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The art of independent movies

Archive for Februar 2013

Just gimme a break!

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Ich glaube, ich sollte mal ganz kurz eine kleine Ankündigung machen – und das zwar raschest, denn die Zeit drängt.

Wie Ihr bemerkt habt, hat sich diese Woche hier noch nicht sehr viel getan – und es könnte sein, dass dies hier auch mein letzter Post für einige Zeit ist. Grund dafür ist, dass in der nächsten Zeit (heute, morgen, in den nächsten zwei Wochen irgendwann einmal) mein Sohn eine Schwester bekommen wird. Ich hoffe, Ihr versteht, wenn ich dann mal ad hoc den HomeMovieCorner für kurze Zeit auf Eis lege (maximal 1 bis 1 ½ Monate) und redaktionell nicht besonders aktiv bin.

Liebe Grüße

Rodja

PS: Ja, ich würde mich freuen, wenn Ihr diesem Blog weiterhin treu bleibt.

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Written by HomeMovieCorner

22. Februar 2013 at 16:20

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CastMates Episode 6

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Episode 6 von CastMates ist online, und neben Themen wie „Community“, „Star Wars“, Awards-Season und Musikvideos gibt es mit Marc Simon & Marc Weber, den zwei Filmemachern hinter M&Mvideos, auch wieder Gäste auf der Couch von Chris und Georg.

Rodja

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14. Februar 2013 at 10:49

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Fuck The Atlantic Ocean

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Sweet Sweet Moon bald auf großer Reise?

Sweet Sweet Moon bald auf großer Reise?

Na, das nenne ich mal einen Filmtitel. Obwohl… den Film gibt es eigentlich noch gar nicht. Aber es könnte ihn geben, zumindest wenn sich bis zum 5. März 2013 Crowdfunder bereitfinden, um 9.000 Euro Budget zu stemmen.

Und darum geht es: Die in Wien agierende Videogruppe They Shoot Music Don’t They hat sich auf Musikclips spezialisiert, in denen Bands ihre Musik live an öffentlichen Plätzen spielen. Ein solches Video drehten sie auch mit dem österreichischen Musiker Sweet Sweet Moon (alias Matthias Frey) auf der Treppe Mariahilferstraße runter zur Rahlgasse (wenn ich mich nicht sehr irre), das auf YouTube viral ging und mittlerweile über 600.000 Views erreicht hat. Bei der Analyse wurde festgestellt, dass die meisten Clicks aus Südamerika kamen, wo sich mittlerweile sogar eine eigene Sweet Sweet Moon Fancommunity gebildet hat.

Nun reist der Musiker im März 2013 drei Wochen lang durch Argentinien und Chile, spielt Haus-Konzerte und spontane Sessions für Fans in Städten, am Land, bei Dorffesten, auf Bergen, und wo auch immer es ihn sonst noch hinzieht. They Shoot Music Don’t They wollen dabei ihre Kamera draufhalten und über diese unkonventionelle Tour eine Musikdokumentation mit Roadmovieanleihen machen. Außerdem soll es eine Reihe von Web-Sessions an ungewöhnlichen Orten geben, und eine Webseite, die täglich mit Fotos, Videos, Autofiles und Texten upgedatet wird, damit die Fans die Reiseroute mitverfolgen können.

Rodja

INFO: Hier geht es zur Crowdfunding-Kampagne: http://www.indiegogo.com/projects/fuck-the-atlantic-ocean/
FOTO: Siluh / Christian Pitschl

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12. Februar 2013 at 18:30

Brandl Pictures laufen Mania Pictures den Titel ab

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Ich muss mich ja bei der Gruppe Brandl Pictures vielmals entschuldigen. Lange Zeit glaubte ich ja, dass niemand den Output von Mania Pictures, die immerhin fast jedes Jahr einen Spielfilm produzieren, toppen kann. Zwar war mir durchaus bewusst, dass es Helmut Brandl und seine Truppe aus Arnstorf gibt, ihre Filme sind bei mir aber immer gerade noch so am Radar erschienen. Und ja, ich habe auch noch DVDs von ihnen daheim liegen, die ich mir noch nicht angeschaut habe. Asche auf mein Haupt.
Dennoch weiß ich, dass die Gruppe in ihrem Bereich einzigartig ist. Aber wie sehr, das wurde mir erst heute bewusst, als ich ihre Filmliste mir ansah: Wahnsinn!!! Seit 1998 haben die Bayern knapp unter 50 Langfilme gedreht! Und das in unterschiedlichsten Genres: Vom Psychothriller über Fanfilm hin zum Western, Erotikkomödie und Heimatfilm. Hut ab. Ich glaube, ich muss wohl wieder ein paar Euro los werden.

