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„Raiders!“ – Der größte Fanfilm aller Zeiten auf dem /slash Filmfestival

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© Jeremy Coon Productions

© Jeremy Coon Productions

Das /slash Filmfestival, das heuer vom 22. September bis 2. Oktober in Wien stattfindet, ist wohl das größte Genre-Festival in Österreich.

Dennoch hat es sich bis dato nicht in mein Herz spielen können. Ich geb’s zu, ich bin nicht DER Genre-Fan, der überall rein muss, wo auch nur ein Hauch von Genre vorkommt. Ein paar Filme habe ich mir auf dem /slash zwar angeschaut, aber dass ich mir die Tage rot im Kalender anstreiche… nein, das ist nicht unbedingt der Fall. Wohl auch, weil das /slash nicht unbedingt ein Abspielort deutschsprachiger Indie-Filme ist. Da gibt es andere, bessere Festivals.

Gut, heuer würde mich „Angriff der Lederhosenzombies“ des Österreichers Dominik Hartl („Beautiful Girl“) locken, aber der kommt auch so in die Kinos. Insofern muss ich ihn mir nicht wirklich im Rahmen des Festivals anschauen.

Aber dann ist da dieses eine „Indiana Jones“-Triple-Feature am 24. September – und ich glaube, da werde ich schwach. Und damit meine ich nicht „Raiders of the Lost Ark“, „Indiana Jones and the Temple of Doom“ und „Indiana Jones and the Last Crusade“ (Sorry, Spielberg & Lucas, aber über den sogenannten Teil IV hüllen wir mal den Mantel des Schweigens. Das war wohl nix.) – sondern „Raiders of the Lost Ark“, den 1:1-Fan-Film „Raiders of the Lost Ark: The Adaption“ von Eric Zala und Chris Strompolos und die Dokumentation darüber, „Raiders!: The Story of the Greatest Fan Film ever made“ von Tim Skousen und Jeremy Coon. Zumindest zwei von diesen drei Filmen will ich sehen!

Um was geht es?

Nun ja, über „Jäger des verlorenen Schatzes“ (USA 1981) brauche ich wohl keine Worte zu verlieren. Es geht um die Einführung des peitschenschwingenden Archäologen Dr. Henry Walton Jones Jr. alias Indiana „Indy“ Jones, der die sagenumwobene Bundeslade sucht und dabei den Nazis in die Quere kommt. Der Film begeisterte ganze Generationen, so auch Chris Strompolos und Eric Zala, die 1982 als Elfjährige beschlossen, den Film nachzudrehen. Und zwar 1:1. Für die Adaption, die nun in Wien uraufgeführt wird, mussten sie jeden Satz und jede Szene transkribieren, fackelten beinahe ein Haus ab und setzten sich auch sonst noch anderen Gefahren aus. Nach sieben Jahren war der Film fast fertig gestellt – und ihre Freundschaft zu Ende. Eine Szene fehlte noch – und zwar jene, wo Indy von dem glatzköpfigen Nazi auf dem Flugfeld (inklusive Flugzeug) verprügelt wurde.

Die ebenfalls zu sehende Dokumentation „Raiders!: The Story of the Greatest Fan Film ever made“ dokumentiert das Bemühen der Freunde – und erzählt, wie sie sich nach all den Jahren wieder versöhnten und beschließen, als Erwachsene die fehlende Szene endlich zu drehen.

Für einen Indie-Fan (Indiana als auch Independent) wie mich sind diese beiden Filme jetzt schon sehr inspirierend. Einerseits erinnern sie mich an meine Kindheit, die ebenfalls von Steven-Spielberg-Filmen („Goonies“, „Indiana Jones und der Tempel des Todes“, „E.T.“) und natürlich „Star Wars“ geprägt wurde. Und während ich damals „Star Wars“ mit Figuren nachspielte, drehten Zala und Strompolos einen Film! Einfach fantastisch!

