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The art of independent movies

Archive for Dezember 2013

Mania Pictures präsentieren „Herzlos“-Trailer

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Mein Lieblingsfilmverein Mania Pictures aus Calw hat wieder zugeschlagen. Gerade eben haben sie ihren neuen Trailer zum Film „Herzlos“, in dem es um illegale Organtransplantationen geht, online gestellt. Der Streifen soll Ende 2014 fertig gestellt werden.

Neben den „üblichen Verdächtigen“ Frieder Pfeiffer und Stefan Lörcher spielt natürlich auch Quasi-Stammgast Tilo Prückner („Die Siebtelbauern“, „Die Fälscher“, „Iron Sky“) mit. Und ein neues Gesicht habe ich mit Olaf Krätke („Schlimmer geht’s nimmer!“, „Wickie“, „Die Farbe“) auch noch im Mania Pictures-Universum erblickt.

Rodja

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22. Dezember 2013 at 23:55

CastMates Episode 18 mit Script Consulterin Ines Häufler

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In Episode 18 von CastMates haben Chris Dohr und Georg Csarmann die Script Consulterin Ines Häufler zu Gast. Mit ihr sprechen sie u.a. über die Wichtigkeit von interessanten Figuren in Drehbüchern, innovatives Storytelling am Beispiel einer neuen „Runtastic“-App (WTF? Ist das nicht so ein Lauftrainer-App?) und ihr Buch „Talking Cookies“.

Davor gibt es noch das übliche Biz-Geplänkel über Golden Globes Nominierungen, aktuelle Kinofilme und die Hintergründe, warum Chris bei dieser Sendung nur zu 50 Prozent da ist.

Hier geht es zur Episode 18.

Rodja

INFO: https://www.facebook.com/podcastmates; Ines Häufler: http://scriptalicious.at/

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20. Dezember 2013 at 02:46

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„Wienerland“: Webserien… und es gibt sie doch!

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wienerlandWebserien… In den USA feiert dieses Format fröhliche Urständ, im deutschsprachigen Raum sah es bis vor Kurzem nicht so aus, als würde es Fuß fassen. Sicher, es gab einige Versuche, aber so richtig groß ist eigentlich nur die Porno-Mockumentary-Serie „Making Of Süsse Stuten 7“ von Daniel Hyan raus gekommen. Aber das war es auch schon. Und „Viva Berlin!“ war zwar ursprünglich als Webserie geplant, wird aber jetzt als Kinofilm rauskommen.

2014 scheint sich aber das Blatt zu wenden. Zumindest haben sich einige Projekte angekündigt – und das verwunderlicherweise aus Österreich, das ja nicht gerade für Innovation bekannt ist. Zwar ist es noch immer fraglich, ob „The Hunted“ von Dietmar Zahn durchstarten wird, aber zumindest Alexander Hölzls „After Hell“ hat schon mal kräftig die Werbetrommel gerührt (darüber wurde hier berichtet). Und nun habe ich von „Wienerland“ der beiden Filmemacher Jan Woletz und Christof G. Dertschei erfahren. Zurzeit wird gerade an einem Teaser für eine Crowdfunding-Aktion gearbeitet, aber der Plan steht, 2014 sechs Episoden à 10 bis 15 Minuten online zu veröffentlichen. Die erste Staffel soll frei im Netz auf YouTube zugänglich sein. Nachdem man Blut geleckt hat, soll dann die zweite Staffel „Wienerland“ aber entgeltlich on demand auf Vimeo erhältlich sein.

