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DVD-Präsentation von „Wilde Maus“ im Wiener Prater

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Am Donnerstag (7. September) fand im Wiener Prater die DVD-Präsentation von Josef Haders Regiedebüt „Wilde Maus“ statt – passenderweise eben auch vor der namensgebenden Achterbahn. Ich bin ja nicht so der Autogrammjäger, aber wenn sich mal eine Gelegenheit bietet, dann nütze ich sie schon mal.

„Wilde Maus“ war ja ein Wahnsinnserfolg an den Kinokassen. 264.455 Besucher allein in Österreich – das ist mehr als nur beachtlich. Zugegeben, ich fand den Film eh auch ganz nett. Aber auch nicht mehr. Eine verfilmte tragikomische Midlife Crisis – so, wie sich ein Kabarettist das halt vorstellt. Ist ja nicht so, dass diese Herangehensweise im österreichischen Film noch nie da gewesen wäre. Allerdings waren da einige Werke dabei, über die ich lieber den Mantel des Schweigens hülle. (I’m looking at you, Alfred Dorfer.)

Nun fand ich mich also am Donnerstag im Wiener Prater ein. Der Rummel war groß (Rummel auf einem Rummelplatz… höhöhö), aber angenehm überschaubar. Man musste sich für ein Autogramm auch nicht ewig lange anstehen. War wirklich fein. Eigentlich hoffte ich darauf, einige bekannte Gesichter zu sehen. Bei „Wilde Maus“ standen ja Andreas Thalhammer, Xiaosu „Xax“ Han und Boris Steiner hinter der Kamera. Leute, die ich noch von Indie-Geschichten wie „Auf bösem Boden“ von Peter Koller oder „Greener Pastures“ von Michael Sokolar her kenne. Doch leider waren sie nicht da. Wahrscheinlich drehen sie gerade irgendwo.

Dafür traf ich jemanden anderen, den ich schon sehr lange nicht mehr gesehen habe – und das hat mich sehr gefreut. Karl Leopold „Koatsch“ Furtlehner (Im Bild rechts. Links – das bin ich. Der in der Mitte… keine Ahnung. Der hat sich einfach ins Bild gefotobombt).

© Rodja Pavlik

2008 brachte Furtlehner mit seiner Gruppe Warnblinker Film den mittellangen Krimi „Randgestalten“ heraus. Die tragikomische Geschichte rund um die Schließung eines Postamts und dem Verschwinden eines Fleischhauers gefiel mir recht gut (eine Kritik dazu hier) – der Film fiel aber auch noch durch einen besonderen Gaststar auf: Josef Hader.

Irgendwie ergab sich danach immer wieder eine Gelegenheit für eine Zusammenarbeit. So traten Furtlehner und sein Warnblinker-Kompagnon Gerhard Haubenberger auch in der Brenner-Verfilmung „Der Knochenmann“ auf. (Anm.: Ich halte den Film ja für einen Backwood-Slasher, der aber nicht als solcher beworben wird. Beinhaltet ziemlich viele Sachen, die so Backwood-Slasher aufweisen… Eben am Land, grausige Schlachtszenen, Kannibalismus, auch ein bisschen Body-Transforming ist dabei). Die Szene mit Furtlehner und Haubenberger wurde zwar aus dem Film geschnitten, ist aber im Bonusmaterial der DVD zu finden.

Und auch in „Wilde Maus“ waren Furtlehner und Haubenberger – sie waren es, die Hader durch den Schnee jagten.

Wie Furtlehner mir schon vor einiger Zeit verriet, ist derzeit eine vierte Kooperation mit Josef Hader in der Postproduktion. Mit „Halbmännerwelt“ (Facebook-Seite) ist es diesmal wieder ein Indie-Film von Furtlehner selbst. Ich muss sagen, ich bin schon sehr gespannt darauf.

Auf jeden Fall habe ich jetzt eine „Wilde Maus“-DVD mit den Unterschriften von Josef Hader und K.L. Furtlehner. Nerd-Herz, was willst du mehr?

Rodja

Hier noch ein TV-Beitrag über „Halbmännerwelt“.