Ursprünglich habe ich 2015 auch Chris Strompolos kontaktiert, um ihre Filmadaption hier in Wien im Rahmen einer einmaligen Aufführung zu zeigen. Chris, der selbst einige Jahre in Wien verbrachte, zeigte sich auch interessiert, hatte aber einige (sehr verständliche und nachvollziehbare) Bedingungen, die der Ein-Mann-Betrieb des HomeMovieCorner finanziell und zeitlich einfach nicht stemmen konnte. Ich bin also sehr froh darüber, dass das /slash das übernommen hat.

Rodja

INFO: „Raiders!: The Story of the Greatest Fan Film Ever Made“: www.raidersdoc.com; /slash – Festival des Fantastischen Films: http://slashfilmfestival.com/

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5. September 2016 at 15:35

It’s „Fright Nights“ again – mit Jörg Buttgereit

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© Fright Nights

© Fright Nights

Es ist wieder einmal Zeit, sich zu gruseln…

Das „Fright Nights“-Filmfestival findet wieder statt – und zwar vom 9. bis 15. Mai 2016 im Hollywood Megaplex.

Insgesamt scheint das Programm im Vergleich zu den Vorjahren sehr reduziert zu sein. Neben einigen bekannteren Low Budget-Produktionen wie „The Witch“ (Ist Euch schon aufgefallen, dass der Film eigentlich „The VVitch“ – also mit zwei „V“ – geschrieben wird? Faszinierend, nicht wahr?) oder „Victor Frankenstein“ (mit Daniel Radcliffe und James McAvoy) liegt der Schwerpunkt vor allem auf Indie-Filme. Das Festival startet heute mit „VideoBestie“ von Robert Makowski. Von der Story her interessant klingt „Be my cat: A film for Anne“ von Roman Tofei, in dem ein rumänischer Amateurfilmer versucht, US-Filmstar Anne Hathaway („Der Teufel trägt Prada“) zu überzeugen, in seinem Film mitzuspielen – und das mit teils sehr blutigem Filmmaterial.

Mit einem Jörg-Buttgereit-Schwerpunkt gibt es auch ein sehr kontroverses Special. Das Programm wurde von dem deutschen Filmemacher („German Angst“) selbst zusammengestellt, der auch persönlich anwesend sein wird!

Von Buttgereit habe ich bis dato nur zwei Filme gesehen – „Nekromantik“ (wird gezeigt) und „Nekromantik 2“ (wird nicht gezeigt) – und die auch nur je einmal. Danach habe ich erst einmal mit einem Bügeleisen meine entgleisten Gesichtszüge wieder in Ordnung bringen müssen. Diese Filme sind für mich wirkliche Tabubrecher – und ich persönlich muss sie auch nie wieder sehen. Sie erzählen trotzdem sehr intensiv eine sehr interessante Geschichte. Eine – sich widersprechende – Empfehlung meinerseits. (Teil 2 habe ich aufgrund des schwarzen Humors damals besser vertragen.)

Neben „Nekromantik“ werden noch „Sexmonster“, „Der Todesking“ und „Captain Berlin versus Hitler“ von Jörg Buttgereit gezeigt.

„Nekromantik“ ist übrigens auch mein erster indirekter Kontakt mit Independent-Film gewesen. Und das bereits in den 1980ern. Nicht, dass ich den Film damals gesehen habe. Nein, ich sah damals nur einen Fernsehbeitrag darüber – ich glaube, es war in der ARD. Mich stießen zwar die gezeigten Bilder ab (sie waren nichts im Vergleich zu dem, was im Film tatsächlich abgeht), aber dennoch war ich sehr beeindruckt, was Amateure damals schon zustande brachten.

