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Archive for the ‘Indie News’ Category

„Darwins Law“ – Überleben ist alles

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© Praetoria Productions

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Der deutsche Indie-Filmemacher Matthias Olof Eich ist Genre-Fan durch und durch. Das hat er bereits mit Filmen wie „Break – No Mercy, Just Pain!“ (2009) und „Bunker Of The Dead“ (2016) bewiesen. Nach dem Ausflug in den 3D-Bereich mit „Bunker Of The Dead“ setzt Eich in seinem kommenden Film „Darwins Law“ wieder auf Retro. Mit dem 87-minütigen Streifen, der im August herauskommen soll, machen Eich und sein Studio Praetoria Productions eine Hommage an die Grindhouse- und B-Movies der 1970er- und 1980er-Jahre. Obwohl CGI heutzutage die Produktion von Genre-Filmen einfacher machen (was auch eine gewisse Schlampigkeit einreißen hat lassen), setzt Eich in „Darwins Law“ den Fokus auf praktische Effekte am Set und vor der Kamera. „Das gibt ‚Darwins Law‘ seinen unverkennbaren Charme vom ‚handgemachten‘ Film“, findet der Regisseur.

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Inhalt: Menschen werden am helllichten Tag entführt und per Fallschirm über einem Gebiet abgeworfen. Dort gibt es nur eine Aufgabe für sie – sie müssen den Kampf gegen mehrere Gladiatoren überleben. „Darwins Law“ heißt das illegale Killer-Online-Spiel, dem Special Agent Scott Taylor (Christoper Lee Meadows) und seine Kollegin Andrea Wilcox (Esther Maaß) auf der Spur sind. Taylor kommt der Organisation gefährlich nahe. Doch dann wird auch er entführt – und findet sich mitten auf dem Spielfeld wieder…

© Praetoria Productions

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Da Filmemacher Eich um den Widerstand im deutschen Film-Biz gegen Genre-Filme weiß, verzichtete er gleich auf das Stellen von Förderungsanträgen. Gemeinsam mit einer Handvoll Kumpels stemmte er – wieder einmal – die Produktion selbst. „Ich weiß, ich bin eine aussterbende Art, aber ich kann nicht anders. Ich muss weiter Horror- und Action-Filme drehen… auch wenn das gegen jedes deutsche Filmgesetz ist“, muss Eich selbst über seinen eigenen Sturkopf schmunzeln.

Leser dieses Blogs werden sich wohl noch an Matthias Olof Eich erinnern. Für „Cerusit“, aus dem eben später „Bunker Of The Dead“ wurde, strich Eich 2012 die HomeMovieCorner-Drehförderung in Höhe von 500 Euro ein (deswegen darf ich mich ja auch Associate Producer schimpfen ;-)). In seinen Filmen will Eich sowohl das Genre bedienen, aber auch Innovationen zeigen.

So war „Bunker Of The Dead“ eigentlich als erster Actionfilm in 3D und Ego-Shooter-Style gedacht. Doch dann kam „Hardcore Henry“ knapp zuvor… Das ist natürlich ein unfairer Vergleich, denn hinter „Hardcore Henry“ stand ein Studio-System – und „Bunker Of The Dead“ wurde von Eich ganz alleine gestemmt – inklusive der Entwicklung eines eigenen POV-3D-Kamerasystems.

Auch bei „Darwins Law“ wollte Eich für im deutschsprachigen Raum ungewohnte Wege ausprobieren. Der Genre-Film sollte ursprünglich rein als Video on Demand erscheinen. Doch Eich hatte nicht mit dem Widerstand der Fans gerechnet. Nun muss er sich auf dem letzten Drücker noch um einen DVD-Vertrieb kümmern. Aus dem Grund wird der Film eben erst später – voraussichtlich im August dann – erscheinen.

Bei seinem Cast griff Eich auf ein alt bewährtes Schauspiel-Team zurück: Patrick Jahns, Esther Maaß, Ralph Willmann, Sebastian Badenberg und Christopher Lee Meadows wirkten größtenteils schon in „Break“ und „Bunker Of The Dead“ mit. „Darwins Law“ wurde in und um Oberammergau, Frankfurt und Leverkusen gedreht. Aber Eichs Motto lautet ja auch „Made in Germany, made for the world“.

Rodja

INFO: www.praetoria-productions.com; www.darwinslaw-themovie.com


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8. April 2018 at 15:25

Neues Wiener Kurzfilmfestival sucht Filme

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Am 16. Juni 2018 findet in den legendären Breitenseer Lichtspielen (1905 gegründet, und somit das älteste bespielte Kino Österreichs, wenn nicht gar der ganzen Welt) ein neues Filmfestival statt: Das BSL-Kurzfilmfestival, das vor allem mit einer prominent besetzten Jury neugierig macht.

