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Archive for März 2013

Tipps & Tricks für einen Dreh mit kleiner Crew

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Ach, ich liebe Film-Tutorials, die kurz, witzig und informativ sind – und dabei so einfach wirken, dass man glauben könnte, dass eine Action-Szene spätestens nach zehn Minuten im Kasten ist. Man sollte sich aber nicht täuschen lassen, das Ganze erfordert doch einiges an Übung, um es so einfach aussehen zu lassen. Dennoch kann man sich jede Menge Ideen für künftige Drehs holen.

In einem Videoclip erklärt die in Austin/Texas agierende Gruppe Neko Neko Films, wie und wann man einen Swipe Cut macht, wie ein Split Screen aus zwei übel gelaunten Cowboys gleich eine ganze Bande macht – und dass es manchmal gar nicht so schlecht ist, das Smartphone am Set eingeschaltet zu lassen. Zumindest die Aufnahme-Funktion.

Rodja

INFO: http://nekonekofilms.com/

3 Tricks For Your Impossibly Small Film Crew from Vimeo Video School on Vimeo.

Die schriftlichen und genaueren Erläuterungen dazu gibt es hier.

In einem weiteren Videoclip erklärt Neko Neko Films, wie man ein Auto im Film sinnvoll einsetzt (und das nicht nur zum Pizza holen). Ich muss sagen, auf einige Sachen wäre ich von allein nie drauf gekommen (z.B. am Rücksitz den Fahrer simulieren).

Drive-by Shooting: Using Your Car to Make Better Videos from Vimeo Video School on Vimeo.

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25. März 2013 at 06:21

Lebenszeichen vom Neuen Deutschen Genrefilm

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genrefilmIst es nicht absurd? Da feiern TV-Serien rund um Serienkiller („Dexter“), Fantasywelten („Game of Thrones“), Kämpfe im Weltall („Battlestar Galactica“), Krieg gegen Terror („Homeland“) oder brutale Drogenverbrechen („Breaking Bad“) im Fernsehen fröhliche Urständ – und werden auch lobend für innovatives Geschichtenerzählen im Feuilleton erwähnt. Aber kaum versucht mal ein deutschsprachiger Regisseur etwas in diese Richtung, dann wird es höchstens gerade mal so am Rande erwähnt. Dennoch gibt es ein starkes Interesse an solchen Filmen, wie deutschsprachige Magazine wie „Deadline“ oder „Virus“ sowie Festivals wie das „Fantasy Filmfest“ in Deutschland oder das /slash Filmfestival oder die Fright Nights in Österreich beweisen. Produktionen aus deutschsprachigen Ländern sind dort aber eher die Ausnahme.

Nun reicht es vielen Filmemachern (darunter auch vielen Indies) und sie wollen mit dem Label „Neuer Deutscher Genrefilm“ ein Zeichen für Vielfalt und Akzeptanz im deutschen Unterhaltungskino setzen und dem – laut Presseaussendung – monothematischen Bollwerk aus deutschem Betroffenheitskino und Romantic Comedys von und mit den stets gleichen Gesichtern (Hat da jemand Til Schweiger gerufen? Also ich war das nicht!) den Kampf anzusagen.

Wie genau das nun stattfinden soll, ist noch offen, schließlich müssen die Filmemacher auch Geld verdienen. Aber sie wollen sich vernetzen, ihr Anliegen publik machen. Ein erster Schritt ist schon mal ein Teaser, der verschiedene Filme, wie das Apokalypseszenario „Hell“ von Tim Fehlbaum, der Giallo „Masks“ von Andreas Marschall, die H.P. Lovecraft-Huldigung „Die Farbe“ von Huan Vu oder der zu-gut-für-eine-Webserie-deswegen-wird-es-ein-Spielfilm Zombiestreifen „Viva Berlin!“ von Moritz Mohr oder dem erst vor kurzem hier vorgestellten „Land of Giants“ von Krystof Zlatnik zusammenfasst. Auch der mit dem HomeMovieCorner-Förderpreis ausgezeichnete 3D-Zombie-First-Person-Shooter „Cerusit“ von Matthias Olof Eich kommt vor.