Rodja

INFO: https://frightnights.wordpress.com/

The Witch

Captain Berlin versus Hitler

Victor Frankenstein

Videobestie

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9. Mai 2016 at 04:41

Wolfurt lädt zur 2. ACHNUS Film TrashNight

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© Thomas Zeug

© Thomas Zeug

Der Verein ACHNUS Film in Wolfurt (Vorarlberg) setzt sich sehr für den Indie-Film ein. Nicht nur, dass er selbst Filme dreht, nein, regelmäßig veranstaltet er auch Abende, an denen Werke anderer Filmschaffender zu sehen sind.

So auch diesen Freitag (4. März 2016, ab 21:00 Uhr), wenn der Club zur 2. ACHNUS Film TrashNight ausruft.

Unter dem Motto „Den schlechten Geschmack salonfähig machen“ präsentiert ACHNUS Film höchst unterschiedliche Trash-Filme aus dem deutschsprachigen Raum – und das bei freiem Eintritt!. Gezeigt werden etwa 100 Minuten Anschauungsmaterial – von Horror bis Comedy ist alles dabei: Schräge Superhelden, grässliche Monster und planlose Außerirdische.

Besonders überrascht und erfreut es mich, dass die Vorarlberger die Österreich-Premiere von Thomas Zeugs Serienprojekt „2 Aliens“ zeigen. „2 Aliens“ ist die direkte Fortsetzung des unabhängig produzierten 3D-Animationsfilms „Quiqueck & Hämat: Proll Out“. Die Pilotfolge, die gezeigt wird, fängt dort an, wo der Spielfilm aufhört. Nämlich hilflos im Weltall treibend: Nachdem ihr überlichtschneller Hypeantrieb im Kampf gegen die Prollianer beschädigt wurde, müssen die beiden chaotischen Außerirdischen Quiqueck & Hämat nun die lange und gefährliche Reise zu ihrem Heimatplaneten Quiquill antreten.

Weitere Highlights der Veranstaltung sind:

– „Banana-Peel-Police“ von Udo Bermudo, der einen Einblick in die Arbeit einer geheimen Spezialeinheit zur Bekämpfung gefährlicher Bananenschalen auf Fußwegen bietet.
– „Nom Nom Nom“ von Waste Pictures – Seltsame Eier tauchen in der Stadt auf, aus denen gefräßige Monster schlüpfen.
Counterpart Entertainment zeigt „Das Haus Nr. 13“ – David und seine Frau suchen in einem alten Haus nach Antiquitäten, als sie plötzlich verschwindet.
– Und noch einige Filme mehr…

Rodja

INFO: ACHNUS Film MovieLounge, Fattweg 7, Wolfurt. https://achnus.wordpress.com/

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2. März 2016 at 04:45

Let’s talk about „Ich seh ich seh“

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© Stadtkino Filmverleih

© Stadtkino Filmverleih

Publikumsgespräch gesucht

Etwas für schnell Entschlossene: Im Rahmen seiner monatlichen Filmgesprächsreihe „Let’s talk about Film!“ lädt das Film und Medien Zentrum Margareten (FMZ) am 28. Mai in Wien zum österreichischen Psychothriller „Ich seh ich seh“. Als Gäste sind auch die Filmemacher Veronika Franz und Severin Fiala eingeladen, die in einer moderierten Veranstaltung dem Publikum Rede und Antwort zu ihrem u.a. mit dem „Großen Diagonale Preis“ ausgezeichneten Film stehen werden. Die Rechte für ein US-Remake liegen bei Produzent Harvey Weinstein (u.a. „Pulp Fiction“, „Good Will Hunting“, „Django Unchained“).

Synopsis: In der Hitze des Sommers. Ein einsames Haus am Land zwischen Wäldern und Kukuruzfeldern. Zehnjährige Zwillingsbuben warten auf ihre Mutter. Als diese nach einer Schönheitsoperation einbandagiert nach Hause kommt, ist nichts mehr wie vorher. Die Kinder beginnen zu bezweifeln, dass diese Frau tatsächlich ihre Mutter ist. Sie versuchen die Wahrheit herauszufinden.Ein existentieller Kampf um Identität und Urvertrauen entspinnt sich.