Bis zum 31. März 2018 können noch Filme eingereicht werden. Alle Film-Genres werden akzeptiert, der Film darf aber die Länge von 30 Minuten nicht überschreiten. Die Filme müssen in deutscher Sprache sein oder deutsche Untertitel besitzen. (Einen Hinweis auf eine nationale Beschränkung kann ich nicht finden. Weitere Informationen sollte man aber bitte der Homepage entnehmen. Da muss man aber ziemlich viel herumklicken.)

© Robert Auer

Das Festival ins Leben gerufen hat der Indie-Filmer Robert Auer (im Bild rechts neben Schauspieler Erwin Leder).

Auer hat laut eigenen Angaben Österreichs ersten Boxerfilm „Auer“ gedreht. Beim Landjäger Kürzestfilmfestival sackte er für „Endspurt“ 2016 den Publikumspreis ein.

Für sein Festival konnte Robert Auer ein großes Team um sich scharen. Das Festival wird u.a. von DVD-Forum.at unterstützt. Frank „Mr. Trailer“ Hoffmann fungiert als Botschafter.

Besonders bemerkenswert ist die Zusammensetzung der Jury, die aus bekannten Größen der Film- und Schauspielszene besteht. Neben Erwin Leder („Das Boot“, „Underworld“, aber auch „Happy End. Jede Geschichte braucht ein Ende“) sitzen u.a. auch Sandra Cervik („Stockinger“, „Vorstadtweiber“), Reinhard Nowak („Muttertag“, „Blockbuster – Das Leben ist ein Film“), Regisseur Reinhard Schwabenitzky („Ein fast perfekter Seitensprung“), der in Österreich geborene US-Regisseur Michael Fischa sowie die Indie-Filmemacherin und Schauspielerin Jolanta Warpechowski („Übergeil“) in der Jury.

Das Festival hat Wettbewerbscharakter, neben einem Jurypreis wird auch ein Publikumspreis vergeben.

Rodja

INFO: http://bsl-kurzfilmfestival.at/, Filmfestival auf Facebook: www.facebook.com/BSLKurzfilmfestival/

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17. März 2018 at 08:50

„Village People IV“ – Jetzt mit noch mehr Biss

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© Mania Pictures

Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist, kommen die Toten auf die Erde zurück. Und zwar nach… äh… Schweinbach?

Wo, zum Teufel, liegt Schweinbach?!?

Also wenn die Zombies wirklich nach Schweinbach kommen, dann müssen wir uns keine Sorgen machen. Denn Schweinbach ist ein kleiner, fiktiver Ort, den Regisseur Armin Schnürle und seine Vielfilmer-Truppe Mania Pictures für ihr – nach „Tatort: Calw“ – zweiterfolgreichstes Franchise nutzen, nämlich „Village People“.

Mir scheint, dass der Titel „Village People“ immer dann herhalten muss, wenn es für „Tatort: Calw“ themenmäßig zu abstrus wird. So wurde da schon mal à la Indiana Jones nach Nazi-Gold gesucht (Teil II), oder eben Pornos gedreht, um die Haushaltskassa aufzubessern. (Nein, keine echten. Das war halt die Story des Spielfilms. Tut mir leid, dass ich da enttäuschen muss…)

Sieben Jahre sind seit dem letzten Teil „Village People: Voll Porno“ nun vergangen – und nun wird mit „Village People: Tod aus dem All“ dem Zombie-Genre gehuldigt. Mit dabei sind wieder einmal die üblichen Verdächtigen – die fünf in der Intelligenzlotterie nicht mit dem Hauptpreis gesegneten Jungs vom Dorf: Heinz , Halbtagsdorfpolizist und Landwirt (Stefan Lörcher), Zimmermann und Schwerenöter Henning (Frieder Pfeiffer), der Dauerverliebte Metzger Gerhard (Valentin Hess), der pedantische Finanzbeamte mit Tourette-Syndrom Herrmann (Markus Kiefer) und der mit extrem schlichtem Gemüt „gesegnete“ Automechaniker GoGo (Patrick Lörcher).

Auch bekanntere Schauspieler zeigen sich: Neben Tilo Prückner (u.a. „Siebtelbauern“, „Die Fälscher“), der ja quasi eh schon zur Stammbesetzung gehört, spielt auch Dieter Landuris („Alles außer Mord“, „23 – Nichts ist so wie es scheint“) zu sehen. Landuris gab ja schon in „Village People II: Auf der Jagd nach dem Nazi-Gold“ seinen Einstand bei Mania Pictures.

