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The art of independent movies

Archive for Oktober 2011

Happy Halloween mit „Bluadsauga“

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Vor einigen Jahren bekam ich den knapp einstündigen Film „Bluadsauga“ von Oliver Jungwirth zu sehen. Zugegeben, es IST ein Amateurfilm. Der Ton ist mies, die Schauspieler Laien – und die Kameraführung, nun ja, wacklig.

Dennoch hat mich der Film durch seine Geschichte (und auch dadurch, dass der Film in Mundart gedreht wurde) in den Bann gezogen. Ich glaube, dass es damit zusammenhängt, dass dem Vampir wieder etwas von seiner absoluten Bösartigkeit zurückgegeben wurde. Er ist kein verweichlichter Teenager, der einer unmöglichen Liebe nachschmachtet, sondern einer, der mit unglaublicher Kälte seine Triebe auslebt und dessen undurchsichtigen Pläne Menschen ins Verderben stürzt. Genau so wie es der literarische Urvampir tat – und da rede ich nicht von Bram Stokers „Dracula“ (1897), sondern von John Polidoris „Der Vampyr“, der 1816 im Rahmen eines literarischen Wettstreits am Genfersee entstand (im Rahmen dieses Wettstreits entstand übrigens auch „Frankenstein“ von Mary Shelley).

Nun hat Oliver Jungwirth den Director‘s Cut von „Bluadsauga“ online gestellt – für mich natürlich ein Grund, ihn nachstehend hier zu implementieren. Aber zuerst einmal der Trailer.

Trailer:

Synopsis: Von einer netten, hübschen, jungen Dame aus dem grauen Alltag gerissen. Wieder Farbe und Sinn im Leben gefunden. Eigentlich müsste alles gut sein. Wenn nur dieses Problem nicht wäre. Wenn nur diese „Episoden“ nicht so störend wären.

Hin und wieder wachst du an Orten auf, an denen du nicht eingeschlafen bist. Manchmal blinzelst du am hellen Tag und plötzlich ist es Nacht und du bist nicht dort, wo du vorher warst. Und manchmal hast du Angst vor den Dingen, die in der Zwischenzeit geschehen sein könnten.

Gott sei Dank, hast du SIE gefunden. Sie passt auf dich auf. Sie gibt auf dich Acht. Aber dieses Mal scheint es als wäre wirklich etwas Schlimmes passiert.

Vielleicht hättest du die Wahrheit gar nicht wissen wollen…

Wie Oliver Jungwirths Homepage zu entnehmen ist, ist das Drehbuch zu „Bluadsauga II“ fertig. Regie soll diesmal Daniel Fischer (Hauptrolle „Bluadsauga“) der Gruppe Creators Cup übernehmen.

Rodja

Spielfilm:

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31. Oktober 2011 at 20:13

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Trailer von Zombie-Webserie „Viva Berlin!“ online

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Dass die Zombies durch die Fernsehprogramme wanken, – u.a. in der US-TV-Serie „The Walking Dead“ oder im für das ZDF gedrehten „Rammbock“ – beweist, dass die lebenden Toten im Mainstream angekommen sind. Aber wer will’s dem Publikum auch verdenken, angesichts der Tatsache, dass Vampire so verweichlicht wurden, dass sie für Teenie-Romanzen herhalten müssen? Böse dürfen sie sein, aber eher so soap-opera-mäßig – und bitte schön, wer braucht denn das? So etwas wird hoffentlich bei der anderen Sorte Untoten nicht passieren. Zombies sind so entmenschlicht und voller Hunger nach lebendigem Menschenfleisch, dass da wohl kaum zwischenmenschliche Gefühle zwischen den Lebenden und den Toten aufkommen sollten.

