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The art of independent movies

Archive for Oktober 2013

CastMates Episode 16 mit Lisa Neumann

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In der aktuellen Episode von CastMates sprechen Chris Dohr und Georg Csarmann mit Lisa Neumann, einer der Organisatorinnen des Open Air Kurzfilmfestivals „espressofilm“ und Leiterin der kürzlich stattgefundenen „video&filmtage“ eben über diese und Filmfestivals im Allgemeinen. Davor geht es unter anderem um Tina Fey, „Gravity“ und die „Viennale“.

Hier geht es zur Episode 16

Rodja

INFO: https://www.facebook.com/podcastmates

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30. Oktober 2013 at 17:59

Secret Services

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secretservicesVlado Priborsky ist eine Ausnahmeerscheinung im österreichischen Indie-Film – man kann nämlich nie sicher sein, was sein nächstes Projekt ist. Mit „Valentin’s Tag“ erzählte der Autodidakt 2005 eine in die Länge gezogene Splatter-Pointe. 2006 folgte mit „Plan B“ ein etwas experimentaler Grusel-Kurzfilm, der auf einem Traum von Priborsky basierte. 2007 drehte Priborsky mit dem Survival-Kurzfilm „Sophie“ eine Fortsetzung davon (Obwohl… Ist Fortsetzung der richtige Begriff, wenn die Geschichte quasi zeitgleich zu „Plan B“ spielt?). Zwar gab es auch eine Szene, bei dem man sich lieber abwandte, aber im Großen und Ganzen war das doch eher eine esoterische Geschichte – irgendwie ging es um Vergebung und Erlösung.

Und dann kam „Secret Services“. Und das war wieder eine Überraschung. Denn Priborsky wagte sich aufs Glatteis der Screwball Comedy. Und ich muss sagen, dass er das wirklich gut gemeistert hat. Nicht alles läuft rund in dem Film, aber wenn der Film eines ist, dann ist es frivol – aber so richtig.

Synopsis: Albert ist gerade frisch aus Frankreich nach Wien gezogen. Kaum genießt er einen kurzen Augenblick der Ruhe, schon klopft es an der Tür. Ein Blumenzusteller hat sich in der Adresse geirrt und so bekommt Albert fälschlicherweise einen riesigen Blumenstrauß geliefert.

In diesem Moment erscheint Hildegard, eine Nachbarin, die auf einen Dienst der besonderen Art und Weise von der Agentur „Secret Service(s)“ wartet. Noch bevor Albert sein Dilemma aufklären kann, wird er gegen seinen Willen in Hildegards Wohnung hineingezogen.

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Die Schauspieler hatten anscheinend viel Spaß: Verena Leitner („Schlimmer geht’s nimmer“) „overacts“ – aber genau das ist ja auch ein Merkmal der Screwball Comedy. Manfred Sarközi („Plan B“, „Sophie“) überzeugt als eher stoischer Ehemann, der am Ende so richtig auszuckt. Alexander E. Fennon („Vedunia – The Hunted“, „Too Long Fu“, „1805 – A Town’s Tale“) sehe ich sowieso immer wieder gerne, hier kann er wieder einmal die Rolle des Franzosen, die er anscheinend seit diesem Werbespot für eine Baumarktkette abonniert hat, zum Besten geben. Jasmin Devi („Sophie“), die ich 2006 am Set von Michael Sokolars „Greener Pastures“ kennen lernte, spielt meinem Geschmack nach fast ein bisschen zu seriös, gewinnt aber zunehmends an Witz. Und natürlich darf auch Thomas Nash nicht fehlen.

Seit 2009 hat Vlado Priborsky nichts mehr gedreht. Er arbeitete an der Realisierung seines Spielfilmdebüts „Why Not Smile“, aber für einen Autodidakten ist es schwierig, so etwas finanziert zu bekommen. Ich hatte ein paar Mal in den Jahren Kontakt mit ihm und hatte das Gefühl, dass ihn die Situation zunehmend entmutigte. Eigentlich dachte ich, er hätte das Filmemachen ganz aufgegeben. Um so mehr freut es mich, als ich erst diese Tage entdeckte, dass er an einem neuen Projekt arbeitet. Und es wird ein Spielfilm sein. Und sehr bald wird er mit Einzelheiten rausrücken. Und die wird es dann natürlich auch hier zu lesen geben.