Rodja

PS: Armin & Alex, das ist KEIN Liebesentzug für Mania Pictures. Für Euch gehe ich durch dick und dünn. 😉

INFO: Brandl Pictures

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12. Februar 2013 at 10:28

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torrent – Magazin für serielles Erzählen

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Cover_Torrent_1-20131Interessensbedingt lese ich natürlich viele Filmzeitschriften. Oder: Habe gelesen. In letzter Zeit blättere ich eher lustlos durch die diversen Magazine und mache mir geistige Notizen, welcher Titel gerade als Film oder DVD erschienen ist. Mehr aber auch nicht. Mit den Rezensionen selbst befasse ich mich kaum noch ernsthaft, habe ich doch oft das Gefühl, dass die lieben Herren und Damen Kritiker oft nicht recht anspruchsvoll sind und maximal durschnittliche Massenware als äußerst empfehlenswert durchwinken. Wen wundert es, befindet sich doch im Umkreis von zwei Seiten vor oder nach der Filmvorstellung meist eine bezahlte Label-Werbung, die eben auf diesen Film hinweist. Anzeigenkunden will man ja nicht unbedingt vergrämen.

Nun bin ich durch Zufall in einem Bahnhofskiosk hier in Österreich über die deutsche Zeitschrift „torrent – Magazin für serielles Erzählen“ gestolpert. Anders als man vermuten könnte, beschäftigt sich das Magazin nicht mit illegalen Downloads, sondern mit TV-Serien (eben: serielles Erzählen). Ich zähle mich zwar nicht zu den Hardcore-Serienfans, aber dennoch muss ich sagen, dass im Fernsehbereich immer interessantere Geschichten erzählt werden. Das hängt auch damit zusammen, dass die Autoren nicht zwangsläufig wie früher eine ganze Geschichte in eine 45-minütige Folge pressen, sondern sich mit dem Erzählen Zeit lassen. Ob nun zwei, drei Folgen hintereinander, oder eine ganze Staffel – die Charaktere haben die Möglichkeit, sich zu entwickeln, Ecken und Kanten aufzuweisen. Und das ist für mich – selbst ein verkappter Drehbuchautor und Romanschreiber in spe – äußerst spannend.

„torrent“ widmet sich der ganzen Bandbreite komplex erzählter Fernsehserien, von den Klassikern bis hin zu den Neustarts. Ob ARD, ZDF, NBC, HBO oder NBC – in diesem Magazin kommen Schauspieler, Drehbuchautoren, Regisseure und Showrunner zu Wort. In der aktuellen Ausgabe 1/2013 wird z.B. die dritte Staffel von „The Walking Dead“ behandelt, aber auch über den Dreiteiler „Morgengrauen“ der deutschen Serie „Ein Fall für zwei“ (Meine Reaktion: „Was?! Da gab’s Mehrteiler?!?“) aus dem Jahr 1984 referiert. Ebenfalls interessant, wie skandinavisch-deutsche Koproduktionen zustande kommen.

Diese Zeitschrift ist aber nicht nur eine wahre Fundgrube, sondern auch noch ein Lesevergnügen. Ich habe nicht das Gefühl, als Laie reinstem Nerd-Wissen ausgesetzt zu sein, sondern finde in allen Artikeln Informationen, die mir ein richtiges Aha-Erlebnis bescheren. Weites positiv aufgefallen ist, dass die Homepage des Magazins zusätzliche und ergänzende Informationen liefert und immer wieder einen kurzen Blick wert ist.

Wie erwähnt, hatte ich das Glück, über das Magazin in einem Kiosk zu stolpern. Leider ist dieser Vertriebsweg für die Zeitschrift unrentabel, so dass „torrent“ nur noch im Jahresabo (vier Ausgaben, 20 Euro für Deutschland, 28 Euro fürs EU-Ausland bzw. Schweiz) zu beziehen ist. Die Vertriebssituation ist nicht gerade günstig für eine junge Zeitschrift. Trotzdem habe ich abonniert und drücke „torrent – Magazin für serielles Erzählen“ die Daumen, dass die widrigen Umstände besser werden.

