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The art of independent movies

Archive for Juni 2011

Exklusiv: Loom teasen mit „Biest“-Clip

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Seit Jahren verfolge ich schon das unheimliche Treiben der Filmgruppe Loom. Obwohl ich Filmen wie „Jenseits“ oder „Tartarus“ (zum Film, der im Herbst auf DVD erscheint, gibt es hier eine Rezension) durchaus kritisch gegenüber stehe, bewundere ich die Filmemacher rund um Regisseur/Drehbuchautor Stefan Müller dafür, dass sie sich trauen, in Österreich fantastische Stoffe (im Sinne von Mystery/Fantasy) zu drehen. Ja, da hat man es hierzulande etwas schwer.

Nun kündigt sich schon das nächste Werk aus der Grazer Filmschmiede an: „Biest“! Noch ist nicht viel über das Projekt durchgedrungen – und Stefan Müller hat mir die Ehre erwiesen, den Trailer exklusiv hier posten zu dürfen (Na ja, exklusiv… Den Clip habe ich von Vimeo.com – und auf der Film-Site kann man ihn auch schon sehen. Aber sonst nirgends! Und ich muss sagen, ich fühle mich gebauchpinselt. Andere Filmemacher können gerne diesem Beispiel folgen.)

Synopsis: Das Pärchen Lena und Andi steckt in einer Beziehungskrise. Um wieder zueinander zu finden, haben sie ein verlängertes Wochenende in einer abgelegenen Ferienhütte in den Bergen der Steiermark gebucht. Doch die Probleme nehmen auch auf einen Liebesurlaub keine Rücksicht – mit der Beziehung scheint es zu Ende zu gehen. Doch dann verschwindet Lena plötzlich. Als Andi Spuren einer Entführung entdeckt, macht er sich Sorgen. Er begibt sich auf die Suche nach ihr und gerät dabei immer tiefer in die finstere und dunkle Welt einer uralten, bösartigen Kreatur.

Wie Stefan Müller in einer E-Mail andeutete, handelt es sich bei „Biest“ um eine kleine, düstere Odyssee in die Welt eines Monsters. Es soll mehr ein solider Gruselfilm als Schocker oder Terrorstreifen werden. Die Dreharbeiten werden voraussichtlich im September abgeschlossen. Herauskommen wird der Film dann 2012.

Rodja

INFO: www.loom.at; www.baldkommtdasbiest.com

Biest Teaser Trailer I from RuntimeError Filmproduktion on Vimeo.

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30. Juni 2011 at 18:36

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Shocking! Kurzfilm-Award an Hamburger verliehen

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Der Sender 13TH STREET Universal hat am Dienstag (28. Juni) zum zwölften Mal den Kurzfilmpreis „Shocking Shorts Award“ im Rahmen des Filmfest München verliehen. Wie einer Presseaussendung zu entnehmen ist, ging der Preis an den Hamburger Filmemacher Timo Pierre Rositzki  für „Profil“, einem Kurzfilm über Soziale Netzwerke und daraus resultierende Gefahren.

Rositzki, der somit in die Fußstapfen von Oscar-Preisträger Florian Henckel von Donnersmarck (hat 2000 den ersten Shocking Shorts Award gewonnen) tritt, darf sich über ein „Universal Studios Filmmasters Program“ in Los Angeles freuen. Dort durchläuft er für zwei Wochen wichtige Abteilungen wie Drehbuch-Entwicklung, Produktion und Marketing und ist auch am Set einer Filmproduktion dabei.

Der 1988 geborene Hamburger, der schon seit einigen Jahren durchaus preisgekrönt Filme dreht, überzeugte eine hochkarätige Jury, zu der u.a. Uwe Ochsenknecht, Max Tidof, Regisseur und Drehbuchautor Simon Verhoeven sowie die Schauspielerinnen Michaela May und Julia Dietze zählten.

Rodja

Foto: obs/Gert Krautbauer für 13TH STREET Universal.

