie einen Filmstart hier in Österreich.

Mit „so etwas wie“ meine ich das für Indie-Filme typische Schicksal. Aufgrund weniger Filmkopien (ist ja alles eine Kostenfrage) und mangelnder Zeit- und Personalressourcen läuft der Streifen ab 13. April 2017 zuerst in den Breitenseer Lichtspielen und ab 14. April im Top Kino in Wien an. Weitere Aufführungstermine in anderen Bundesländern werden sich von da an hoffentlich ergeben.

Inhalt: Pauli (Michael Kuglitsch), ein junger, zurückgezogener, merkwürdiger, traumatisierter Mann, trägt ein dunkles Geheimnis mit sich. Als sein Vater stirbt, tritt dieses mit aller Macht wieder heraus. Ein Film wie eine Urgewalt – so wie die Berge, die Teil der Erzählung sind.

David Hofers Karriere ist nicht unbedingt eine gerade verlaufende. Der Autodidakt hat schon mal als Maurer gearbeitet, um sich seine Filmleidenschaft zu finanzieren. Obwohl er auch als Actionheld in Flo Lackners Satire „Planet USA“ vor der Kamera eine gute Figur macht, ist er doch meistens dahinter anzutreffen. Zu seinen bekannteren Brotjobs zählt u.a. das Schneiden der Kino-Sportdoku „Streif – One Hell of a Ride“. Er will aber auch seine eigenen Geschichten erzählen. Im April und Mai finden die Dreharbeiten zu seinem nächsten Spielfilm „Traman“ statt – und Michael Kuglitsch hat als selfie-verliebter Narziss wieder eine Hauptrolle.

Rodja

INFO: http://www.reisenbauer-film.com/valossn/

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8. April 2017 at 07:03

Das kleine Gewinnspiel: „Tatort Calw VII: Auge um Auge“

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© Mania Pictures

© Mania Pictures

In Vorfreude auf die große Premiere von „Tatort Calw VIII: Der Seher“ von Mania Pictures im April reaktiviere ich wieder einmal „Das kleine Gewinnspiel“.

Zu gewinnen gibt es den Vorgänger von „Tatort Calw VIII“, nämlich eine DVD von „Tatort Calw VII: Auge um Auge“.

Story: Kaum aus dem Gefängnis entlassen, wird ein Ex-Knacki von einem maskierten Unbekannten entführt. Ein Fall für Kommissar Jäger (Stefan Lörcher), der mangels Beschäftigung in der Calwer Mordkommission den Kollegen anderer Dezernate aushelfen muss. Zu allem Überfluss verdonnert ihn sein Chef auch noch dazu, den Absolventen der Polizeischule Steinberger (Frederik Bott) unter seine Fittiche zu nehmen. Doch schon bald wird Jäger mit seinen Kollegen Hoffmann (Frieder Pfeiffer) und Kraft (Cathrin di Stefano) mit einer brutalen Mordserie konfrontiert. Die Opfer: Allesamt Kleinkriminelle.

Als der Grünschnabel Steinberger am Tatort seltsame Schriftzeichen entdeckt, kommt der Verdacht auf, es könnte sich um religiös motivierte Rachemorde handeln. Auge um Auge. Doch wer hegt einen solch großen Hass, dass das grausame Vorgehen erklären könnte? Bei den Ermittlungen stoßen die drei Kommissare auf eine Verbindung zwischen den Opfern und machen eine schockierende Entdeckung. Werden sie den selbsternannten Rächer aufhalten können?

Und hier die Gewinnfrage: Tilo Prückner ist quasi Stammbesetzung bei Mania Pictures. Der Schauspieler ist aber auch aus anderen Filmen bekannt – u.a. wirkte er in zwei Filmen von Oscar-Preisträger Stefan Ruzowitzky (dessen aktueller Actionthriller „Die Hölle“ diese Woche in den Kinos startet) mit. Welche Filme von Stefan Ruzowitzky waren das?