Synopsis: Vor 20 Jahren wurde die Rebellion der Andersartigen niedergeschlagen. Die Ermordung ihrer Anführerin Shayariel beendete einen verbitterten Kampf um Akzeptanz und Gleichheit. Die Jahre des Krieges hinterließen Narben, die noch lange nicht wieder geheilt sind. Tiefe Krater klaffen zwischen der menschlichen Rasse und den Apéiri – jenen Wesen, die sich aufgrund ihrer Mutationen deutlich von den Menschen unterscheiden. Motherstown – ein Schmelztiegel der Rassen und Kulturen – ist die größte Metropole und gleichzeitig das handelstechnische Zentrum dieser Welt. Die Exekutive der Regierung stellt das nur bedingt friedliche Zusammenleben der Rassen auf ihre eigene Art sicher: Aufstände werden im Keim erstickt, Visionäre wirksam in ihre Schranken gewiesen.

wienerland2Verfolgt von dem Blutmagier Kramer und den Soldaten der noch jungen Kaiserin Theressa muss das Waisenmädchen Atalja aus Motherstown fliehen. Sie begibt sich mit dem Schmuggler Gruben, der eine ausgeprägte Schwäche für Hühner hat, und der Elfenjägerin und Scharfschützin Keona auf eine gefährliche Reise, die sie bis in die Verbotene Zone im Wienerland führt. Ein Abenteuer in einer Welt voll rätselhafter Kreaturen, rivalisierender Gangs und dunkler Geheimnisse beginnt.

Nun wurde schon ein erstes Making Of des Teasers veröffentlicht – quasi ein Teaser des Teasers. Ich muss sagen, dass ich schon mal schwer beeindruckt bin. Den Machern schwebt eine Verschmelzung des legendären Spaghetti-Western mit Fantasy. Spaghetti-Fantasy, sozusagen. (Bitte, ich hätte ja Steampunk gesagt – aber mich fragt ja keiner.)

Etwas, das in Österreich noch kaum ausgeprägt ist, ist die Bindung von Fans an eine Serie und das stete Schüren der Neugier. Hier wollen Jan Woletz und Christof G. Dertschei neue Wege gehen: „Wir wollen, dass sich Fans und Interessierte als Teil von ‚Wienerland‘ fühlen. Es ist uns wichtig, durch größtmögliche Transparenz tiefe Einblicke in die verschiedenen Phasen der Produktion zu gewähren“, so Woletz und Dertschei laut einer Aussendung. „Regelmäßige Updates auf diversen Social Media Plattformen, ein eigener ‚Wienerland‘-Newsletter, Einträge im öffentlichen Production Diary auf der Website sowie regelmäßig veröffentlichte Videobeiträge sollen die Umsetzung dieses Vorhabens sicherstellen“, erklären die Filmemacher.

Regisseur Jan Woletz

Regisseur Jan Woletz


Filmemacher Jan Woletz arbeitet seit 1999 als selbstständiger Regisseur, Konzeptionist und Drehbuchautor. er hat sich vor allem auf internationale Imagefilme und Werbespots in den USA, Afrika und Europa spezialisiert. Christof G. Dertschei wiederum ist seit einem Vierteljahrhundert als selbstständiger Designer und Illustrator aktiv. In den letzten 15 Jahren hat er sich auf Animation, Visual Effects und Motion Design im Bereich Werbe- und Imageprojekte für nationale und internationale Unternehmen spezialisiert.

Die erste Staffel der „Wienerland“-Saga soll im Sommer/Herbst 2014 gedreht werden. Im April/Mai davor soll die Crowdfunding-Aktion starten – und zwecks Mundpropaganda und erster Finanzierung soll schon im Jänner nächsten Jahres ein Online-Shop mit Fan-Artikeln starten. Über ein Like auf ihrer FB-Site würden sich die Macher aber auch jetzt schon freuen.

Rodja

INFO: www.wienerland.com; Facebook-Site: https://www.facebook.com/WienerlandTheSeries
FOTO: Wienerland.com, Daniel Nuderscher

Sony A7-first look from Johnnie Behiri on Vimeo.

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18. Dezember 2013 at 23:51

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„damned on earth“-Trailer online

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Oh ja, das ist einer der Filme, auf die ich mich in 2014 freue. Und nun haben Regisseur Ralf Kemper und sein Spontitotalfilm-Team auch einen neuen Trailer veröffentlicht.