Rodja

Edit 09.02.2013: Kleine Korrektur: Man kann auch Einzelhefte über die Homepage ordern. D.h., Probe lesen ist durchaus möglich.

PS: Und auf einmal fallen mir all diese Serien ein, die mich als Kind fasziniert haben, wie z.B. „Der Seewolf“, die britisch-deutsche Sci-Fi-Serie „Die Mädchen aus dem All“ mit Pierre „Winnetou“ Brice, „Silas“, „Robin Hood“, „Jack Holborn“, „Mondbasis Alpha 1“ und, und, und… wieder ein.

Cover: torrent – Magazin für serielles Erzählen
Homepage: http://torrent-magazin.de
FaceBook-Gruppe: https://www.facebook.com/#!/Torrentmagazin

Edit 10.05.2013: Leider hat „torrent – Magazin für serielles Erzählen“ erkannt, dass die Ausgaben für ein Printmedium einfach zu hoch sind. Aus diesem Grund wird nur noch im Internet veröffentlicht, schreibt das Magazin in einem Statement.

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8. Februar 2013 at 17:03

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Regisseur Oliver Jungwirth veröffentlicht Roman

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sonnenglasterOberösterreich ist mir punkto Filmemacher bis dato eigentlich nicht so recht aufgefallen. Wien, Steiermark, Niederösterreich, ja, sogar aus Tirol weiß ich mehr Indie-Regisseure zu benennen als aus OÖ. Da fallen mir gerade mal Dieter Strauch („Der Kälteeinbruch“, „Love Signs“) und Oliver Jungwirth ein. Was aber auffallend ist: Die Protagonisten ihrer Geschichten sind tief in der Realität verwurzelt, selbst wenn es sich – wie bei Jungwirths Amateurfilm „Bluadsauga“ (über den hier schon berichtet wurde) – um eine Vampirstory handelt.

Anscheinend dürfte Jungwirth aber nicht ganz ausgelastet sein. Ich weiß, dass zu „Bluadsauga“ ein Drehbuch für eine actionreiche Fortsetzung in der Schublade liegt, außerdem haben der Linzer und seine Gruppe Creators Cup mit „Müll“ einen – im wahrsten Sinne des Wortes – Trash-Film in der Postproduktion. Und trotzdem überrascht Jungwirth auch noch alle mit der Selbstveröffentlichung seines Romans „Sonnenglaster“ (nach „Monod“ 2008 nun sein zweiter), der beim Amazon nahestehenden BoD-Verlag CreateSpace Independent Publishing Platform erschienen ist.

Inhalt: Sonnenglaster ist die Geschichte von Susi, die in eine Welt voller Dunkelheit eintaucht und sich mit den Dämonen ihrer Vergangenheit herumschlagen muss. An ihrer Seite ein Fremder, von dem nicht sicher ist, ob er Unterstützer ist oder die größere Bedrohung.

Das Buch kann man u.a. über Amazon bestellen.

Rodja

Homepage Oliver Jungwirth: http://www.creativeturtle.at/

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8. Februar 2013 at 13:08

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Disneys Kurzfilm „Paperman“ auf Oscar-Kurs

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Eine Oscar-Nominierung? Echt? Dafür? Ich meine, ist ja ganz nett, aber so ganz verstehe ich den Hype darum in den Internet-Medien nicht. Wenn man dann noch zusätzlich bedenkt, dass Christoph Waltz („Django Unchained“) für quasi die gleiche Rolle wie in „Inglourious Basterds“ ebenfalls eine Aussicht auf den Goldjungen hat, dann frage ich mich, wie langweilig die Oscars heuer wohl werden.

Ich nehme mal an, dass die Oscar-Belohnung wohl wegen dem technischen Aspekt winkt.

Zitat auf YouTube: „Introducing a groundbreaking technique that seamlessly merges computer-generated and hand-drawn animation techniques, first-time director John Kahrs takes the art of animation in a bold new direction with the Oscar®-nominated short, „Paperman.““

Rodja

FILM: Walt Disney Animation Studios

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6. Februar 2013 at 14:50

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Crowdfunding-Kampagne für Independent Days

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independentdays2013Die von mir sehr geschätzten Independent Days in Karlsruhe haben eine Crowdfunding-Kampagne auf Startnext.de gestartet.