Und genau diesen harten Horror will die Web-Serie “Viva Berlin!” liefern. Wie der Titel schon andeutet, muss diesmal die deutsche Hauptstadt daran glauben. Die fünf à vier Minuten langen Episoden setzen acht Wochen nach Ausbruch eines Zombie-Virus ein. Die Stadt ist längst überrannt, die wenigen Menschen haben ihre ganz eigenen Überlebenstaktiken inmitten des Chaos entwickelt. Ob allein oder in Gruppen, die Überlebenden haben zu einer simpleren Form des Lebens zurückgefunden – für manche nicht unbedingt eine Verschlechterung zu ihrem bisherigen Dasein.

Die Dreharbeiten im Rahmen der Ausbildung an der Filmakademie Baden-Württemberg fanden heuer im Jänner in Berlin statt. Regie führte Moritz Mohr, der schon mit seinem stylishen, mehrfach ausgezeichnetem “Akumi” – u.a. auf Hackermovies.com zu sehen – Zombie-Erfahrungen sammeln konnte. Die Produktion leitet Benjamin Munz, der mit “The Night Father Christmas Died” für den Studenten Oscar 2010 nominiert wurde. Das Drehbuch stammt von Benjamin Karalic, der u.a. für Krystof Zlatniks Sci-Fi-Film „LYS“ das Skript lieferte. Für die VFX-Arbeiten ist Peter Hacker (u.a. “Auf bösem Boden”, “Break”) verantwortlich.

Nun wurde ein erster Trailer von „Viva Berlin!“ veröffentlicht, ein Veröffentlichungsdatum steht aber noch nicht fest.

Rodja

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31. Oktober 2011 at 18:28

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DkG Nov. 2011: 1810 – Für eine Handvoll Kaspressknödel

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In unregelmäßigen Abständen veranstalte ich Das kleine Gewinnspiel (im Folgenden DkG genannt). Zu gewinnen gibt es ausgewählte Independent-Filme. Nachdem das Ganze privat läuft, gibt es auch leider auch nicht Preise en masse. Und natürlich richtet sich das Gewinnspiel vor allem an jene, die mit Independent-Filmen etwas anzufangen wissen.

Diesmal gibt es den Independent-Spielfilm „1810 – Für eine Handvoll Kaspressknödel“ des Tiroler Kabarettduos Die Schienentröster zu gewinnen, zu dem ich vor kurzem hier eine wohlwollende Kritik veröffentlicht habe. Und hier die Gewinnfrage.

Wie heißt das kommende Kabarettprogramm der Schienentröster? Die Antwort kann man u.a. auf dieser Site finden: www.schienentroester.com (Ja, ich will, dass Ihr Euch die Site der Filmemacher anschaut).

Die Antworten bitte NICHT hier posten, sondern per Mail an mich übermitteln. Die E-Mail-Adresse lautet ich_bin_ein_gewinner[at]hotmail.com. Als Betreff bitte „DkG November 2011″ angeben. Einsendeschluss ist der 30. November 2011. Die signierte DVD wird unter den richtigen Einsendern verlost.

Das Ganze findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt. Preise, die auf dem Postweg verloren gehen, können leider nicht ersetzt werden. Bitte auch Namen, Alter und Postadresse angeben (Warnung: Wer keine vollständigen Angaben abliefert, wird automatisch ausgeschlossen!). Diese Daten werden nur im Rahmen des Gewinnspiels verwendet und nicht weitergeleitet – nach Abschluss der Runde werden sie auch sofort gelöscht.

Rodja

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29. Oktober 2011 at 11:30

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Rechtzeitig zu Halloween: Fright Nights Festival in Wien

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Screenshot "Landpartie" von Lucas Vossoughi

Pünktlich zu Halloween startet in Wien das Horror-Filmfestival „Fright Nights“, das vom 31. Oktober bis 6. November im Megaplex-Kino im Wiener Gasometer läuft. Neben zahlreichen internationalen Produktionen laufen auch Filme aus Österreich, wie z.B. der Alien-Invasionsstreifen „Tartarus“von Stefan Müller, der zu Zeiten Napoleons spielt.

