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The art of independent movies

Archive for November 2013

Kurzfilme gesucht: Lange Nacht des kurzen Films 2014

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Es ist zwar noch ein Zeiterl dahin, aber trotzdem werden Filmemacher – egal, ob Profi oder Amateur – jetzt schon aufgefordert, für die achte „Lange Nacht des kurzen Films“ in Vorarlberg ihre Werke einzureichen. Das Event ohne Wettbewerbscharakter (d.h. wohl auch ohne Preise) findet am 30. April 2014 bei freiem Eintritt in der Kulturwerkstatt Kammgarn in Hard statt.

Das Organisationsteam um Wolfgang Rainer und Philipp Horatschek (ist übrigens mit seinem Kurzfilm „Nice Mice – Nette Mäuse“ am Austrian Film Festival dieses Wochenende in Wien vertreten) sucht lustige, skurrile, simple und/oder abstrakte Filme mit einer maximalen Länge von zehn Minuten. Punkto Thema herrscht Wahlfreiheit.

Einsendeschluss ist der 14. Februar 2014. Das Anmeldeformular kann per E-Mail unter kurzfilmnacht (at)gmx.at angefordert bzw. von der Veranstaltungshomepage heruntergeladen werden.

Rodja

INFO: http://kurzfilmnacht.wordpress.com

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22. November 2013 at 14:06

„Das Ende“… naht

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Dem Namen Kober & Kober bzw. der Filmgruppe Koma-Film bin ich in den Jahren, seit ich über Indie-Film berichte, schon mehrmals begegnet, meist im Zusammenhang mit dem Verband der österreichischen Filmautoren (VÖFA, ehemals Verband der österreichischen Filmamateure). Von diesem Relikt der Vereinsmeierei halte ich zwar nicht viel, aber das Oeuvre von Kober & Kober ist atemberaubend und durchaus einen längeren Artikel wert (wenn ich denn mal die Zeit dafür habe).

Wie der Name andeutet, handelt es sich bei Kober & Kober um Vater Friedrich und Sohn Martin. Film ist in dieser Familie quasi Tradition, dreht Friedrich Kober doch schon seit 1960. Und Sohn Martin ist ihm gefolgt. Über 100 Filme wurden gedreht, vom Beziehungsdrama über Psychothriller hin zum Katastrophenfilm. Ihr wohl bekanntester Film ist „Der letzte Zug“ (2002) über einen Transport von Juden in ein KZ. Hinweis: Joseph Vilsmaiers gleichnamiger Film mit ähnlichem Thema wurde erst 2006 herausgebracht.

Ich würde gerne mal das Filmarchiv der Familie Kober durchstöbern. Schon aus filmhistorischen Gründen sollte man sich den Trailer „Leidenschaft Film“ anschauen, der Ausschnitte von Filmen von 1960 bis 2005 enthält.

Nun steht mit „Das Ende“ die nächste Veröffentlichung an. Viel ist noch nicht darüber bekannt geworden, aber der Teaser deutet schon mal an, dass es sich bei der Geschichte um einen Terroranschlag mit einer „schmutzigen“ Bombe und die Auswirkungen auf eine Familie handeln dürfte. Die Veröffentlichung ist für Februar 2014 anberaumt.

Eine Überraschung hielt der Trailer für mich schon mal parat, als ich entdeckte, dass Gerhard Brunelik mitspielt. Ich kenne ihn schon seit den 1990ern und habe damals sogar einen Film mit ihm gedreht sowie im Amateurtheater Kulisseum ein paar Mal gespielt. Und nun, von mir gänzlich unbemerkt, schleicht er sich in eine größere Filmproduktion ein. Da war ich schon sehr überrascht.

Besonders freut es mich auch, dass Kober & Kober eine Kooperation mit dem deutschen Filmkomponisten Michael Donner einging, der hier ja auch schon gefeatured wurde.

Also, auf den Film freue ich mich schon…

Rodja

INFO: www.koma-film.com

Teaser „Das Ende“

Das Ende – Teaser from Martin Kober on Vimeo.