Das Filmfestival, das heuer vom 24. bis 28. April zum 13. Mal stattfindet, besticht erstens durch eine große Auswahl von Filmen (nicht nur Kurz-, auch Spielfilme werden gezeigt), zweitens durch ein für anreisende Filmemacher äußerst familiäres Umfeld, und drittens dank der Schauburg auch durch eine absolut würdige und coole Location.

Fast ein Drittel der erhofften 3.000,- Euro ist bereits erreicht, den Rest sollte man in den verbleibenden 50 Tagen hoffentlich auch noch zusammenbekommen. Natürlich gibt es auch jede Menge Goodies.

Hier geht es zu der Crowdfunding-Aktion.

Rodja

FOTO: Independent Days

PS: Mein Scherflein habe ich übrigens schon dazu beigetragen.

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5. Februar 2013 at 16:42

Emder Drehbuchpreis 2013

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Das Internationale Filmfest Emden-Norderney hat wieder einen Drehbuchpreis ausgeschrieben. Einreichen kann man noch bis zum 30. März 2013.

Für den Wettbewerb können Autoren unverfilmte deutschsprachige Spielfilm-Drehbücher für eine Filmlänge zwischen 60 und 120 Minuten einreichen. Die Drehbücher müssen in der Zeit nach Jänner 2012 fertig gestellt worden sein. Eine mögliche Verfilmung darf nicht vor dem 01. Juli 2013 beginnen.

Eine vom Festival einberufene Nominierungskommission trifft aus allen eingereichten Drehbüchern eine Vorauswahl von bis zu 15 Werken. Aus dieser Vorauswahl nominiert eine vom Grimme-Institut, Marl, berufene Drehbuchjury insgesamt drei Drehbücher für den Drehbuchpreis. Mit der Nominierung ist ein Preisgeld in Höhe von 1.000,– Euro und eine Einladung zur Preisverleihungsveranstaltung in Emden verbunden.

Das Anmeldeformular mit weiteren Informationen gibt es hier.

Rodja

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4. Februar 2013 at 16:57

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Treatment-Wettbewerb für Dokumentarfilme

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Der Bayerische Rundfunk und die Global Screen GmbH München haben einen Treatment-Wettbewerb für Dokumentarfilme/Dokumentation in der Kategorie Kino-Dokumentarfilm ins Leben gerufen. Einsendeschluss ist der 27. April 2013.

Der Gewinner erhält einen Geldpreis in Höhe von 5.000 Euro für das erst-prämierte Treatment.

Der Gewinner erhält außerdem ein Angebot zum Abschluss eines Produktionsvorbereitungsvertrages in Höhe von 20.000 Euro, um das prämierte Projekt zur Produktionsreife zu bringen, sowie nachfolgend ein weiteres Finanzierungsangebot von zusätzlich bis zu 220.000 Euro inkl. MwSt., zweckgebunden für die Herstellung eines kinotauglichen Dokumentarfilms in der Länge von ca. 90 Minuten auf der Basis des prämierten Treatments.

Laut Statuten wird der Gewinner das produktionsreife Treatment zuerst dem BR und der Global Screen GmbH anbieten. Das Finanzierungsangebot gilt für eine Frist von sechs Wochen nach Abgabe des Angebots und Vorlage des finalen und produktionsreifen Treatments.

Das zweit-prämierte Treatment wird mit 3.000 Euro ausgezeichnet, das dritt-prämierte Treatment mit 2.000 (zweitausend) Euro.

Die Treatments werden unter anderem nach folgenden Kriterien bewertet:

– Originalität und Internationalität des Themas;
– Kreativität bei der filmischen Aufbereitung;
– Schlüssigkeit in der Wahl der filmischen Stilmittel;
– Realisierbarkeit nach produktionsspezifischen Gesichtspunkten.

Die Jury wählt drei Finalisten aus, die zu einem persönlichen Gespräch nach München eingeladen werden.

Teilnahmeberechtigt sind Autoren und Regisseure bis 37 Jahre, die ihren ersten Wohnsitz in Deutschland oder einem anderen deutschsprachigen Land oder in einem deutschsprachigen Landesteil eines Staates der Europäischen Union haben und nachweislich bereits einen kinofähigen Dokumentarfilm bzw. eine fernsehtaugliche Dokumentation realisiert haben oder sich in Ausbildung an einer Filmhochschule befinden bzw. diese abgeschlossen haben.

Weitere Informationen und das Anmeldeformular gibt es hier.

Rodja

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4. Februar 2013 at 16:20

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