HomeMovieCorner

The art of independent movies

Posts Tagged ‘Wettbewerb

Christian Genzel goes Shocking Shorts!

leave a comment »

© Alexander Sobolla (C) Ghost Light Productions/Dark Place Productions

Der in Salzburg agierende Deutsche Christian Genzel lebt für den Film.

Nicht nur, dass er mit „Wilsons Dachboden“ und dem Podcast „Lichtspielplatz“ versucht, seinen Lesern und Zuhörern Interessantes, Historisches und Obskures aus der Welt des Films näher zu bringen, nein, er dreht auch selber Filme.

Ob den kleinen, aber feinen Indie-Psychothriller „Die Muse“ (Schriftsteller, Schreibmaschine, Keller – gefangene Muse, was will man mehr) oder aber Musikclips für Bands wie Roia oder Betty’s Apartment.

Weiters versucht er auch als Script Consultant Treatments oder Drehbüchern – wie meinen beiden „Nonsense“ und „Zugvögel II – Zwei Mal nach Hjoerring“ (AT) – den letzten Schliff zu verpassen.

Nun hat Genzel vor kurzem den Kurzfilm „Cinema dell‘ oscurità“ (Facebook), eine Hommage an den italienischen Horrorfilm, gedreht, der es in die Auswahl des renommierten „Shocking Shorts“-Wettbewerbs geschafft hat.

© Ghost Light Productions/Dark Place Productions

Inhalt:

Das Lichtspielhaus „Cinema dell‘ oscurità“ ist kein gewöhnlicher Ort der Filmvorführung. In dem mysteriösen Kinosaal verschwimmen Wirklichkeit und Fiktion zu einem filmischen Rätsel.

Ein junger Mann wird Zeuge eines Mordes. Oder zweien? Oder geschah womöglich doch kein Mord? Wie die Filmspule im Kinosaal dreht sich der Film in einem, nicht enden wollenden, tödlichen Labyrinth, aus dem es kein Entkommen gibt.

Neben Gunnar Titzmann brilliert vor allem Stephanie Lexer (bekannt aus dem Indie-Horrorfilm „Biest“ von Stefan Müller) als mysteriöse Kinobesucherin. (Ich kann mir Stephanie Lexer gut in einem skandinavischen Krimi vorstellen – vom Opfer über die Täterin hin bis zur ermittelnden Kommissarin – sie könnte einfach alles spielen. Hmmmm… ein Film, in dem eine Schauspielerin sämtliche Rollen übernimmt? Das wäre doch etwas.)

Die Shocking Shorts werden seit 2000 von NBC Universal und ihrem deutschen PayTV-Sender 13th Street organisiert und beim Filmfest München präsentiert. Gewinner des ersten Shocking Shorts Award 2000 war übrigens der Oscar-Preisträger Florian Henckel von Donnersmarck („Das Leben der Anderen“).

© Ghost Light Productions/Dark Place Productions


Um den Siegerfilm zu küren, gibt es heuer ein Zuschauer-Voting, den 13th Street zusammen mit der Zeitschrift „TV Spielfilm“ veranstaltet.

Im Prinzip stehe ich solchen Votings eher skeptisch gegenüber, bedeuten sie doch nichts anderes, als dass derjenige gewinnt, der die größte Masse mobilisieren kann. Das kann durchaus für Qualität sprechen, aber auch für den größeren Freundeskreis. Da würde ich eine Jury eigentlich vorziehen.

„TV Spielfilm“ hat die Site fürs Voting (<- klicken!!!) installiert, auf der man sich sämtliche im Wettbewerb laufenden Kurzfilme anschauen kann. Aus Jugendschutzgründen kann man sie aber erst von 22:00 bis 06:00 Uhr sehen – abstimmen selbst kann man noch bis zum 31. Mai 2017.

Am 23. Juni 2017 werden ab 20.13h auch alle Filme auf 13th Street in der „langen Nacht der Shocking Shorts“ ausgestrahlt.