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21. November 2013 at 18:14

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Austrian Film Festival mit jeder Menge Premieren

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bloodymonsterAndreas Reisenbauer lädt wieder mal zu seinem Austrian Film Festival ein. Das unregelmäßig veranstaltete Event findet am 23. und 24. sowie am 27. November 2013 im Breitenseer Kino statt und wartet mit jeder Menge Premieren (Wien-, Welt-, Festival- und was-weiß-ich-Premieren. Echt, Andi, man kann es damit auch übertreiben. ;-)) auf.

Der erste Tag ist mit den Schwerpunkten „From Birth to Death“ und „Communication and Confusion“ ab 18:30 Uhr dem Kurzfilm gewidmet. Gezeigt werden u.a. „Für tot erklärt“ von Arne Nostitz-Rieneck, „Shake Hands“ (Weltpremiere) von Christian Hörelsberger, „Bauchlandung“ (Weltpremiere) von Sebastian Brummer und Andreas Reisenbauer sowie „Es kann nichts passieren!“ von Kawo Reland.

Der zweite Festivaltag steht ab 16:30 Uhr im Zeichen des Trash. So wird u.a. „Müll – Der (einzig wahre) Trashfilm“ des Linzer Filmemachers Oliver Jungwirth gezeigt. Nach zwei Kurzfilmen folgt dann mit der Österreich-Premiere von „Bloody Monster“ von Markus Wimberger der zweite Spielfilm an diesem Abend.

Am 27. November findet dann festivalabschließend die Galapremiere des sozialkritischen Melodramas „Wand vor der Wand“ von Renate Woltron statt.

Die Location Breitenseer Kino (wieso sie es nicht mehr Breitenseer Lichtspiele nennen, ist mir ein Rätsel) ist übrigens ein Traum. Es zählt nämlich zu den ältesten Kinos der Welt. Und nachdem ich vor kurzem erst den Verlust des Gloriette Kinos verschmerzen musste, würde ich es nur ungern sehen, wenn diesem Kleinod etwas zustoßen würde.

Rodja

INFO: www.austrianfilmfestival.com

Trailer „Bloody Monster“

Trailer „Müll – Der (einzig wahre) Trashfilm“

Trailer „Wand vor der Wand“

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20. November 2013 at 21:56

Es werde Licht – Lichtgestaltung im Film

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achimdunkerMit „Die chinesische Sonne scheint immer von unten“ hat Achim Dunker so etwas wie ein Standardwerk für die Licht- und Schattengestaltung im Film geschrieben.

Nun hat der Filmhochschuldozent vor kurzem eine Online-Veranstaltung zum Thema „Eine kurze Einführung in Guerilla-Lighting I“ veranstaltet. Zugegeben, diese Webinar-Form ist etwas ungewohnt, aber wenn man sich daran gewöhnt hat, ist das an die 70 Minuten dauernde Video, das man sich hier ansehen kann, sehr interessant.

Wem diese Form zu unpersönlich ist, oder lieber Aug in Aug Fragen stellen möchte, dem steht auch noch ein Masterclass-Workshop zur Auswahl, den Dunker vom 23. bis 24. November in Wien geben wird. Zwei Tage lang geht es dabei nur um den praktischen Einsatz von Licht und das kreative Gestalten von dramatischen Ausleuchtungen. Es wird überwiegend mit Dedolight, California Sunbounce Reflektoren und Sun-Swattern in mehreren Größen und Farben gearbeitet. Bei unterschiedlichen Aufgaben und in diversen Situationen kommen dabei verschiedene Leuchten, Linsenscheinwerfer, Flächenleuchten, Spots, HMI, Halogen und LEDs zum Einsatz.

Die Kosten für den Workshop betragen 299,- Euro. Anmelden kann man sich auf dieser Site, das Ganze findet im Seminarzentrum Berg7, Sigmundsgasse 12/D, 1070 Wien statt.

