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„Birne, Schädel & Haupt“ – Folge 3

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Voriges Monat war der zweite Streich, doch der dritte folgt sogleich… Und es wird gleich „Redaktionär“ bei „Birne, Schädel & Haupt“, der monatlichen Serie von Neuer Österreichischer Trickfilm

Und bei reaktionären Kräften sollte man am besten Queen zitieren: „Don’t lose your head!“

Rodja

INFO: www.neuer-trickfilm.at

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4. September 2016 at 10:31

„Birne, Schädel & Haupt“ – Folge 2

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So billig bin ich noch nie zu einem 600. Blog-Post gekommen. (Wenn ich es mir recht überlege, bin ich eigentlich noch nie zu einem 600. Blog-Post gekommen…)

Aber „billig“ passt auch zum Thema der neuen Webisode „Praktikum“ der Online-Serie „Birne, Schädel & Haupt“ von Neuer Österreichischer Trickfilm (NÖT). Wie hier bereits erwähnt, treibt die österreichische Trickfilmproduktion seit nun mehr fünf Jahren ihr Unwesen – und das sehr erfolgreich und sogar international, wie z.B. die Serie „Hexe Lilli“ oder Animationen zum neuen Tom-Tykwer-Film „Ein Hologramm für den König“ (mit Tom Hanks) beweisen.

Aber NÖT – hinter dem das Trio Johannes Schiehsl, Conrad Tambour und Benjamin Swiczinsky steht – will auch eigene Formate entwickeln. So arbeiten die drei an einem Zeichentrickspielfilm – und machen quasi als Fingerübung auch die Online-Trickserie „Birne, Schädel & Haupt“. Anfang jeden Monats soll eine Folge davon erscheinen.

In der aktuellen Folge ist der dreiköpfige Adler, der ein Trickfilmstudio betreibt, hoffnungslos überarbeitet. Da trifft es sich gut, wenn sich ein Praktikant anbietet. Den kann man dann auch so herrlich ausbeuten…

Rodja

INFO: www.neuer-trickfilm.at

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2. August 2016 at 04:23

NÖT: Der Adler ist gelandet!

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© Neuer Österreichischer Trickfilm

© Neuer Österreichischer Trickfilm

2004 hätte so etwas wie das Schicksalsjahr des österreichischen Trickfilms werden können – aber den Gefallen tat man mir nicht.

Damals schrieb ich für die Filmzeitschrift „celluloid“ einen Artikel über die österreichische Trickfilmszene. „ASH – Austrian Superheroes“-Mastermind Harald Havas versuchte die Produktion einer Clip-Serie basierend auf seinen Cartoon-Strips „Fred“ anzuleiern – und das Wiener Animationsstudio Cine Cartoon bewarb sein „Spirello“ als erste rein österreichische Trickfilmserie.

Doch der von mir erwartete große Auftakt blieb aus. Es mussten noch einige Jahre vergehen, bis sich so etwas wie eine Animationsszene hier in Österreich entwickelte. Und nicht ganz unschuldig daran ist u.a. die Gruppierung Neuer Österreichischer Trickfilm (Mann, das klingt ja so richtig nach einer kunsthistorischen Epoche) rund um Benjamin Swiczinsky, Conrad Tambour und Johannes Schiehsl. Das Trio aus Österreich lernte sich an der Filmakademie Baden-Württemberg kennen. Dort reifte auch der Plan, nach absolviertem Studium wieder nach Österreich zurückzukehren. Und so fand am 14. Juni 2011 im Wiener Filmcasino ein Abend mit preisgekrönten Kurzfilmen („Heldenkanzler“, „366 Tage“, „Der Besuch“) statt – dem quasi offiziellen Start von NÖT.