Die Antwort bitte NICHT hier posten, sondern per Mail an mich übermitteln. Die E-Mail-Adresse lautet homemoviecorner[at]hotmail.com. Als Betreff bitte „Auge um Auge“ angeben. Einsendeschluss ist der 28. Februar 2017. Die DVD wird unter den richtigen Einsendern verlost.

Das Ganze findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt. Preise, die auf dem Postweg verloren gehen, können leider nicht ersetzt werden. Bitte auch Namen, Alter und Postadresse angeben (Warnung: Wer keine vollständigen Angaben abliefert, wird automatisch ausgeschlossen!). Diese Daten werden nur im Rahmen des Gewinnspiels verwendet und nicht weitergeleitet – nach Abschluss der Runde werden sie auch sofort gelöscht.

Rodja

INFO: www.mania-pictures.de

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18. Januar 2017 at 09:51

Der 8. Streich: „Tatort Calw – Der Seher“

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© Mania Pictures

© Mania Pictures

Schöne Grüße aus dem Schwabenland

Die Calwer Filmtruppe Mania Pictures rund um Mastermind Armin Schnürle präsentiert am 21. April 2017 mit „Der Seher“ ihren neuesten Film – danach geht der Film wieder auf eine ausgedehnte Kinotour.

Es ist der achte ihrer beliebten „Tatort Calw“-Serie, die vor allem mit Lokalkolorit und viel Action punktet. Das klingt ja schon mal beeindruckend. Noch beeindruckender ist es aber, wenn man schreibt: „Es ist der insgesamt 19. Spielfilm seit Bestehen der Filmgruppe.“ Ha, eat this!

Mit dabei ist auch wieder Tilo Prückner, dessen markantes Gesicht man u.a. aus Stefan Ruzowitzkys „Die Siebtelbauern“ oder dem Oscar-nominierten Drama „Die Fälscher“ kennt. Obwohl er bei Mania Pictures meist nur in skurrilen Nebenrollen zu sehen ist, zählt Prückner quasi zur Stammbesetzung. Regisseur Armin Schnürle schwärmte in einem Interview mit dem HomeMovieCorner von Prückner, „weil er für skurrile Typen einfach wunderbar ist und zudem ein unkomplizierter und umgänglicher Mensch. Er ist im Übrigen der einzige ‚Promi‘, für den ich es inzwischen wage, Rollen zu schreiben.“ Diesmal dürfte Schnürle ein bisschen länger an Prückners Rolle gesessen haben, denn statt einer Neben- hat der Schauspieler nun sogar eine tragende Hauptrolle.

Inhalt: Nikolaus Kaminsky (Tilo Prückner) ist ein ehemaliger Profiler der Polizei, lebt jedoch seit 20 Jahren zurückgezogen und ohne Kontakt zur Außenwelt. Einzig die Nachbarstochter Simone (Julia Schnürle) schafft es ab und zu, ihn aus seinem Schneckenhaus zu locken.

Als er die 12-Jährige eines Tages ohne ersichtlichen Grund mit einem Messer bedroht, ruft das die Kommissare Jäger (Stefan Lörcher), Kraft (Cathrin di Stefano) und Hoffmann (Frieder Pfeiffer) auf den Plan. Eigentlich sind die Polizisten gerade mit einem Entführungsfall beschäftigt, doch als Kaminsky die Ermittler ganz beiläufig auf die Lösung des Falls bringt, wird plötzlich ein weit in der Vergangenheit liegender Fall von Kindsmorden wieder aktuell. Das letzte Opfer des bis heute unbekannten Serienmörders war damals Kaminskys Tochter. Als Kaminsky die Polizisten dann auch noch vor einem neuen Entführungsfall warnt, entsteht der Verdacht, dass der tot geglaubte Killer erneut sein Unwesen treibt. Doch woher hat der Ex-Profiler seine Informationen? Ist er in den Fall verwickelt? Oder hat er womöglich Fähigkeiten, die jenseits unserer rationalen Vorstellungskraft liegen?