Und hier der Trailer zu „Randgestalten“

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9. September 2017 at 07:43

Crowdfunding für die älteste Videothek

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Ich muss ein Geständnis ablegen… Ich wurde nicht in Videotheken sozialisiert… Dabei bin ich eigentlich im richtigen Alter, um mich noch an die Glanzzeiten der Videotheken zu erinnern. Aber meine filmische Ausbildungsstätte war das Kino. Filmempfehlungen entnahm ich den Zeitungen und „Cinema“ (damals, als es noch etwas bedeutete, „Cinema“ zu lesen). Und oft ging ich auch allein ins Kino, kaufte mir eine Karte für die erste Reihe. Genickstarre war da noch ein Fremdwort – und wer im Urlaub damals bei griechischen Freiluftkinos hinter der Leinwand saß, weiß, von welchem „Blickwinkel“ ich rede).

Aber das mit den Videotheken hat sich eigentlich nie so wirklich ergeben. Hängt sicher damit zusammen, dass mein Vater erstens Filme lieber selbst aufnehmen und kein Geld für die Mitgliedsgebühr bei Videotheken ausgeben wollte. Wir hatten damals ja erst seit kurzem Kabelfernsehen – und die Auswahl an Filmen durch die vielen Sender war für uns damals unfassbar. Zweitens… mein Vater hatte Video 2000. Die Kassetten waren beidseitig bespielbar – fürs Aufnehmen perfekt. Leider verliehen die meisten Videotheken nur VHS-Kassetten. Und schlimmer noch – auch die Eltern meiner Freunde hatten ebenfalls nur VHS. Also auch hier kein Austausch.

Niemand beherrschte dieses „aufs-falsche-Pferd-setzen“ so gut wie wir. Beispiele gefällig? Während meine Freunde alle den C 64 (später dann den Amiga) hatten, bekam ich den Sinclair ZX Spectrum 16k. Da konnte ich noch die Schuld auf meine Eltern schieben, weil die finanzierten das damals. Aber als ich schon eigenes Geld hatte, setzte sich die Pavlik’sche Tradition fort. Andere hörten Pop, ich Klassik, Metal, Punk und Oldies. Als alle schon von MP3 redeten, kaufte ich mir einen MD-Player. Mittlerweile hat sich das sogar zu einem bewussten Lebensstil entwickelt: Während viele den neuesten Smartphones hinterher hecheln, stehe ich auf Schreibmaschinen und Musikkassetten. Aber das ist ein anderes Thema.

Wo war ich eigentlich? Ach ja… Kino statt Videothek – das war meine filmische Selbsterziehung. Ja, später war ich schon in einigen Videotheken eingetragen – u.a. auch in der Videothek Schopenhauer von Austro-Trash-Director Elmar Weihsmann („Thrill“, „Terror am Strand“, „Silent Bloodnight“, um nur einige zu nennen. Komischerweise habe ich vor kurzem gerade eine MiniDisc mit einem Interview mit ihm gefunden) – aber das waren eher kurze Episoden, in denen ich eigentlich nie wirklich prägende Filme zu sehen bekam.

Doch vor einigen Jahren setzte ein Kino-Sterben ein. Viele Kinos, in die ich früher ging, verschwanden. Das Auge Gottes, das Flotten-Kino, das Kolosseum, das Erika … viele wichen irgendwelchen Supermarktketten. Auf der Mariahilfer Straße weist noch immer eine (ausgeschaltete) Neonreklame geisterhaft auf das Flotten-Kino hin – doch man findet nur eine „Hofer“-Filiale vor.

© Randfilm e.V.

Natürlich erfüllt einen so etwas mit einem gewissen Wehmut. Insofern verstehe ich die Jungs von Randfilm e.V. aus Kassel total, wenn sie mittels einer Crowdfunding-Aktion auf Startnext mit dem Film-Shop Kassel die älteste Videothek Deutschlands (wenn nicht gar der Welt) vor dem Aus retten wollen.

In dem von Eckhard „Ekki“ Baum 1975 gegründeten Geschäft stehen über 20.000 Filme. Nicht nur auf Blu-Ray und DVD, sondern den Informationen nach auch auf VHS, Super-8 und 16 mm. Tipps werden noch persönlich gegeben, nicht von irgendwelchen Amazon-Algorithmen erstellt. Ja, auch das ist ein Kulturort. Und obwohl ich höchstwahrscheinlich nie diese Räume betreten werde, unterstütze ich das Projekt sowohl ideell als auch finanziell.