© Mania Pictures

Inhalt:

In Schweinbach stürzt ein unbekanntes Objekt ab. Der tödliche Inhalt des vermeintlichen Meteoriten: außerirdische Erreger, die Infizierte in bluthungrige Zombies verwandeln. Als die Seuche das Ausmaß einer Epidemie annimmt, wird Schweinbach von der Außenwelt abgeriegelt. Bürgermeister Hiller (Nikolai Will) versucht, mit einer schwer bewaffneten Bürgerwehr auf seine Art, der Seuche beizukommen. Als GoGo schließlich von einem Infizierten gebissen wird, eskaliert die Situation. Während die „Village People“ und die Tierärztin Karin (Lucia Schlör) verzweifelt nach einem Gegenmittel suchen, gibt die Bundeskanzlerin den Befehl, ganz Schweinbach und somit auch den unbekannten Erreger mit einem atomaren Angriff zu vernichten. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt…

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Fun Fact: Ursprünglich hätte der Film „Village People Vs. Bloodsucking Zombies From Outer Space“ heißen sollen. Doch nach einem Hinweis von einem miesen Verräter (ich möchte keine Namen nennen und auch niemanden anschauen – besonders nicht mein eigenes Spiegelbild), dass es eine sehr bekannte Wiener Horrorpunk-Band gleichen Namens gibt, musste ein anderer Titel her.

Filmstart ist passenderweise ein Freitag, der 13. (April 2018), dem eine umfangreiche Kino-Tournee folgt. Der DVD-Verkaufsstart erfolgt zeitgleich.

Über die Vielfilmer von Mania Pictures habe ich bereits 2012 einen Artikel geschrieben. Der ist zwar schon einige Jahre alt und bei einigen Details nicht mehr ganz aktuell, aber im Großen und Ganzen sicher noch zutreffend.

Rodja

INFO: www.mania-pictures.de

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27. Januar 2018 at 08:17

„Unterwelt – The World Beyond“ – Kassel lässt grüßen

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© Spontitotalfilm

Auf den Kasseler Filmemacher Ralf Kemper und seine Crew von Spontitotalfilm halte ich große Stücke.

Gut, auf den ersten Blick wirken Titel wie „Überfall der Mörderrucksäcke“, „Die Waldbewohner“, „Toxic Lullaby“ oder „Damned On Earth“ wie Trash-Movies.

Sind sie auch – aber welche mit Herz und Hirn. Ich kann zwar nicht mit jedem Film wirklich was anfangen, aber Kemper wiederholt sich nicht ständig. Jeder seiner Filme erzählt eine neue Geschichte, bei der man sich immer fragt, wie sie wohl ausgehen mag. Egal, ob man die Geschichte mag oder nicht. Und das ist das große Talent eines Geschichtenerzählers wie Ralf Kemper.

Meine persönlichen Favoriten sind „Die Waldbewohner“ und „Toxic Lullaby“. Wenn sie „Die Waldbewohner“ sehen würden, bin ich mir sicher, dass „Scheibenwelt“-Erfinder Terry Pratchet und Autor Neil Gaiman („The Books of Magic“, „Sternenwanderer“, „American Gods“) zumindest Szenenapplaus spendieren würden. Und „Toxic Lullaby“ halte ich persönlich (siehe Filmkritik) sowieso für einen der intelligentesten und besten Zombie-Filme aus dem deutschsprachigen Indie-Raum. Dass der Film gut ist, ist übrigens auch die Meinung vom New York Film and Video Festival, das „Toxic Lullaby“ 2010 mit dem Award für den besten internationalen Horror Film auszeichnete.

2018 meldet sich Kemper nun mit „Unterwelt – The World Beyond“ zurück. Gedreht wurde von April bis Mai in Bunkern und Felsenkellern in Kassel – und auch das muss man dem Filmemacher lassen: Er hat ein sehr gutes Händchen für Locations.

Inhalt: Nach Abschluss eines Fotoshootings für Gothic-Mode in einem alten Bunker stellt das Foto-Team fest, dass der Eingangsschlüssel verloren gegangen ist. Verzweifelt und von der Außenwelt abgeschnitten, versuchen drei junge Models gemeinsam mit der Crew einen Ausweg zu finden. Hierbei stoßen sie immer tiefer in das Labyrinth vor, bis Wahnsinn und Hoffnungslosigkeit um sich greifen. Nicht allen gelingt es, einen Ausgang zu finden – und einer von ihnen steht eine schreckliche Entdeckung bevor…

Neben Absolventen und Schülern der Schauspielschule Kassel wirken auch erfahrene Schauspieler wie Prahsant Prabhakar Jaiswal („Stromberg – Der Film“, „Toxic Lullaby“) mit. Peter Spilles von der Band Project Pitchfork liefert die Musik. Der ca. 75-minütige Film soll Anfang April 2018 herauskommen – den Trailer dazu gibt es hier.