Rodja

INFO: http://chinesische-sonne.blogspot.co.at/
FOTO: Achim Dunker

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18. November 2013 at 17:39

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Raider Of The Lost Movies: Ainoa

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ainoa2000/2001 war eine besondere Zeit für mich. Ich hatte gerade erst bei der APA als Multimedia-Redakteur angefangen – und, für mich persönlich aufregender, bei der Zeitschrift „celluloid“ als Filmjornalist. Damals war so etwas wie eine fiebrige Aufbruchstimmung beim österreichischen Film zu bemerken. Das war u.a. Barbara Alberts „Nordrand“ zu verdanken, der auf wichtigen internationalen Festivals mehrfach nominiert und sogar ausgezeichnet wurde. (Anm.: Ich selbst habe nie ganz verstanden, warum diese auf Zelluloid gebannte Klischeesammlung so hochgejubelt wurde, aber bitte, das ist mein Problem mit diesem Film).

„celluloid“-Chefredakteur Matthias Greuling wollte mit seiner Zeitschrift eine Lanze für Filme „made in A“ brechen. Etwas, das ganz meinem Gusto entsprach. Auf der Suche nach entsprechenden Filmen, über die wir berichten konnten, stieß ich unter anderem auf ein Sci-Fi-Projekt namens „Thekken“, das ein Student an der Filmakademie realisieren wollte. Das klang ja schon mal gut – und Feuer und Flamme fing ich, als dieser Jemand namens Marco Kalantari mich zu einer Veranstaltung einlud, in der er sich und sein Projekt vorstellte und Interessenten suchte, die bei den Dreharbeiten mitmachen wollten.

Zu sehen bekamen wir einen Mood-Teaser, in dem irrsinnig viele Schläuche von und zu einer Frau führten und Flüssigkeiten in den Körper pumpten. Sehr stylish, sehr Sci-Fi, sehr Cyberpunk. Marco Kalantari und Co-Autorin Nina Munk arbeiteten bereits seit 1998 an dem Drehbuch, in dem im Jahr 2078 ein weiblicher Android (die wundervolle Verena Buratti) an einem streng geheimen Ort verwahrt wird. Der Roboter wurde darauf programmiert, von der Zukunft aus Daten in die Vergangenheit zu senden und so den Dritten Weltkrieg im Jahr 2014 (Himmel, ist das wirklich schon nächstes Jahr?!?) auszulösen und zu steuern. Mit einem Selbstmordkommando gelingt es dem Widerstandskämpfer Yuri (Simon Licht), den Androiden zu entführen. Während die beiden durch eine postnukleare Welt wandern, wird das Androidenmädchen zum ersten Mal sich selbst und ihrer Umgebung bewusst.

Zwar ließ ich mich auf eine Liste mit Freiwilligen eintragen, aber letztendlich war ich dann doch nie am Set. Dennoch blieben Kalantari und ich immer irgendwie in Kontakt, weil ich doch von Zeit zu Zeit mich nach dem Fortgang der Dinge erkundigte. Und es dauerte lange, sehr lange bis zur Fertigstellung. Irgendwann wurde der ursprüngliche Titel wegen der Namensähnlichkeit mit einem Konsolenspiel in „Ainoa“ umgeändert. Zwischendurch vergaß ich immer wieder auf das Projekt, schreckte hoch, telefonierte nach – und bekam immer wieder die Nachricht: „Nein, ist noch nicht fertig.“ Warum das so war, hatte einen einfachen Grund: Marco Kalantari wollte das Projekt independent stemmen. Das heißt, dass er sein Geld reinsteckte. Und wie er in seiner Diplomarbeit „Guerilla-Filmmaking“ schrieb, wollte er sich dabei nicht verschulden. Das bedeutete, dass er einen Drehblock drehte, dann wieder eine Zeit lang arbeitete und Werbefilme drehte, um Geld für das Budget zu bekommen – und dann wieder drehte. Und so weiter, und so fort. Da „Ainoa“ noch auf Filmmaterial und nicht digital gedreht wurde, waren die Kosten entsprechend hoch und Kalantari musste immer öfters arbeiten, um die Teilbudgets aufstellen zu können. Die Pausen zwischen den Drehblöcken waren dementsprechend lang.

