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The art of independent movies

Archive for März 2012

„Pantherion“-Premiere in Graz

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Es ist schon etwas her, dass ich über den Grazer Mysteryfilm „Pantherion – Realität ist Verhandlungssache“ berichtete – doch nun freut es mich, dass der Spielfilm von Jörg Vogeltanz, der in eine Serie münden könnte, am Donnerstag seine Premiere gefeiert hat.

Synopsis: Vampire und sonstige Fantasiegestalten aus anderen Dimensionen bedrohen die Welt – und nur ein finanziell am Minimum arbeitender Geheimbund stellt sich ihnen entgegen.

In Graz gibt es noch zwei Aufführungstermine:

Filmzentrum im Rechbauerkino: 31.03.2012, 19:45 Uhr und 01.04.2012, 13:00 Uhr.

Auch in Wien wird der Film gezeigt, und zwar lädt das Filmarchiv Austria am 5. April 2012, 19:30 Uhr in sein Studiokino ein (Anmeldung bitte an t.ballhausen[at]filmarchiv.at).

Rodja

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30. März 2012 at 17:38

Veröffentlicht in Indie News

Dämmerung – Staffel 1, Episode 12

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„Nadja“

Nike fängt an, Dinge zu sehen…

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30. März 2012 at 07:37

Veröffentlicht in Movies (online)

„Sister“ von Michael Rittmannsberger

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Nachdem der Kurzfilm „Sister“ von Michael Rittmannsberger 2011 äußerst erfolgreich durch die Welt tourte und auch zahlreiche Preise einheimste, hat der Regisseur beschlossen, den Film nun auch für YouTube und Vimeo freizugeben.

Ein visuell beeindruckender und auch etwas verstörender Film über den Verlust eines Kindes, wie ich finde.

Rodja

SISTER Short Film (full movie) from Michael Rittmannsberger on Vimeo.

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29. März 2012 at 13:36

Veröffentlicht in Movies (online)

Buch: „Stunts – Anleitung für wahre Filmhelden“

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Wer Actionfilme liebt, der liebt vor allem ihre markanten Hauptdarsteller und die atemberaubenden Stunts. Doch während jeder Arnold Schwarzenegger oder Daniel Craig kennt, sind die Stuntmänner, die im Hintergrund ihren Hals riskieren, fast gänzlich unbekannt. Hakan Haslaman, selbst einer jener gesichtslosen Filmhelden und mehrfach ausgezeichneter Kampfsportexperte, bietet mit seinem Buch „Stunts – Anleitung für wahre Filmhelden“ nun einen Blick hinter die Kulissen.

Neben einer kurzen geschichtlichen Einführung beschreibt Haslaman diverse Tricks mit Unterstützung von Fotostrecken. Der Stuntman erklärt Falltechniken genau so wie die Funktionsweisen von Air Rams, Harnesswesten, Stunt Riggings, Ratchets, Sekurit-Glas, Squibs und… Kartons! Auch Bezugsquellen listet Haslaman dankenswerter Weise auf – da das Buch aber von 2003 ist, sollte man die Aktualität überprüfen.

Der Autor wird auch nicht müde zu betonen, wie wichtig Konzentration, körperliche und geistige Fitness, Training und technisches Interesse sind. Neben diesen oft wiederholten Binsenweisheiten legt der Stuntman besonderen Stellenwert auf Kampfsport. So kann Haslaman auch eine Brücke zu der von ihm entwickelten Kampfkunst Amarok schlagen und unverhohlen die Werbetrommel dafür rühren.

Haslaman schreibt aus der Praxis – und die ist nicht ganz so glamourös, wie sich manche das Arbeiten beim Film vorstellen mögen. Als Stuntman ist man das Letzte, man wird ausgenützt bis zum geht nicht mehr und muss manchmal nicht ganz legale Sachen machen, so Haslaman. Lapidare Sätze wie „Resultat war, dass er sich die Schienbeine brach. (…) Das war das Aus seiner Stuntman-Karriere.“ unterstreichen zusätzlich die Gefährlichkeit des Berufes. Auch einen gewissen Zorn auf ahnungslose Regisseure und eingebildete Schauspieler, die sich mit den Taten der Stuntleute schmücken, kann man aus dem Buch herauslesen.

