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The art of independent movies

Archive for Dezember 2011

Es wird scho glei dumpa… „Dämmerung“, die Mystery-Serie

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Was passieren kann, wenn das Studium nicht ausfüllend genug ist, zeigt die Gruppe aufmdeichfilm e.V.. Da hat sich doch tatsächlich eine Kölner Gruppe Theater-, Film und Fernsehwissenschaften zusammengetan, um eine Mystery-Serie fürs Internet zu produzieren.

Eigentlich wollte der Großteil der Gruppe rund um Martn Bondzio, Adrian Wolf, Daniela Pütz und Josa Jungnickel auf Filmakademien bzw. –schulen. Nachdem daraus nichts wurde, entschied man sich für Plan B: die Filmwissenschaften. Ein bisschen ernüchtert, dass das Ganze dann doch etwas zu theoretisch ausartete, fand man sich zusammen und beschloss, die Praxisausbildung in die eigene Hand zu nehmen.

Herausgekommen ist die Internet-Serie „Dämmerung“, von der es nun schon zwei Staffeln gibt. Sobald die Finanzierung steht, wird auch eine dritte Staffel gedreht.

Synopsis: Sieben Menschen wachen – jeder für sich allein – in einem für sie unbekannten und völlig verlassenen Dorf auf. Nach und nach finden sich die Figuren zusammen, sind sich jedoch nicht bewusst, dass dies kein Zufall ist. Der sympathisch erscheinende Oliver übernimmt die Leitung der Gruppe. Es sieht so aus, als wisse er mehr als die anderen und wolle die Gruppe an einen nur ihm bekannten Ort bringen. Doch die Gruppe ist nicht leicht zu führen. Zwischen der rabiaten Nadja und dem impulsiven Sam bahnen sich immer wieder neue Konflikte an, vor allem weil dieser offen Olivers Führungsrolle anzweifelt. Die hinterlistige Jana scheint da ganz andere Pläne zu haben und macht sich den Alkoholiker Karl mit ihrem Charme gefügig um ihn für ihre Zwecke zu missbrauchen. Die zurückhaltende Nike scheint die einzige zu sein, bei der sich Unsicherheit und Angst nicht in Aggressionen entladen. Sie leidet unter schlimmen Kopfschmerzattacken und wirren Visionen.

Rodja

INFO: http://daemmerung.aufmdeich.de/

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28. Dezember 2011 at 13:20

Veröffentlicht in Movies (online)

„Pension Freiheit“ – Bombenstimmung in Bad Tölz

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2006 drehten Edgar Kraus und Markus Kleinhans den Bayern-Krimi „Tödliche Verbindungen“, basierend auf einer wahren Mordermittlung in Bad Tölz aus den 1970ern rund um ein in Blausäure getränktes Tampon (an den Fall kann ich mich sogar noch erinnern, weil es das erste Mal war, dass ich in der Zeitung Tampon las – Mann, bin ich alt!).

Der Film fiel vor allem durch die zwei Kommissare Walter Degenhardt (Adnan Erten) und Rio Hartmann (Luky Zappatta) und das gut inszenierte 70er-Jahre-Flair auf. Zwar denkt man bei Bad Tölz natürlich gleich an den Bullen (Ottfried Fischer lieh seine Stimme im Film auch dem Lausbuben Benno Berghammer), doch würde ich „Tödliche Verbindungen“ vom Feeling her eher Richtung „Polizeiinspektion 1“ mit dem unvergesslichen Walter Sedlmayr verorten. Die beiden Polizisten, der Hallodri Hartmann und der in einer unglücklichen Ehe steckende Degenhardt, granteln herum, dass es eine Freude ist. Das spannende Ende allerdings lässt sogar „Stirb langsam“ alt ausschauen.

Leider haftet „Tödliche Verbindungen“ auch was Tragisches an. Co-Regisseur Edgar Kraus verunglückte vor der Premiere bei einem Base Jump tödlich – just an jener Stelle, an der auch das Showdown in „Tödliche Verbindungen“ stattfand.

Es ist schön zu lesen, dass Markus Kleinhans und sein Team von MEKK Movie sich wieder aufgerafft haben und ein Nachfolgewerk im Frühjahr 2012 herausbringen. Auch „Pension Freiheit“, dessen Geschichte diesmal 1988 spielt, basiert auf einer wahren Begebenheit.