Bis zum 14. September 2017 will Randfilm e.V. 29.000 Euro via Crowdfunding auftreiben. Damit soll nicht nur der Videotheken-Betrieb aufrecht erhalten werden, sondern der Film-Shop Kassel Zug um Zug um ein Filmcafe, Videothekenmuseum und einen Veranstaltungs- und Screeningraum erweitert werden. Konzerte und Filmabende, Podiumsdiskussionen und Lesungen mit prominenten Gästen sollen stattfinden.

Kein Zweifel, 29.000 Euro sind ein ehrgeiziges Ziel. Ich selbst habe keine so enge Beziehungen zu Videotheken – aber ich verstehe durchaus, wie wichtig diese Geschäfte in ihren Glanzzeiten für viele Filmemacher von heute waren. Und dass so ein Ort der Filmvermittlung abseits elitärer und staatlich geförderter A-Festivals bestehen bleibt… ja, das finde ich persönlich unterstützenswert.

Rodja

INFO: Randfilm e.V.: www.randfilm.de; Crowdfunding-Site: https://www.startnext.com/rettet-den-film-shop

PS: Eine persönliche Anekdote gibt es schon noch. Mitte der 1990er sollten ein Freund und ich für eine Uni-Vorlesung die Grundlage einer TV-Serie in ihr Gegenteil verkehren. Wir nahmen die TV-Serie „ALF“ als Vorbild. Im Original landet der Katzen-fressende Außerirdische Gordon Shumway nach einer Bruchlandung bei den Tanners. Obwohl er der Familie immer wieder Schwierigkeiten bereitet und am liebsten Katze Lucky fressen würde, wird ihm von den Tanners immer alles verziehen – und sie beschützen ihn vor dem Zugriff des US-Militärs.

Bei uns wurde daraus „ALF – Die Mutation“: Gordon Shumway, genannt Alf, ist auch hier bei den Tanners notgelandet. Einige Zeit lang tingelten sie erfolgreich durch Fernsehshows und konnten ordentlich abcashen, doch durch Serien wie „Akte X“ hatten die Zuschauer bald genug von den Außerirdischen am Bildschirm. Also mussten die Tanners wieder selbst arbeiten gehen. Sie gaben natürlich Alf die Schuld daran, der darauf hin als Sklave bei den Tanners diente. Und er bekam nur billiges Katzenfleisch zum essen…

Zwecks Recherche suchten wir eben das Fernsehprogramm rauf und runter nach Original-Folgen von „Alf“. Aber die Serie lief einfach nicht mehr. Aber in einer Videothek… da wurden wir Gottseidank fündig!

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19. August 2017 at 20:47

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„Die Migrantigen“ – im Kino. Jetzt!

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© Luna Filmverleih

Da spürt man doch die versöhnliche Magie des Films…

In „Auf bösem Boden“ von Peter Koller – einem DER österreichischen Indie-Meilensteine schlechthin – wollte der eine den anderen abstechen. Doch dann lief es andersrum, und der andere stach den einen ab. Das war 2008 – und nun machen Faris Endris Rahoma und Aleksandar „Sasa“ Petrovic (siehe auch „Skrypt“) in „Die Migrantigen“ auf best buddies. (Dass Kari Rakkola auch eine Rolle hat, lässt die neue Komödie ja fast wie eine „Auf bösem Boden“-Reunion wirken. Fehlt nur noch Birgit Stauber.) Die so genannte Anti-Integrationskomödie von Arman T. Riahi läuft derzeit in den österreichischen Kinos.

Inhalt: Marko (Petrovic) und Benny (Rahoma), zwei Wiener mit sogenanntem „Migrationshintergrund“, sind vollständig integriert. So sehr, dass sie kaum noch als fremd wahrgenommen werden – wären da nicht Bennys schwarze Haare. Als die beiden aufgrund ihres Aussehens am Rudolfsgrund, einem ethnisch durchmischten Vorstadtviertel, von der ambitionierten TV-Regisseurin Marlene Weizenhuber (Doris Schretzmayer), die nach Protagonisten für ihre TV-Dokuserie sucht, angesprochen werden, geben sie sich als kleinkriminelle und abgebrühte Migranten aus, die es faustdick hinter den Ohren haben.

Damit ihre Lüge nicht auffliegt, bauen sie sich eine zweite Identität, die aus Klischees und Vorurteilen besteht. Und während die beiden durch die Erfüllung dieser Erwartungen und Vorurteile die Serie zum Erfolg machen, setzen sie sich gleichzeitig zum ersten Mal mit den echten Integrationsschicksalen auseinander – auch mit ihren eigenen.