Rodja

INFO: Christian Genzels Filmproduktion Ghost Light Productions: www.ghostlightproductions.de; Cinema dell‘ oscurità: www.facebook.com/cinemadelloscurita

Written by HomeMovieCorner

25. Mai 2017 at 06:26

Weil’s so traurig ist, gleich noch einmal: Der Carl-Mayer-Drehbuchpreis

leave a comment »

© Rodja Pavlik

Gut, ich bin enttäuscht. Zutiefst. Da hat man die Story des Jahrzehnts geschrieben. Und dann gewinnt man den verdammten Carl-Mayer-Drehbuchpreis nicht. Hach!

Aber gut, nach etlichen Tränen und viel Whiskey (der rein zufällig den Namen „Writers Tears“ trägt) heißt es nun aufstehen, den Stolz runterschlucken und weitermachen. Denn der nächste Carl Mayer-Drehbuchpreis wartet schon. Und das Thema lautet…

„Loyalität“

(Ach fuck, echt jetzt?!?)

Bis zum 30. November 2017 (gültig ist das Datum des Poststempels) können fiktionale oder dokumentarische Treatments für einen Kinofilm anonym eingereicht werden. Die Entscheidung erfolgt dann im ersten Jahresdrittel 2018 in Graz. Ausgeschrieben sind 14.500,- Euro für den Hauptpreis und 7.200,- Euro für den Förderungspreis.

Die Treatments können sowohl von einzelnen Autoren als auch im Team entwickelt werden. Teilnahmeberechtigt sind alle Österreicher, Auslandsösterreicher und alle mindestens seit drei Jahren in Österreich wohnhaften Person.

Nicht teilnahmeberechtigt sind Stoffe, die vor der Juryentscheidung bereits eine Drehbuchförderung oder einen Drehbuchpreis erhalten haben oder bereits einmal beim Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb eingereicht wurden. Im Falle des Erhalts einer Förderung bzw. eines Preises im Zeitraum zwischen Einreichung und Juryentscheidung ist das Kulturamt der Stadt Graz unverzüglich davon zu verständigen, damit der eingereichte Stoff aus der Wertung genommen werden kann.

Weitere und genauere Details bitte dem unten angeführten Link entnehmen.

– – –

An dieser Stelle noch herzliche Gratulation an die Preisträger des diesjährigen Wettbewerbs, Evi Romen (Hauptpreis 14.500,- Euro für das Treatment „Hochwald“) und Nikolaus Müller (Förderpreis 7.200,- Euro für das Treatment „Rote Wand“).

Was mich momentan a bisserl irritiert… Laut Presse wurden für den Wettbewerb 27 Treatments eingereicht. Das ist ja gar nicht mal so viel – voriges Jahr waren es noch 40!

Haben österreichische Autoren es so dicke, diesen hochdotierten Wettbewerb auszulassen?

Rodja

INFO: Weitere Informationen zum Carl-Mayer-Drehbuchpreis unter http://kultur.graz.at/kulturamt/129

Written by HomeMovieCorner

6. April 2017 at 15:25

Veröffentlicht in Tipps & Tricks

Tagged with , , , , ,

Stadt Salzburg schreibt wieder Drehbuchentwicklungspreis aus

leave a comment »

© Rodja Pavlik

© Rodja Pavlik

Alle zwei Jahre schreibt die Stadt Salzburg einen Drehbuchentwicklungspreis für Kinospielfilme ab 60 Minuten aus – so auch heuer.

Bilde ich es mir nur ein, oder hat es früher tatsächlich mehr Drehbuchpreise gegeben? Irgendwann hat es mal einen Zeitpunkt gegeben, da hatten auch TV-Sender und Produktionsfirmen Preise für noch zu realisierende Drehbücher ausgelobt – ah, die goldenen Zeiten, damals… vor der Krise… *seufz*

Umso erfreulicher, dass die Stadt Salzburg nun zum dritten Mal den Drehbuchentwicklungspreis ausschreibt. Leider hat das Ganze den Wermutstropfen, dass es ziemlich Salzburg-zentriert ist.