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30. Juni 2011 at 17:32

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Das AUSTRIA 9 SHORTS Kurzfilmfestival

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Der kleine österreichische Privatsender Austria 9 ist schon vor einiger Zeit mit dem Versuch aufgefallen, österreichischen Filmemachern mit der Jungfilmnacht eine Ausstrahlungsmöglichkeit zu geben – das aber leider zu einer denkbar ungünstigen Zeit, nämlich lange nach Mitternacht!!!

Man dürfte dazu gelernt haben, denn nun ruft der Sender mit einigen attraktiven Kooperationspartnern (u.a. Bank Austria, Filmproduktion Novotny & Novotny, der Zeitschrift „tv media“ und Kodak) das AUSTRIA 9 SHORTS Kurzfilmfestival aus.

Junge Filmemacher sind ab Juli 2011 dazu aufgerufen, ihre Filme bis 31. August 2011 einzureichen. Die eingereichten Kurzfilme sollen maximal 15 Minuten lang und in den letzten zwei Jahre entstanden sein, sowie einen Österreich-Bezug aufweisen und, wenn nicht dialogfrei, in deutscher Sprache gedreht worden sein. Einreichen dürfen alle Filmemacher unter 30 Jahren, sofern sie über sämtliche Rechte am Film verfügen. Die genauen Details kann man hier entnehmen.

Und jetzt kommt’s: 20 selektierte Filme werden an verschiedenen Tagen zur Prime Time (20:15 Uhr) direkt vor dem Hauptspielfilm gezeigt. In ca. 5-minütigen, ungeschnittenen Interviews wird den Kreativen eine zusätzliche Präsentationsplattform zur Lieferung von Hintergrundinformationen geboten.

Abschließend wird eine Fachjury die gezeigten Filme begutachten. Unter Einbeziehung eines Publikumsvoting werden dann die ausgewählten Siegerfilme prämiert und der Publikumspreis vergeben (leider kann man der Site nicht entnehmen, WAS die Preise sein werden).

Rodja

INFO: http://www.austria9.at/shorts/

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30. Juni 2011 at 16:40

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Nur Fallen ist schöner…

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Matthias Aberer lernte ich im Rahmen einer Recherche für einen Artikel über Extremsport-Kameramänner kennen (vielleicht stelle ich den Artikel beizeiten mal online). Der Steirer erzählte mir damals von seiner nicht ungefährlichen Arbeit, Extremsportler bei ihren ebenfalls nicht ungefährlichen Tätigkeiten mit der Kamera zu begleiten.

Neben Arbeiten für den ORF („Robert Schauer – Gipfelstürmer und Bergfilmer“ und „Der Dachstein“) macht Aberer auch bei Independent-Filmprojekten mit. Nach der Low-Budget-Produktion „Speedraid“ (Regie: Gero Dennig), in der Aberer mit der Kamera 2008 die Grazer „Speedrider“ Paul Kupsa und Paul Guschelbauer bei der Überquerung des Hauptalpenkamms vom Hochschwab bis zum Mont Blanc mittels Skiern und Gleitschirmen begleitete, feiert demnächst nun das nächste Projekt seine Premiere: Am 8. Juli 2011 wird die 25-minütige Doku „The Brento Base Project“, bei der Aberer neben Kamera diesmal auch Regie führte, in der „Lila Eule“ (ab 20:00 Uhr) in Graz präsentiert.

Auch diesmal ist Paul Kupsa der Protagonist, der laut einer Aussendung diesmal eine neue Spielform des Kletterns am Monte Brento nördlich des Gardasees entwickelt: Das Base Solo, eine Kombination aus Soloklettern (freies Klettern ohne Sicherung) und dem BASE-Jumping (Anm.: B.A.S.E.-Jump – steht für Buildings [Gebäude], Antennas [Fernsehtürme], Spans [Brücken] und Earth [Berge]). Die Schwierigkeit hierbei liegt darin, sich schnell von einem unkontrollierten Sturz in einen stabilen Flugzustand zu manövrieren.