© Luna Filmverleih

Falls sich jemand fragt, was nun ein regulärer Kinofilm auf einer Seite für Indie-Filme macht… Nun, es stimmt: „Auf bösem Boden“ ist ein Indie-Film, „Die Migrantigen“ nicht.

Ich wollte an dieser Stelle hier aber auch ein Interview mit Faris Rahoma und Aleksandar Petrovic machen, quasi den Weg vom Indie-Film ins Filmbiz nachzeichnen. Doch leider hatte ich bis dato noch nicht wirklich die Zeit, die beiden zu treffen. Es steht aber auf meiner To-do-Liste weit oben – und das Interview möchte ich noch nachreichen. Darum an dieser Stelle eben diesen Kinotipp. Gehet hin und schaut Euch das an!

Das Bemerkenswerte ist, dass „Die Migrantigen“ eigentlich auf einem Serienkonzept mit dem Titel „Neue Wiener“ basiert, das Regisseur Arman T. Riahi, Faris Rahoma und Aleksandar Petrovic für den Sender Puls 4 entwickelten. Wie Riahi im Presseheft erzählte, wurde das Projekt, nachdem schon erste Folgen gedreht waren, aufgrund firmeninterner Probleme der Produktionsfirma leider eingestellt. Einzelne Sequenzen kann man auf Youtube finden, ich werde sie demnächst auch hier vorstellen – und eventuell darauf hinweisen, was es substanziell in „Die Migrantigen“ geschafft hat.

Rodja

INFO: www.diemigrantigen.at

PS: Noch einen Star aus einem Indie-Streifen habe ich entdeckt: Nikolai Selikovsky, der mit seinem Vater die Coming-of-age-Komödie „Sturmfrei“ 2009 in die Kinos brachte.

Und hier noch der Trailer zu „Auf bösem Boden“

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16. Juni 2017 at 20:13

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Filmmagazin „Evil Ed“ – 30 years and still rollin‘

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© Evil Ed

© Evil Ed

Podcasts? Sind die nicht damals bei dem Meteoriten ausgestorben?

Spaß beiseite. Aber wer hört denn heute noch Podcasts? Bzw. gibt es denn noch welche? Wurden die nicht alle durch Youtuber wie Bibi abgelöst? (Ui, da rüttelt jemand aber sehr provokant am Watschenbaum…)

Gut, ab und zu schau ich mal bei „Stichwort: Drehbuch“ vorbei, aber das war’s dann auch schon. Aber das könnte sich mit der Site „Evil Ed“ von Dia Westerteicher ändern. Ausgehend von einem Underground-Filmmagazin, das Dia 1986 – damals noch mit Schreibmaschine (yay!) – produzierte, ist „Evil Ed“ nun im Internet gelandet. Neben einem Archiv (das sich langsam mit den ersten 80er-Ausgaben füllt) gibt es jede Menge Reviews zu (auch aktuelleren) Filmen und viele Podcast-Rubriken. Eigentlich zu viele, um alle hier vorzustellen. (Um ehrlich zu sein, ich bin noch nicht alle durch…)

Eine eigene, geschriebene Rubrik widmet Dia „Star Wars“. Viele zusätzliche Redakteure sorgen bei „Evil Ed“ für Abwechslung und den Magazin-Charakter. In der Rubrik „Evil Ed – Der phanstastische Podcast“ bespricht z.B. Dia zusammen mit dem in Salzburg residierenden Regisseur („Die Muse“, diverse Musikvideos), Filmkenner und Blogger („Wilsons Dachboden“) Christian Genzel seltsame Themen, Genre-News und schlechte Filme. Auch Gäste laden sie – dank Skype – ins Studio, wie z.B. den Star der österreichischen Indie-Szene, Thomas Nash („Secret Service(s)“, „Blockbuster“).

Zwar tauchen hie und da technische Probleme bei solch Mehrfach-Skype-Konferenzen auf, das trübt aber den Genuss der Gespräche nur wenig. Hier werde ich sicher öfters mal vorbeischauen und -hören.