Für Kontroversen wird wohl „The Bunny Game“ bereits am Eröffnungstag sorgen. Der Film – wohl ein Torture Porn – wurde zuletzt in Großbritannien indiziert. So etwas entspricht nicht unbedingt meinem Geschmack. Um so mehr freut es mich, dass „The Dead“ der Ford Brothers und „Die Farbe“ von Huan Vu (nach einer Geschichte von H.P. Lovecraft) gezeigt werden. Und mit „Schlaraffenhaus“ von Marcel Walz läuft auch ein Film in 3D.

Insgesamt werden 43 Filme der unterschiedlichsten Genres (Kurzfilme, Independent, professionelle) gezeigt – darunter auch ein Hollywoodfilm, der laut den Veranstaltern nicht regulär in die österreichischen Kinos kommt. Mit dem Film verbinden die Organisatoren auch ein Gewinnspiel, das bis 30. Oktober läuft. Wer den Film errät, nimmt an der Verlosung von Freikarten und DVDs teil. (Kleiner Tipp: Der Film ist ein Remake einer 80er-Horrorkomödie und passt vom Titel her zum Festival wie Vampirzähne auf einen weiblichen Hals. Und ein Ire spielt mit. Mehr Tipps kann ich leider nicht geben, sonst wird es zu einfach. ;-))

Das Besondere bei den Fright Nights: Auch Filmemacher wie Paul Ward („One For The Road“) oder Tim Sullivan („Chillerama“) werden anwesend sein und sich unters Publikum mischen. Letztendlich wird auch noch die „Silberne Hand“ in zehn Kategorien für besonders horrible Leistungen verliehen.

Rodja

INFO: www.frightnights.eu




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28. Oktober 2011 at 16:03

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10 new rules for the film industry

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Sehenswert… Aber der Typ ist so overexcited, dass ich schon mal von Natur aus misstrauisch bin.

Rodja

Shareplay Insights – Thomas Mai from Shareplay on Vimeo.

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27. Oktober 2011 at 18:21

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Das Ende ist nah: „The Devil’s Breath“

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Als erstes habe ich Michael Donners Schaffen als Filmemacher kennen gelernt. Der vergnügliche Film „Zombie Commando“ seiner Gruppe Outtake Film Entertainment von 2006 ist mir noch in angenehmer Erinnerung. Doch seitdem nahm Donner – außer für zwei Kurzfilmchen – nicht mehr Platz auf dem Regiestuhl. Stattdessen konzentrierte er sich auf seine Karriere als Indie-Filmkomponist. So unterstützte er u.a. Olaf Ittenbachs „Legend of Hell“ oder „Dead Past“ vom Newsman Team musikalisch. Nun hat sich aber Donner aufgerafft und sich wieder hinter (bzw. auch vor) die Kamera gestellt. Sein neuester Spielfilm „The Devil’s Breath“ wird voraussichtlich im Dezember fertig gestellt. Einen ersten Trailer gibt es auch schon – und der macht schon mal Laune (ich hoffe nur, dass die Fehler bei den Matte-Paintings noch ausgemerzt werden).

Inhalt: Drei Jahre nachdem nahezu alle Menschen durch ein Virus gestorben sind, zieht der ehemalige Arzt Alan (Michael Donner) alleine durch die leeren Straßen. Er hat mit dem Leben abgeschlossen und nur ein Ziel: Den wenigen übrigen Menschen aus dem Weg zu gehen. Dennoch begegnet er eines Tages Soey (Melanie Bayersdorfer), die auf der Suche nach einer rätselhaften Siedlung ist, in der sich scheinbar Überlebende zusammenfinden, um sich dort eine neue Zukunft aufzubauen. Trotz anfänglichem Misstrauen verbringen die beiden einige Tage miteinander bevor sich Soey wieder allein auf den Weg macht.