Mit deutsch ist übrigens deutschsprachig gemeint, denn auch Produktionen von österreichischen Regisseuren, wie Peter Kollers „Auf bösem Boden“ oder Marvin Krens „Rammbock“ sind dabei. Schweizer Filmemacher konnte ich allerdings keinen ausmachen.

Der Teaser wurde bereits im Februar während der ersten Genrenale in Berlin zusammen mit Trailern, Kurzfilmen und Filmausschnitten vorgestellt. Und das zu einem Zeitpunkt, als gerade die renommierte Berlinale lief. Insofern darf man das Logo der Genrenale, den abgeschlagenen Bärenkopf, auch als Kampfansage an das Filmestablishment verstehen. Ich würde sagen, 2013 war die Nullnummer, doch schon 2014 soll ein echtes Festival steigen. Wer also einen entsprechenden Genrefilm in petto hat, soll sich bei den Veranstaltern melden.

Rodja

INFO: http://genrefilm.net; https://www.facebook.com/NeuerDeutscherGenrefilm; http://www.genrenale.de/

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22. März 2013 at 18:26

Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb 2014

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Die steirische Landeshauptstadt Graz schreibt wieder mal den Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb in den Kategorien Kino- und Dokumentarfilm aus. Einreichfrist ist diesmal der 30. November 2013, die Juryentscheidung wird im ersten Jahresdrittel 2014 in Graz erfolgen.

Der Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb ist Carl Mayers Werk und seiner filmischen Leidenschaft gewidmet. Als Filmpoet (“Das Cabinet des Dr. Caligari”, “Der letzte Mann”, “Sunrise”…), als Dramaturg, als Mann mit dem Kamerablick und entschiedener Teamworker hat Carl Mayer (geb. 1894 in Graz, gest. 1944 in London) in einem kreativen Biotop mit Film-schaffenden wie dem Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau und dem Kameramann Karl Freund Filmgeschichte geschrieben.

Verpflichtet der Innovation, der aufklärerischen Wahrnehmung und dem menschlichen Drama zwischen Licht und Dunkel hat Carl Mayer sowohl den Spielfilm als auch den dokumentarischen Kinofilm (“Sinfonie einer Großstadt”) zu seiner Sache gemacht. Der Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb, initiiert von Bernhard Frankfurter (geb. 1946, gest. 1999), soll eine substanzielle Besserstellung der österreichischen Filmkultur bewirken.

Der Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb wird von der Landeshauptstadt Graz durchgeführt und finanziert.
Im Sinne einer aktiven Förderung der (Kinofilm-) Drehbuchkultur wird der 1989 erstmals durchgeführte Drehbuchwettbewerb der Landeshauptstadt Graz zum nunmehr siebzehnten Mal ausgeschrieben.

Der Wettbewerb ist ein Beitrag zur qualitativen Verbesserung der deutschsprachigen Drehbuchkultur und ein Impuls für den heimischen (Kino-) Film.

Der Drehbuchwettbewerb wird jährlich ausgeschrieben und steht jeweils unter einem filmgerechten Thema, welches der Kreativität und Phantasie entsprechenden Spielraum lässt. Das Thema der Ausschreibung lautet VERRAT. Teilnahmeberechtigt sind alle Österreicher, Auslandsösterreicher und alle mindestens seit drei Jahren in Österreich wohnhaften Personen.

Die Landeshauptstadt Graz dotiert den “Carl-Mayer-Drehbuchpreis” mit € 14.500,– für den Hauptpreis und € 7.200,– für den Förderungspreis.

Weitere Details zum Carl-Mayer-Drehbuchpreis findet man unter www.kultur.graz.at/carl-mayer-
drehbuchwettbewerb
.