Rodja

INFO: http://www.base-solo.com/; Foto: Base-solo.com

The Brento Base Project from Matthias Aberer on Vimeo.

Speedraid from mountainfilm on Vimeo.

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24. Juni 2011 at 18:11

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Zombies From Outer Space

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Martin Faltermeier und seine Filmtruppe Fear4You Pictures dürften mit Filmen wie „The Last Days Of Humanity“ oder „In The Name Of Gore“ so manchem Gorehound bekannt sein. Nun kündigt sich ihr nächstes Werk an: „Zombies From Outer Space“ – eine liebevolle Hommage an die Invasionsfilme der 1950er- und 1960er-Jahre und… an den Heimatfilm der damaligen Zeit. Wie man der Homepage entnehmen kann, soll auch die Kameraarbeit, Lichtsetzung, Schnitt und auch die schauspielerische Leistung der Darsteller diesen antiquierten Charme versprühen. Und wenn man sich den Trailer so ansieht, dürfte das erstens eine Heidenarbeit gewesen sein, zweitens dem Zuschauer aber auch sehr viel Spaß bereiten.

Synopsis: Bayern in den späten 50er Jahren. Das Leben der jungen Maria ändert sich schlagartig, als sie eines Tages im Wald die Leiche einer Frau entdeckt. Der Wissenschafter Dr. Robert Hölzlein und der in Bayern stationierte US-Offizier Lieutenant John Welles werden mit der Lösung des offensichtlichen Mordfalls beauftragt. Der Ärger scheint vorprogrammiert, denn beide interessieren sich für die schöne Maria. Fortan mehren sich in der Umgebung grausige Funde von toten Frauen sowie mysteriöse Sichtungen unbekannter Flugobjekte. Bei den Dorfbewohnern verbreiten sich Angst und Misstrauen.

Während der Lieutenant bei der Untersuchung eines Kornkreises eine außerirdische Leiche entdeckt, kommt der Wissenschafter bei einer Obduktion zu einer schrecklichen Erkenntnis. Bevor er jedoch die Bevölkerung warnen kann, steigen untote Außerirdische aus ihren Gräbern unter den Kornkreisen empor, um die Menschheit zu vernichten. Kommen die beiden Konkurrenten Robert und John noch zu der Einsicht, dass sie nur gemeinsam eine Chance gegen die drohende Gefahr haben? In Marias Vergangenheit scheint der Schlüssel zur Rettung der Menschheit zu liegen. Doch kann man sie noch aufhalten, die ZOMBIES FROM OUTER SPACE?

2011 wird der Film vorerst nur auf deutschen und internationalen Filmfestivals sowie in einigen auserwählten Kinos zu sehen sein. Eine DVD-Veröffentlichung ist erst für 2012 geplant.

Rodja

INFO: http://www.zombiesfromouterspace.de; Foto: Zombiesfromouterspace.de

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24. Juni 2011 at 16:04

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Blut

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Borderliner… Sind das nicht die, die sich selbst zwanghaft mit Rasierklingen ritzen? Eine psychische Störung, ja, aber das war es auch schon, was ich bisher zu diesem Thema wusste. Mit „Blut“ präsentiert die deutsche Final Take Group ein Jugenddrama der etwas anderen Art. Für einen Indie-Film ein äußerst gewagtes Projekt, denn – seien wir mal ehrlich – die Szene steht leider nun mal eher auf Action. Wer aber mal einen guten Film abseits des deutschsprachigen Indie-Mainstreams sehen will, liegt mit dem Film von Matthias Schüll nicht falsch.

