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The art of independent movies

Archive for Mai 2015

Are you ready for „Kung Fury“?!?

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© Laser Unicorns/Andreas Bennwik

© Laser Unicorns/Andreas Bennwik

Miami in den 1980ern war einfach Scheiße zu leben.

Die Klamotten sehen beschissen aus, die Leute rennen mit Uzis in der Gegend herum und ballern dich nieder, wenn ihnen dein Ghettoblaster taugt, und du kannst nicht mal einen Arcade-Spieleautomaten treten, ohne dass der nicht gleich Amok läuft. Doch es gibt Hoffnung. Super-Cop Kung Fury (Hauptdarsteller, Drehbuchautor, Produzent und Regisseur David Sandberg in Personalunion) sorgt dafür, dass doch noch Recht und Gesetz aufrecht erhalten werden (Hm? Und was ist mit den ganzen Schießereien, die da trotzdem passieren?!?)

Einst war er ein normaler Streifenpolizist, der zusammen mit einem Partner einen Ninja verfolgte. Als sein Freund vom Ninja eliminiert wurde, wurde Kung Fury vom Blitz getroffen und von einer Kobra gebissen… UND WURDE KARATE-SUPER-COP KUNG FURY!!! (Ich habe jetzt nicht mitbekommen, wie er vor der Transformation hieß – ist das wichtig?) Und seitdem kämpft er noch mehr an der Seite der Justiz – und sorgt für jede Menge Kollateralschaden, sehr zum Unwillen seines Vorgesetzten.

Doch dann kommt etwas noch Böseres in diese ohnehin schon schlechte Welt: Karate-Champ Adolf Hitler alias Kung Führer reist durch die Zeit in die 1980er. Mittels eines Anrufs killt er fast das ganze Polizeirevier von Kung Fury. Der junge Cop sieht nur einen Ausweg: Er muss in die Zeit zurück reisen, um Hitler in Nazi-Deutschland auszuschalten. Den Weg dorthin bzw. den Zeitsprung zurück kann ihm nur Computerhacker Hackerman verschaffen. Doch der verkalkuliert sich und schickt Kung Fury noch weiter zurück – und zwar in die Zeit von Laser-Raptoren und von Walküren gerittenen T-Rexen. Kann King Fury da noch die 80er-Jahre retten?

„Kung Fury“ ist ein schwedischer Kurzfilm von David Sandberg und seiner Produktion Laser Unicorns (man achte auf das eine Arcade-Spiel am Anfang), das mittels Crowdfunding auf Kickstarter (Ziel: 200.000 Dollar – Erreicht: 630.019 Dollar – ja, wollt Ihr mich verarschen?!? Aber okay, die CF-Aktion war Ende 2013, Anfang 2014. Da war ja Crowdfunding noch eine Goldgrube.) finanziert wurde. Es ist eine Hommage an die 80er-Jahre, an VHS, an He-Man und GI Joe, Computerspiele (Hej, ich habe einen ZX Spectrum gesehen! Awesome!) und die Karate- und Actionfilme der damaligen Zeit.

Na ja, wem’s gefällt. Ich bin ja der Meinung, dass Filme, die so gewollt auf Trash machen, nicht immer funktionieren. Insofern ist „Kung Fury“ für mich keine Ausnahme. Aber ein paar nette Gags hat er schon. Und „Badewaschl“ David Hasselhoff trällert das Endlied „True Survivor“.

Rodja

INFO: www.kungfury.com; „Kung Fury“ auf Facebook: www.facebook.com/KungFuryOfficial

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29. Mai 2015 at 04:43

Let’s talk about „Ich seh ich seh“

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© Stadtkino Filmverleih

© Stadtkino Filmverleih

Publikumsgespräch gesucht

Etwas für schnell Entschlossene: Im Rahmen seiner monatlichen Filmgesprächsreihe „Let’s talk about Film!“ lädt das Film und Medien Zentrum Margareten (FMZ) am 28. Mai in Wien zum österreichischen Psychothriller „Ich seh ich seh“. Als Gäste sind auch die Filmemacher Veronika Franz und Severin Fiala eingeladen, die in einer moderierten Veranstaltung dem Publikum Rede und Antwort zu ihrem u.a. mit dem „Großen Diagonale Preis“ ausgezeichneten Film stehen werden. Die Rechte für ein US-Remake liegen bei Produzent Harvey Weinstein (u.a. „Pulp Fiction“, „Good Will Hunting“, „Django Unchained“).