Rodja

INFO: http://ichsehichseh.at/ / „Let’s talk about Film!“, 28. Mai 2015, von 19:00 – 22:Uhr. Film und Medienzentrum Margareten, Johannagasse 2, 1050 Wien, Eintritt frei. Weitere Informationen unter http://www.vhs.at/fmz.

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25. Mai 2015 at 12:57

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Festival „die Seriale“ sucht die beste Indie-Serie

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Vom 12. bis 13. Juni 2015 findet in Gießen (Hessen/D) die Seriale – das 1. Indie-Serien-Festival Deutschlands – statt. Bis zum 10. Mai können noch Independent-Serien, die in Deutschland produziert oder in deutscher Sprache gedreht wurden, eingereicht werden.

Eine etwas schwammige Formulierung, sind doch so englischsprachige Serien, die in Deutschland gedreht wurden, zugelassen. Auch deutschsprachige Serien aus Österreich kann man einreichen – laut Reglement aber nicht englischsprachige Serien, die in Österreich gedreht wurden. Auf Nachfrage wurde mir versichert, dass auch englischsprachige Serien aus dem deutschsprachigen Raum zugelassen werden – sofern sie denn „geil“ wären. Sollte es also mit der deutschen Sprache nicht klappen… einfach ein nettes Mail schreiben und anfragen.

Ziel des Festivals ist es, die vielfältige Serienlandschaft im deutschsprachigen Raum auch außerhalb des kommerziellen Fernsehens sichtbar zu machen und die Filmemacher miteinander zu vernetzen. Sofern ich das verstanden habe, betrifft das nicht nur TV-Serien, sondern auch Webserien.

Laut Homepage ist der Preis, der von einer Fachjury vergeben wird, noch undotiert, auf der Facebook-Site (neueren Datums) wird aber schon ein Preis für die beste IndieSerie um 2.000 Euro ausgelobt.

Eingereicht werden kann entweder die ganze Staffel oder der Pilotfilm zusammen mit Teaser oder Trailer. Lauflänge, Folgenstärke und Genre sind frei. Auch Serien, an denen ein Sender oder eine Hochschule beteiligt waren, werden gerne genommen. Das wichtigste Kriterium dabei: Die Serienmacher müssen freie Hand bei der Gestaltung ihrer Ideen gehabt haben.

Rodja

INFO: www.die-seriale.de; Die Seriale auf Facebook: www.facebook.com/dieseriale

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1. Mai 2015 at 03:42

Zum Gruseln schön: Festival Fright Nights in Wien

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© Fright Nights

© Fright Nights

Das Slash-Filmfestival ist das bekannteste Genre-Festival in Österreich, aber das kleine und feine Fright Nights Festival, das vom 10. bis 19. April 2015 im Hollywood Megaplex im Gasometer in Wien statt findet, ist auch nicht zu verachten. Im Gegenteil, es hat den für mich sehr anziehenden Charme des Unperfekten, des Nicht-so-Gelacktens.

Natürlich sind bekannte Titeln wie „Summer of Blood“, „Let Us Prey“ oder „V/H/S Viral“ zu gustieren, aber mich persönlich interessieren ja eher die Indie-Filme. Und auch da gibt es einiges zu sehen, wie z.B. „Omnia“ von den hier bereits vorgestellten Brandl Pictures, oder „Caedes“ (wo man schon im Trailer eine krude, aber nicht uninteressante österreichisch/deutsche Sprachmischung heraushört). Besonders gelungen finde ich beim Fright Nights Festival die Mischung aus Kurz- und Spielfilmen. Daran könnte sich so manch anderes Festival ein Beispiel nehmen. Und eine Preisverleihung („Die Silberne Hand“) gibt es auch noch in mehreren Kategorien.