Synopsis: Der einfache Höllenbeamte Amon erhält von Luzifer einen seltsamen Auftrag. Gemeinsam mit dem chaotischen, sexbesessenen Samsaveel soll er den außer Kontrolle geratenen Höllenfürst Belial stoppen, welcher den Thron der Hölle und des Himmels für sich beansprucht. Er bedient sich eines weiblichen Körpers, überlistet Amon und Samsaveel und tötet einen Engel. Damit entfacht er einen schrecklichen Krieg, denn seit Jahrhunderten sorgten die Mächte des Himmels und der Hölle für das Gleichgewicht von Gut und Böse auf der Erde. Sie respektierten sich und erhoben niemals die Hand gegeneinander. Bis heute…

Rodja

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18. Dezember 2013 at 15:35

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Schönen Gruß vom „achten Kontinent“

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8kontinentOh, das hört man aber gerne: Gerade habe ich erfahren, dass das von mir via Crowdfunding unterstützte Roadmovie „Der 8. Kontinent“ von Serdar Dogan („Kopfkino“) abgedreht ist und sich nun in der Post Produktion befindet.

Und jetzt hat Dogan auch von prominenter Seite Unterstützung erfahren. Die Schauspielerin und Synchronsprecherin Cosma Shiva Hagen („7 Zwerge I + II“, „Der Bibelcode“) hat die Rolle von Lenas Mutter übernommen. Die Greenbox-Szenen mit ihr wurden ebenfalls bereits abgeschlossen.

Rodja

INFO: www.der-achte-kontinent.de
FOTO: Serdar Dogan

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17. Dezember 2013 at 09:08

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Internationaler Kurzfilmtag – auch in Wien

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Am 21. Dezember 2013 ist nicht nur der kürzeste Tag des Jahres, sondern auch der Internationale Kurzfilmtag. Und das geht auch an Wien nicht spurlos vorüber…

Das Austrian Film Festival lädt gleich an zwei Orten zu kurzweiligem Genuss ein. In den Breitenseer Lichtspielen beginnt um 16:30 Uhr das Programm der Young Austrian Shortfilms. U.a. laufen „Am Ende des Tages“ von Thomas Koziol und „Grenzwache“ von Juliana Neuhuber und Markus Weilguny. Ab 18:30 Uhr läuft dann der Programmpunkt Short Films (wo genau der Unterschied zum ersten Teil ist… keine Ahnung), in dem u.a. „Drake“ von Chrisoph Rainer, „Lost“ von Arne Nostitz-Rieneck und Markus Weilguny sowie „Bauchlandung“ von Andreas Reisenbauer laufen.

Im Rahmen des Austrian Film Festival wird dann ab 21:00 Uhr im Top Kino eine Werkschau des österreichischen Schauspielers und Drehbuchautors Thomas Nash präsentiert – also Filme, in denen Nash entweder mitgespielt und/oder das Drehbuch dazu geschrieben hat. So erblicken u.a. Hermann Aichwalders „Too Long Fu“, Christian Hörlesbergers „One Night Stand“ oder „Don Rudolfo“ von Chris Dohr das Licht der Leinwand. Im Vorprogramm dazu läuft „Telefonpolka“ von Benjamin Swiczinsky vom Neuen Österreichischen Trickfilm.

Wo Kurzfilm drauf steht, darf natürlich auch das Vienna Independent Shorts Filmfestival nicht fehlen. Das VIS kooperiert mit der Shortynale Klosterneuburg und der Akademie des Österreichischen Films. Das Trio okkupiert ab 22:00 Uhr das Wiener Votivkino und zeigt VIS-Preisträgerfilme, den Gewinnerfilm des Europäischen Filmpreises 2013 sowie die drei nominierten Kurzfilme für den Österreichischen Filmpreis.