Als Alan merkt, dass er Soey mehr vermisst als erwartet, beschließt er, ihr nachzugehen. Doch dann holt ihn Soeys Vergangenheit ein und er trifft auf eine Gruppe brutaler Herumtreiber, die ihn bis auf’s Blut erniedrigen und quälen. Vor allem die sadistische Mitra (Anja Socher), die ohne Gnade alles tut, um zu bekommen nach was sie sucht: Die Siedlung und… Soey.

Mehr tot als lebendig muss Alan all seine verbleibenden Kräfte mobilisieren, um sich auf seinen vielleicht letzten und blutigsten Weg zu begeben.

Rodja

BILD: Outtake Film Entertainment
INFO: www.outtake-film.de; www.michael-donner-music.de

PS: Noch etwas Werbung für Michael Donner als Komponist. Wer preiswerte Musik für seinen Film sucht, kann gegen wenig Geld Gema- und lizenzfreie Soundpacks auf www.michael-donner-music.de bestellen bzw. downloaden. Damit kann man seinen Film ordentlich aufpeppen – und der Gema ruhigen Gewissens den Stinkefinger zeigen. Vor kurzem habe ich mit Timo Landsiedel vom Hörspiel „Das Büro des Todes“ gesprochen. Sie verwendeten Donners Musikkonserven und waren voll des Lobes.

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25. Oktober 2011 at 19:23

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„Vierter Sommer“: Wald, Wildnis, Geschlechterkampf

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Der Grazer Schauspieler, Drehbuchautor und Filmemacher Martin Kroissenbrunner hat anscheinend eine ziemliche Affinität zum Wald. Das hat er u.a. in „Tartarus“ (schrieb u.a. am Drehbuch mit) und „Licht in leeren Häusern“ schon angedeutet (à la Vorschlaghammer, würde ich mal sagen) – mit „Vierter Sommer“ darf er sich nun endgültig als überführt betrachten.

Im Wald hört dich niemand schreien

Synopsis: Tief in die Natur hineingehen, sich von Zwängen und Ängsten städtischen Lebens befreien und die Sau rauslassen…

Jonas und Vera, zwei Fremde Ende 20, liefern sich beim Wildcampen in einer isolierten obersteirischen Klamm einen schonungslosen und überraschend heilsamen Geschlechterkampf.

Jonas hat ein Problem mit Frauen: Vielleicht war er ihnen bisher nicht offensiv genug. Jetzt reicht es ihm: No more Mr. Nice Guy, schon gar nicht hier oben in der Natur. Wie sonst soll Jonas endlich all diese Emotionen rauslassen, die sich in ihm angestaut haben?

Vera hat ein Problem mit Männern: Ihr Exfreund Christoph hat sich nach drei Jahren derart abrupt und wortlos von ihr getrennt, dass sie davon immer noch traumatisiert ist. Christoph hat diese Klamm früher als sein Campingrefugium genutzt und hat Vera nie mitnehmen wollen – jetzt, im vierten Sommer, ist er verschwunden, und Vera sucht hier oben nach Antworten.

Mitten in ihrer pubertären Schlammschlacht entdecken Vera und Jonas letztlich, dass sie einander wesentlich mehr zu geben haben als Ohrfeigen – die Wildnis hält noch einige Überraschungen bereit…

Martin Kroissenbrunner und sein Team von SchachtelFilm haben mangels Budget (nur 2.000 Euro standen zur Verfügung) den Film wie einen Dokumentarfilm angelegt. Bevor gedreht wurde, wurde das Stück zuerst einmal theatermäßig einstudiert. Gearbeitet wurde mit einem Zwei-Mann-Team, wobei Regisseur Kroissenbrunner auch noch den Ton angeln musste. Für den Grazer war der Film vor allem ein „How low can you go with low budget“-Experiment. Und wenn man sich den Teaser so anschaut, sind zumindest mal fantastische Bilder gelungen, die Lust auf mehr machen. Für das Konzept zu „Vierter Sommer“ wurde Kroissenbrunner laut der Pressemappe mit dem Cinestyria-Filmkunststipendium 2011 ausgezeichnet.