Rodja

INFO: www.mania-pictures.de

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9. Januar 2017 at 10:04

Birne, Schädel & Haupt – Folge 5

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Neuer Österreichischer Trickfilm wünscht passenderweise mit der aktuellen Folge „Weihnachten“ ein frohes Fest und besinnliche Tage. Und dem möchte ich mich als Produzent des Clips ebenfalls anschließen. (War einer der Perks beim Crowdfunding.)

Rodja

INFO: www.neuer-trickfilm.at

Die Geschichte einer Legende

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Die Geschichte einer Legende – Trailer #1 from DieGeschichteeinerLegende on Vimeo.

© 26 Frames

© 26 Frames

Zuerst der Trailer, dann der ganze Film…

2013 habe ich über die Crowdfunding-Aktion zu „Die Geschichte einer Legende“ von Christoph Tripp berichtet. Vor kurzem wurde nun die Fantasy-Geschichte auf YouTube online gestellt.

So weit ich verstanden habe, strebte Christoph Tripp mit dieser Abschlussarbeit für die Fachhochschule Salzburg einen multimedialen Ansatz an; teils Film, teils Buch. Doch das Projekt wurde jetzt einmal ruhend gestellt, so dass nur der Film fertiggestellt wurde. So etwas muss man auch verstehen, schließlich hat das Leben oft andere Pläne mit uns.

Obwohl also nicht fertig erzählt, finde ich „Die Geschichte einer Legende“ einen bemerkenswerten Film. Es ist ein Kinderfilm, ein Märchen – obwohl es doch eine sehr düstere Komponente hat (bzw. diese vermuten lässt). Und die Art, wie die Animationen mit den Schauspielern agieren, finde ich nicht nur für österreichische Verhältnisse sehr gelungen. Da hoffe ich doch sehr, dass Christoph Tripp seine Vision einmal zu Ende erzählen wird.

Inhalt: Die Freundschaft zwischen Karl und Tobi lebt von ihren regelmäßigen Ausflügen in die Welt der Fantasie. Hier kämpfen sie mit Hilfe einer Vogelscheuche gegen übergroße Raben und erleben großartige Abenteuer. Das einzige Problem ist Tobis Mutter Ursula, die strikt gegen diese Fantasiespiele der Kinder ist. Sie ist der Meinung, ihr Sohn sei verhaltensgestört. Verschärft wird der Konflikt dadurch, dass Tobi von seinem verstorbenen Großvater ein angeblich magisches Amulett geschenkt bekommen hat, welches nicht in die Hände von hasserfüllten und wütenden Menschen geraten darf. Als Ursula es ihrem Sohn wegnimmt, versucht er mit Karl eine außergewöhnliche Rettungsmission zu starten.

Rodja

INFO: www.die-geschichte-einer-legende.com

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23. Dezember 2016 at 08:48

Scary Fairy Tale

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© Christian Varga

© Christian Varga

So Mitte der 2000er-Jahre machte sich der Wiener Indie-Filmemacher Christian Varga mit so tarantinoesken, pulpigen Spielfilmen wie „Sweet Vienna“ oder „Selawi“ in der Szene bemerkbar.

Doch dann wurde es lange Zeit still um Varga – erst 2015 meldete er sich mit „Scary Fairy Tale“, einem Märchen der etwas anderen Art, zurück.

Das Drehbuch zu dem 98-minütigen Psychothriller-Märchen, das stark an „Rotkäppchen“ angelehnt ist, lieferte der Autor Thomas Cerveny („Sin Francisco“, „Kurt Stein – Ein Schwein wird Privatschnüffler“), über den Varga meint, dass er „einfach einen geilen, sehr visuellen Schreibstil hat“.