Rodja

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16. Dezember 2013 at 22:30

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Offizielle Premiere von „Bloody Monster“

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bloodymonsterZwar wurde der Film erst vor kurzem beim Austrian Film Festival gezeigt, nun feiert „Bloody Monster“ von Markus Wimberger und seiner Gruppe Mitternachtsfilm seine offizielle Premiere. Am 14. Dezember 2013 wird der 112-minütige Trash-Horrorstreifen um 21:00 und um 23:30 Uhr (wie passend!) im Schikaneder Kino in Wien gezeigt.

Synopsis: Ivan Renko (Wrestler Peter White), Agent einer russisch-osteuropäischen Geheimorganisation, erhält von seinem Vorgesetzten einen brisanten Auftrag: Er soll den wahnsinnigen Wissenschafter Dr. Abramovich (der leider inzwischen verstorbene Franz „Francis Lane“ Possoth) aufspüren, der einst ein geheimes Militärprojekt leitete und sich nun in Tschechien versteckt hält. Zusammen mit einer bunt zusammengewürfelten Truppe von Elitesoldaten startet Renko seine heikle Mission. Schon bald müssen die Soldaten feststellen, dass sie die Situation gehörig unterschätzt haben. Der Doktor hat sich in seinem tschechischen Versteck eine regelrechte Monster Armee erschaffen, die nur ihm allein gehorcht! Getrieben von ihrer Gier nach Blut und Menschenfleisch durchstreifen Abramovich‘ Kreaturen die Wälder. Nichts ahnend von der lauernden Gefahr hat dort eine Gruppe junger Leute ihre Zelte aufgeschlagen.

Rodja

INFO: www.mitternachtsfilm.com

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13. Dezember 2013 at 18:21

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Vergesst das Bootcamp, hier kommt das FilmerCamp

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logofccologne2013Das ist etwas für schnell Entschlossene. Und für welche, die in Köln und Umgebung wohnen. Aber Gottseidank ist es keine einmalige Gelegenheit.

Man mag es kaum glauben, aber auch in Zeiten von Facebook & Co. wollen sich Menschen mal IRL (in real life) treffen. So sehen das auch die Macher von Filmerforum Hackermovies e.V. und dem Neuen Kölner Filmhaus e.V. – und laden daher in zum FilmerCamp vom 14. bis 15. Dezember 2013 nach Köln ein (wie gesagt, ist eher für schnell Entschlossene – und für jene, die in Köln und Umgebung leben).

In verschiedenen Sessions und Workshops wird sich unterschiedlichster Indie-Themen angenommen. Es geht darum, Neues zu erfahren, sich gegenseitig zu inspirieren und Kontakte zu knüpfen – kurzum: Hier soll vermittelt werden: „Du bist nicht allein!“

Der Unkostenbeitrag beträgt für die zwei Tage 20 Euro – ein Schnäppchen! Dafür kann man dann Vorträge u.a. zu Themen wie „Musik im Film“ von Mark Joggerst, „Guerilla Lighting“ von Achim „Die chinesische Sonne scheint immer von unten“ Dunker oder „Der ganz normale Werbewahnsinn“ (Bereich VFX) von Steffen Hacker (sehr empfehlenswert) besuchen.

Ich hatte schon das Vergnügen, so ein FilmerCamp 2009 in Mainz zu besuchen – und ich kann nur jedem interessierten Filmemacher empfehlen, es zu besuchen. Nach zwei Tagen brummt der Schädel nur so von Informationen, Eindrücken und dem Sammeln von Netzwerk-Kontakten. Ich war damals sogar etwas heiser danach. Hat richtig toll Spaß gemacht.

Eine Frage, die sich mir als liebender Familienvater natürlich stellt: Wieso, zum Teufel, macht man das so knapp vor Weihnachten?!? Aber egal, denn ein vorläufiger Termin für ein weiteres FilmerCamp steht nämlich bereits fest – und zwar Mai 2014 in Stuttgart. Und da hat man jetzt genug Zeit, sich darauf vorzubereiten. Und wenn es wie bei den vorherigen FilmerCamps klappt, dann werden die Sessions dann auch als Videobeiträge online gestellt.