Rodja

INFO: www.spontitotalfilm.com

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17. Dezember 2017 at 08:22

Teaser zu „Jack versus Josephine“

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© Gruftkasperl Produktion

Jack is back!!!

Von Zeit zu Zeit stößt man auf einen Teaser, der das Teasen aber so richtig gut drauf hat. So wie z.B. bei „Jack versus Josephine“, einem schwarzhumorigen, sexy Wiener Lausbubenstreich von einem Slasher aus dem Hause Gruftkasperl Productions.

Inhalt: Ein besoffener Friedhofsgärtner erweckt ungewollt den toten Dirnenmörder Jack (Helmut Hochegger) zum Leben – und damit beginnt das Unheil im Wiener Rotlichtmilieu seinen Lauf zu nehmen. Jack geht mit seinem Muscle Car wieder auf Jagd nach jungen, unbedarften Prostituierten und richtet ein Blutbad nach dem anderen an. Polizei und Zuhälter treten ratlos auf der Stelle. Die verunsicherten und hilflosen jungen Dirnen suchen Rat bei einer Voodoo-Priesterin, die ihnen zu sofortigem Schutz verhilft, indem sie die legendäre Josephine (Barbara Bandi) aus dem Reich der Toten beschwört…

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Hinter Gruftkasperl Productions stehen der 26-jährige Filmemacher Lukas Fuchs und sein Firmpate, der Grafiker und Kabarettist Rudi Ehrenreich (49). Ehrenreich, der das Drehbuch in Zusammenarbeit mit Fuchs schrieb, beschreibt „Jack versus Josephine“ als eine detailverliebe und humorvolle Wiener Hommage an das Genre der Exploitation- und Giallo-Filme der 60er- und 70er-Jahre.

Es ist der erste gemeinsame Spielfilm von Lukas Fuchs und Rudi Ehrenreich. „Lukas ist mein Firmkind. Wir waren beide immer schon Filmfreaks und beschlossen einfach mal bei ein paar Bierchen in unserem Stammbeisl etwas auf die Beine zu stellen anstatt immer nur davon zu reden“, erklärte Ehrenreich dem HomeMovieCorner auf Anfrage. „Da Lukas und ich auch immer schon große Anhänger des Horrorgenres und der Bahnhofskino-Filme der 70er-Jahre waren, war es klar, dass wir etwas in diese Richtung machen wollen, da eben eher Low Budget und auch selbst finanzierbar.“

© Gruftkasperl Produktion


Bei den Namen Jack und Josephine fallen mir sofort zwei mögliche reale bzw. literarische Vorbilder ein, doch Ehrenreich dementiert: „Also: Jack bleibt Jack und Josephine bleibt einfach nur Josephine. Jede Ähnlichkeit mit lebenden oder verstorbenen Charakteren ist rein zufällig.“

Der Slasher mit einer angestrebten Spielfilmlänge von 90 bis 110 Minuten ist zum größten Teil schon abgedreht. Nur zwei große Szenen müssen witterungsbedingt im Frühjahr 2018 gedreht werden, so Ehrenreich. Über die Veröffentlichung hat man sich auch schon so seine Gedanken gemacht. Die Premiere soll bereits im Frühjahr/Sommer 2018 in einem großen Wiener Kino stattfinden. „Wir verhandeln mit größeren Verleihfirmen, die im deutschsprachigen Raum tätig sind. Auch ein heimischer Verlag für den DVD-/BluRay-Vertrieb kommt in Frage.“

Rodja

INFO: Filmsite: https://jackversusjosephine.at/; Facebook: https://www.facebook.com/Jack.versus.Josephine/

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8. Dezember 2017 at 09:42

„Aurum“- Marco von Moos plant neue SciFi-Fantasy-Serie

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© ZweiGleis Media

Neues aus der Schweiz

Obwohl im deutschsprachigen Raum gelegen, wird die Schweiz im Film-Bereich eher stiefmütterlich behandelt. Dabei sind die Schweizer oft Genre-affiner als deutsche oder österreichische Produktionen.