Rodja

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16. März 2013 at 18:51

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„Land of Giants“-Teaser online

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landofgiantsMathis Landwehr ist so was wie das Gesicht des deutschen Martial Arts-Film. Und ja, dieses Genre gibt es tatsächlich. Aufgefallen ist mir der sympathische Haudrauf schon in dem Indie-Spielfilm „Kampfansage: Der letzte Schüler“ von Johannes Jaeger, der von der auf Stuntfilme spezialisierten Filmschmiede (oder auch Film-Fließbandproduktionswerkstätte) Action Concept („Alarm für Cobra 11“, „Der Clown“) ohne Unterstützung von TV-Anstalten realisiert wurde. Bekannt wurde Landwehr aber vor allem mit der – ebenfalls von Action Concept, diesmal aber für RTL produzierten – TV-Serie „Lasko – Die Faust Gottes“. Wobei ich gestehen muss, dass ich mir von der Serie gerade mal die Pilotfolge und zwei weitere Folgen angetan habe, so hanebüchen war die Handlung, so zerschnitten waren die Kampfsequenzen. Aber das kreide ich eher RTL bzw. Action Concept an, dass sie ihrem Publikum einfach zu wenig zutrauen.

Anscheinend hat sich auch Landwehr gedacht, dass das Action-Genre in Deutschland frischen Schwung gebrauchen könnte, denn gemeinsam mit Sascha Girndt hat er die Filmproduktion Roundhousefilm gegründet. Zusammen mit einigen Freunden wie Ulrik Bruchholz bastelt der Schauspieler nun am Konzept „Land of Giants“, einem Genre-Mix aus Western, Endzeit-Sci-Fi und Martial Arts.

Synopsis: Es ist die außergewöhnliche Geschichte von Crutch, dem einsamen Helden mit der Krücke, der den Zorn der Götter herausfordert. Wir begleiten ihn bei seiner aussichtlosen Jagd durch eine unwirtliche und bedrohliche Welt, in der Wasser und Lebensmittel so schwer zu finden sind wie Vertrauen und Liebe. Eine Welt, in der die Menschen in ständiger Angst vor den Göttern und der verbotenen Magie der alten Zeit leben: Elektrizität. Denn schon das Licht einer einzigen Glühbirne reicht aus, um die Götter in Form von hünenhaften Giganten anzulocken, die ganze Dörfer in Schutt und Asche legen. Obwohl Crutch bereits in seiner Jugend das erste Mal Zeuge der Zerstörungswut eines Giganten wurde, glaubt er nicht an Märchen von unsterblichen Göttern. Die Giganten sind sterblich. Genau wie wir. Und es gibt einen Grund, wieso sie hier sind und uns alle zwingen nach ihren Regeln zu leben…

Regie zum Teaser, der mit 14 Minuten Laufzeit eigentlich schon ein richtiger Kurzfilm ist, führte Krystof Zlatnik, dessen Sci-Fi-Film „Das Leuchten“ meiner Meinung nach übrigens einer der wenigen Kurzfilme ist, die auch einzeln auf DVD kaufenswert sind (ich rede jetzt nicht von Compilations, sondern rein von einer DVD mit einem einzigen short film).

Was schon mal auffällt: Landwehr legt seine Rolle als „Crutch“ schon mal um einiges diffiziler an. Der Loner weicht Kämpfen eher aus – und er macht Fehler! Das macht ihn schon mal um einiges sympathischer/menschlicher, als den ziemlich überheblichen, weil alles wissend und alles könnend daherkommenden Lasko. Hoffe nur, dass – wenn ein deutscher Privatsender einsteigen sollte – das nicht all zu verwässert wird. Was ich mir allerdings noch erhoffe: Dass das Ganze ein wenig epischer angelegt wird. Gegen Ende des Teasers wird das mit dem Auftauchen der Giganten zwar angedeutet, aber das ist und bleibt wohl eine Frage des Budgets

Rodja

Weitere Infos unter www.land-of-giants.com (Facebook)
BILD: Marcel Weisheit

Teaser „Land of Giants“

Clip „Land of Giants – Fight Choreography“

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14. März 2013 at 12:05

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O Schreck, o Graus, Marco und Rodja rauben eine Bank aus

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tatortcalwSie ist da! Die „Tatort Calw: Hexensabbat“-DVD der Calwer Filmtruppe Mania Pictures. Mit dem Schweizer Filmemacher Marco von Moos und mir in kleinen Nebenrollen als zwei schusselige Bankräuber. Endlich. Vielen Dank an das Team aus Calw, die Dreharbeiten haben unheimlich viel Spaß gemacht. Jederzeit wieder.