Rodja

PS: Noch eine Anmerkung: „Sophie“ wurde „crowdgefundet“ – und das zu einem Zeitpunkt, wo es das Wort im deutschen Raum noch nicht mal gab. ;-D Mit meinen 20 Euro bin ich sogar als Produzent im Vorspann gelistet. Mann, das waren noch Zeiten. Diese wilden 2000er-Jahre!

INFO: http://www.independentworks.at
FOTO: Independent Works

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27. Oktober 2013 at 13:32

Crowdfunding für „Internal Games“

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internalgames Hermann Aichwalder und Andreas Stiedl machen Werbe- und Imagefilme. Daneben hatten die beiden aber immer wieder Zeit, um mit ihrer Filmgruppe Popcorn Cinema einige Kurzfilme wie „Sommerreigen“ (dafür gab es sogar eine Einladung zur Oscar-Kurzfilm-Vorauswahl), „Peterchen und der Wolf“ oder „Too Long Fu“ zu drehen – einige davon wurden auch preisgekrönt. Doch das ist nicht genug: Aichwalder und Stiedl haben ein ehrgeiziges Ziel: Mit „Internal Games“ wollen sie ihren ersten Spielfilm realisieren – und dafür haben sie auf Startnext.at eine Crowdfunding-Aktion gestartet.

Synopsis: Die Sonderabteilung des BM.I- BUNDESMINISTERIUM FÜR INNERES, wurde vor einigen Jahren von Innenminister und designierten EU Finanzrat Dr. Hans Reinprecht gegründet. Er missbraucht sie jedoch mehr zu seinen eigenen politischen Zwecken, als zum Wohle der Bevölkerung und des Staates.
Robert Kreuzer, der Chef der Sonderabteilung, hat lange Zeit die Machenschaften seines Vorgesetzten geduldet und gedeckt. Er hat die Organisation aufgebaut und einige verdeckt arbeitende Mitarbeiter auch persönlich geschult. Genau auf diese Mitarbeiter hat es Dr. Hans Reinprecht jetzt abgesehen. Sie wissen zu viel.
Doch hat der Minister die Rechnung ohne die beiden verdeckten Ermittler Kathi Liebert und Max Wagner gemacht. Kathi, die nach dem vermeintlichen Tod von Max auf sich allein gestellt ist, nimmt die Sache selbst in die Hand. An ihre Seite gesellt sich in weiterer Folge der tollpatschige Informatiker Bernhard Burger, den Kathi eher unabsichtlich aus der Hauptstelle des BM.I entführt. Burger, der schon immer auf eine Chance in den Außendienst zu gehen, gewartet hat, macht Kathi das Leben nicht gerade leicht.

Gefangen in diesem Netzwerk von Politik, Loyalität, Verrat, Freundschaft und Liebe versuchen die beiden, wenn auch manchmal etwas unmethodisch, Dr. Reinprecht das Handwerk zu legen. Aber auch Robert Kreuzer hat noch ein Ass im Ärmel und versucht ebenfalls den Machenschaften des Ministers ein Ende zu bereiten.

Soviel zum offiziellen Teil der Crowdfunding-Aktion. Ich persönlich habe da so meinen leisen Verdacht, dass sich das nicht ganz ausgehen wird. Aichwalder und Stiedl wollen nämlich ein Budget von 100.000 Euro über Crowdfunding lukrieren. Nun, das halte ich für ziemlich illusorisch, wenn man bedenkt, dass z.B. jemand wie Jakob M. Erwa („Heile Welt“) gerade noch im Endspurt seine 11.111 Euro für sein „HomeSick“-Projekt zusammengekratzt bekam.