Doch dann ging es finanziell wirklich nicht mehr weiter. In der Postproduktionsphase sprang schließlich Buena Vista ein. Als „Ainoa“ endlich vollendet wurde und sogar schon ein Filmstart anstand, hatte ich ein Gespräch mit einem der Hauptverantwortlichen von „Ainoa“ (nicht von Buena Vista). Er dürfte bemerkt haben, dass ich anscheinend mehr Fan als Journalist war – und da sagte er folgenden Satz (so ungefähr, ist schon sehr lange her): „Wenn es damit (Anm.: ‚Ainoa‘) nicht klappt, dann wird der Marco seinen Weg schon machen – vielleicht beim Werbefilm. Da bin ich mir sicher.“ Ich war vollkommen perplex. Da drehte ein junger Regisseur so etwas Fantastisches, und dann soll er eine Zukunft beim Werbefilm haben? Wie bitte? Erst nach der Premiere verstand ich, was mit diesem Satz bezweckt werden sollte. Der Mann wollte nur meine gesteigerte Erwartungshaltung relativieren.

Nun ja, der Film konnte schließlich fertig gestellt und landete im Kino – wo er floppte. Die Kritik verriss ihn – und die Zuschauer strömten auch nicht ins Kino. Selbst ich war einigermaßen ernüchtert, als ich aus der Premiere am 18. Oktober 2006 (die Karte habe ich noch) kam. Wie sehr wollte ich doch diesen Film mögen.

Nach all den Jahren sind mir eigentlich nur zwei Dinge in Erinnerung geblieben. Positiv: Es hat sich endlich jemand mal getraut, in einem österreichischen Film eine epische Geschichte mit entsprechenden Bildern zu erzählen. Ein großer Kosmos, große Gefühle – all das war vorhanden. Bei manchen Szenen war ich verblüfft, dass das hierzulande gedreht wurde. Negativ: Die Löcher in der Geschichte. Wie bereits geschrieben, gab es sehr lange Drehpausen. Schauspieler sprangen ab, weil sie andere Engagements hatten – und so wurde z.B. zwar ein Antagonist eingeführt, der Yuri und Ainoa jagt – aber letzten Endes kommt es nicht einmal zu einer finalen Konfrontation zwischen den Dreien. Im Gegenteil: Es wird so nichtssagend angedeutet, dass aus dem Off das Heranstürmen von Truppen zu hören ist, Yuri sich in Kampfposition bringt und Ainoa irgendwie Kontakt mit ihrem Schöpfer in der Vergangenheit aufnimmt – und man sieht in der ganzen Szene nur zwei Menschen! Auch war das Ende einfach zu esoterisch (mir fällt grad kein besseres Wort ein). Das kann natürlich so gewollt sein – ich kenne viele Sci-Fi- oder Fantasy-Geschichten, die einen zünftigen Finalkampf verweigern. Aber bei „Ainoa“ hatte ich irgendwie das Gefühl, dass es eben wegen niedrigen Budgets zu nichts mehr anderen reichte, als zu dem, was letztendlich rauskam.

Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob die Involvierung von Buena Vista (nunmehr Disney) für „Ainoa“ eine gute Sache war, oder nicht. Immerhin konnte der Film ins Kino gebracht werden. Auf der anderen Seite: Der Film liegt nun im Safe von Disney, eine Veröffentlichung auf DVD ist aufgrund des Flops in Österreich wohl nicht zu erwarten. Vor einigen Jahren schrieb ich diesbezüglich Buena Vista an – ich bekam nicht mal eine Antwort.

Kalantari lebte einige Jahre in Island, bevor er nach Japan zog, wo er für den asiatischen Raum Werbefilme inszeniert. Nur dort fand „Ainoa“ unter dem Titel „Last Android“ eine Veröffentlichung auf DVD. Und wie ich gehört habe, lief „Ainoa“ vor einigen Tagen im indischen Fernsehen.

Im Juli 2013 kam Kalantari nun wieder nach Österreich, um den Sci-Fi-Kurzfilm „The Shaman“ zu inszenieren.