Für Leute, die sich für Stunts im Allgemeinen oder für den Beruf als Stuntman interessieren, ist das Buch äußerst interessant. Für den Bereich Amateur- und Independentfilm ist es aber nur bedingt zu empfehlen, schließlich beträgt der Aufwand und die Kosten zu einem einzelnen der erklärten Stunts oft ein Mehrfaches von dem, was sich hierzulande Indie-Regisseure für ihre Filme insgesamt leisten können.

Störend ist, dass dem Autor die notwendige Distanz für ein Sachbuch fehlt. Da es auf eigenen Erfahrungen basiert, ist es natürlich sehr subjektiv geschrieben – aber hin und wieder gleitet der Text sogar in aufdringliche Werbung für Haslamans Kampfsport Amarok ab. Nötig hätte Haslaman dies nicht. Bei einem Gespräch mit ihm anlässlich der Independent Days VI 2004 in Karlsruhe offenbarte sich der Cascadeur als durchaus angenehmer und trotzdem überzeugender Gesprächspartner. Der Autor ist auch Filmregisseur und hat es mit seinem actionreichen aber storyschwachen Film „No Way“ in das Finale der ID VI geschafft. Als Ergänzung zu seinem Buch ist der Film auf jeden Fall zu empfehlen.

Wichtig: Das Buch dient als eine von vielen Informationsquellen. Vor allem kann und soll es nicht die qualifizierte Ausbildung durch eine Stuntschule oder Ähnliches ersetzen. „Das Lesen macht Sie zum Wissenden, aber nicht zum Könner“, warnt Haslaman eindringlich.

Rodja Pavlik

INFO: „Stunts – Anleitung für wahre Filmhelden“, Hakan Haslaman, Bender Verlag, ISBN 3-936497-00-1. Weitere Infos über Haslaman und seine Arbeiten unter www.stuntszene.de.

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29. März 2012 at 10:25

Veröffentlicht in Articles, Tipps & Tricks

“fauner consulting” – Episode 9

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Sperrtag – mit einem großartigen Simon Schwarz

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27. März 2012 at 16:59

Veröffentlicht in Movies (online)

Neudecker feiert „Deserteur!“-Premiere in Paris

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NS-Deserteure - lange Zeit ein Tabuthema

Nach Berichten über „Iron Sky“ und „Cerusit“ nun mal wieder ein ernsterer Zugang zum Thema NS-Vergangenheit. Im April 2011 berichtete ich hier schon mal über das Low-Budget-Projekt „Deserteur!“, das die Salzburgerin Gabriele Neudecker mit ihrer Firma Pimp the Pony Productions und der Drehbuchwerkstatt gestemmt hat.

Der auf wahren Schicksalen und zahlreichen Interviews mit Zeitzeugen basierende Film (engl. Titel: „Glorious Deserter“) feiert nun laut einer Presseaussendung am 1. April 2012 seine Weltpremiere beim 34. Films de Femmes in Creteil/Paris. Der Streifen ist dabei als beste internationale Kinodokumentation für den „Prix Anna Politkovskaia“ nominiert.

Synopsis: Hungerwinter 1947. Desertation aus der Wehrmacht wird in Österreich auch nach dem Krieg noch bestraft. Exemplarisch geben der Koch, der Bauer, der Ministrant und der Schweinemeister Einblicke in ihre Beweggründe zur Flucht vor dem militärischen Terror. Im dokumentarischen Stil montiert der Film reale Schicksale junger Deserteure, zeigt eindringliche Momentaufnahmen traumatischer Erinnerungen und gesellschaftlicher Ausgrenzung in der Nachkriegszeit.

Obwohl kaum bekannt, ist das Thema eigentlich bis in die Gegenwart tabu gewesen. Erst 2009 wurden nämlich Deserteure des NS-Regimes in Österreich offiziell rehabilitiert.