Auch für die Bildung gibt’s was: So findet ein Wunden-Schmink-Workshop statt – und im Double-Feature mit „Die Herrschaft der Ninja“ wird mit „Electric Boogaloo“ eine Doku über die legendäre US-Produktionsfirma Cannon Films gezeigt, die in den 1980ern den Markt mit jeder Menge B- und C-Movies (u.a. „Die Herrschaft der Ninja“, „Lifeforce“, „Missing In Action“, „Invasion USA“) überschwemmte.

Das Fright Nights Festival mag nicht perfekt sein, aber die Veranstalter organisieren es mit viel Liebe und haben das Herz am richtigen Fleck. Eine Empfehlung meinerseits.

Rodja

INFO: https://frightnights.wordpress.com/

Festival-Trailer:

„Electric Boogaloo“

„Caedes“

„V/H/S Viral“

„Omnia“

„Let Us Prey“

„Summer of Blood“

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9. April 2015 at 15:58

Dramaturgie-Coach Ip Wischin goes Berlin

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© Rodja Pavlik

© Rodja Pavlik

Normalerweise haben es Wiener einfach besser…

Denn in Wien ordiniert Ip Wischin, seines Zeichens Film-Connaisseur und Dramaturgie-Coach. Doch am 4. März 2015 macht Wischin eine Stippvisite nach Berlin, wo er in der filmArche einen Gastauftritt (Beginn: 19:00 Uhr, Eintritt frei, um Spenden wird gebeten) geben wird. Und ich kann Berliner Filmemachern nur empfehlen: Geht hin. Wer aus seinem Workshop „Form follows function. Die Filmsprache Hitchcocks für das Kino von Heute“ kommt, wird den Kopf voll haben. Aber es wird eine angenehme Schwere sein. Eine, die einen positiv beschäftigt und weiter bringt. Nicht umsonst verspricht Wischin: „Sie lernen, was in keinem Filmbuch steht. Und Sie werden Filme nie wieder so sehen wie bisher.“

Ip Wischin hat unter Milos Forman („Einer flog übers Kuckucksnest“, „Amadeus“) in New York studiert, sowie als Drehbuchautor, Lektor und Berater von Regisseuren wie Franz Antel, Niki List und Michael Glawogger gearbeitet. Aus seinen Erfahrungen hat er seine eigene Methode entwickelt.

Hauptberuflich ist er nun als Wirtschaftsdramaturg u.a. für einen Telekommunikationsriesen tätig. Dabei hat er seine Indie-Wurzeln nicht vergessen und veranstaltet in Wien mehrteilige Workshopserien, die sich jeder leisten kann (da auf Spendenbasis).

Die in Wien lebenden Autoren können sich beruhigen. Wischin kehrt auch wieder heim und startet am 13. März 2015 seine zwölfteilige Workshop-Serie, beginnend mit dem verpflichtenden Basismodul (Dieses erleben die Berliner in einer Light-Version).

Rodja

INFO: Ip Wischin: www.vienna-filmcoach.at

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28. Februar 2015 at 20:07

Lernen von den US-Profis: Drehbuchworkshop in Wien

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Das ist etwas für schnell Entschlossene: Vom 30. bis 31. August 2014 findet im Sonovista Studio in Wien (wo sonst immer Ip Wischin seine hochgeschätzten Dramaturgiekurse gibt) ein Workshop mit den US-Drehbuchautoren Jane Espenson („Buffy – Im Bann der Dämonen“, „Battlestar Galactica“, „Torchwood“, „Husbands“) und Brad Bell („Husbands“, „Torchwood“) statt.

Als Themen werden u.a. das Schreiben im Team, langfristiges Planen von Storyarcs und der Umgang mit Humor bzw. das richtige Setzen von Pointen behandelt. Auch nicht uninteressant: „Ökonomisches Schreiben“, wenn der Produzent Druck macht.