Synopsis: Für seine Gäste ist er der freundliche Pensionsbetreiber. Für die Tölzer ist er der Nachbar von nebenan – und niemand ahnt, dass er ein Doppelleben führt. Er wird von Agenten und Spitzeln der Staatssicherheit der DDR beobachtet… Bei der Führung in Ostberlin gilt er als der Staatsfeind Nummer eins…

Für den Film konnte wieder prominente Unterstützung gewonnen werden. Ottfried Fischer leiht wieder dem nun älter gewordenen Lausbuben Benno Berghammer seine Stimme. Weiters spielen Katharina Abt („Der Bulle von Tölz“) und Jürgen Tonkel („Wer früher stirbt, ist länger tot“, „Räuber Kneißl“) mit – und als Gast-Regisseur konnte niemand Geringerer als der Filmemacher Marcus H. Rosenmüller („Wer früher stirbt, ist länger tot“, „Räuber Kneißl“, „Beste Zeit“) gewonnen werden.

In der Zeitschrift „Camgaroo – Magazin für Filmemacher“ (Ausg. 04/11) sprach Rosenmüller über seine Motivation, bei so einem Independent Projekt mitzumachen: „Da haben sich ein paar Leute zusammengetan und gesagt, wir drehen jetzt diesen Film. Ohne dass ihnen irgendein Redakteur oder Produzent dreinredet. ‚Pension Freiheit‘ – der Titel passt auch für die Art und Weise, wie dieser Film entstanden ist.“ Zwar wollte der Profi ein, zwei Änderungen im Drehbuch durchsetzen, aber: „Als Markus Kleinhans mir dann mit einer solchen Freude erklärt hat, wie er sich die einzelnen Szenen vorstellt, habe ich gemerkt, dass man da überhaupt nichts zu ändern braucht. Und das ist das Großartige: Die Tölzer Jungs wissen genau, was sie machen. Sie denken bloß vielleicht in etwas anderen Kategorien. Die scheren sich nicht darum, wie man etwas üblicherweise macht oder was die gängige Art ist, eine Geschichte zu erzählen.“ Im Interview mit „Camgaroo“ gibt sich Rosenmüller überzeugt, dass auch er als Profi von dieser Herangehensweise noch etwas lernen könne.

Generell zeigt sich Rosenmüller gegenüber dem, was sich momentan im Amateur- und Indie-Bereich abspielt, aufgeschlossen: „Ich glaube, da entsteht eine eigene Kultur. Ich denke, wir werden noch einige hochinteressante Experimente zu sehen bekommen.“ Auch kann er sich durchaus vorstellen, dass diese lokal angehauchten Filme ihre Marktnische finden werden. „Heimatfilm würde ich es vielleicht nicht nennen, aber dass Filme noch regionaler werden, das glaube ich schon. Es wird eine neue Art der filmischen Subkultur geben – weil auf diese Weise noch viel mehr ‚Sub-Welten‘ beleuchtet werden können“, so Rosenmüller gegenüber „Camgaroo“.

Rodja

INFO: http://www.toedliche-verbindungen.de; http://www.pension-freiheit.de

Written by HomeMovieCorner

21. Dezember 2011 at 19:24

Veröffentlicht in Indie News

„Clint“ – ein Mann, seine Zigaretten und seine Ex-Freundin

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In ein paar Tage sollen ja mal wieder gute Vorsätze gelten… Hier schon mal ein Vorgeschmack für jene, die 2012 mit dem Rauchen aufhören wollen. „Clint“ von The Fu King Production.

Rodja

Written by HomeMovieCorner

19. Dezember 2011 at 09:58

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Pax Aeterna, Folge 6

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Pax Aeterna – Episode 6 – Bauernopfer

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16. Dezember 2011 at 19:34

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„Stromberg“ goes Crowdfunding

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Nach fünf Staffeln im Fernsehen soll nun der wohl ekelhafteste Chef Deutschlands ins Kino kommen – und dabei setzt „Stromberg“ auf seine Fans. Klingt nach Crowdfunding, ist es auch – aber mit einem Extra mehr: Die Fans können das Ganze nämlich auch als Investment sehen.

Wie einer Aussendung der Produktionsfirma Brainpool zu entnehmen ist, winken neben zahlreichen Mehrwerten, wie dem Zugang zur Investors-Lounge mit regelmäßigen Updates zum Stand der Produktion sowie exklusiven Hintergrundberichten, je nach Anzahl der erworbenen Anteile eine namentliche Nennung im Abspann des Films und exklusive Tickets zur Kinopremiere (das ist ja wohl Crowdfunding-Standard!).

