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Teaser zu „Jack versus Josephine“

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© Gruftkasperl Produktion

Jack is back!!!

Von Zeit zu Zeit stößt man auf einen Teaser, der das Teasen aber so richtig gut drauf hat. So wie z.B. bei „Jack versus Josephine“, einem schwarzhumorigen, sexy Wiener Lausbubenstreich von einem Slasher aus dem Hause Gruftkasperl Productions.

Inhalt: Ein besoffener Friedhofsgärtner erweckt ungewollt den toten Dirnenmörder Jack (Helmut Hochegger) zum Leben – und damit beginnt das Unheil im Wiener Rotlichtmilieu seinen Lauf zu nehmen. Jack geht mit seinem Muscle Car wieder auf Jagd nach jungen, unbedarften Prostituierten und richtet ein Blutbad nach dem anderen an. Polizei und Zuhälter treten ratlos auf der Stelle. Die verunsicherten und hilflosen jungen Dirnen suchen Rat bei einer Voodoo-Priesterin, die ihnen zu sofortigem Schutz verhilft, indem sie die legendäre Josephine (Barbara Bandi) aus dem Reich der Toten beschwört…

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Hinter Gruftkasperl Productions stehen der 26-jährige Filmemacher Lukas Fuchs und sein Firmpate, der Grafiker und Kabarettist Rudi Ehrenreich (49). Ehrenreich, der das Drehbuch in Zusammenarbeit mit Fuchs schrieb, beschreibt „Jack versus Josephine“ als eine detailverliebe und humorvolle Wiener Hommage an das Genre der Exploitation- und Giallo-Filme der 60er- und 70er-Jahre.

Es ist der erste gemeinsame Spielfilm von Lukas Fuchs und Rudi Ehrenreich. „Lukas ist mein Firmkind. Wir waren beide immer schon Filmfreaks und beschlossen einfach mal bei ein paar Bierchen in unserem Stammbeisl etwas auf die Beine zu stellen anstatt immer nur davon zu reden“, erklärte Ehrenreich dem HomeMovieCorner auf Anfrage. „Da Lukas und ich auch immer schon große Anhänger des Horrorgenres und der Bahnhofskino-Filme der 70er-Jahre waren, war es klar, dass wir etwas in diese Richtung machen wollen, da eben eher Low Budget und auch selbst finanzierbar.“

© Gruftkasperl Produktion


Bei den Namen Jack und Josephine fallen mir sofort zwei mögliche reale bzw. literarische Vorbilder ein, doch Ehrenreich dementiert: „Also: Jack bleibt Jack und Josephine bleibt einfach nur Josephine. Jede Ähnlichkeit mit lebenden oder verstorbenen Charakteren ist rein zufällig.“

Der Slasher mit einer angestrebten Spielfilmlänge von 90 bis 110 Minuten ist zum größten Teil schon abgedreht. Nur zwei große Szenen müssen witterungsbedingt im Frühjahr 2018 gedreht werden, so Ehrenreich. Über die Veröffentlichung hat man sich auch schon so seine Gedanken gemacht. Die Premiere soll bereits im Frühjahr/Sommer 2018 in einem großen Wiener Kino stattfinden. „Wir verhandeln mit größeren Verleihfirmen, die im deutschsprachigen Raum tätig sind. Auch ein heimischer Verlag für den DVD-/BluRay-Vertrieb kommt in Frage.“

Rodja

INFO: Filmsite: https://jackversusjosephine.at/; Facebook: https://www.facebook.com/Jack.versus.Josephine/

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8. Dezember 2017 at 09:42

Erster Teaser zu „Finding Planet Porno“

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Ein Projekt, dem man bei der Entwicklung zuschauen kann, macht Spaß. Das gilt z.B. für die Dokumentation „Finding Planet Porno“, an die der in Salzburg lebende Filmemacher und Filmkritiker Christian Genzel gerade arbeitet. Die Dokumentation handelt von US-Porno-Pionier Howard Ziehm, dem unabsichtlich mit dem als Porno geplanten, dann aber dann doch auf Sci-Fi-Parodie umgeschwenkten Film „Flesh Gordon“ ein Riesenerfolg gelang.