Rodja

INFO: www.filmercamp.de

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13. Dezember 2013 at 17:35

Huan Vu lädt zur Reise in „Die Traumlande“ ein

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dreamlands_logoÜber den deutschen Regisseur Huan Vu wurde hier schon des Öfteren berichtet – u.a. über einen Film, der eigentlich nicht sein darf (siehe „Raider Of The Lost Movies: Damnatus – Der Feind im Inneren“), über die von ihm mitinitiierte Aktion Neuer Deutscher Genrefilm und natürlich auch über den Spielfilm „Die Farbe“ (2010), basierend auf einer Kurzgeschichte des US-Autors H.P. Lovecraft.

„Die Farbe“ hat sich als richtiger Independent-Hit entpuppt. Der mehrfach ausgezeichnete S/W-Film wurde sogar in US-Medien als eine der gelungensten Lovecraft-Filmadaptionen bezeichnet. Wohl vor allem deswegen, weil Huan Vu nicht auf reißerische Action setzte, sondern die den Lovecraft’schen Geschichten innewohnenden unheimliche und zunehmend bedrohliche Atmosphäre adäquat umsetzen konnte.

Es verwundert also nicht, dass Huan Vu mit seinem langjährigen Filmpartner Jan Roth und ihrer gemeinsamen Firma Sphärentor Filmproduktionen sich erneut an H.P. Lovecraft versuchen. Diesmal soll es der „Traumlande“-Zyklus werden, der laut einer Presseaussendung bis dato noch nie verfilmt wurde. „Diese frühen Werke des amerikanischen Kult-Gruselautoren werden auch in Kennerkreisen oft übersehen oder als nachrangig betrachtet, dabei bieten sie eine Hülle und Fülle an spannenden Ideen, Orten und Charakteren. Huan Vus Ansatz war es sofort, dieses Mal keine einzelne Erzählung zu verfilmen, sondern die darin erschaffene Welt als Basis für eine eigene Geschichte zu nehmen“, erklärt Roth in der Aussendung.

dreamlands_by_Elisabeth_Mochner_31Synopsis: „Die Traumlande“ erzählt von Roland, einem Waisenjunge mit einer schwierigen Vergangenheit. Kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs wird Roland von einem mysteriösen alten Mann in eine andere Welt geführt, die über Jahrtausende hinweg von den großen Träumern der Menschheit im Schlaf erschaffen wurde. Dort herrscht der alte Mann als König und er möchte Roland zu seinem Nachfolger ausbilden. Doch Roland gelingt es nicht, den dunklen Schatten zu überwinden, der auf ihm lastet, und er muss sich entscheiden, ob er seine Fähigkeiten dafür einsetzen will, um die Traumlande weiter zu vergrößern, oder um zu zerstören, was andere errichtet haben.

Der Film wird auf Englisch gedreht und eine Spieldauer von ca. 120 Minuten erreichen. Geplante Drehorte sind Deutschland, Österreich, Island, Kroatien und die Türkei. Das Budget soll größtenteils über Crowdfunding hereinkommen. Der vorliegende, vor kurzem veröffentlichte Clip ist somit nicht der Teaser auf den Film, sondern der erste von dreien, die auf die am 1. März 2014 startende Crowdfunding-Aktion hinweisen sollen.

Die beiden Deutschen haben sich für diese Art der Finanzierung entschieden, weil sie es für die beste Möglichkeit halten, um besondere Filmprojekte abseits der Mechanismen und Entscheidungswege der üblichen Filmindustrie zu realisieren. „Gerade wenn es sich wie hier um eine Verfilmung eines bekannten Autoren handelt, haben Fans auf diese Weise die Möglichkeit, den Machern eine kreative Freiheit und Unabhängigkeit zu erkaufen, von der solche Filme nur profitieren können“, so Roth. „Wir schließen Gespräche mit Produktionsfirmen, Sendern und Vertrieben zwar nicht aus, doch wir glauben, dass sich solche Koproduktionsverhandlungen sehr viel besser angehen lassen, wenn wir bereits von jenen, die unseren Film unterstützen, mit einem ordentlichen Grundbudget ausgestattet worden sind“, erklären die Filmemacher pragmatisch.