Seitdem ist viel geschehen. So wurde (fast) pünktlich am 24. Juni 2016 das fünfjährige Jubiläum von NÖT im Schikaneder gefeiert. Professionell, sachkundig und – was wahrscheinlich wichtiger war – äußerst kostengünstig von mir moderiert, wurde eine recht beachtliche Werkschau präsentiert. Von Werbung über Musikclips bis hin zu „Hexe Lilli“ und Tom Hanks (genauer gesagt Animationen zum aktuellen Tom-Tykwer-Film „Ein Hologramm für den König“ mit Tom Hanks).

Die Werkschau bot aber auch einen Blick auf zukünftige Arbeiten: Neben den Sachen zum Geld verdienen arbeitet das Trio auch an der Verwirklichung eines eigenen Spielfilms. Und vorerst startet mit „Birne, Schädel & Haupt“ eine eigene Webserie. Jeden Ersten im Monat wird eine Folge davon veröffentlicht. Inhaltlich geht es um einen dreiköpfigen Adler (eben Birne, Schädel & Haupt), der ein Trickfilmstudio in seinem Horst betreibt. „Das Ganze darf man ruhig auf uns selbst und das Trick-Filmmilieu beziehen“, erklärte Benjamin Swiczinsky gegenüber dem HomeMovieCorner, wobei er allerdings offen ließ, welcher Adler wer sei.

Der Stil der Serie orientiere sich am reinen Schwarzweiß-Stil (ohne Grautöne) der frühen Cartoons der 1920er-Jahre à la Fleischer Brothers, Pat Sullivan oder gar Disney. „Disney erklärte einmal ein einem Interview, sie bräuchten für einen derartigen Kurzfilm mit kleiner Crew ca. zwei Wochen. Das Gleiche haben wir jetzt vor – mit der Technik des 21. Jahrhunderts sollte das ja hoffentlich zu schaffen sein“, so Benjamin. Für die ersten zwei Folgen zeichnet er als Regisseur verantwortlich, später sollen auch Johannes Schiehsl und Conrad Tambour Folgen übernehmen. Zumindest bis Jahresende sei die Folgenproduktion (also sechs Stück) garantiert.

Rodja

INFO: www.neuer-trickfilm.at/

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8. Juli 2016 at 10:28

Es geht weiter mit „Wienerland“

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Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt.

Hui, ist auch schon über ein Jahr vergangen, seit der HomeMovieCorner über den Release des sechsminütigen Teasers der Webserie „Wienerland“ berichtet hat.

Seitdem hat sich viel getan. Das Positive zuerst: Regisseur Jan Woletz und Hauptdarstellerin Jeannine Mik wurden Eltern. Das Negative: Wie Woletz gegenüber dem HomeMovieCorner anmerkte, wurden sehr viele Gespräche mit möglichen Produzenten geführt, die leider nicht den erhofften Abschluss gebracht haben. Deswegen wird ab Sommer wieder gedreht – und zwar auf eigene Kappe. Und dass man in der Zwischenzeit nicht untätig war, beweist der neue Teaser mit noch unveröffentlichtem Material.

Rodja

INFO: www.wienerland.com ; Facebook-Site: https://www.facebook.com/WienerlandTheSeries

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17. Juni 2015 at 12:03

Festival „die Seriale“ sucht die beste Indie-Serie

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Vom 12. bis 13. Juni 2015 findet in Gießen (Hessen/D) die Seriale – das 1. Indie-Serien-Festival Deutschlands – statt. Bis zum 10. Mai können noch Independent-Serien, die in Deutschland produziert oder in deutscher Sprache gedreht wurden, eingereicht werden.

Eine etwas schwammige Formulierung, sind doch so englischsprachige Serien, die in Deutschland gedreht wurden, zugelassen. Auch deutschsprachige Serien aus Österreich kann man einreichen – laut Reglement aber nicht englischsprachige Serien, die in Österreich gedreht wurden. Auf Nachfrage wurde mir versichert, dass auch englischsprachige Serien aus dem deutschsprachigen Raum zugelassen werden – sofern sie denn „geil“ wären. Sollte es also mit der deutschen Sprache nicht klappen… einfach ein nettes Mail schreiben und anfragen.

