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The art of independent movies

Archive for November 2011

Pax Aeterna – Folge 3

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Pax Aeterna – Episode 3 – Freund oder Feind

Written by HomeMovieCorner

26. November 2011 at 08:59

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Alter! Walter!!!

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Das Jahr 2011 neigt sich langsam dem Ende zu – und ich hoffe, dass es das letzte Mal ist, dass ich über Michael Niegel berichte (Ist ja kein Planless Pack-Werbeblog hier! *grummelbrummel*). Nach „Footlosers“ (wir berichteten hier) und „Rumble“ (hier berichteten wir) hat der deutsche Filmemacher nun mit „Walter kommt“ seinen dritten Film innerhalb eines Jahres vorgestellt. Zugegeben, es ist der schwächste Film unter den drei genannten – aber doch für ein paar Lacher gut. Und nachdem Michael Niegel ein großes, persönliches Opfer in dem Film bringt, sollte man das auch mal lobend erwähnen. Ja, Künstler müssen leiden.

Inhalt: Da hat Thomas doch glatt vergessen, was er seiner Freundin gestern versprochen hatte: Er soll heute auf ihren Opa Walter aufpassen! Eigentlich keine schwere Aufgabe… eigentlich.

Ein interessantes Detail am Rande: Das Spiel, das Michael Niegel im Film zockt, ist das Independent Game „Frontiers“, an dem der Schweizer Filmemacher Marco von Moos (Superheldenfilm „NightCast“) momentan arbeitet.

Rodja

PS: Verdammt. Jetzt bin ich süchtig. Wann gibt es den nächsten Planless Pack-Film?

Written by HomeMovieCorner

25. November 2011 at 16:53

Veröffentlicht in Movies (online)

„New York: November“ – die jahrelange Odyssee zweier Kärntner Filmemacher

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Wenn ab 30. November der Film „New York: November“ (in früheren Meldungen auch als „South“ betitelt) in den österreichischen Kinos anläuft, dann grenzt das an ein Wunder. Die Dreharbeiten zu dem Indie-Streifen der beiden Kärntner Joachim Krenn und Gerhard Fillei starteten 1997. Eigentlich war das Ganze als Kurzfilm geplant, doch dann beschlossen die beiden Filmemacher, die Geschichte zu überarbeiten und daraus einen abendfüllenden Spielfilm zu machen. Wie einer Presseaussendung zu entnehmen ist, sollte diese Entscheidung die nächste Dekade ihres Lebens bestimmen.

“Während der Produktion hatten wir derartig viele Rückschläge, dass vom tatsächlichen Drehstart bis zum fertigen Film zwölf Jahre vergingen. Sieben Jahre davon besaßen wir keine Rechte am Film. Das ist aber eine eigene Geschichte. Wir mussten uns während dieser Zeit buchstäblich jeden Meter erkämpfen und mehr als einmal standen wir am Rand einer finanziellen Katastrophe“, so die beiden Regisseure. „Insgesamt gab es sieben Drehphasen in New York, die letzte 2004. Drei Drehphasen in Österreich, die letzte im Frühjahr 2008. Es gibt Szenen, in welchen der Altersunterschied eines Schauspielers von einer Szene zur nächsten ganze acht Jahre beträgt!”

Immer wieder musste die Arbeit am Film unterbrochen werden, doch trotz der aussichtslosen finanziellen Situation wurde unbeirrt an dem Ziel festgehalten, den Film fertigzustellen. „Es hat so viele Situationen gegeben, wo man normalerweise sagt: ‚Jetzt ist genug, da geh ich keinen Schritt weiter!‘ Aber da waren wir wohl schon zu weit draußen. Umkehren hätte keinen Sinn mehr gehabt, zuviel Verantwortung war und ist zu tragen…”

Inhalt: 1999, wenige Tage vor Thanksgiving.

Nach einem dramatisch gescheiterten Raubüberfall auf eine Bank in Los Angeles steht Bruce McGray am Tiefpunkt seines Lebens. In ihm brennt der Wunsch, alles hinter sich zu lassen und ein neues Leben zu beginnen. Vielleicht sogar an jenem Ort in Südamerika, den eine junge, unbekannte Frau in ihrem Tagebuch so eindringlich beschreibt: Eine verlassene Orangenfarm an der Küste Kolumbiens.

Als Bruce sich in der kommenden Nacht mit dem mysteriösen Buch beschäftigt, ahnt er nicht, dass sein Inhalt in den nächsten Stunden seine gesamte Vergangenheit in Frage stellen wird. Während ihm das FBI und schließlich auch die New Yorker Polizei immer dichter auf die Spur kommen, beginnt für Bruce eine verzweifelte Suche nach seiner wahren Identität.