Bis zum 31. Mai 2017 (Datum des Poststempels) kann nun ein Exposé samt Umsetzungsvorstellung und Figurenbeschreibung anonym eingereicht werden. Teilnahmeberechtigt sind Autoren bis zum vollendeten 45. Lebensjahr. Es können Einzelpersonen, aber auch Teams einreichen. Einzelpersonen müssen entweder in der Stadt Salzburg geboren sein oder hier ihren ständigen Wohnsitz haben. Bei Teams muss die Mehrzahl der Mitglieder überwiegend in Salzburg geboren sein oder ihren ständigen Wohnsitz in der Stadt haben. ODER der Film weist einen expliziten Salzburg-Bezug auf. (Wie gesagt, ziemlich Salzburg-zentriert…)

Der Hauptpreis beträgt 3.000,- Euro. Zusätzlich bietet der Preis dramaturgische Betreuung durch einen Mentor bzw. Dramaturgen. Ziel ist ein bei Förderstellen und Produktionsfirmen einreichfertiges Treatment, damit daraus ein verfilmbares Drehbuch entstehen kann. Der 2. und 3. Platz werden mit je 1.500,- Euro prämiert.

Rodja

INFO: Nähere Informationen wie Einreichmodalitäten der Stadt Salzburg zum Wettbewerb: Drehbuchentwicklungspreis 2017

Written by HomeMovieCorner

16. Februar 2017 at 05:02

7th Austrian Filmfestival, Part I

leave a comment »

© Monochrom

© Monochrom

Es passiert schon wieder… und zwar zum siebenten Mal: Das Austrian Filmfestival – vom 2. bis 5. Juni 2016 in Wien.

Das von Andreas Reisenbauer initiierte und geleitete Festival zeigt im Top Kino als auch im Schikaneder wieder eine bunte Vielfalt von Kurz- und Spielfilmen sowie Dokus in diversen Premierenformen – angefangen von Wien- bis zur Weltpremiere.

Gezeigt wird u.a. die Nerd-Culture-Doku „Traceroute“ von Johannes Grenzfurthner („Die Gstettensaga: The Rise of Echsenfriedl“). Auch „Überlist“ und „Übergeil“ von der „Über-Reihe“ von No-Budget-Queen Jolanta Warpechowski werden präsentiert.

Wolfgang Rauh, der Star aus Vlado Priborskys „Blockbuster – Das Leben ist ein Film“, zeigt mit „Radau 3 – Tag der offenen Tür“ einen atemberaubenden Action-Kurzfilm. Auch Michael Rittmannsberger, der mit „Sister“ einen beeindruckenden Film über Trauer ablieferte, ist mit „The Culprit“ vertreten.

Wie im Titel bereits angedeutet, ist das heurige Festival zweigeteilt – der zweite Part findet dann im November statt.

Einen Nachteil hat das Festival leider – am 2. Juni findet im Gartenbaukino auch die Premiere des „Star Wars“-Fanfilms „Regrets Of The Past“ von Bernhard Weber/Pellicula statt. :-/

Rodja

INFO: http://austrianfilmfestival.com/

Traceroute

Überlist

Sin & Illy Still Alive

SIN & ILLY STILL ALIVE – TRAILER from mariahengge@gmail.com on Vimeo.

Written by HomeMovieCorner

1. Juni 2016 at 20:19

Isarwestern-Autoren gesucht

leave a comment »

© Südstern Film

© Südstern Film

Na, das ist aber ein seeeeeehr exklusiver, weil lokal beschränkter Drehbuchwettbewerb, den da ARRI, die HFF München, die Drehbuchwerkstatt München und suedstern FILM (<- Site kommt "soon") ins Leben gerufen haben.