Nun hat Christian einen ersten Teaser veröffentlicht. Wie bereits berichtet, war Howard Ziehm hauptsächlich in dem „Golden Age of Porn“ tätig. Er brachte 1970 mit „Mona: The Virgin Nymph“ den ersten Porno-Spielfilm – explizite Sex-Szenen, eingebettet in eine fiktive Rahmenhandlung – in die regulären Kinos. Ziehm ist quasi Zeitzeuge des Aufstiegs und… Fall? Stagnation?… der Porno-Industrie.

Um die zeitliche Klammer zum Heute zu schließen, hat Regisseur Christian auch den in den USA erigi… äh… agierenden Pornostar Mick Blue interviewt. Den gebürtigen Grazer lernte Christian am Set der österreichischen Indie-Produktion „Schlimmer geht’s nimmer“ (2008) von David Unger kennen. Das war ein nicht-explizites, harmloses Sex-Klamöttchen, das damals recht interessante Wege in der Indie-Produktion aufzeigte. Damals, als Kino noch das Traumziel jeder Indie-Produktion war… (Vielleicht werden Christian und ich uns mal zusammensetzen und darüber etwas schreiben.)

Die Musik zum Teaser stammt übrigens von der österreichischen Band Betty’s Apartment, für die Christian schon einige Musikvideos realisiert hat.

Rodja

P.S.: Eine kleine Warnung. Den folgenden Trailer sollte man – wenn man im Büro sitzt – aus offensichtlichen Gründen nur mit Kopfhörer abspielen. Oder zumindest nicht bei voller Lautstärke. ;-D

INFO: „Finding Planet Porno“ auf Facebook: www.facebook.com/PlanetPornDoc

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18. November 2017 at 09:08

Der neue HeimATfilm auf ServusTV

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© Daniel Hollerweger

Neue Impulse braucht das Land

Ich mag den Sender ServusTV. Er tut sich mehr als wohltuend ab vom Deutschland-inspirierten Einheitsbrei der privaten TV-Sender der ProSiebenSat.1-Kette hier in Österreich. Vor allem im fiktiven Bereich setzt er neue Impulse. Man mag von „Trakehnerblut“ halten, was man will – aber das ist doch ein etwas frischerer Wind durch die österreichische Serienlandschaft.

Nun ist ServusTV mit der Fachhochschule Salzburg eine Kooperation eingegangen. Startend mit 10. November 2017 laufen unter dem Motto „Der neue HeimATfilm“ an drei Freitagen ab 22:45 Uhr in Österreich produzierte Kurzfilme, die sich mit dem Begriff „Heimat“ auseinandersetzen. Ist „Heimat“ nun ein Ort oder eine bestimmte Landschaft, stellt ServusTV dabei die Frage. Oder eher ein Gefühl – positiv wie wohl auch negativ besetzt?

Wie Till Fuhrmeister, Fachbereichsleiter Film bei der FH Salzburg, dem HomeMovieCorner auf Anfrage erklärte, handelt es sich bei den Kurzfilmen allesamt um Master Abschlussfilme, die komplett „independent“ sind. „Es gab von ServusTV keinen inhaltlichen Einfluss, sie haben alle in das Thema gut reingepasst. Da sind Horrorfilme, Dramen, usw. dabei“, so Fuhrmeister. „Und alles auf Kante selbst finanziert.“

Rodja

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8. November 2017 at 11:22

„Tote Moatla schreiand net“ – Vorarlberg-Krimi feiert Premiere

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© Achnus

Im Ländle da gibt’s sehr wohl Kultur…

Als der HomeMovieCorner so 2001 entstand, dachte ich, dass vor allem in den großen Städten die Indie-Szene boomen würde. Die Ansammlung von vielen Menschen würde zu vielen Kontakten führen, zu vielen Ideen, die man auch umsetzen kann. Da war auch sicher sehr viel Wunschdenken dabei, denn damals war ich nicht so mobil und hoffte, eben in meiner Heimatstadt Wien eine große Filmgruppe zu finden, der ich mich anschließen könnte.