Synopsis: In der Hitze des Sommers. Ein einsames Haus am Land zwischen Wäldern und Kukuruzfeldern. Zehnjährige Zwillingsbuben warten auf ihre Mutter. Als diese nach einer Schönheitsoperation einbandagiert nach Hause kommt, ist nichts mehr wie vorher. Die Kinder beginnen zu bezweifeln, dass diese Frau tatsächlich ihre Mutter ist. Sie versuchen die Wahrheit herauszufinden.Ein existentieller Kampf um Identität und Urvertrauen entspinnt sich.

Rodja

INFO: http://ichsehichseh.at/ / „Let’s talk about Film!“, 28. Mai 2015, von 19:00 – 22:Uhr. Film und Medienzentrum Margareten, Johannagasse 2, 1050 Wien, Eintritt frei. Weitere Informationen unter http://www.vhs.at/fmz.

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25. Mai 2015 at 12:57

Veröffentlicht in Tipps & Tricks

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„Sky Sharks“ – Waiting for Take off

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skysharksHaie. Nazis. Zombies. Jede einzelne dieser Entitäten hat genügend Potenzial, um für abendfüllende Unterhaltung zu sorgen – entweder im Kino oder vor dem Fernseher.

„Warum nicht den Spaß verdreifachen und alle drei Faktoren miteinander kombinieren?“, müssen sich die Macher des in Vorproduktion befindlichen „Sky Sharks“ wohl gedacht haben. Oder auch: „Wir gehen auf Nummer sicher und kreieren jetzt die Eier legende Milchwollsau – mit einer Prise kalkuliertem Trash.“ (Meine Theorie: Kalkulierter Trash ist der schlechteste – aber Ausnahmen bestätigen ja bekanntlicherweise die Regel.)

Doch bis es soweit ist, muss noch einiges geschehen. So wurde auf Kickstarter eine Crowdfunding-Aktion gestartet, um 75.000 Euro (wohl als Teilfinanzierung) zu lukrieren. Der Film unter der Regie von Marc Frehse wartet mit Stars und Sternchen wie dem markanten Robert LaSardo („Leon – Der Profi“, „Nip/Tuck“), Charles Rettinghaus („Planet USA“, die deutsche Stimme von u.a. Jamie Foxx und Jean-Claude Van Damme), Ralf Richter („Bang Boom Bang“, „Village People 2 – Auf der Jagd nach dem Nazigold“), Tobias Schenke („Knallharte Jungs“), Michaela Schaffrath (Ex-Gina Wild) und Nackt-DJane Micaela Schäfer („Seed 2“, „La Petite Mort II“) auf. „Deadline“-Herausgeber Yazid Benfeghoul fungiert als Co-Produzent (da stelle ich mir die Berichterstattung etwas problematisch vor).

Synopsis: Ein Geologen-Team legt tief im Eis der Antarktis eine Höhle frei, wo sie ein noch intaktes Nazi-Labor entdecken, in dem man anno dazumal modifizierte Haie – natürlich zu Welteroberungszwecken – gezüchtet hat, die zu fliegen in der Lage und deren Reiter genetisch mutierte untote Super-Menschen sind. Eine Taskforce aus reanimierten, in Vietnam gefallenen US-Soldaten – die Dead Flesh Four – wird zusammengestellt, um die Erde vor dem sicheren Untergang zu retten.