Robert (Maximilian Stangl) ist ein fast normaler Jugendlicher mit dem üblichen Stress, den so Heranwachsende eben plagen: Gerade hat er das Abitur (Matura) hinter sich gebracht, schon muss er seinen Zivildienst ableisten. Er hasst seine Mutter, und Freundin hat er auch keine. Ja, er ist sogar noch „Jungfrau“. In so einer Lebenslage helfen wohl nur Drogen, die Robert hin und wieder einwirft. Wie gesagt, ein fast normaler Jugendlicher. Aber nur fast, denn Robert leidet unter dem Borderline-Syndrom, einer Persönlichkeitsstörung zwischen Neurose und Psychose, die nicht selten mit der systematischen Zerstörung des eigenen Körpers endet. Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt? Schön wär’s, das wäre ja noch manisch-depressiv – aber alle Eindrücke, die auf Robert einprasseln, legt der Jugendliche prinzipiell zu seinen Ungunsten aus. Schuldgefühle und Selbsthass zerfressen ihn, einzig in seinen (Tag)Träumen kann er an einen Fantasie-Ort fliehen, wo die Welt noch in Ordnung ist und er ungestraft mit seiner angebeteten Traumfrau sein kann. Ansonsten verbrüht er sich lieber mit einer heißen Dusche, um sich von seiner Schuld rein zu waschen.

Einzig Hannes (Walter Cordier), ein an MS (Multiple Sklerose) leidender Patient, könnte als so etwas wie ein Mentor für Robert fungieren. An ihm reibt sich Robert auch ordentlich, denn er kann einfach nicht verstehen, wie der an den Rollstuhl gefesselte Mann, der den Verfall seines Körpers bei klarem Verstand beobachten kann, noch so viel Freude am Leben aufbringen kann. Doch Robert ist nicht empfänglich für die Lebensweisheiten des alten Mannes. Eher ist er von Bill (Regisseur und Drehbuchautor Matthias Schüll) fasziniert, den er bei einem Autounfall mit tödlichem Ausgang kennen lernt. Der Club-Besitzer führt sich wie ein kleiner Drogenlord auf und gibt sich vollkommen eiskalt und egoistisch. Obwohl Robert weiß, dass von diesem Mann eine nicht zu unterschätzende Gefahr ausgeht, beginnt er eine Affäre mit dessen Freundin Isa (Stephanie Rehbock). Doch der erste Sex bringt nicht die erhoffte Wende in seinem Leben. Was bleibt, sind die selbstzerstörerischen Schuldgefühle…

Borderline-Persönlichkeitsstörung – ein äußerst heikles Thema, das man sehr gut mit dem reißerischen Wort „Tabubruch“ bewerben hätte können. Und auch sicher toll mit blutenden Wunden und Selbstverstümmelungen zu inszenieren gewesen wäre – doch „Blut“ von Matthias Schüll und der Final Take Film Group aus dem bayrischen Fürstenfeldbruck geht einen anderen Weg. Gezeigt wird vielmehr, wie so ein psychisch Erkrankter „tickt“, was seine Gedanken sind, seine Wünsche, und welche Auswirkungen diese Störung auf das soziale Umfeld haben können. Das stimmige Jugenddrama ist ein sehr berührendes Werk geworden, das fein zwischen Verständnis und Stirnrunzeln balanciert. Einerseits wird man in Roberts Welt eingeführt, so dass man anfängt ihn zu verstehen – aber nur bis zu einem bestimmten Punkt, denn das Irrationale dieser psychischen Störung führt auf der anderen Seite wieder zu einer gewissen Befremdung. Immer wenn sich so etwas wie eine Lösung für Roberts Probleme anbahnt, wenn sich Menschen anfangen, sich näher für ihn zu interessieren, sabotiert er sich selbst. Dem Publikum geht es wie Roberts Mitmenschen – sein Schicksal lässt einen nicht kalt, aber ganz verstehen kann man sein Handeln auch nicht. Und in diesem Fall halte ich das sogar für einen gelungenen Aspekt des Films.