Ziel des Festivals ist es, die vielfältige Serienlandschaft im deutschsprachigen Raum auch außerhalb des kommerziellen Fernsehens sichtbar zu machen und die Filmemacher miteinander zu vernetzen. Sofern ich das verstanden habe, betrifft das nicht nur TV-Serien, sondern auch Webserien.

Laut Homepage ist der Preis, der von einer Fachjury vergeben wird, noch undotiert, auf der Facebook-Site (neueren Datums) wird aber schon ein Preis für die beste IndieSerie um 2.000 Euro ausgelobt.

Eingereicht werden kann entweder die ganze Staffel oder der Pilotfilm zusammen mit Teaser oder Trailer. Lauflänge, Folgenstärke und Genre sind frei. Auch Serien, an denen ein Sender oder eine Hochschule beteiligt waren, werden gerne genommen. Das wichtigste Kriterium dabei: Die Serienmacher müssen freie Hand bei der Gestaltung ihrer Ideen gehabt haben.

Rodja

INFO: www.die-seriale.de; Die Seriale auf Facebook: www.facebook.com/dieseriale

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1. Mai 2015 at 03:42

Crowdfunding für Webserie „Filmstadt III“

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© Dennis Albrecht

© Dennis Albrecht

Eine deutsche Webserie? Ne, lass das lieber mal die Amis machen…

NEIN!!! Eben nicht. Nur, weil die Amerikaner die Ersten waren, weit aus mehr Geld in ihre Produktionen stecken und ein Zigfaches mehr an Youtube-Clicks als hiesige Serien im Internet generieren, heißt das noch lange nicht, dass wir nicht auch so etwas machen können.

(Äh… ehrlich gesagt sprechen zwei der drei genannten Gründe dafür, dass wir aus finanziellen Gründen eigentlich doch genau das machen sollten: Eben keine Webserien versuchen. Aber wenn wir jetzt nicht auf den Zug springen, wann dann? Sollen wir uns wirklich die Chance entgehen lassen, ein neues Erzählmedium zu entdecken und mitzugestalten?)

Vor allem weiß ich nach „VGHS III“, dass die Amis es auch ordentlich verbocken können. Selbst wenn sie hohe Click-Zahlen haben. (Mann, war das ein Scheiß! Ehrlich jetzt.)

Aber wie sieht es denn mit deutschen Serien nun eigentlich aus? Vor allem… gibt es sie?

Ja, es gibt sie. Sie müssen einem allerdings nur bewusst gemacht werden. Und dafür setzt sich der Filmemacher Dennis Albrecht ein. Nicht nur, dass er die Initiative „Unsere Serien“ (Facebook-Site) gestartet hat, mit der eine Art Dachmarke für deutsche Webserien etabliert wurde, nein, er hat mit „Filmstadt“ (Facebook) auch eine eigene Webserie ins Leben gerufen, die mittlerweile vor Staffel III steht.

In fiktiven Geschichten geht es in „Filmstadt“ um die Medienbranche, um das Leben und Überleben von Künstlern, Kultur und Kinos. Nach zwei Staffeln mit insgesamt zehn Folgen á 25 Minuten (insgesamt also 250 Minuten Sendezeit) soll nun mit der dritten Staffel der krönende Abschluss statt finden.

Doch dafür braucht Albrecht noch Geld, das er mit einer Crowdfunding-Aktion auf Startnext.com zusammen bekommen will. Und die Perks sind auch nicht zu verachten: Für 30 Euro bekommt man schon die erste Staffel auf DVD, für 150 Euro kann man als Edelkomparse in der Serie mitwirken – und ab 500 Euro kann man sich schon Co-Produzent auf seine Visitenkarte schreiben lassen. Insgesamt sollen so 7.000 Euro lukriert werden.

Rodja

INFO: Crowdfunding-Aktion auf Startnext.com: www.startnext.com/filmstadt-die-serie; „Filmstadt“ auf Facebook: www.facebook.com/FLMSTDT

PS: Für seine Site FilmeUndMacher.de hat Timo Landsiedel Dennis Albrecht interviewt.