Der Spielfilm läuft noch bis zum 18. November im Filmzentrum im Rechbauerkino in Graz.

Rodja

Bild: SchachtelFilm

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24. Oktober 2011 at 15:27

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So eine Art Fan-Film

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Simon Oberli habe ich hier ja schon mal vorgestellt. Mit „the last final Attack from other Space“ (sic) gelang dem Schweizer Trickfilmer 2003 ein pointierter Kommentar auf die Bush-Politik – und so etwas wie ein Fan-Film.

Rodja

PS: Dies ist übrigens mein 100. Post. Eigentlich wollte ich was Sinnvolles schreiben, wie „Hätte man mir gesagt, dass ich zum Thema Indie-Film innerhalb kürzester Zeit mehr als 100 Posts schreiben würde, dann…“ – Ach, scheiß drauf. Enjoy!

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20. Oktober 2011 at 16:50

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„Reality XL“ startet im Jänner 2012

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Good news from the indie-front: Regisseur Tom Bohn bringt seinen unabhängig produzierten Mystery-Streifen „Reality XL“ (mit Heiner Lauterbach und Max Tidof) ab 12. Jänner 2012 mit 30 digitalen Kopien in die deutschen Kinos. Und wie Tom versprochen hat, berichtet er auf seinem Blog, wie das so lief mit der Verleihersuche. Nur so viel vorweg: Die Verleiher haben sich nicht getraut – dafür haben aber einige große Kinoketten „Ja“ gesagt (u.a. auch eine mit Connections nach Österreich – man darf also hierzulande hoffen, dass der Film auch über die Grenze kommt). Für Leute, die speziell das Thema „Verleih und/versus Independent“ interessiert, seien die Einträge ab dem 27. September 2011 empfohlen.

Und noch eines vorweg: Tom Bohn ist eher ein ungewöhnlicher Independent-Regisseur. Üblicherweise werden Amateurfilmer zu Indie-Filmern. Tom, der zahlreiche „Tatorte“ und den Kinofilm „Straight Shooter“ auf dem Kerbholz hat, ist den Weg andersrum gegangen – vom Profi zum Indie-Filmemacher. Deswegen fallen einige seiner „grundlegenden Regeln“ (siehe Post vom 18.10.2011) meiner Meinung nach für das Gros der Indie-Szene unter die Kategorie „wishful thinking“. Aber als Filmemacher sollte man sein Schaffen sowieso nicht all zu sehr von Regeln abhängig machen, oder?

Rodja

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20. Oktober 2011 at 16:22

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„Moloch“ – das etwas andere Rache-Drama

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Mit dem Kurzfilm „El Guitarrista“ (hier vorgestellt) haben Michael Valentin und seine Jungs von Goreholio Filmworks schon einmal bewiesen, dass sie einen Sinn für Humor haben. Dass Valentin aber auch anders kann, beweist der Saarländer Filmemacher mit dem Film „Moloch“, den er für eine 2006 erschienene Kurzfilm-Compilation mit dem lebensbejahenden Titel „Krankheit Mensch“ gedreht hat. Nachdem nun vor kurzem „Krankheit Mensch II“ erschienen ist, hat Valentin sein früheres Werk online gestellt.

Synopsis: Seit dem Tod seines Bruders ist alles anders. Er verdreckt in seiner kargen Wohnung und vegetiert vor sich hin. Jeden Tag besucht er das Grab und muss an den Mörder denken, der laufen gelassen wurde, weil sein Vater ein hochrangiger Polizist ist.

Jeden Tag sinnt er auf Rache.

Und an diesem Tag bietet sich die Gelegenheit, als der Mörder zufälligerweise den gleichen Bus betritt…

Rodja

Written by HomeMovieCorner

12. Oktober 2011 at 15:31

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