Aus dem Land kommen Filme wie der Horrorfilm „Sennentuntschi“ (), „Northmen – A Viking Saga“ (dazu hier ein Interview mit den österreichischen Drehbuchautoren Bastian Zach und Matthias Bauer), der Backwood-Slasher „One Way Trip 3D“ (okay, das war eine A/CH-Kooperation) oder der Raumschiff-Thriller „Cargo“.

Nun ist mit „Aurum“ eine neue Sci-Fi-Fantasy-Serie geplant. Verantwortlich dafür ist der in Zürich lebende Indie-Filmemacher Marco von Moos mit seiner Firma ZweiGleis Media. Das Ganze ist auf vier Staffeln mit je zehn Episoden ausgelegt. Die 29-minütige Pilotfolge hat Marco bereits als Proof of Concept inszeniert, um mögliche Produzenten anzulocken.

Marco und mich verbindet eine lange Bekanntschaft, die bis ins Jahr 2001 zurückgeht. Damals war die Geburtsstunde des HomeMovieCorner – und sein Sci-Fi-Spektakel „Turicon – The Legend of Sollthar“ war einer der ersten Spielfilme, die in meinem Postfach landeten (damals noch als VHS-Kassette). Zu sehen bekam ich einen Superschurken in einer Rüstung und jede Menge – für damalige Indie-Verhältnisse großartige – CGIs.

Marco war damals wirklich ein Tausendsassa, was digitale Effekte betraf. Er lieferte auch einige Tutorials über z.B. bei Explosionen herumfliegende Gliedmaßen oder den Bullet-Time-Effekt (bekannt aus „Matrix“). Während aber bei „Matrix“ für diesen Effekt 120 Kameras zur Verfügung standen, produzierte Marco das Ganze „billig“ und nutzte nur vier oder fünf Kameras. Für die Übergänge trickste er dann mit dem Computer. (Allerdings habe ich in einem späteren Videoclip von Marco erfahren, dass das Tutorial dann auch das einzige Mal war, wo seine Herangehensweise funktionierte.)

Nach „Turicon – The Legend of Sollthar“ drehte Marco als Autor und Regisseur noch einige Kurzfilme sowie das Gangsterdrama „Face to Face“ (2003) und den Superheldenfilm „NightCast“ (2007). Für den Kanadier Christan Viel und dessen Indie-SciFi-Serie „Recon 2022“ agierte er „nur“ als Schauspieler vor der Kamera.

„NightCast“ ist für mich eine sehr interessante Produktion. Gut, es gibt vieles, das in diesem Film nicht funktioniert. Aber: Es ist ein Superhelden-Film! Aus Europa!! Und die Effekte waren meiner Meinung nach teilweise besser als jene der zeitnahen Hollywood-Produktion „Daredevil“. Das Making-Of von „NightCast“ ist eine Offenbarung für Indie-Filmemacher – vor allem, wie die Rüstung des Helden designt wurde.

Seitdem sind viele Jahre ins Land gegangen. Marco spielte Theater, drehte Kurzfilme, versuchte sich an einem Indie-Computerspiel. Und 2012 kam es zu unserem ersten Zusammentreffen im realen Leben. Wir wurden „partners in crime“ und wirkten als schusselige Bankräuber in „Tatort Calw: Hexensabbat“ der Gruppe Mania Pictures mit – inklusive explosivem Stand-Off vor einer Hermann-Hesse-Statue.

Und nun kommt „Aurum“ daher. In der Serie geht es um ein Team von jungen Forschern, das in einer unterirdischen Höhle nicht nur auf eine Grabräuberin stößt, sondern auch ein mysteriöses Portal findet, mit dem man in Kontakt mit den Annunaki – Außerirdische, die angeblich den antiken Menschenkulturen geholfen haben sollen, ihre Monumente zu erstellen – treten kann.

© ZweiGleis Media

Klotzen statt kleckern

Die Serie soll komplett vor einer Green-Screen mit einem 3D System gedreht werden, welches sämtliche Sets in Echtzeit berechnet. Durch die Nutzung der 3D Engines für Computerspiele sei es heute möglich, große Welten in Echtzeit zu erstellen, so eine Presseaussendung von Marcos Firma ZweiGleis Media. Bei der Erschaffung künstlicher Welten kommt da sicherlich Marcos Erfahrung als Indie-Spiele-Programmierer zum Tragen. Durch das Berechnen der 3D-Effekte in Echtzeit soll laut Aussendung bereits das Meiste in der Pre-Production vorbereitbar sein – und so kann die Post-Production-Arbeit kurz und effizient gestaltet werden. Das 29-minütige Proof of Concept wurde in einer Drehzeit von gerade mal vier Drehtagen realisiert.