Crowdfunding-Teaser

Auch Promis wie Frank „Kurt“ „Ururenkel von Frankenstein“ Zander oder Charles Rettinghaus („Planet USA“, die deutsche Synchronstimme von u.a. Jean-Claude Van Damme, Robert Downey Jr. oder Jamie Foxx) machen sich für „Filmstadt“ stark.

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28. April 2015 at 03:29

Bundeskanzleramt und ORF III fördern „Pixel, Bytes & Film“

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Das Bundeskanzleramt (BKA) und ORF III verbinden ihre Programme zur Förderung multimedialer Filmformate und rufen die gemeinsame Initiative „Pixel, Bytes & Film – Artist in Residence“ aus. Insgesamt werden zwölf Projekte zu je 12.000 Euro gefördert (Gesamtsumme also 144.000,- Euro).

Die Ausschreibung richtet sich laut Presseheft sowohl an etablierte Kunstschaffende als auch an kreativen künstlerischen Nachwuchs. Bis zum 31. März 2015 können österreichische und internationale Künstler an der Ausschreibung teilnehmen und ihre Konzepte zu folgenden Formaten einreichen:

– Webisodes und serielle Erzählweisen von fiktionalen Stoffen
– serielle und nichtlineare dokumentarische Formate
– Crowdsourcing-Projekte und User-generated Movies
– cross/transmediale Werke
– Webisodes und neue Fernsehformate

(Anmerkung: Das steht so im Presseheft – was genau die meinen, bzw. wo der Unterschied zwischen Webisodes und Webisodes ist… keine Ahnung)

Zwischen 29. Jänner und 31. März 2015 können die Künstler an der Ausschreibung teilnehmen und ihre Projektideen unter nff@bka.gv.at und artist-in-residence@orf.at einreichen. Eingereicht werden soll ein Konzept (max. zwei A4-Seiten lang) mit Beschreibung und Ideenskizze, ein Produktions- und Zeitplan, eine Kostenkalkulation mit Finanzierungsplan sowie ein Lebenslauf.

Die Länge der zu realisierenden Arbeiten bleibt den Kunstschaffenden überlassen – von kurzen Clips mit drei Minuten Länge bis hin zu Spielfilmlängen und darüber hinaus ist alles erlaubt. Ab Jänner 2016 werden dann die zwölf realisierten Projekte einmal monatlich in ORF III ausgestrahlt.

Rodja

INFO: Weitere Details zur Bewerbung sind unter http://tv.orf.at/orf3/artist-in-residence sowie http://www.kunstkultur.bka.gv.at abrufbar.

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29. Januar 2015 at 00:06

ProSiebenSat.1 und VDD fördern Exposés

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Der Verband Deutscher Drehbuchautoren (VDD) und die Senderkette ProSiebenSat.1 schreiben für die nächsten drei Jahre eine Stoffentwicklungsförderung in der Höhe von 150.000,- Euro pro Jahr aus – insgesamt stehen vorläufig mal drei Jahre also 450.000,- Euro zur Verfügung.

Gefördert wird die Entwicklung von Ideen für Kinofilme, Fernsehfilme, TV- und Web-Serien zu einem Exposé. Da der einreichende Autor bereits mindestens ein Drehbuch für einen veröffentlichten Spielfilm (90-Minüter) oder drei Folgen einer produzierten und veröffentlichen Serie in seiner Filmographie aufweisen muss, ist die Förderung leider nicht für komplette Neueinsteiger gedacht.

Eingereicht werden kann eine auf 1,5 – 3 Din A4 Seiten (Arial, 12, Zeilenabstand 1,5) ausformulierte Idee. Das Genre muss auf dem Entwurf genannt werden. Pro Person kann eine Idee in jeder Förderperiode eingereicht werden.