Die Veranstalter wollen nämlich einen „Isarwestern“. Einzureichen ist ein ausführliches Exposé oder Treatment von 10 bis maximal 15 Seiten in deutscher Sprache. Mit einzureichen sind auch ein bis zwei ausgeschriebene Dialogszenen (jeweils max. zwei bis drei Seiten). Dem Exposé oder Treatment ist eine einseitige Synopsis voranzustellen. Einsendeschluss ist der 1. Juli 2016.

Das Ganze ist eine sehr exklusive Geschichte, denn: Teilnahmeberechtigt sind Studierende und Absolventen der HFF München (Diplomvergabe 2010 und später) sowie Absolventen der Drehbuchwerkstatt München (Jahrgänge 22 – 27 der Drehbuchwerkstatt). Ich weiß zwar nicht, auf wie viele Hanseln das zutrifft, aber bonne chance!

Unter allen ordnungsgemäßen Einsendungen wählt eine Jury die drei besten Projektpräsentationen aus. Der Gewinner/das Gewinnerteam des 1. Preises erhält 15.000 Euro, des 2. Preises 7.500 Euro und des 3. Preises 5.000 Euro. Das Preisgeld für den 1. Preis ist auch für die Erstellung einer ersten Drehbuchfassung innerhalb der nächsten drei Monate nach der Preisverleihung zu verwenden. Der Gewinner/das Gewinnerteam des 1. Preises erhält im Fall einer Weiterbeauftragung, sofern die Produktion auf Grundlage des drehfertigen Drehbuchs realisiert wird, weitere 15.000 Euro.

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob sie einen wirklichen US-Western drehen wollen – oder einen in der Heimat angesiedelten Film, der das Westerngenre widerspiegelt (wie z.B. „Räuber Kneißl“ oder „Das finstere Tal“). Als Inspiration soll der Stummfilm „Der schwarze Jack“ von 1918 dienen – und das ist ein astreiner Western.

Rodja

INFO: Weitere Bedingungen bitte der Website www.isarwestern.de entnehmen.

Written by HomeMovieCorner

10. Mai 2016 at 23:18

Veröffentlicht in Tipps & Tricks

Tagged with , , , , ,

Auf zum nächsten Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb

leave a comment »

© Rodja Pavlik

© Rodja Pavlik

Alle Jahre wieder… und ein Halleluja und Vergelt’s Gott! dafür…

Das Filmfestival Diagonale in Graz ruht mal wieder für ein Jahr. Und ich war wieder mal nicht dort. Ärgerlich, aber mit Familie daheim kann man einfach nicht so ohne weiteres ein paar Tage abhauen.

Aber für mich als Schreiberling kommen die Filme dort sowieso „nur“ an zweiter Stelle. Viel interessanter finde ich da den Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb, der nun schon jährlich statt findet – und die Preisvergabe bzw. die Nennung des Themas für den nächsten Wettbewerb im Rahmen der Diagonale stattfindet.

Wie Südtirolnews.it berichtet, hat heuer die Filmemacherin Clara Stern mit ihrem Skript „Training“ den Hauptpreis von 14.500 Euro gewonnen. Darin geht es um eine junge Eishockeyspielerin, die lieber als Mann leben möchte und sich in eine Teamspielerin verliebt. Der Förderungspreis von 7.200 Euro geht an das Treatment „Schneegestöber“ vom Autoren-Duo Franziska Pflaum und Roman Gielke.

Und nun das mit Spannung erwartete neue Thema – es lautet…

„anders“

Bis zum 30. November 2016 können fiktionale oder dokumentarische Treatments für einen Kinofilm anonym eingereicht werden. Die Entscheidung erfolgt dann im ersten Jahresdrittel 2017 in Graz. Ausgeschrieben sind 14.500,- Euro für den Hauptpreis und 7.200,- Euro für den Förderungspreis.

Die Treatments können sowohl von einzelnen Autoren als auch im Team entwickelt werden. Teilnahmeberechtigt sind alle Österreicher, Auslandsösterreicher und alle mindestens seit drei Jahren in Österreich wohnhaften Person.

Nicht teilnahmeberechtigt sind Stoffe, die vor der Juryentscheidung bereits eine Drehbuchförderung oder einen Drehbuchpreis erhalten haben oder bereits einmal beim Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb eingereicht wurden.