Frage ist allerdings: Will ich mich wirklich selbst sehen? Bin ich wirklich so masochistisch veranlagt?!? :-/

Rodja

PS: Es war doch nicht so schlimm wie befürchtet. Bin doch zufrieden mit meiner Leistung, die natürlich gegen jene von Marco ordentlich abstinkt. Und es ist nicht so, dass ich diese DVD verstecken muss, wie jenen Auftritt anno dazumals in einem Film von Elmar Weihsmann und Stefan Peczelt (Kenner der österreichischen Indie-Szene werden jetzt nur wissend nicken).

PPS: Die Anschlussfehler! Oh mein Gott, diese Anschlussfehler!!! ;-D

PPPS: Vielleicht sollte ich mich doch noch dransetzen, den Set-Bericht zu schreiben. Über die Gruppe Mania Pictures selbst habe ich hier schon mal einen Artikel geschrieben.

Und hier noch mal der Teaser zu „Tatort Calw: Hexensabbat“

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13. März 2013 at 11:03

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Basejumper Paul Kupsa vermisst

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Diese Woche fängt nicht gut an! Zuerst Francis Lane und nun…

Bei der Analyse meines Blogs entdeckte ich, dass sehr viele User über die Internet-Suche nach dem Extremsportler Paul Kupsa auf meinen Blog kamen, über den ich hier und in einem Artikel für „zoom“ schon mal berichtete (nicht über ihn direkt, aber über den Kameramann Matthias Aberer, der Kupsa öfters begleitete.

Ich hatte ob der vielen Anfragen gleich ein ungutes Gefühl, habe aber dann doch nachgeforscht. Nun musste ich über die „Kleine Zeitung“ erfahren, dass der Grazer nach einem Base-Jump vermisst wird und wahrscheinlich tot ist.

Ich kann es irgendwie nicht beschreiben, aber diese Nachricht hat mich doch sehr getroffen. Ich kannte Kupsa nicht persönlich und hatte ihn eben nur in einem Film gesehen, aber allein die Schilderung Aberers damals in dem „zoom“-Interview lösten in mir ein „Wow, toll“ aus. Und obwohl man es immer wieder liest, wurde mir durch das Gespräch mit Aberer noch mal klar gemacht, dass Extremsportler nur bedingt jene Adrenalinjunkies sind, die uns ein Energy-Drink-Hersteller in tollen, bunten TV-Beiträgen präsentiert, sondern eher wohl überlegte Handler, die ein Risiko bewusst eingehen. Nur bewegen sie sich auf so einem hohen Niveau, dass ein kleiner Fehler oder Zufall schon schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen kann. Leider ist Kupsa nun schon der zweite Extremsportler aus jenem Artikel, der nicht mehr unter uns weilt.

Rodja

Edit 01.05.2013: Laut einer Information der Site Bergsteigen.at wurde nun die Leiche von Paul Kupsa gefunden.

Trailer „The Brento Base Project“

The Brento Base Project from Matthias Aberer on Vimeo.

Trailer „Speedraid“

Speedraid from mountainfilm on Vimeo.

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11. März 2013 at 12:15

Francis Lane verstorben

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fleshftkingTja, leider gibt es nicht immer nur gute Neuigkeiten. Wie die Homepage der österreichischen Gruppe Mitternachtsfilm bekannt gibt, ist Schauspieler Francis Lane (alias Franz Possoth) am 9. März völlig unerwartet verstorben.