Ich durfte schon einen Blick auf das Proof of Concept werfen – und ich muss sagen, der Schweizer Filmemacher enttäuscht mich nicht. Stilistisch erinnert es mich an die Abenteuerparodien, die Noah Wyle („Emergency Room“, „Falling Skies“) als Bibliothekar in z.B. „The Quest – Jagd nach dem Speer des Schicksals“ (OT: „The Librarian – Quest for the Spear“) drehte. Viel CGI, die mit den Jahren zwar billig wirken, andererseits aber auch wahnwitzige Ideen ermöglichen. “Aurum“ ist eine typische Marco-von-Moos-Geschichte, größenwahnsinnig strukturiert bis zum Geht-nicht-mehr. Aber Marco ist auch einer, dem ich zutraue, dass er das durchziehen kann.

Eine erste öffentliche Aufführung findet am 16. Dezember 2017 um 11:45 Uhr im Kino Picadilly beim Stadelhofen in Zürich statt.

Rodja

INFO: ZweiGleis Media: http://www.zweigleis.ch/

Written by HomeMovieCorner

5. Dezember 2017 at 14:05

Crowdfunding für „Michael – (k)ein harter Vampirfilm“

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„Vampire werden im Film immer als sexy verkauft. Doch wie kann das sein? Sie sind tot, das Herz schlägt nicht, das Blut fließt nicht mehr – ergo kann es auch keine Erektion geben.“

„Okay, gekauft.“

Ungefähr so stelle ich mir vor, wäre der Dialog verlaufen, wenn Filmemacher José Hidalgo seinen Stoff zu „Michael – (k)ein harter Vampirfilm“ bei mir als Produzenten (wenn ich denn ein Produzent wäre) gepitcht hätte.

Wenn ich ihn richtig einschätze, dann ist José Hidalgo ein bunter Hund, so etwas wie eine Ausnahmeerscheinung an der an Ausnahmeerscheinungen gar nicht armen deutschen Indiefilm-Szene. Er singt mit Leidenschaft, was unzählige Musikclips auf seinem Youtube-Channel beweisen – und natürlich dreht er auch Filme. Wobei Hidalgo eindeutig zu viele kreative Filmideen und zu wenig Budget hat. Davon lässt er sich aber Gottseidank nicht abhalten.

So produzierte und inszenierte er einen Film mit dem Action-verheißenden Titel „Der letzte Auftrag“, in dem ein Auftragskiller seinen letzten Auftrag erfüllen muss, um sein Kind zu retten, als Musical!!! (Ich weiß, das ist sehr redundant formuliert – aber diese Inhaltsangabe als Musical… das muss man sich doch auf der Zunge zergehen lassen!) Und obwohl man dem Film das No Budget ansieht, entgeht einem nicht, mit wie viel Leidenschaft und Ideenreichtum er inszeniert wurde.

Doch nun zurück zu „Michael – (k)ein harter Vampirfilm“, für den José Hidalgo eine Crowdfunding-Aktion gestartet hat. Dabei geht es gar nicht darum, den Film zu drehen. Die rund 90-minütige Horrorkomödie ist bereits fertig und hat eine erfolgreiche Premiere hinter sich. Jetzt geht es nur noch darum, den Film unter die Leute zu bringen. Für die DVD-Produktion gilt es, bis zum 1. Dezember 2017 den Betrag von 1.000,- Euro aufzutreiben. Das sollte doch wohl zu schaffen sein.

Synopsis: Star-Mitglied der Kokosnüsse-Bruderschaft und Super-Checker Michael (Jörn Guido) wird bei einer seiner Safari-Jagden von einer Vampirin gebissen. Da ohne Blutfluss keine Erektion mehr möglich ist, sieht er sich gezwungen, eine Lösung zu finden. Mit der Hilfe von Mumu (José Hidalgo) und seiner Freundin Lola (Simone Kaufmann) beginnt die Suche nach der Vampirin, um die Verwandlung zu stoppen. Prof. Johanson (Georg Groeling-Müller) und Michaels Vater Engelbert (Klaus Thiel-Klenner) begleiten die drei Freunde bei der Suche, bis alle vor ihrem Endgegner und seiner Armee stehen. Wie wird der Kampf zwischen Gut und Böse enden? Wird Michael seine Menschlichkeit und die dazugehörige Sexualität zurückerobern?

Rodja

P.S.: Eigentlich könnte sich José Hidalgo noch ein zweites (drittes? viertes?) Standbein als Produzent und Testimonial von Low-Budget-Crowdfunding-Clips aufbauen. Sein Auftritt im Clip unten hat mich auf jeden Fall überzeugt, die Aktion zu unterstützen.