Der APA gaben die zwei Filmemacher ein sehr erhellendes, sehr lesenswertes Interview über die teils katastrophalen Produktionsbedingungen. Hier geht es zum Artikel: „Zwei Kärntner drehten Indie-Film in New York“

Rodja

INFO: http://www.newyorknovember.com/
BILD: Finnworks

Written by HomeMovieCorner

24. November 2011 at 16:17

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„Pax Aeterna“ – Vampire beißen sich durch Köln

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Seit kurzem machen Vampire Köln unsicher – und das serienmäßig. Seit dem 11. November 2011 läuft die Webserie „Pax Aeterna“, zu der Lars Walther und Dominik Stegmann Regie führten. In 15 zehn- bis fünfzehnminütigen Episoden sieht sich die junge Kölnerin Anna mit ihrer neuen Existenz als Blutsaugerin konfrontiert. Außerdem gerät sie in eine jahrhundertealte Fehde unter den Vampiren. Die Serie verbindet Aspekte des Politthrillers mit dem Fantasygenre.

Inhalt: Die Internetserie „Pax Aeterna“ erzählt die Geschichte einer geheimen Vampirgesellschaft, die sich im Laufe der Jahrhunderte in drei verschiedene Parteien aufgespalten hat. Der Friede zwischen diesen drei Parteien gerät in Gefahr, als eine Gruppe unbekannter Attentäter alle Gruppen attackiert und so Gewalt und Misstrauen zwischen den Lagern hervorruft. Alles, was die Attentäter hinterlassen, ist die Nachricht „Pax Aeterna“. Die Gruppen versuchen, die Täter zu stoppen, doch ihre Vorurteile und die politischen Machtkämpfe ihrer obersten Anführer stehen bei der Wahrheitsfindung im Weg…

„Pax Aeterna“ ist eine No-Budget-Produktion nach einer Idee des Schauspielers und Regisseurs Lars Walther. Das Privatprojekt entstand im November 2010 und entwickelte sich rasch zu einem Projekt, für das sich auch erfahrene Schauspieler und Filmemacher engagieren – allesamt unentgeltlich. Die Serie wurde zu großen Teilen in Köln und Herford realisiert.

Die ersten zwei Folgen sind bereits online, die weiteren werden jeweils freitags ab 18:00 Uhr veröffentlicht. Der HomeMovieCorner hat die Ehre, die Folgen auf seiner Site zu implementieren.

Rodja

INFO: http://www.paxaeterna.de/

Pax Aeterna – Episode 1 – Das Spiel beginnt

Pax Aeterna – Episode 2 – Durst

Written by HomeMovieCorner

23. November 2011 at 18:10

Veröffentlicht in Movies (online)

„Kopfkino“ – nun auch auf DVD erhältlich

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Der symapthische Indie-Musikfilm „Kopfkino“ ist seit kurzem u.a. auf Amazon erhältlich. Dazu bietet das Filmboard Karlsruhe nun auch ein Gewinnspiel.

Der erste abendfüllende Spielfilm von Serdar Dogan wurde im Frühjahr 2010 in der Region Karlsruhe gedreht, dabei zeichnete sich Dogan als Produzent, Regisseur, Drehbuchautor, Kameramann und Cutter der kurzweiligen und äußerst unterhaltsamen Low-Budget-Produktion verantwortlich. Produziert wurde der Film von der Karlsruher Produktionsfirma kambeckfilm GmbH in einem Tour-de-Force-Durchlauf: Von der Idee im März 2010 bis zu seiner Fertigstellung im Dezember 2010 vergingen gerade einmal zehn Monate, für einen abendfüllenden Spielfilm ein rasantes Produktionstempo.

Das Filmboard Karlsruhe verlost anlässlich des DVD-Release drei Exemplare des Silberlings. Schickt einfach bis zum 30. November 2011 eine E-Mail mit dem Betreff „Kopfkino-DVD“ an langewitz[at]filmboard-karlsruhe.de. Ihr müsst nur folgende Frage richtig beantworten: Wie heißt der coole Freund des schüchternen Musikhändlers Tonio? Die Lösung findet man u.a. auf der Filmsite von „Kopfkino“

Inhalt: Der schüchterne Buchhändler Tonio ist verliebt in die Kellnerin Julia, weiß aber nicht, wie er sie besser kennenlernen kann. In seiner Phantasiewelt ist er Julia schon oft näher gekommen, aber in der Realität ist er noch weit davon entfernt. Sein bester Freund überredet ihn, beim anstehenden Musikwettbewerb einen Song für sie zu spielen, um ihr Herz zu erobern.