Rodja

INFO: http://evil-ed.de/; auf Facebook: www.facebook.com/groups/1600573043492557

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18. April 2016 at 09:49

Weihnachtsferien adé mit einem AT-AT

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Ach, war das schön, wieder einmal etwas zusammenzubauen…

2016 – hoffentlich ein besseres Jahr als 2015

#Getoutofmyway

Rodja

at-at

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13. Januar 2016 at 20:50

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2015 im Rückblick

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Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2015 für dieses Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Die Konzerthalle im Sydney Opernhaus fasst 2.700 Personen. Dieses Blog wurde in 2015 etwa 19.000 mal besucht. Wenn es ein Konzert im Sydney Opernhaus wäre, würde es etwa 7 ausverkaufte Aufführungen benötigen um so viele Besucher zu haben, wie dieses Blog.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

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30. Dezember 2015 at 08:39

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Crowdfunding für österreichisches Superhelden-Comic

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© ASH - Austrian Superheroes

© ASH – Austrian Superheroes

Okay, genau genommen geht es hier nicht um Film. Aber vielleicht entsteht daraus ja auch mal eine Comic-Verfilmung – wie bei D.C. oder Marvel.

ASH – Austrian Superheroes steigen aus der Asche empor

Ach, was für eine tolle Überschrift. Doch leider total falsch. Denn wenn etwas aus der Asche aufersteht, muss vorher schon etwas gebrannt haben. Lichterloh. Und so eine Hochzeit hat die österreichische Comicszene leider nie erlebt. Einige Achtungserfolge, das ja. Nicolas Mahler, Heinz Wolf, Ladislaus Kmoch (okay, das geht schon ein bisschen sehr weit zurück – aber dennoch noch immer gut). Das sind aber eher die „lustigen“ G’schichten. Aber so Action- oder Superhelden-Comics? Eben nicht. Und wenn, dann eher Richtung Parodie gehend.

Diesen Umstand will Harald Havas, seines Zeichens Comic-Experte, Texter, Buchautor u.v.m., ändern. Mit „A.S.H. – Austrian Superheroes“ wollen er und ein Team von Zeichnern (u.a. Michael Wittmann, Thomas Aigelsreiter, Andi Paar, Lenny Großkopf, Isabelle Griesseberger und Verena Loisel) – wie der Titel schon impliziert – eben eine Gruppe ernst zu nehmender österreichischer Superhelden installieren. Und diese sollen auch nicht in Manhattan oder Gotham City kämpfen, sondern vor den Kulissen von Wien, Salzburg, Graz, etc., etc. In der vorliegenden Nullnummer wird z.B. der legendäre Stromausfall beim Donauinsel-Konzert von Falco 1993 erklärt.

Synopsis: Europa 2016. Seit dem Ende des Kalten Krieges sind auch die von den Großmächten eingesetzten Superhelden und Superheldengruppen in den Ruhestand gegangen. Die großen Auseinandersetzungen sind Geschichte. Nur vereinzelt kämpfen noch alte und neue Vigilanten gegen ganz normale Verbrecher oder auch Terroristen.

Das alles ändert sich plötzlich, als eine Serie von brutalen Übergriffen mit eindeutig übermenschlichem Hintergrund in Wien stattfindet!

Der junge Captain Austria, der sein Superheldentum bisher eher nur hobbymäßig ausgeübt hat, steht vor der Aufgabe alte und neue Verbündete zu rekrutieren, um dem Schrecken ein Ende zu bereiten…

Für die vorerst auf vier Hefte ausgelegte Serie wurde auf Wemakeit eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, um die Finanzierung des Projekts zu gewährleisten. Man ist zwar schon über der Zielsumme von 6.000 Euro, aber jeder zusätzliche Euro wird natürlich weiterhin in die nicht ganz risikoarme Produktion gesteckt. Die Perks können sich aber auch sehen lassen. Wer z.B. sich in einem Comic verewigen lassen möchte, kann sich für 120 Euro eine Kleindarstellerrolle „erkaufen“.

Rodja

INFO: ASH-Homepage: www.austriansuperheroes.com; Crowdfunding-Kampagne auf Wemakeit: https://wemakeit.com/projects/a-s-h-austrian-superheroes

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4. Oktober 2015 at 08:59

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WTF?!? 5-jähriges Jubiläum?!?

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Ui, das ist an mir vorbeigegangen. Den HomeMovieCorner gibt es zwar schon länger – aber in Form dieses Blogs hat er – ohne dass ich es realisiert habe – am 14. September sein fünftes Jubiläum gefeiert.