Rodja

Weitere Details zu den Einreichbedingungen
Statuten zum Drehbuchwettbewerb

Written by HomeMovieCorner

12. März 2016 at 07:11

6. Austrian Film Festival – bigger, better, explosiver

leave a comment »

© SchroederMedia

© SchroederMedia

Vom 25. bis 30. September 2015 findet zum sechsten Mal das Austrian Film Festival statt.

Und diesmal hat sich Organisator und Filmemacher Andreas Reisenbauer selbst übertroffen. Nicht nur, dass er eine schöne Mischung aus Kurz- und Spielfilmen offeriert (und genau diese Mischung macht meiner Meinung nach ein Indie-Filmfestival auch aus), wird diesmal auch mit dem Austrian Indie Adler 2015 erstmals ein Preis verliehen.

Die Auswahl an Spielfilmen ist beeindruckend: Die größten Indie-Produktionen der letzten zwei Jahre sind dabei: die Action-Satire „Planet USA“ von Flo Lackner und – wenn man es so nennen will – das tragikomische „Biopic“ „Blockbuster – Das Leben ist ein Film“ von Vlado Priborsky. Der Kurzfilm „Das Ende“ von Kober & Kober (eine der interessantesten Filmgruppen aus der Amateur- und Indie-Szene Österreichs. Vater und Sohn drehen seit über 55 Jahren Filme) erzählt von der Explosion einer Atombombe in Wien und deren Folgen. Besonders gespannt bin ich auf „Die Gstettensaga: The Rise of Echsenfriedl“ von Johannes Grenzfurthner, der schon viele internationale Preise einheimsen konnte.

Abschließend gibt es auch ein Special rund um den vielseitigen Schauspieler Alexander E. Fennon, den man mittlerweile ruhig als Ikone des österreichischen Indie-Films bezeichnen kann. Zu sehen gibt es u.a. Kurzfilme wie „Smoking N.“ von Juan Carlos Recalde (in dessen Satire „Diktatoren küssen besser“ hatte Fennon ja auch schon eine Rolle) oder „Vedunia Ep. 1“ von Stefan Wolner

Rodja

INFO: www.austrianfilmfestival.com – über die Site können auch Tickets vorbestellt werden.

„Planet USA“

„Das Ende“

Das Ende – Trailer HD from Martin Kober – KOMA-Film.com on Vimeo.

„Gstettensaga – The Rise of Echsenfriedl“

Showreel Alexander E. Fennon

Alexander E. Fennon – Showreel 2012 from Viktor Schaider on Vimeo.

Written by HomeMovieCorner

12. September 2015 at 19:01

Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb 2016 gibt sich „Gnadenlos“

leave a comment »

© Rodja Pavlik

© Rodja Pavlik

Die Stadt Graz schreibt wieder einmal den Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb aus. Bis zum 30. November 2015 können fiktionale oder dokumentarische Treatments unter dem Thema „Gnadenlos“ für einen Kinofilm anonym eingereicht werden. Die Entscheidung erfolgt dann im ersten Jahresdrittel 2016 in Graz.

Ausgeschrieben sind 14.500,- Euro für den Hauptpreis und 7.200,- Euro für den Förderungspreis. Die Treatments können sowohl von einzelnen Autoren als auch im Team entwickelt werden. Teilnahmeberechtigt sind alle Österreicher, Auslandsösterreicher und alle mindestens seit drei Jahren in Österreich wohnhaften Personen.

Nicht teilnahmeberechtigt sind Stoffe, die vor der Juryentscheidung bereits eine Drehbuchförderung oder einen Drehbuchpreis erhalten haben oder bereits einmal beim Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb eingereicht wurden.

Weitere Details zu den Einreichbedingungen bitte diesem Link hier entnehmen.