Veranstaltet wird das Event von der Film- und Spieleschmiede verse publications. Der Preis für den Workshop ist mit 300,- Euro für das gesamte Wochenende nicht ganz billig, aber preiswert (wenn man bedenkt, dass man US-Profis vor sich hat, die man mit Fragen löchern kann). Aber es gibt auch schon Tageskarten um 165,- Euro.

Rodja

INFO: Zum Workshop: http://versepublications.com/?page_id=160

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27. August 2014 at 02:02

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Bad news: Austrian Filmmakers Day verschoben

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Über den Austrian Filmmakers Day wurde schon öfters berichtet (u.a. hier). Leider habe ich nach meinem Urlaub die Nachricht erhalten, dass die Veranstaltung von Christian Machacek (Magic Entertainment Filmproduktion) wieder verschoben werden musste – und zwar vom 5. September 2014 auf den 24. April 2015. Die Gründe für die Terminverschiebung sind der Homepage der Veranstaltung zu entnehmen.

Bis dato verkaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit – können aber auch kostenfrei über ticketgarden.com retourniert werden.

Rodja

INFO: www.filmmakers-day.at

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14. August 2014 at 04:39

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US-Erfolgsproduzent Jason Blum kommt zum „Austrian Filmmakers Day“

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© Magic Entertainment

© Magic Entertainment

Nach US-Produzentenlegende Andrew G. Vajna („Total Recall“, „Terminator III“) und dem deutschen Rat Pack-Chef Christian Becker („Fack ju, Göhte“) wurde nun ein weiterer Stargast für den Austrian Filmmakers Day am 5. September 2014 im Parkhotel Schönbrunn bekanntgegeben: Organisator Christian Machacek freut sich ganz besonders, den US-Produzenten Jason Blum (im Bild links – neben Christian Machacek in Cannes) ankündigen zu können.

Und was für ein Kontrast das doch ist: Auf der einen Seite der legendäre Andrew G. Vajna, der mit riesigen Budgets Blockbuster (aber auch Mega-Flops) mit Stars wie Arnold Schwarzenegger, Antonio Banderas, Christian Bale und Sylvester Stallone schuf, und auf der anderen Jason Blum, der mit Filmen wie „Paranormal Activity“, „The Purge“ oder „Insidious“ das bis zu 100-fache und mehr der Kosten der Low-Budget-Produktionen einspielte. So hat laut imdb „Paranormal Activity“ ca. 15.000 Dollar gekostet, letztendlich aber an die 107 Millionen Dollar eingespielt. Bei „Sinister“ (mit Ethan Hawke) steht z.B. ein Budget von drei Millionen US-Dollar (hier bewegen wir uns quasi in österreichischen Dimensionen) einem Einspielergebnis von rund 48 Millionen Dollar gegenüber.

Und die Anzahl der Produktionen, die laut imdb bei Blum gerade auf dem Status „pre-production“, „filming“, „post-production“ oder „announced“ sind, beläuft sich auf 16! Ein viel beschäftigter Mann also, der hier in Wien sicher viel erzählen kann.

Ende Juli startet übrigens „The Purge: Anarchy“ in den österreichischen Kinos.

Rodja

PS: Und jetzt hätte ich es doch fast verschwitzt: Auch der Meister des italienischen „Giallo“ – Dario Argento – hat sein Kommen angekündigt. Er drehte nicht nur Filme wie „Phenomena“ oder „Tenebre – Der kalte Hauch des Todes“, sondern war auch Co-Autor von Sergio Leones „Spiel mir das Lied von Tod“. Und seine, nun ja, sehr extrovertierte Tochter, die Schauspielerin Asia Argento („xXx – Triple X“, „Land Of The Dead“, „Scarlet Diva“) ist ja auch keine Unbekannte.

PPS: Alle Gastauftritte unterliegen Änderungen im Falle von unvorhergesehenen beruflichen oder persönlichen Umständen.

INFO: Details und Ticketreservierungen zum Austrian Filmmakers Day 2014 unter www.filmmakers-day.at

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25. Juni 2014 at 21:39