Gefördert werden pro Förderperiode jeweils bis zu 20 Einreichungen. Die Förderung beträgt pro Person jeweils 7.500,- Euro und wird wie folgt aufgeteilt: Die erste Rate in Höhe von 3.750,- Euro erfolgt nach Förderzusage, die zweite Rate in Höhe von 3.750,- Euro erfolgt nach Abgabe eines 10- bis 15-seitigen Exposés (Din A4), welches spätestens sechs Monate nach Gewährung der Förderung abgegeben werden muss.

Der Autor wird die weitere Entwicklung eines auf dem geförderten Exposé basierenden Drehbuchs zuerst ProSiebenSat.1 anbieten. Sollte es innerhalb von vier Wochen keine Einigung zu einer weiteren Zusammenarbeit geben, kann der Stoff auch anderen Produzenten angeboten werden.

Einsendefrist für die erste Förderperiode ist der 1. November 2014. Einreichen kann man unter der E-Mail-Adresse Exposeforderung@drehbuchautoren.de. Weitere Details bitte dem Link hier entnehmen.

Rodja

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4. Oktober 2014 at 13:11

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Erster „Wienerland“-Teaser: Die Katze ist aus dem Sack

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Dafür ist der mutierte Blindmull IM Sack, höhöhö…

Am Montag (28.04.) wurde der Teaser zur geplanten Spaghetti-Fantasy-Webserie „Wienerland“, über die auch hier berichtet wurde, im legendären U4 vor Hunderten geladenen Gästen in Wien vorgestellt. Es war ziemlich gerammelt voll und die Akustik war leider nicht ganz so optimal. Dafür hat die Stimmung einiges wettgemacht. Nach einer ziemlichen Verspätung wurde dann der Clip gezeigt, der nun auch online gegangen ist.

Der Teaser beinhaltet quasi ein Drittel der ersten Episode, in dem der Schmuggler Gruben vorgestellt wird. Ich hatte danach leider keine Zeit mehr, mit den Filmemachern Jan Woletz und Christof G. Dertschei zu sprechen.

Synopsis: Vor 20 Jahren wurde die Rebellion der Andersartigen niedergeschlagen. Die Ermordung ihrer Anführerin Shayariel beendete einen verbitterten Kampf um Akzeptanz und Gleichheit. Die Jahre des Krieges hinterließen Narben, die noch lange nicht wieder geheilt sind. Tiefe Krater klaffen zwischen der menschlichen Rasse und den Apéiri – jenen Wesen, die sich aufgrund ihrer Mutationen deutlich von den Menschen unterscheiden. Motherstown – ein Schmelztiegel der Rassen und Kulturen – ist die größte Metropole und gleichzeitig das handelstechnische Zentrum dieser Welt. Die Exekutive der Regierung stellt das nur bedingt friedliche Zusammenleben der Rassen auf ihre eigene Art sicher: Aufstände werden im Keim erstickt, Visionäre wirksam in ihre Schranken gewiesen.

Verfolgt von dem Blutmagier Kramer und den Soldaten der noch jungen Kaiserin Theressa muss das Waisenmädchen Atalja aus Motherstown fliehen. Sie begibt sich mit dem Schmuggler Gruben, der eine ausgeprägte Schwäche für Hühner hat, und der Elfenjägerin und Scharfschützin Keona auf eine gefährliche Reise, die sie bis in die Verbotene Zone im Wienerland führt. Ein Abenteuer in einer Welt voll rätselhafter Kreaturen, rivalisierender Gangs und dunkler Geheimnisse beginnt.

– – –

Theoretisch sollte ja jetzt demnächst die Crowdfunding-Aktion für die Webserie anlaufen, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass sich das jetzt nicht so ganz ausgehen wird. Auf jeden Fall drücke ich die Daumen und werde weiter über das Projekt berichten.

Rodja

PS: Den Jungen im Teaser (Silvio Ben) habe ich am Freitag gerade erst in „Snowpiercer“ gesehen.