Rodja

Written by HomeMovieCorner

23. April 2015 at 20:42

Trailer zu „Stung“ online

leave a comment »

Es ist schon eine Weile her, dass ich über den Drehbuchwettbewerb „Schreib um dein Leben“ berichtet habe (siehe Post vom 11. Juli 2011). Damals hat die deutsche Rat Pack Filmproduktion (u.a. „Die Welle“, „Wir sind die Nacht“) Stoffe für kostengünstige Horror-, Mystery oder Genrefilme gesucht – und in „Stung“ (Facebook-Site) von Benni Diez und Adam Aresty gefunden. Als Preis lockte eine Verfilmung, was nun auch geschehen sein dürfte, denn gerade ist ein erster Trailer veröffentlicht worden. Und der schaut mir nach kurzweiligem Spaß aus.

Synopsis: Mrs. Perch, eine betagte aber dennoch höchst eitle Dame aus besten ländlichen Verhältnissen, richtet wie jedes Jahr eine schicke Gartenparty auf ihrem abgelegenen Anwesen aus. Alles wie üblich – nur dass diesmal der illegal importierte Pflanzendünger für ihren prächtigen Garten in den Boden sickert. Daraufhin mutiert eine ansässige Spezies von Killerwespen, die sonst ihre Eier in andere Insekten zu legen pflegt, zu zwei Meter großen Raubtieren. Und die feiernde Gesellschaft aus gehobenem Hause bietet genau die richtige Art Beute für die sechsbeinigen Biester.

Jetzt liegt es an Paul und Julia, den beiden jungen Catering-Angestellten die Kreaturen aufzuhalten. Dabei müssen sie nicht nur den tödlichen Gefahren totzen, sondern auch noch ihre stolpernde Romanze in den Griff bekommen und sich endlich ihre Gefühle füreinander einzugestehen.

Man beachte bitte die Anwesenheit von Lance „Bishop aus Aliens“ Henriksen.

Rodja

PS: Jetzt würde mich nur interessieren, was aus dem lange angekündigten Nachfolgewettbewerb „Rettet die Komödie“ geworden ist?

PPS: Ach, das erinnert mich daran, dass der „Praktikant“ von Rat Pack Filmproduktion damals ziemlich böse auf meiner Site gelästert hat. Ach, waren das Zeiten, als ich noch als kontrovers galt. 😀

Written by HomeMovieCorner

16. März 2015 at 23:33

Stadt Salzburg schreibt Drehbuchentwicklungspreis aus

leave a comment »

© Rodja Pavlik

© Rodja Pavlik

2015 schreibt die Stadt Salzburg zum zweiten Mal einen Drehbuchentwicklungspreis für Kinospielfilme ab 60 Minuten aus.

Bis zum 30. Mai 2015 (Datum des Poststempels) kann ein Treatment eingereicht werden. Teilnahmeberechtigt sind Autoren bis zum vollendeten 45. Lebensjahr. Es können Einzelpersonen, aber auch Teams einreichen. Einzelpersonen müssen entweder in der Stadt Salzburg geboren sein oder hier ihren ständigen Wohnsitz haben. Bei Teams muss die Mehrzahl der Mitglieder überwiegend in Salzburg geboren sein oder ihren ständigen Wohnsitz in der Stadt haben. ODER der Film weist einen expliziten Salzburg-Bezug auf. (Wenn ich das also richtig verstanden habe, ist das die ultimative Bedingung, die alle anderen Bedingungen overruled.)

Der Hauptpreis beträgt 3.000,- Euro. Zusätzlich bietet der Preis dramaturgische Betreuung durch einen Mentor bzw. Dramaturgen. Ziel ist ein bei Förderstellen und Produktionsfirmen einreichfertiges Treatment, damit daraus ein verfilmbares Drehbuch entstehen kann. Der 2. und 3. Platz werden mit je 1.500,- Euro prämiert.

Rodja

INFO: Nähere Informationen wie Einreichmodalitäten der Stadt Salzburg zum Wettbewerb: http://tinyurl.com/mpth8qn

Written by HomeMovieCorner

4. März 2015 at 08:59