Francis Lane, der auch im realen Leben ein leidenschaftlicher Elvis-Imitator war, fiel mir zum ersten Mal in dem charmanten Trash-Film „Flesh For The King“ auf, in dem er eine Elvis-Reinkarnation mit nonchalantem Hang zum Serienmördertum mimte. Zu dem Zeitpunkt hatte Lane gerade etwas zweifelhaften Fernsehruhm mit einer Reality-Doku-Soap erlangt (und wir alle wissen ja, wie „real“ diese Dokus sind, nicht?). Bei der Premiere von „Flesh For The King“ im Cine Magic konnte ich feststellen, dass Francis Lane eine richtige Type ist – und als solche auch genial von Regisseur Markus Wimberger im Film eingesetzt wurde. Umso mehr freute ich mich, als Wimberger und seine Mitternachtsfilm Produktion ankündigten, Francis Lane als wahnsinnigen Wissenschafter in „Bloody Monster“ zu besetzen. Der Horror-Trashfilm soll noch heuer Premiere feiern – leider wird Francis „The King“ Lane nicht dabei sein.

Rodja

INFO: www.mitternachtsfilm.com; „Der Standard“-Artikel von 2007: „Graceland in Krensdorf“


Trailer „Flesh For The King“

Trailer „Bloody Monster“

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10. März 2013 at 06:17

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Cascadeur Reloaded

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1998 kam der deutsche Film „Cascadeur – Die Jagd nach dem Bernsteinzimmer“ in die Kinos. Der Stuntman Hardy Martins fungierte dabei auch als Ideengeber, Regisseur und Produzent. Ich kann mich nur ungefähr an die Presseberichte von damals erinnern, glaube aber irgendwo gelesen zu haben, dass die Macher damals den Film als Versuch sahen, in den deutschen Spielfilm mehr Action und Stunts reinzubringen.

Der Erfolg war zwiespältig: Obwohl der meistverkaufte deutsche Film damals in Cannes und auch mit einigen Filmpreisen ausgezeichnet, konnte „Cascadeur“ laut Wikipedia damals nur rund 69.000 Besucher in die deutschen Kinos locken. Dabei hatte der Film mit Heiner Lauterbach als Bösewicht sogar einen zugkräftigen Namen an Bord.

Dennoch war der Film, der inhaltsmäßig auf den „großen Bruder“ Indiana Jones schielte, in gewisser Weise seiner Zeit voraus. Bevor der TV-Sender Pro7 bei dem Projekt einstieg, wurden 500.000 DM von vielen privaten Kleininvestoren für die Anschubfinanzierung zusammengetragen – und das also zu einem Zeitpunkt, als man das Wort „Crowdfunding“ noch gar nicht kannte. Auch bestand die komplette Filmcrew hinter der Kamera laut Wikipedia hauptsächlich aus Nachwuchs-Filmschaffenden.

Und nun heißt es „back to the roots“, denn die Hauptverantwortlichen von damals – Hardy Martins und Jimmy C. Gerum – wollen mit „Cascadeur Reloaded“ noch einmal die Leinwand erobern. Dabei setzen die beiden auf die Macht des Internet und wollen nicht nur Crowdfunding, sondern auch Crowdsourcing betreiben. Sprich: Nicht nur das Budget soll, wie beim ersten Teil, durch mehrere Kleininvestoren zusammenkommen, auch das Team hinter der Kamera soll aus der Crowd (vulgo Internet) rekrutiert werden. Nicht nur reine Filmschaffende, sondern auch Berufseinsteiger und Berufsfremde, die sich schon immer fürs Filmemachen interessierten, sind aufgefordert, aktiv und kreativ am Entstehungsprozess eines Abenteuer-Spielfilms mitzumachen.

Das Projekt steht laut Homepage noch ziemlich am Anfang, wer also da mitmachen will, sollte definitiv einen langen Atem haben.

Rodja

Weitere Infos unter www.cascadeur.de

PS: Damit sich Interessierte schon mal in die Welt des Cascadeurs einfühlen können, hat Jimmy C. Gerum „Die Jagd nach dem Bernsteinzimmer“ auf YouTube online gestellt.

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9. März 2013 at 14:39

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CastMates Episode 7

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Episode 7 von CastMates zieht – spät, aber doch – Resümee über die Oscar-Verleihung.

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9. März 2013 at 12:59

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