„Blut“ ist einer jener Filme, die man ruhig als Glücksgriff im Independent-Bereich bezeichnen kann. Eine ungewöhnliche, aber funktionierende und lebensnahe Geschichte, gut inszeniert, mit guten Darstellern (allen voran Maximilian Stangl und Walter Cordier) – und einem Soundtrack, der seinesgleichen in der unabhängigen Szene sucht. Der 70-minütige Amateur-Spielfilm ist in Schwarz-Weiß gehalten, wobei die Traumsequenzen in einem wärmeren Sepiabraun gehalten sind. Das absolute Mini-Budget von 2.300,- Euro (2.000,- Euro für Treibstoff und Verbrauchsmaterialien, 300,- für Licht und Kran) wirkt sich in keinster Weise negativ aus. Mit dem Kamerakran wurde zwar ein bisschen übertrieben, aber damit kann man leben.

Anders als das Thema vermuten lässt, ist der Film nicht als Ganzes deprimierend. Es gibt humorvolle Momente, die das Ganze etwas auflockern. Ja, an manchen Stellen wirkt er sogar wie ein ganz normales „Coming-Of-Age“-Drama. Für die gelungene Charakterisierung muss man Regisseur und Drehbuchautor Matthias Schüll gratulieren, der eigene Erfahrungen verarbeitet hat: Er selbst litt neun Jahre lang am Borderline-Syndrom. Zwar liegt die Vermutung nahe – und viele von Roberts Monologen stammen aus Schülls Tagebuch –, dennoch betont der Regisseur, dass es sich bei dem Film um keine Autobiografie, sondern um eine fiktive Geschichte handelt.

Neben dem Film fallen noch zwei weitere Dinge auf: Das Bonusmaterial auf der DVD und der Soundtrack. Bei ersterem handelt es sich nicht um die übliche „Wir-sind-alle-so-großartig-deswegen-ist-der-Film-so-großartig“-Selbstbeweihräucherung, sondern um eine echte Bereicherung im Bereich Making Of. Ehrlich wird da geschildert, welche Mühen es zu bewältigen gab. Man wird auch das Gefühl nicht los, dass die Crew nicht nur einmal knapp davor war, das Handtuch zu werfen. Und falls jemand ein absoluter VFX-Afficionado ist… bei manchen Szenen erfährt man erst im Bonusmaterial, dass da ganz ordentlich getrickst wurde. Hut ab!

Und auch die Musik zum Film kann sich hören lassen: Angefangen von Jazz bis Techno, von auf die Goldenen 20er getrimmte Songs („Das ist im Leben hässlich eingerichtet“) bis Rock und Pop („Rise And Fall“) – einen ausgefeilteren und stimmigeren Soundtrack habe ich im Independent Bereich selten noch gehört. Das hängt wohl auch damit zusammen, dass viele der beteiligten Filmemacher selbst Musiker sind. Und bei Matthias Schülls „Rise And Fall“ hätte ich wirklich auf eine kleine Perle des Indie-Pops getippt – dabei wurde der Song extra nur für diesen Film geschrieben. Dementsprechend war ich auch ein bisschen enttäuscht, dass das Lied auf der Soundtrack-CD (gibt es extra zu kaufen) genau so lang wie im Film ist.

Fazit: Selbst auf die Gefahr, mich zu wiederholen – „Blut“ ist ein echt sehenswerter Indie-Film. Vielleicht, weil das Thema für einen Spielfilm unverbraucht ist, ganz sicher aber auch wegen der Umsetzung.

Rodja

INFO: „Blut“ – Drama, 70 min – D 2007. Regie/Drehbuch: Matthias Schüll. Regieassistenz: Michael Bott. Darsteller: Maximilian Stangl, Stephanie Rehbock, Walter Cordier, Matthiasch Schüll, Carina Teufel, u.v.a. Kamera: David Rankenhohn. Kameraassistenz: Rita Dornmaier. Ton: Michael Wolf. Tonassistenz: Cornelia Meyer. Maske: Astrid Brenner, Elisabeth Schüll. Schnitt: David Rankenhohn. Visuelle Effekte: Michael Bott. Musik: David Rankenhohn. Songs: Michael Haid, Jakob Moninger, Joe Rankenhohn, Matthias Schüll. Produktion: Matthias Schüll, David Rankenhohn. Produktionskosten: ca. 2.300,- Euro. Making Of: Cornelia Meyer, Christoph Hohmann. Kontakt: http://www.finaltakegroup.de. Preis für DVD (exkl. Versand): 9,00 Euro.