INFO: Crowdfunding für „Michael – (k)ein harter Vampirfilm“: https://www.startnext.com/michael-vampirfilm; Website von José Hidalgo: http://josehidalgo.de/


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19. November 2017 at 08:31

Erster Teaser zu „Finding Planet Porno“

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Ein Projekt, dem man bei der Entwicklung zuschauen kann, macht Spaß. Das gilt z.B. für die Dokumentation „Finding Planet Porno“, an die der in Salzburg lebende Filmemacher und Filmkritiker Christian Genzel gerade arbeitet. Die Dokumentation handelt von US-Porno-Pionier Howard Ziehm, dem unabsichtlich mit dem als Porno geplanten, dann aber dann doch auf Sci-Fi-Parodie umgeschwenkten Film „Flesh Gordon“ ein Riesenerfolg gelang.

Nun hat Christian einen ersten Teaser veröffentlicht. Wie bereits berichtet, war Howard Ziehm hauptsächlich in dem „Golden Age of Porn“ tätig. Er brachte 1970 mit „Mona: The Virgin Nymph“ den ersten Porno-Spielfilm – explizite Sex-Szenen, eingebettet in eine fiktive Rahmenhandlung – in die regulären Kinos. Ziehm ist quasi Zeitzeuge des Aufstiegs und… Fall? Stagnation?… der Porno-Industrie.

Um die zeitliche Klammer zum Heute zu schließen, hat Regisseur Christian auch den in den USA erigi… äh… agierenden Pornostar Mick Blue interviewt. Den gebürtigen Grazer lernte Christian am Set der österreichischen Indie-Produktion „Schlimmer geht’s nimmer“ (2008) von David Unger kennen. Das war ein nicht-explizites, harmloses Sex-Klamöttchen, das damals recht interessante Wege in der Indie-Produktion aufzeigte. Damals, als Kino noch das Traumziel jeder Indie-Produktion war… (Vielleicht werden Christian und ich uns mal zusammensetzen und darüber etwas schreiben.)

Die Musik zum Teaser stammt übrigens von der österreichischen Band Betty’s Apartment, für die Christian schon einige Musikvideos realisiert hat.

Rodja

P.S.: Eine kleine Warnung. Den folgenden Trailer sollte man – wenn man im Büro sitzt – aus offensichtlichen Gründen nur mit Kopfhörer abspielen. Oder zumindest nicht bei voller Lautstärke. ;-D

INFO: „Finding Planet Porno“ auf Facebook: www.facebook.com/PlanetPornDoc

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18. November 2017 at 09:08

Der neue HeimATfilm auf ServusTV

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© Daniel Hollerweger

Neue Impulse braucht das Land

Ich mag den Sender ServusTV. Er tut sich mehr als wohltuend ab vom Deutschland-inspirierten Einheitsbrei der privaten TV-Sender der ProSiebenSat.1-Kette hier in Österreich. Vor allem im fiktiven Bereich setzt er neue Impulse. Man mag von „Trakehnerblut“ halten, was man will – aber das ist doch ein etwas frischerer Wind durch die österreichische Serienlandschaft.

Nun ist ServusTV mit der Fachhochschule Salzburg eine Kooperation eingegangen. Startend mit 10. November 2017 laufen unter dem Motto „Der neue HeimATfilm“ an drei Freitagen ab 22:45 Uhr in Österreich produzierte Kurzfilme, die sich mit dem Begriff „Heimat“ auseinandersetzen. Ist „Heimat“ nun ein Ort oder eine bestimmte Landschaft, stellt ServusTV dabei die Frage. Oder eher ein Gefühl – positiv wie wohl auch negativ besetzt?

Wie Till Fuhrmeister, Fachbereichsleiter Film bei der FH Salzburg, dem HomeMovieCorner auf Anfrage erklärte, handelt es sich bei den Kurzfilmen allesamt um Master Abschlussfilme, die komplett „independent“ sind. „Es gab von ServusTV keinen inhaltlichen Einfluss, sie haben alle in das Thema gut reingepasst. Da sind Horrorfilme, Dramen, usw. dabei“, so Fuhrmeister. „Und alles auf Kante selbst finanziert.“

Rodja

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8. November 2017 at 11:22

„Tote Moatla schreiand net“ – Vorarlberg-Krimi feiert Premiere

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© Achnus

Im Ländle da gibt’s sehr wohl Kultur…

Als der HomeMovieCorner so 2001 entstand, dachte ich, dass vor allem in den großen Städten die Indie-Szene boomen würde. Die Ansammlung von vielen Menschen würde zu vielen Kontakten führen, zu vielen Ideen, die man auch umsetzen kann. Da war auch sicher sehr viel Wunschdenken dabei, denn damals war ich nicht so mobil und hoffte, eben in meiner Heimatstadt Wien eine große Filmgruppe zu finden, der ich mich anschließen könnte.