Es ist nicht so, dass die Höhe des Budgets in Frage gestellt wird. Film kostet, und wenn Action, Stunts, Explosionen und ein Hollywood-Look dazu kommen, dann… kostet das halt sehr viel extra. Aber so einen Betrag in einem Land wie Österreich anzustreben, in dem Crowdfunding noch nicht so stark ausgeprägt ist, ist ziemlich ehrgeizig. Und die Chance des Scheiterns dadurch sehr groß.

Rodja

INFO: www.startnext.at/internal-games
FOTO: Andreas Stiedl

Crowdfunding-Clip

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27. Oktober 2013 at 10:05

Veröffentlicht in Indie News

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Videopodcast – der neue Hype

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Mir ist klar, dass die Uhren in Österreich anders ticken. Während in Deutschland sich schon sehr früh die Filmer in Internetforen sehr gut vernetzten, hat das in Österreich erst mit Facebook so richtig geklappt (obwohl ich ein gut verwaltetes Forum noch immer für einen großen Gewinn hierzulande halten würde). Und nun dürfte sich in Deutschland eine Szene von Videopodcastern mit Leuten wie Y-Titty oder LeFloid (die ich hin und wieder schaue) bilden. Aber tut sich da etwas in Österreich?

Nicht jedes Internet-Format hat in Deutschland Erfolg. Man denke nur an Webserien, wo es bei den Nachbarn auch sehr öde aussieht (im Vergleich zu Ländern wie den USA und Kanada). Aber die Videopodcasts… die boomen.

Da frage ich mich: Gibt es so etwas auch in Österreich? Hat jemand eine Ahnung? Und sollten wir da nicht auch was machen, vielleicht auch gegensteuern? Die vielen Videopodcasts in Deutschland haben vieles gemeinsam. Die Moderatoren wirken wie Duracell-Hasen auf Speed, versuchen extrem emotional zu sein (entweder voll dafür oder voll dagegen), sind mal wirklich witzig, dann wieder auf Kalauer-Ebene – und die Zwischenpausen, die man nun mal beim Sprechen macht, werden weggeschnitten, was wiederum die Moderatoren im Bild hin- und herhüpfen lässt.

Wie könnte man dagegensteuern? Vielleicht etwas mehr educational, nicht so krampfhaft witzig, mehr informativ?
Habt Ihr Euch mal die Formate angeschaut? Was haltet Ihr davon?

Anbei ein etwas längerer Artikel von Alina Fichter in der „Zeit“. Zitat: RTL war gestern, die ARD – vorgestern: Eine Generation wendet sich vom Fernsehen ab. Sie findet ihre neuen Bildschirmhelden im Netz“: Da guckst du!

Rodja

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17. Oktober 2013 at 09:47

Veröffentlicht in Latest Talk

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Slacklinen am Wiener Stephansdom

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Reinhard Fenzl und seine Indie-Filmgruppe Sonuva Project sind aus der heimischen Musikszene kaum wegzudenken, haben sie doch Videoclips u.a. für Celine Roschek, Julia, Kontrust und 3 Feet Smaller abgedreht. Zuletzt fielen sie mir vor allem durch den aufwendigen Sci-Fi-Clip zu Marroks Song „Revolution Of Heroes“, über den hier berichtet wurde. Nun meldet sich Fenzl mit einem neuen, anders gerichteten Projekt zurück.

Am 24. Mai 2013 hat Christian Waldner als Erster auf einer Slackline den Stephansdom in rund 60 Metern Höhe vom Heidenturm zum Südturm vor (oder besser: über Zehntausenden Zuschauern) überquert. Fenzl und sein Team waren mit der Kamera dabei und haben aus dem Material den knapp 18-minütigen Film „Walk am Dom“ gedreht, der nun online ist.