Rodja

PS: Wer Zeit und Muse hat und Marco Kalantaris Diplomarbeit „Guerilla-Filmmaking“ (2002) lesen will, der kann bei mir ein PDF-File per E-Mail anfordern. Ich darf sie – mit Einverständnis von Kalantari – an interessierte Filmemacher weiterleiten. E-Mail an homemoviecorner(at)hotmail.com, Betreff „Ainoa – Guerilla“. Man sollte aber bedenken, dass damals noch mit Film gedreht wurde, was ein nicht unerheblicher Kostenfaktor war.

PPS: Ja, ich würde mir sofort eine DVD kaufen.

PPPS: Was ist „Raider Of The Lost Movies“ ?

Edit: Musste kurz eine kleine Änderung vornehmen, da mich ein aufmerksamer Leser darauf hingewiesen hat, dass Zelluloid schon seit den 1950ern nicht mehr als Filmmaterial verwendet wird.

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12. November 2013 at 22:37

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Thriller „Unter Wölfen“ online

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Vor Unzeiten habe ich zu „Unter Wölfen“ von Rene Sydow und Daniel Hedfield eine Rezension abgeliefert. Nun habe ich auf Netzkino.de entdeckt, dass der ganze Film dort gratis und legal zu sehen ist. Mit einem Budget von 12.000 Euro ist den beiden Filmemachern ein sehr feiner, kammerspielartiger Thriller mit stark ausgeprägten Charakteren gelungen. Also nicht unbedingt für jene, die sich einen Backwood-Slasher erwarten…

Netzkino.de hat übrigens noch einige sehr interessante Indie-Filme im Programm, die ich in unregelmäßigem Abstand gerne vorstellen werde.

Rodja

INFO: www.netzkino.de

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11. November 2013 at 19:33

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Sven Hüsken veröffentlicht Buch-Trailer zu „Papa“

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papaVor kurzem habe ich mit der Rezension zu „Twinraiders“ (D 1998/99) von Sven Hüsken und Marcel Laube einen HMC-Klassiker reaktiviert. Der Film fiel durch einige sehr nette Plots und Effekte auf. Leider erfuhr ich beim Nachfragen, dass Hüsken und Laube danach – obwohl geplant – nie wieder einen Film drehten. Das fand ich sehr betrüblich. Aber ich erfuhr, dass Hüsken unter die Buchautoren gegangen ist, und seinen ersten Roman „Papa“ als E-Book beim Verlag Droemer Knaur herausgebracht hat.

Synopsis: Sorgender Ehemann, liebender Vater, eiskalter Killer!

Zwei Jahre ist es nun her, dass Thomas Ried wegen mehrfachen Mordes verhaftet wurde. Niemand – und am allerwenigsten seine Frau Michelle – ahnten etwas von der bestialischen Seite des Mannes, der ein vollkommen normales Leben zu führen schien, bis eines seiner Opfer entkommen konnte. Michelle und ihre Tochter Lillian sind gerade dabei, sich ein neues Leben aufzubauen, als sie eine erschreckende Nachricht erreicht: Thomas ist aus der Psychiatrie ausgebrochen. Kurz darauf verschwindet Lillian bei einem Einkauf – zurück bleibt lediglich ein Polaroidfoto, auf dem zwei Zeichnungen zu sehen sind: ein Schaf und ein Wolf…

Und nun hat Hüsken sich doch noch die Kamera geschnappt – und einen Trailer zu seinem Buch gedreht. Und ich muss sagen… Gut, dass er seine filmischen Ambitionen nicht mehr weiter verfolgt. Denn wenn er so etwas wie diesen Trailer in Spielfilmlänge drehen würde, würde ich wahrscheinlich nie wieder einen Fuß vor die Tür setzen, geschweige denn jemals wieder unter dem Tisch hervorkommen. So kann ich mich wenigstens trösten: „Es sind nur Buchstaben. Es sind nur Buchstaben.“

Rodja

PS: Und wenn er mir mit dem Trailer auch 1.000 Mal Lust auf das Buch macht… Ich bin noch nicht bereit für E-Books!!!

FOTO: Droemer Knaur Verlag

Vorsicht! Empfindliche sollten den Trailer besser nicht anklicken!!!

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7. November 2013 at 22:27

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