Außerdem – und jetzt kommt’s – erwerben sich die Fans eine Beteiligung an den Erlösen. Nähere Informationen gibt es auf www.Stromberg-Der-Film.de.

Vielleicht sollte ich die Herrschaften von Brainpool auf meine HomeMovieCorner-Drehförderung aufmerksam machen?

Rodja

PS: Was mir allerdings aufgefallen ist: Bei der Berechnung der Rendite ist nur von verkauften Kinokarten die Rede. Werden also andere Verwertungswege wie der Verkauf der TV-Rechte und der Release von DVDs und Blu-rays gar nicht berücksichtigt?

Written by HomeMovieCorner

15. Dezember 2011 at 11:52

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Sehr, sehr kurze Kurzfilme

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Filme in nur fünf Sekunden oder so – darauf muss man erst mal kommen: http://5secondfilms.com/

Rodja

Written by HomeMovieCorner

14. Dezember 2011 at 16:44

Veröffentlicht in Movies (online)

Die HomeMovieCorner-Drehförderung 2012

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Nachdem ich 2011 schon einige Filme gefördert habe („Sie nannten ihn Spencer“, „Let Me Try Again“), habe ich beschlossen, selbiges auch 2012 zu tun. Aus diesem Grund schreibe ich die private HomeMovieCorner-Drehförderung 2012 in Höhe von 500,- Euro für Amateur- und Indie-Filmer aus.

Für einige sind das Peanuts, andere können sich damit zwei Tage ein ordentliches Catering leisten – und wiederum andere haben damit die Hälfte des Budgets für ihren geplanten Film herinnen.

Gefördert wird ein narrativer Spielfilm (Mindestlaufzeit: 50 min., evtl. auch eine Web-Serie), der 2012 fertig gestellt oder zumindest abgedreht wird. Die Förderung wird sich dadurch wohl eher an jene richten, die bei ihrem Projekt oder ihren Planungen schon so weit fortgeschritten sind, dass sie den Film auch ohne die HMC-Drehförderung stemmen könnten. Die Förderung ist insofern auch nicht als Kickstarter-Maßnahme gedacht, sondern als Erleichterung bzw. als kleiner Polster.

Bis zum 30. März 2012 können folgende Unterlagen eingereicht werden: Drehbuch in einer deutschsprachigen Fassung und ein freies Motivationsschreiben (Inhalt: Was hat der Filmemacher bisher [vor allem künstlerisch] gemacht? Warum glaubt er, dass gerade sein Film förderungswürdig ist?). Zusätzliches Informationsmaterial (z.B. Trailer, Teaser oder Referenzen) werden natürlich auch gerne gesehen. Wichtig: Sollte ich Fragen haben, werde ich sie auch stellen. Es ist also nicht so, dass Ihr einfach das Skript abschickt und das war’s dann. Nein, ich behalte mir das Recht vor, auch ganz fies nachzuhaken. Als Gegenleistung sollte mein Name mit dem entsprechenden Titel in den Credits (Abspann, IMDB, whatever) aufgenommen werden.

Der Betrag ist nicht an eine prozentuelle Gewinnbeteiligung gekoppelt. Allerdings: Sollten die Produktionskosten jemals eingespielt werden, so ist der Betrag als letzter Posten (nach sonstigen Kosten und Gagenrückstellungen) zurückzuzahlen. Die 500 Euro werden dann einer anderen Produktion wieder zur Verfügung gestellt. Fällig wird der Betrag nach Fertigstellung des Films oder – nach Absprache – nach Drehschluss (Nachdrehs nicht miteingerechnet), der im Jahr 2012 stattfinden muss. Sollte zumindest der Dreh nicht 2012 fertig gestellt werden, wird die Förderung einbehalten und 2013 neu vergeben.

Wie gesagt, müssen die Drehbücher in deutscher Sprache verfasst sein. Sonstige Beschränkungen wie Alter, Nationalität, Geschlecht oder Augenfarbe gibt es nicht.

Einreichungen bzw. Fragen bitte per E-Mail an homemoviecorner[at]hotmail.com. Aus den Einsendungen werde ich das mir persönlich am interessanteste Projekt auswählen und fördern. Mit „interessant“ meine ich, dass mich der Stoff umhauen muss, und dass ich annehmen kann, dass die Filmemacher den Stoff auch umsetzen können. Da dies eine sehr subjektive Wahrnehmung ist, gibt es auch keine Jury.

Ein Amateurfilmer sollte sich genau so angesprochen fühlen wie der Filmstudent oder der Werbefilmer, der Bock hat, mal seine eigenen Ideen zu verwirklichen.