Rodja

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17. Oktober 2013 at 01:39

HMC-Classics: Twinraiders

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twinraiders1Am 12. Dezember 2001 ging mit „Twinraiders“ die erste Rezension des HomeMovieCorner online. Zwar überzeugt der Film nicht unbedingt mit einer originellen Story – gegensätzliches Duo gegen eine schwer bewaffnete Kampfstation – dennoch erzeugte der Film bei mir einen Aha-Effekt, der wiederum meine Liebe zum Amateur- und Independentfilm auslöste. Mit vielen, gut gelungenen Special Effects und gut gezielten Pointen liefern die Regisseure Marcel Laube und Sven Hüsken einen gelungenen Sci-Fi-Film ab, der anhand seiner Filmzitate die Verehrung der beiden Deutschen für die Klassiker des Genres verrät.

– – –

Nichts geht über einen Computer-Abend daheim, denkt sich Sci-Fi-Fan Julian (Sven Hüsken). Unglücklicherweise werden seine gemütlichen Pläne gestört, als in der Nähe seiner Wohnung ein vermeintliches Flugzeug abstürzt. Als Julian zum Unglücksort fährt, läuft ihm ein anscheinend verwirrter Pilot ins Auto. In Panik nimmt Julian den besinnungslosen Mann zu sich und verarztet ihn notdürftig. Als der Unbekannte erwacht, stellt er sich als außerirdischer „Twinraider“-Pilot Dicoty (Marcel Laube) vor. Sein Volk kämpft gegen die Versklavung durch die Scilicets. Während einer Mission entdeckte das Geschwader von Dicoty den geheimen Standort der Scilicets. Im anschließenden Kampf konnte Dicoty mit seinem „Twinraider“ zwar als einziger entkommen, doch der Tod seines Co-Piloten zwang ihn zu einer Notlandung auf der Erde. Nun ist Dicoty auf die Hilfe von Julian angewiesen, um seinem Volk die geheimen Koordinaten der Scilicet-Basis übermitteln zu können…

twinraiders2„Twinraiders“ war das Debüt der deutschen Filmgruppe Dreamvision Inc., bestehend aus Marcel Laube und Sven Hüsken. Zugegeben, die Story vom gegensätzlichen Duo, das den Kampf gegen eine schwerst bewaffnete Kampfstation aufnimmt, ist nicht unbedingt die neueste im Sci-Fi-Bereich (Hallo, Star Wars!), dennoch gelang Dreamvision Inc. eine gelungene und pointenreiche Story. Das erste Drittel des Films ist zwar ein bisschen holprig – als Entschuldigung mag man aber geltend machen, dass die beiden Filmer sich erst mit diversen Film- und Schnitttechniken vertraut machen mussten. Doch mit jeder verstrichenen Filmminute wirkt das Handwerk der beiden Jung-Regisseure immer sicherer, und auch elegante Special Effects sorgen dafür, dass der Film immer stimmiger wird. So ist die Verfolgungsjagd durch den Wald eine der originellsten Szenen, die ich seit langem gesehen habe, und die animierten Bluebox-Flugszenen im detailreich ausgestatteten Cockpit des „Twinraiders“ gehören auf jeden Fall ins Lehrbuch „Was kann ich alles aus meinem Pentium 233 herausholen?“.

twinraiders3Nicht zu vergessen die Schauspieler, die anscheinend mit viel Spiellust agierten. Großes Kompliment an Marcel Laube und Sven Hüsken, aber auch an Devid Gockel, der dem Scilicet, einer Mischung aus Arnold Schwarzeneggers T-800 und einem verwandlungsfähigen T-1000, eine gewisse Coolness verleiht. Als besonderes Zuckerl ist nach dem Hauptfilm ein Making-Off zu sehen, das etwas durcheinander Hoppalas und das Entstehen einiger Spezialeffekte zeigt. Bemerkenswert vor allem die geringen Produktionskosten von 400,- DM (knapp 2.800 Schilling, umgerechnet ca. 205 Euro).