Eigentlich wollte ich nie bloggen. Eigentlich wollte ich ein Sprungbrett in ein noch nie dagewesenes Kulturmagazin, das mir reichlich Kohle für meine Expertise gibt. Ich wollte auch eine Internet-Redaktion. Mit interessierten Gleichgesinnten mich ständig austauschen, um die Welt reisen, über die Stars von morgen schon heute schreiben. Usw., usf.

Aber wie sagt man so schön beim Bundesheer? „Oft scheißt’s an eine!“

Und jetzt ist dieses Provisorum auch schon fünf Jahre alt.

Es ist nicht immer leicht. Oft überkommt einen eine gewisse Mutlosigkeit. Wenn man in einen Artikel viel Zeit, Mühe und Hirnschmalz investiert und das nur wenige lesen (und noch weniger kommentieren) – und dann baut man nur einen Link ein, schreibt ein paar saloppe Worte, und genau dann die Leserzahlen nach oben explodieren. Da fragt man sich schon, ob es die Mühe eigentlich wert ist.

Auf die (vielleicht) nächsten fünf Jahre.

Rodja

PS: Ja, ich bin momentan ein bisschen unsicher, was die Zukunft dieses Blogs angeht. Aber langsam wird es wieder.
PPS: Bin ich der einzige Blogger mit Selbstzweifeln?

Written by HomeMovieCorner

25. September 2015 at 10:45

Es ist momentan so still hier…

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Nur zur Info, warum es auf dem HomeMovieCorner so still ist.

1. Es ist Sommer(loch)
2. Aufgrund beruflicher Veränderungen. Meine Freundin hat einen Job gefunden – leider muss sie da von Sonntag bis Donnerstag arbeiten. Und auch mal spät. D.h., meine freie – für mich verwendbare – Zeit wurde weniger.
3. Der schönste Grund: Ja, ich arbeite wieder an neuen Stoffen und Drehbüchern. Mit Schreibmaschine. (Im Bild eine Triumph Gabriele und eine Princess 300 samt ihren Tippsklaven). Bin momentan mehr der Zuarbeiter, aber es macht Spaß. Und meine Fantasie schlägt Volten. Das freut mich sehr.

Rodja

working

Written by HomeMovieCorner

11. Juli 2015 at 12:22

Trailer zu „Stung“ online

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Es ist schon eine Weile her, dass ich über den Drehbuchwettbewerb „Schreib um dein Leben“ berichtet habe (siehe Post vom 11. Juli 2011). Damals hat die deutsche Rat Pack Filmproduktion (u.a. „Die Welle“, „Wir sind die Nacht“) Stoffe für kostengünstige Horror-, Mystery oder Genrefilme gesucht – und in „Stung“ (Facebook-Site) von Benni Diez und Adam Aresty gefunden. Als Preis lockte eine Verfilmung, was nun auch geschehen sein dürfte, denn gerade ist ein erster Trailer veröffentlicht worden. Und der schaut mir nach kurzweiligem Spaß aus.

Synopsis: Mrs. Perch, eine betagte aber dennoch höchst eitle Dame aus besten ländlichen Verhältnissen, richtet wie jedes Jahr eine schicke Gartenparty auf ihrem abgelegenen Anwesen aus. Alles wie üblich – nur dass diesmal der illegal importierte Pflanzendünger für ihren prächtigen Garten in den Boden sickert. Daraufhin mutiert eine ansässige Spezies von Killerwespen, die sonst ihre Eier in andere Insekten zu legen pflegt, zu zwei Meter großen Raubtieren. Und die feiernde Gesellschaft aus gehobenem Hause bietet genau die richtige Art Beute für die sechsbeinigen Biester.

Jetzt liegt es an Paul und Julia, den beiden jungen Catering-Angestellten die Kreaturen aufzuhalten. Dabei müssen sie nicht nur den tödlichen Gefahren totzen, sondern auch noch ihre stolpernde Romanze in den Griff bekommen und sich endlich ihre Gefühle füreinander einzugestehen.

Man beachte bitte die Anwesenheit von Lance „Bishop aus Aliens“ Henriksen.

Rodja

PS: Jetzt würde mich nur interessieren, was aus dem lange angekündigten Nachfolgewettbewerb „Rettet die Komödie“ geworden ist?

PPS: Ach, das erinnert mich daran, dass der „Praktikant“ von Rat Pack Filmproduktion damals ziemlich böse auf meiner Site gelästert hat. Ach, waren das Zeiten, als ich noch als kontrovers galt. 😀

Written by HomeMovieCorner

16. März 2015 at 23:33