Rodja

INFO: „Deserteur!“ auf Facebook
FOTO: Pimp the Pony Productions 2012

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23. März 2012 at 15:41

Veröffentlicht in Indie News

Dämmerung – Staffel 1, Episode 11

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Karl trifft auf Leo und dessen Waffe…

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23. März 2012 at 15:41

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Regisseur Eich und ein dunkles Geheimnis im Oberammergau

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Diese drei stoßen auf ein Nazi-Geheimnis

Etwas, das ich bei vielen Regisseuren vermisse, ist eine gewisse Vielseitigkeit. Das braucht sich zumindest der deutsche Filmemacher Matthias Olof Eich nicht vorwerfen zu lassen. Nach dem genretypischen Backwood-Slasher „Break“ (2009) drehte er 2011 mit „Rest im Glas“ (2011) erst einmal einen so richtig „publikumsscheuen“ Kunstfilm.

Nun ist 2012 und Eich dreht mit seiner Firma Praetoria Productions wieder einen Indie-Film, wobei der in Oberammergau lebende Regisseur mit „Cerusit“ wieder auf mehr Publikum schielt.

„Cerusit“ war der Tarnname einer unterirdisch angelegten Fertigungshalle im Oberammergau, in der im Zweiten Weltkrieg das erste düsenstrahlgetriebene Jagdflugzeug, die Messerschmitt Me 262, serienmäßig hergestellt wurde. Eichs Drehbuch, das er zusammen mit Bernd Strack geschrieben hat, bezieht sich auf eben diese Anlage, die sich heute auf dem Gelände einer US-Militärbasis befindet. „Wir sind als Kinder hier mit den Geschichten über die geheimen Messerschmitt-Höhlen aufgewachsen – und seit Jahren schon geistert mir diese Story durch den Kopf. Das Skript, das ich zusammen mit Bernd geschrieben habe, überzeugt von der ersten bis zur letzten Seite“, schwärmt Regisseur Eich.

Der Film wird zwischen März und Juni 2012 mit einer eigens dafür entwickelten 3D-Kameratechnologie gedreht. Schauplätze sind neben einigen Studiokulissen auch die Originalschauplätze der damaligen Zeit.

Als Hauptdarsteller konnten unter anderem die bereits aus „Break“ bekannten Akteure Patrick Jahns (u.a. „Schlimmer geht’s nimmer“) und Esther Maaß sowie der Musicalsänger Aciel Martinez Pol gewonnen werden. Neben Spannung, Horror und schlagkräftiger Action wird dieses Mal auch der Humor nicht zu kurz kommen. „Schwarzer Humor“, betont Eich grinsend.

Vorgesehen primär für die weltweiten Direct-to-Video Märkte, ist eine begrenzte 2D-Kinoauswertung und eine zusätzliche Filmfestival-Tour für das Frühjahr 2013 fest eingeplant.

Rodja

INFO: www.cerusit.com; www.praetoria-productions.com
FOTO: Praetoria Productions

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22. März 2012 at 16:29

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“Kampfansage”-Regisseur Jaeger über Stoffentwicklung im Team

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2009 fand ein vom Internetforum Hackermovies.com veranstaltetes Filmercamp in Mainz statt. Damals hatte ich noch Zeit und war mit dabei. Besonders interessiert hat mich der Vortrag „Stoffentwicklung im Team“ von Johannes Jaeger, der – nach mehreren Kurzfilmen – 2005 mit der Firma Action Concept („Alarm für Cobra 11“) den unabhängig produzierten Low-Budget—Martial-Arts-Film „Kampfansage – Der letzte Schüler“ drehte. Jaeger ist ein Autodidakt. Erst nach seinem Spielfilmdebüt hat sich Jaeger mit den gängigen Theorien und Praktiken zum Thema auseinandergesetzt und seine Lehren gezogen.

Der 55 Minuten lange Vortrag ist zwar auch theoretisch, aber deswegen nicht im geringsten uninteressant.

Rodja

Leider kann ich den Beitrag hier nicht einbetten, deswegen hier der Link zur Videoaufzeichnung: http://www.video.realmaker.de/player.php?id=10

Und hier noch der Trailer zu „Kampfansage – Der letzte Schüler“

Trailer Kampfansage from Johannes Jaeger on Vimeo

Written by HomeMovieCorner

21. März 2012 at 11:06

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“fauner consulting” – Episode 8

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S.M.I.L.F.

Mit einer wundervollen Marion Mitterhammer als hundsgemeine „Soccer Mom I’d Like To Fuck“ – mit Bezug auf Episode 4.

Written by HomeMovieCorner

20. März 2012 at 14:27

Veröffentlicht in Movies (online)