Rodja Pavlik

Written by HomeMovieCorner

13. Dezember 2011 at 16:24

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Politsatire „Todespolka“ auf DVD

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Ganz Europa denkt über das Ende der EU nach – Österreich ist bereits ausgetreten. Das ist zumindest die Prämisse der Politsatire „Todespolka“.

Nach seinem Kinostart im Mai 2010 ersteint nun der Film von Michael Pfeifenberger (Regie) und Stephan Demmelbauer (Drehbuch/Produktion) am 15. Dezember 2011 auf DVD. Nach “Thanksgivin’ – die nachtblaue Stadt” (mit Alexander “Kommissar Rex” Pschill und der legendären Marianne Sägebrecht) ist es ihr zweiter gemeinsamer Spielfilm.

Der unabhängig finanzierte Film erzählt die Geschichte der fiktiven Bürgerpartei unter der Führung von Dr. Sieglinde Führer, die die “Herzen der Aufrechten und Anständigen” im Sturm erobert. Ein halbes Jahr nach der gewonnenen Wahl sind Law & Order in Österreich eingekehrt. Der erste Schritt: Der Austritt aus der EU, die Rückkehr zum Schilling und die Einführung von Straflager und Todesstrafe. Und zwei Studenten müssen am eigenen Leib spüren, was es bedeutet, wenn rechte Kampfrhetorik einmal ihre volle Wirkung entfalten kann und wozu der einfache Bürger fähig ist, wenn die Büchse der Pandora erst geöffnet ist.

Für „Todespolka“ konnten Demmelbauer und Pfeifenberger neben der deutsch-israelischen Schauspielerin Tamara Stern als Dr. Sieglinde Führer weitere prominente Namen wie Alexander Pschill oder Stefano Bernardin gewinnen.

Rodja

INFO: http://www.demmelbauerfilm.com/projekte/todespolka.html
BILD: Reinhard Mayr

Written by HomeMovieCorner

12. Dezember 2011 at 16:38

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Namhafte Hollywoodproduktion nahe Wien

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WTF? Da dreht ein namhaftes Hollywood-Studio in und rund um Wien – und keiner kriegt es mit?!

Zugegeben, die billig abgedrehten Werke von The Asylum haben vor allem durch ihren Trash-Charakter Unterhaltungswert – aber irgendwie mag ich das US-Studio. Vor allem mit „Mockbustern“ wurde die Independent-Filmproduktion bekannt, d.h. pünktlich zu Kinostarts von Blockbustern wie „Transformers“, Steven Spielbergs „War Of The Worlds“ oder „Sherlock Holmes“ (mit Robert Downey Jr.) schmeißt die Filmschrottschmiede DVDs wie „Transmorphers“, „H.G. Wells‘ War Of The Worlds“ oder „Sherlock Holmes“ (nein, keine Spur von Robert Downey Jr. in diesem Film) auf den Markt.

In letzter Zeit waren aber The Asylum recht brav und haben auch „eigene“ Stoffe wie z.B. „Mega Shark vs. Giant Octopus“ oder „Mega Shark vs. Crocosaurus“ gedreht. Aber nachdem 2012 sich mit „The Brothers Grimm: Snow White“ (mit Julia Roberts als böse Königin) und „Snow White and the Huntsman“ (mit Charlize Theron als böse Königin) zwei große Filmproduktionen mit Schneewittchen befassen… Nun, da konnte wohl auch The Asylum mit „Grimms‘ Snow White“ nicht widerstehen. Und da spielen auch „namhafte“ (im Sinne von: haben schon bessere Zeiten gesehen und/oder haben’s total vergeigt und/oder müssen sonst was verbrochen haben) Schauspieler wie Jane March („Der Liebhaber“, „Color of Night“ – mit Bruce Willis!) und Eliza Bennet („Tintenherz“, „Eine zauberhafte Nanny“) mit. Und der Film wurde laut The Asylum eben in und rund um Vienna, Austria gedreht.

Laut IMDB hat sogar ein bekannter Star der heimischen Indie-Szene mitgewirkt – unser aller Thomas Nash („Too Long Fu“, „Sommerreigen“, „AMS – Mutris Welt“, etc., etc.)!! Thomas, wir möchten ein paar Anekdoten hören!

Rodja

Written by HomeMovieCorner

9. Dezember 2011 at 17:46

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Pax Aeterna, Folge 5

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Pax Aeterna – Episode 5 – Konvent

Written by HomeMovieCorner

9. Dezember 2011 at 17:30

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