dreamlands_by_Elisabeth_Mochner_3Über den „Traumland“-Zyklus meinen die beiden: „Die für uns wichtigsten Geschichten – soviel können wir schon mal verraten – sind ‚Celephais‘, ‚The White Ship‘, ‚The Strange High House in the Mist‘ und natürlich ‚The Dream-Quest of Unknown Kadath‘.“ Bei „Die Farbe“ ließen sie im schwarz-weiß gehaltenen Film die Bedrohung als Farbe langsam einträufeln. Ein derart abstraktes Konzept soll es beim neuen Film nicht geben. „Unser Konzept sieht vor, dass wir – so oft wie es uns die Mittel ermöglichen – an realen bzw. natürlichen Schauplätzen in Deutschland und dem europäischen Ausland drehen werden, um den Szenen in den Traumlanden eine geerdete Glaubwürdigkeit zu verleihen. Natürlich werden wir auch im großen Umfang auf digitale Visual Effects setzen, aber sie werden nicht so sehr im Vordergrund stehen, wie in vielen typischen Hollywood-Produktionen. Die Traumlande werden sich zwar von der realen Welt unterscheiden, aber uns auch nicht vollkommen fremdartig scheinen. Caspar David Friedrichs naturalistisch-magische Gemälde und Zdzislaw Beksinskis morbid-entrückte Alptraumvisionen sind im Groben die Eckpfeiler, zwischen denen wir uns da bewegen wollen“, so Vu und Roth. „Die meisten typischen Fantasywerke fokussieren sich sehr stark auf das Design der Charaktere, ihre Waffen, ihre Kostüme, Monster und Kreaturen. ‚Die Traumlande‘ soll sich dagegen, wie auch der Titel bereits unterstreicht, vor allem über die Welt als solche definieren. Über ihre Landschaften, den Ort, den Raum.“

Der HomeMovieCorner wird weiter über dieses spannende Projekt berichten.

Rodja

INFO: Film-Site: www.dietraumlande.de – Offizieller Produktionsblog: www.700stufen.de – weiterführendes Interview auf Weirdtalesmagazine.com: „From the makers of „Die Farbe“: The Dreamlands“
FOTOS: Huan Vu, Elisabeth Mochner

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9. Dezember 2013 at 16:57

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Online: Ultra-No-Budget-Film „Colin – Die Reise des Zombie“

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2008 brachte der britische Regisseur Marc Price mit „Colin – Die Reise des Zombie“ einen außergewöhnlichen Indie-Film heraus. Mit einem Budget von angeblich 45 britischen Pfund und gedreht mit einem Camcorder in 18 Monaten erzählt Price die Geschichte von Colin, der verletzt nach Hause kommt. Draußen herrscht die Zombie-Apokalypse und Colin weiß genau, was die Bisswunde auf seinem Arm bedeutet. Und tatsächlich… wenig später wandelt Colin als Zombie durch die Stadt. Diese ihm einst so vertraute Stadt ist ihm nun so fremd, überbordet ihn mit Eindrücken – und er muss sich seiner neuen Gier nach Menschenfleisch erst gewahr werden.

Zugegeben: Der Film, der auch in Cannes lief, hat seine Schwächen – u.a. auch budgetbedingt. Aber Letzteres wird – sobald man sich in die Geschichte einfindet – irrelevant. Was folgt, sind Szenen von teils so surrealem Horror (Stichwort: MP3-Player), wie ich ihn schon lange nicht erlebt habe. Man muss dem Film aber Zeit lassen, sich zu entfalten.

Auf Netzkino.de ist „Colin – Die Reise des Zombie“ nun online, gratis und legal zu sehen.

Rodja

INFO: www.netzkino.de

Written by HomeMovieCorner

9. Dezember 2013 at 09:34

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