INFO: www.wienerland.com; Facebook-Site: https://www.facebook.com/WienerlandTheSeries

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30. April 2014 at 05:20

UnsereSerien – ein Channel für (Web)Serien

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© Dennis Albrecht Filmproduktion

© Dennis Albrecht Filmproduktion

Genug gemosert, jetzt wird gehandelt

Bis vor kurzem dachten einige – und darunter auch ich -, dass Webserien im deutschsprachigen Raum wohl ein gegessenes Thema seien. Zwar gibt es immer wieder ein paar Versuche auf YouTube, doch die gehen leider rasch unter. Doch nun scheint Leben in die Szene zu kommen. Das Filmemacher-Magazin „zoom“ hat in der kommenden Ausgabe 03/14 mit „Return of the Webserie“ einen Themenschwerpunkt gesetzt – und auch so merkt man Bestrebungen in der Szene, sich verstärkt zu koordinieren und zu präsentieren. Das ist u.a. auch dem Filmemacher Dennis Albrecht (u.a. „Filmstadt“) zu verdanken, der unter der Dachmarke UnsereSerien Filme- und Serienmacher aus dem deutschsprachigen Raum vereinigen möchte, um sich gegenseitig in der Produktion und Publikation von unabhängig entstandenen Erzählungen in serieller Form zu unterstützen.

Zur Zeit besteht UnsereSerien aus einer Gruppe von fünf Filmschaffenden aus Hamburg, Essen, Giessen, Berlin und Kiel. „Jeder von uns hat mindestens eine Serie bereits selber gedreht, bei mir sind es schon vier Formate“, so Dennis Albrecht in einer Aussendung. „Meiner Meinung nach müssen wir überall sein und wir müssen die ‚Macher‘ dazu animieren, mehr zu drehen, sich mehr zu trauen. Dafür haben wir vor, im Januar 2015 einen Filmpreis für die beste Independent Webserie zu vergeben – und zwar auf dem Snowdance Independent Film Festival in Landsberg am Lech.“

Auf der im Aufbau befindlichen Webseite UnsereSerien.de sollen dann diese Formate zu sehen sein. „Dort sind sie eingebettet aus den Plattformen, wo sie sonst hinterlegt sind. Denn das ist das Problem von Web- und Indieserien. Sie sind überall verteilt und man findet sie meist nur zufällig“, so Albrecht.

Eine Kanalisierung der Formate? Das klingt für mich nach einer guten Idee – vor allem auf YouTube gehen Serien wie z.B. „Dämmerung“ oder „Pax Aeterna“, die ja auch schon auf diesem Blog vorgestellt wurden, ja eher unter.

Neben der Bündelung der Formate auf UnsereSerien.de soll auch eine Art Programmzeitschrift entstehen, die auch einen Blick ins Business ermöglichen soll. Es sollen Tipps gegeben werden, Hinweise auf Aktionen der Serienmacher wie z.B. Crowdfunding, Berichte über Dreharbeiten, aber auch Interviews mit Produktionsfirmen, warum z.B. deutsche Serien so einen schlechten Ruf haben.

Die Webseite ist zwar erst im Aufbau, sehen kann man einige der Serien jetzt schon auf dem Internet-TV-Sender reex.tv. Jeden Mittwoch läuft dort ab 21:00 Uhr Dennis Albrechts Serie „Filmstadt“ über die Sorgen, Ängste und Abenteuer von Schauspielern, die erst am Anfang einer möglichen Karriere stehen und eifrig Klinken putzen müssen. Danach läuft noch eine Doku-Reihe über Serienschauspieler und die „Fladeranten Schau“ von Sebastian Leitner.

„Filmstadt“ wird sogar exportiert – ab 22. April läuft die Sendung auf Radio Weser TV, ab 25. April auf dem österreichischen Sender Okto und ab 5. Mai auf Tide TV – je einmal in der Woche gibt es eine neue Folge.

Rodja

INFO: Auf Facebook: www.facebook.com/UnsereSerien (aktuelle Infos) – www.unsereserien.de (im Aufbau befindlich) –

Trailer „Filmstadt“

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16. April 2014 at 18:37