Rodja

INFO: http://skysharks.tv/; „Sky Sharks“ auf Kickstarter: https://www.kickstarter.com/projects/168690333/sky-sharks; „Sky Sharks“ auf Facebook: https://www.facebook.com/SkySharksMovie

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24. Mai 2015 at 06:41

INDIGO filmfest ruft – und alle Indie-Filme kommen

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© Indigo Filmfest

© Indigo Filmfest

Alle Jahre wieder, und das nun schon zum elften Mal, findet das INDIGO filmfest statt.

Das Festival für Amateur- und Independentfilme – meist aus dem Genresektor – hat sich zu einem fast familiären Treffpunkt für Filmemacher und Gleichgesinnte gemausert. Bis zum 1. August 2015 kann man seinen Film auf www.indigo-filmfest.de anmelden. Das Festival selbst findet vom 16. bis 17. Oktober 2015 in den Hallen des Bürgerhaus Bardenbach (Saarland) statt. Und wer hinfährt, kann sogar unter Umständen einige bekannte Gesichter der Szene vorfinden.

Rodja

INFO: INDIGO Filmfest auf Facebook (zum liken und weiterempfehlen): www.facebook.com/indigofilmfest

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15. Mai 2015 at 13:53

Monatliches WritersWorkshop E-Zine – und das kostenlos

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© Rodja Pavlik

© Rodja Pavlik

Ein kleiner Tipp

Der Autor Richard Norden veröffentlicht jedes Monat ein kostenloses WritersWorkshop E-Zine, in dem er und seine Kollegen Tipps zum Schreiben geben. Und das seit Ende 2009 – mittlerweile ist man bei Ausgabe 67. Die Themenauswahl ist vielfältig – angefangen von Software-Empfehlungen bis hin zu inhaltlichen Verbesserungen. Zwar richtet sich das Magazin eher an Romanautoren und Self Publisher, hin und wieder bekommt man aber auch Tipps, wie man Charaktere oder Plots interessanter machen kann – und das interessiert wohl auch Drehbuchautoren.

Rodja

INFO: http://ezine.writersworkshop.de/

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8. Mai 2015 at 03:26

Festival „die Seriale“ sucht die beste Indie-Serie

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Vom 12. bis 13. Juni 2015 findet in Gießen (Hessen/D) die Seriale – das 1. Indie-Serien-Festival Deutschlands – statt. Bis zum 10. Mai können noch Independent-Serien, die in Deutschland produziert oder in deutscher Sprache gedreht wurden, eingereicht werden.

Eine etwas schwammige Formulierung, sind doch so englischsprachige Serien, die in Deutschland gedreht wurden, zugelassen. Auch deutschsprachige Serien aus Österreich kann man einreichen – laut Reglement aber nicht englischsprachige Serien, die in Österreich gedreht wurden. Auf Nachfrage wurde mir versichert, dass auch englischsprachige Serien aus dem deutschsprachigen Raum zugelassen werden – sofern sie denn „geil“ wären. Sollte es also mit der deutschen Sprache nicht klappen… einfach ein nettes Mail schreiben und anfragen.

Ziel des Festivals ist es, die vielfältige Serienlandschaft im deutschsprachigen Raum auch außerhalb des kommerziellen Fernsehens sichtbar zu machen und die Filmemacher miteinander zu vernetzen. Sofern ich das verstanden habe, betrifft das nicht nur TV-Serien, sondern auch Webserien.

Laut Homepage ist der Preis, der von einer Fachjury vergeben wird, noch undotiert, auf der Facebook-Site (neueren Datums) wird aber schon ein Preis für die beste IndieSerie um 2.000 Euro ausgelobt.

Eingereicht werden kann entweder die ganze Staffel oder der Pilotfilm zusammen mit Teaser oder Trailer. Lauflänge, Folgenstärke und Genre sind frei. Auch Serien, an denen ein Sender oder eine Hochschule beteiligt waren, werden gerne genommen. Das wichtigste Kriterium dabei: Die Serienmacher müssen freie Hand bei der Gestaltung ihrer Ideen gehabt haben.

Rodja

INFO: www.die-seriale.de; Die Seriale auf Facebook: www.facebook.com/dieseriale

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1. Mai 2015 at 03:42