Sein Kumpel beginnt, Tonio musikalisch zu trainieren. Parallel taucht Julia´s Jugendliebe Raphael auf und auch die hochfavorisierten „Illectronic Rock“ nehmen am Wettbewerb teil. Tonio steht plötzlich im Rampenlicht und hat auch noch Konkurrenten, die er bis vor ein paar Tagen gar nicht kannte. Und eigentlich wollte er doch nur Julia kennen lernen…

Rodja

INFO: www.kopfkino-der-film.de

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21. November 2011 at 17:47

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„Extinction – The G.M.O. Chronicles“ – out now!

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Zwar habe ich das deutsche Indie-Projekt „Extinction – The G.M.O. Chronicles“ von Regisseur Niki Drozdowski und Produzent/Schauspieler Daniel Buder schon einige Zeit auf dem Radar gehabt, aber die Veröffentlichung auf DVD bzw. Blu-ray ist jetzt doch ziemlich plötzlich geschehen. Seit dem 17.11.2011 ist der Film, produziert von Buders und Drozdowskis Firma Cinema Ergo Sum, zu einem wahren Spottpreis (auf Amazon um die zehn Euro) erhältlich. Um dem Film bessere Vermarktungschancen einzuräumen, wurde er ursprünglich sogar auf Englisch gedreht – jetzt liegt er auch in deutscher Fassung vor. Unterstützt wurde das Team beim Dreh von mehreren Gemeinden und der Produktionsfirma Action Concept („Alarm für Cobra 11“, „Lasko – Die Faust Gottes“), die Locations zur Verfügung stellten.

Inhalt: Ein Retrovirus, das eigentlich als Werkzeug der industriellen Gentechnik konzipiert war, ist außer Kontrolle geraten und verbreitet sich nun rasant, während es wahllos alle Organismen unseres Ökosystems miteinander kreuzt: Pflanze mit Tier mit Mensch. Dabei erweisen sich die meisten Pflanzen als resistent gegen die komplexere DNA von Mensch und Tier – umgekehrt führen jedoch die einfachen Gene der Pflanzen vor allem beim Menschen zu grotesken Mutationen, in den meisten Fällen sogar zum Tod.

Innerhalb einer Woche wurden so 90% der Menschheit ausgelöscht – und der Rest kann nicht mehr unbedingt als Menschen bezeichnet werden. Jedoch blieb ein verschwindend geringer Bruchteil der Erdbevölkerung resistent gegen das Virus und versucht nun, in diesem radikal neuen und sich ständig verändernden Ökosystem seine Nische zu finden.
Tom Keller ist einer dieser Überlebenden und hat sich auf einer alten Militärbasis in der Eifel verschanzt. Nach und nach stoßen noch weitere Resistente zu ihm, und gemeinsam gelingt es ihnen, ein wenig Fuß in dieser neuen Welt zu fassen. Doch die G.M.O.s – die genetisch modifizierten Organismen – entwickeln sich ständig weiter, und schon bald bietet der Zaun der Basis keinen Schutz mehr.

Rodja

Written by HomeMovieCorner

21. November 2011 at 17:19

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„Reality XL“: (Kleines) Making Of online

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Schön langsam wird es ernst mit Tom Bohns „Reality XL“. Am 12. Jänner 2012 startet der unabhängig finanzierte Mysterystreifen in den deutschen Kinos (soviel ich mitbekommen habe, arbeitet Tom auch an einem österreichischen Release, aber wenn man die Kinos alle selbst anrufen muss, dann braucht das eben Zeit). Um das Interesse weiter am Köcheln zu halten, hat der deutsche Filmemacher nun ein kleines Making of online gestellt.

Viel Spaß

Rodja

Written by HomeMovieCorner

18. November 2011 at 18:34

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„Der Kreis Luther“ – Giftgas-Terror in Wien

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Schöne Grüße aus dem fernen Asien, wo Marco Kalantari derzeit seinen Lebensmittelpunkt hat und aufwendige Werbefilme dreht. Der österreichische Regisseur („AINOA“, „Dreynschlag“ – wurde bereits hier vorgestellt) hat gerade seinen Kurzfilm „Der Kreis Luther“, den er 1997 im zarten Alter von 23 Jahren auf der Filmakademie in Wien gedreht hat, online gestellt. Aufgrund seiner Laufzeit ist der Film mit Wolfgang Böck, Michael Rast und Gabriela Benesch für YouTube auf zwei Clips geteilt worden.

Erfreulicherweise ist der Film noir, der ein bisschen von „Seven“ bzw. ganz kräftig von den realen Geschehnissen rund um die Aum-Shinrikyo-Sekte in Japan (1993) und den Davidianern in Waco (1995) inspiriert wurde, sehr düster geworden. Hätte man den Kurzfilm so im Fernsehen gezeigt, hätte man sich den unnötigen Zweiteiler „Das jüngste Gericht“ (2008) ersparen können.

Rodja

Teil 1:

Teil 2:

Written by HomeMovieCorner

14. November 2011 at 20:01

Veröffentlicht in Movies (online)