Inhalt: Lea (Johanna Mucha) ist jung, attraktiv und unverschämt. Von ihrem begonnenen Musikstudium gelangweilt, träumt sie von einer Karriere als Rockstar. Um über die Runden zu kommen, fährt sie regelmäßig Essen für alte Menschen aus. Lea verdankt den entspannten Job ihrem geduldigen Onkel Herbert, den sie aber genauso wenig ernst nimmt wie alle anderen Männer. Die letzte Klientin auf Leas Tour wohnt außerhalb der Stadt, in einem alten Haus am Waldrand. Dort soll seit kurzem ein gefräßiger Wolf sein Unwesen treiben. Während unerschrockene Anrainer Jagd auf die Bestie machen, läuft Lea arglos in die Fänge des Bösen und muss erkennen, wie kurz das Leben sein kann.

Zurzeit arbeitet Varga an der Webserie „Secret Agent“, für die er sogar einen prominenten Gast-Regisseur gewinnen konnte. Mehr dazu demnächst, erst einmal Vorhang auf für „Scary Fairy Tale“.

Rodja

INFO: CV-Film auf Facebook: www.facebook.com/CV-Film-249871221839106

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15. Dezember 2016 at 07:08

Hermann mit der Schneeschaufel

with 3 comments

© Old Shoe Films

© Old Shoe Films

Ja, es ist Winter – und eigentlich sollte es schneien. Und die Maroni sollten in der Kälte besonders gut schmecken. Aber der heurige Winter kann gar nix…

Deswegen müssen wir uns winterliche Gefühle wohl woanders herholen – z.B. vom Kurzfilm „Hermann mit der Schneeschaufel“ von Dominic Marcus Singer, Reinhard Schröder und Albert Krivanec. Der Splatterfilm war ein kleiner Überraschungserfolg auf dem Filmfestival Fright Nights 2014, wo er zwei Silberne Hände in den Kategorien „Publikumspreis“ und „beste Verstümmelungsszene“ abräumte.

Publikumspreis ist zwar etwas mit Vorsicht zu genießen, schließlich war „Hermann mit der Schneeschaufel“ Lokalmatador. Aber was man dem Film anmerkt – er ist mit viel Idealismus und Herzblut (und anderen Flüssigkeiten) gedreht worden.

Inhalt: Hermann, ein tollpatschiger, aber gutherziger junger Mann, der sich aufopferungsvoll um seine schrullige Großmutter kümmert, erhält an einem schicksalhaften Wintermorgen von seinem weltenbummelnden Opa eine Kiste, randvoll mit sonderbaren Maroni. Kurzerhand baut sich Hermann vor dem Haus einen wackeligen Maronistand, wo er bald darauf die schöne Hannah kennenlernt, die ihn mit ihrer liebenswerten Art sofort in ihren Bann zieht. Der romantische Moment zu zweit währt nur kurz, da Hermann von seiner Großmutter zum Schneeschaufeln verdonnert wird.

Zur gleichen Zeit machen sich einige Mitglieder einer gefährlichen Verbrecherbande auf den Weg, für ihren Boss ein geeignetes „Geschenk“ zu finden. Als Hermann nun erwartungsvoll zu seinem Maronistand zurückkehrt, findet er diesen verwüstet vor, und Hannah ist entführt. Ein blutiges Gemetzel nimmt seinen Lauf…

Dominic Marcus Singer ist ein versierter Schauspieler – ihn allein auf den charmanten, aber doch eher aus der Hüfte geschossenen No-Budget-Streifen „Hermann mit der Schneeschaufel“ zu reduzieren, würde ihm nicht gerecht werden. Nach dem Splatterfilm hatte er u.a. in dem mehrfach preisgekrönten Jugenddrama „Einer von uns“ (u.a. mit dem Max-Ophüls-Preis für Best Feature Film 2016 ausgezeichnet) eine größere Rolle. Man könnte also sagen, dass er es „geschafft“ hat (wobei das in Österreich immer als „relativ gesehen“ zu betrachten ist). Und obwohl er einige Engagements hat, arbeitet er mit der Atalo Media Group an einigen Indie-Produktionen wie der Webserie „Gandhi Hollywood“ (u.a. mit Helmut Berger) und dem Spielfilm „Vampire Vienna“.

Rodja

INFO: Film-Site auf Facebook: www.facebook.com/HermannmitderSchneeschaufel

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10. Dezember 2016 at 09:45