Doch schon damals zeigte sich, dass ein Film-Biotop sogar in nicht so bevölkerten Gegenden gedeihen kann – wenn nicht sogar besser als in der angeblich ach so kulturinteressierten und pulsierenden Großstadt. Und diese späte Einsicht, die trotz der vorliegenden Fakten mir erst Jahre im nachhinein dämmerten, habe ich unter anderem Gruppen wie Mania Pictures aus Calw und Visual Dreams aus Vorarlberg zu verdanken.

Während Mania Pictures noch heute jedes Jahr einen Spielfilm produziert, stand Visual Dreams zu den Anfangszeiten des HomeMovieCorners eigentlich schon vor dem Aus. Viele der damaligen Mitglieder kamen gerade aus der Schule und standen am Scheideweg. Berufliche Ausbildung, weitere hochschulische Ausbildung – die Zeit des Ausprobierens war mehr oder minder vorbei. Trotzdem zählen ihre Filme wie „Angst“ oder „Faust – Der Musicalfilm“ für mich zu den Gründen, warum der HomeMovieCorner damals entstand.

Viele ehemalige Mitglieder blieben dem kreativen Bereich treu. Während es einige sogar beruflich schafften, wie Thomas Ilg, der Kameramann und Cutter wurde (u.a. „Universum History“, „Der Atem des Himmels“) oder Simon Meusburger, der das Schubert Theater in Wien leitet, wo u.a. auch Nestroy-Preisträger Nikolaus Habjan sein „Puppentheater für Erwachsene“ inszenierte, wurde für andere das Filmemachen und Geschichten erzählen einfach „nur“ ein Hobby.

Als eine Art Nachfolge von Visual Dreams etablierte sich in Vorarlberg die Gruppe Achnus Film. Auch einige ehemalige Visual Dreams-Mitglieder wie Philipp Horatschek sind mit dabei. Mir fielen sie bis dato eher durch Parodien wie „Achjack gegen die Mächte der Finsternis“, „Halul al Halula“ (Bollywood) oder „Pirätes – The Wedding of Spack Jarrow“. Und nachdem ich anscheinend vollkommen spaßbefreit bin, habe ich nicht unbedingt einen Faible für Parodien. Himmel, ich finde selbst „Spaceballs“ nur so halbherzig zum Lachen. (Ich kann also kein guter Mensch sein.)

Aber das neueste Werk von Achnus Film interessiert mich jetzt doch sehr. Vielleicht, weil das Thema „ernster“ klingt. Also nicht „ernst“ im Sinne von „todernst“, sondern im Sinne von „es ist keine Parodie, sondern was Eigenständigeres.“

Am 28. Oktober 2017 zeigen Achnus Film ab 20 Uhr ihren Ländlekrimi „Tote Moatla schreiand net – Mit Schwert abwärts“ in ihrem Wolfurter Vereinshaus.

Inhalt: Im Ländle da gibt’s sehr wohl a Sünd…

Die Leiche einer jungen Frau wird am Waldrand von einer Joggerin entdeckt. Oberinspektor Heinz Feuerle (Gernot Frick) ermittelt sofort. Zusammen mit seinen Kollegen Abteilungsinspektor Karl Fussenegger (Thomas Burger) und Polizeiarzt Dr. Sedlatschek (Heinz Jochum) decken die Kriminologen ein Netzwerk von Gewalt, Sex und Machtmissbrauch auf, das bis in die höchsten Vorarlberger Kreise reicht.

Der in einer ersten Fassung über 100 Minuten dauernde Film wurde mit über 60 Personen vor der Kamera in Wolfurt, Bregenz, Dornbirn, Hohenems und Kennelbach gedreht. An über 20 Drehtagen wurde der Film von Regisseur und Drehbuchautor Thomas Burger und dem Team von Achnus Film realisiert. Was mir an den „ländlichen“ Filmgruppen besonders imponiert. Neben dem Improvisationstalent gibt es anscheinend auch einen größeren Zusammenhalt und Unterstützung von der Bevölkerung her. So stellte die Landespolizeidirektion auch mehrmals ein echtes Polizeieinsatzfahrzeug zur Verfügung – und auch ein Rettungsauto und eine Cessna 208 Grand Caravan waren im Einsatz.

Rodja

INFO: Achnus Film www.achnus.com

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Written by HomeMovieCorner

28. Oktober 2017 at 08:38