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22. Juni 2011 at 16:56

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Ein heißer Urlaubstipp

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Wanderer, die sich in der Desierto de Tabernas, der einzigen Wüste Europas, verirren, brauchen nicht unbedingt befürchten, dass sie knapp vor dem Tode zu halluzinieren beginnen, wenn ihnen bestimmte Gegenden merkwürdig bekannt vorkommen. Die Tabernas-Wüste in Andalusien ist nämlich ein begehrter Drehort. Über 270 Spielfilme wurden hier gedreht – von Spaghettiwestern wie “Spiel mir das Lied vom Tod” über “Winnetous Rückkehr” bis hin zu “Vier Fäuste für ein Halleluja” und Michael “Bully” Herbigs “Der Schuh des Manitu”. Sogar Dr. Indiana Jones war hier zugegen – und die Wüste musste auch für ein Stück Mondlandschaft in “2001: Odyssee im Weltraum” herhalten. Die dpa (Deutsche Presseagentur) hat einen sehr netten Reisetipp darüber geschrieben.

Den Artikel gibt es u.a. auf Relevant.at zu lesen: Die Tabernas-Wüste: Andalusiens „Wilder Westen“

Rodja

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19. Juni 2011 at 16:50

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20.000 Euro statt fünf Millionen

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Für die APA konnte ich Harald Haller, die eine Hälfte des Kabarettduos Die Schienentröster, interviewen. Er erzählte mir, wie er und Daniel Lenz auf die Idee kamen, einem Deutschen den Tiroler Freiheitskampf gegen Napoleon in die Schuhe zu schieben, dass der Arbeitsprozess an ihrer Komödie “1810 – Für eine Handvoll Kaspressknödel” zehn Jahre lang dauerte – und dass ein Film, der laut  Experten fünf Millionen Euro gekostet hätte, auch mal nur 20.000 Euro kosten kann.

Hier geht es zum Interview: “Tiroler Indie-Film auf Österreich-Tournee”.

Rodja

PS: Dass ich den Film – trotz seiner zum Teil budgetbedingten Mängel – gut finde, und dass man ihn – so sich die Gelegenheit bietet – anschauen sollte, kann man hier nachlesen.

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19. Juni 2011 at 11:17

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Seelenreinigung in der Steiermark

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Das Dieselkino in Gleisdorf/Steiermark hat ein Herz für Indies. Seit kurzem spielt dort „Katharsis“ von Kawo Reland.

Über die Hommage an David Lynch, die im Gegensatz zu vielen Werken des angehimmelten Regisseurs sogar nachvollziehbar ist, habe ich hier schon mal berichtet.

Rodja

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19. Juni 2011 at 10:30

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Drehbuchwerkstatt vergibt Drehbuchpreis

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Die Drehbuchwerkstatt  in Salzburg vergibt zum vierten Mal den „spec_script Award“ für das beste unverfilmte Drehbuch. Als Preisgeld winken 1.000 Euro sowie ein Anerkennungspreis in der Höhe von 300 Euro. Die Auszeichnungen werden im Rahmen des geplanten Cinema-Next-Filmfestival im Mai 2012 vergeben.

Bis zum 30.11.2011 können österreichische Staatsbürger unter 35 Jahren ein Expose, Treatment oder Drehbuch zu einem fiktionalen Film oder Dokumentarfilm einreichen. Alle Längen und Genres sind dabei zugelassen (eine maximal einseitige Synopsis muss dem Stoff vorangestellt werden). 

Nähere Details hier:  http://www.drehbuchwerkstatt.eu/cms/index.php?option=com_content&view=article&id=13&Itemid=8

Rodja

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16. Juni 2011 at 17:28

Veröffentlicht in Latest Talk