Doch schon damals zeigte sich, dass ein Film-Biotop sogar in nicht so bevölkerten Gegenden gedeihen kann – wenn nicht sogar besser als in der angeblich ach so kulturinteressierten und pulsierenden Großstadt. Und diese späte Einsicht, die trotz der vorliegenden Fakten mir erst Jahre im nachhinein dämmerten, habe ich unter anderem Gruppen wie Mania Pictures aus Calw und Visual Dreams aus Vorarlberg zu verdanken.

Während Mania Pictures noch heute jedes Jahr einen Spielfilm produziert, stand Visual Dreams zu den Anfangszeiten des HomeMovieCorners eigentlich schon vor dem Aus. Viele der damaligen Mitglieder kamen gerade aus der Schule und standen am Scheideweg. Berufliche Ausbildung, weitere hochschulische Ausbildung – die Zeit des Ausprobierens war mehr oder minder vorbei. Trotzdem zählen ihre Filme wie „Angst“ oder „Faust – Der Musicalfilm“ für mich zu den Gründen, warum der HomeMovieCorner damals entstand.

Viele ehemalige Mitglieder blieben dem kreativen Bereich treu. Während es einige sogar beruflich schafften, wie Thomas Ilg, der Kameramann und Cutter wurde (u.a. „Universum History“, „Der Atem des Himmels“) oder Simon Meusburger, der das Schubert Theater in Wien leitet, wo u.a. auch Nestroy-Preisträger Nikolaus Habjan sein „Puppentheater für Erwachsene“ inszenierte, wurde für andere das Filmemachen und Geschichten erzählen einfach „nur“ ein Hobby.

Als eine Art Nachfolge von Visual Dreams etablierte sich in Vorarlberg die Gruppe Achnus Film. Auch einige ehemalige Visual Dreams-Mitglieder wie Philipp Horatschek sind mit dabei. Mir fielen sie bis dato eher durch Parodien wie „Achjack gegen die Mächte der Finsternis“, „Halul al Halula“ (Bollywood) oder „Pirätes – The Wedding of Spack Jarrow“. Und nachdem ich anscheinend vollkommen spaßbefreit bin, habe ich nicht unbedingt einen Faible für Parodien. Himmel, ich finde selbst „Spaceballs“ nur so halbherzig zum Lachen. (Ich kann also kein guter Mensch sein.)

Aber das neueste Werk von Achnus Film interessiert mich jetzt doch sehr. Vielleicht, weil das Thema „ernster“ klingt. Also nicht „ernst“ im Sinne von „todernst“, sondern im Sinne von „es ist keine Parodie, sondern was Eigenständigeres.“

Am 28. Oktober 2017 zeigen Achnus Film ab 20 Uhr ihren Ländlekrimi „Tote Moatla schreiand net – Mit Schwert abwärts“ in ihrem Wolfurter Vereinshaus.

Inhalt: Im Ländle da gibt’s sehr wohl a Sünd…

Die Leiche einer jungen Frau wird am Waldrand von einer Joggerin entdeckt. Oberinspektor Heinz Feuerle (Gernot Frick) ermittelt sofort. Zusammen mit seinen Kollegen Abteilungsinspektor Karl Fussenegger (Thomas Burger) und Polizeiarzt Dr. Sedlatschek (Heinz Jochum) decken die Kriminologen ein Netzwerk von Gewalt, Sex und Machtmissbrauch auf, das bis in die höchsten Vorarlberger Kreise reicht.

Der in einer ersten Fassung über 100 Minuten dauernde Film wurde mit über 60 Personen vor der Kamera in Wolfurt, Bregenz, Dornbirn, Hohenems und Kennelbach gedreht. An über 20 Drehtagen wurde der Film von Regisseur und Drehbuchautor Thomas Burger und dem Team von Achnus Film realisiert. Was mir an den „ländlichen“ Filmgruppen besonders imponiert. Neben dem Improvisationstalent gibt es anscheinend auch einen größeren Zusammenhalt und Unterstützung von der Bevölkerung her. So stellte die Landespolizeidirektion auch mehrmals ein echtes Polizeieinsatzfahrzeug zur Verfügung – und auch ein Rettungsauto und eine Cessna 208 Grand Caravan waren im Einsatz.

Rodja

INFO: Achnus Film www.achnus.com

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Written by HomeMovieCorner

28. Oktober 2017 at 08:38