Nachspiel: Meine Erwartungshaltung nach „Twinraiders“ an Marcel Laube und Sven Hüsken war groß – aber anno 2001 hatte ich noch keine wirklich Ahnung von der Indie-Filmszene. Insofern war meine Erwartungshaltung eigentlich gegenüber jedem Filmemacher damals sehr groß. Nach ihrem Erstlingsfilm „Twinraiders“ bereiteten die beiden aus Hamm stammenden Filmemacher einen Film namens „Die Quittung“ vor. Doch daraus wurde nichts.

twinraider5Hüsken arbeitete danach an einigen VFX-Effekten für Heiko Benders Vampirfilm „Kinder der Nacht II“ (mit Kelly Trump und Bela B. Felsenheimer), dessen vielbeachteter Trailer damals durch die Internetforen geisterte. Allerdings… dieser Film – obwohl fertig gedreht – kam nie heraus. (Hm, ein Fall für „Raider Of The Lost Movies“?). Einen weiteren filmischen Versuch starteten Laube und Hüsken mit einem Konzept, um „Raumpatrouille Orion“ zu reaktivieren. Wie Hüsken auf Nachfrage erzählte, gab es sogar Gespräche mit Bavaria Film. Doch das Projekt verlief im Sand.

Nach den gescheiterten Projekten hat sich Marcel Laube laut Sven Hüsken aus dem kreativen Bereich zurückgezogen. Hüsken hingegen hat gerade vor kurzem (1. Oktober) den Thriller „Papa“ als E-Book veröffentlicht. Und zwar nicht im Eigenvertrieb, sondern beim renommierten Verlag Droemer Knaur. Filmisch wird es von Hüsken demnächst aber doch wieder etwas zu sehen geben. Er bereitet nämlich gerade einen Trailer zu seinem Buch vor.

Rodja Pavlik

INFO: Dreamvision Inc.: „Twinraiders“ – BRD 1998/99, Sci-Fi – ca. 45 min. Budget: ca. 200 Euro. Regie: Marcel Laube, Sven Hüsken. Darsteller: Sven Hüsken, Marcel Laube, Devid Gockel, Daniel Hoffmann.

Was ist HMC-Classics?

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16. Oktober 2013 at 15:14

The CastMates meet The HomeMovieCorner

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castmatesMomentan sind die CastMates Chris Dohr und Georg Csarmann fleißig am Produzieren ihres Podcasts über TV, Film, Indie und Film-Biz – und das ist löblich.

Aber bei ihren Gästen sollten sie doch eine qualitativ bessere Auswahl treffen. Da haben sie doch tatsächlich so ein Fossil ausgegraben, das von sich behauptet, seit 2001 die deutschsprachige Indie-Szene zu beobachten. Ja, und? Was nützt das heute? Und der Typ kommt vom Hundertstel ins Tausendstel und redet und redet über Sachen wie VIS, Mania Pictures und Kaspressknödln. Ständig diese „ähs“ und dieses „und so weiter und so fort“. Und ständig diese penetrante, unterschwellige Werbung für diesen Blog, diesen HomeMovieCor…

Na ja, so gesehen habe ich mich gar nicht so schlecht geschlagen… ;-D

Hier geht es zur Episode 15

Rodja

PS: Im Ernst jetzt: Das Gespräch hat mir wirklich viel Spaß gemacht und es war schön, mal mit Gleichgesinnten zu plaudern. Vielleicht ergeben sich ja noch ein paar Synergie-Effekte.

INFO: https://www.facebook.com/podcastmates

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11. Oktober 2013 at 13:58

Crowdfunding für „HomeSick“ von Jakob M. Erwa

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Teaserdreh_Presse1klDer in Berlin lebende Grazer Jakob M. Erwa, dessen Coming-of-age-Film „Heile Welt“ auf der Diagonale 2007 zum besten Spielfilm gekürt wurde, wagt sich an ein neues Projekt.

Der 90minütige Arthouse-Psychothriller „HomeSick“ soll frei und unabhängig von herkömmlicher Sender- und Förderpolitik von den Kreativen selbst produziert werden – aus diesem Grund wurde auch eine Crowdfunding-Aktion auf Startnext.at ins Leben gerufen. Sieben Tage (bis zum 17.10.2013) läuft die Aktion noch und bis zum Budget-Ziel von 11.111 Euro (darf ruhig auch mehr werden) fehlt es noch ein gutes, aber machbares Stück.

Echt, wenn ich dieses Jahr nicht schon so viele Filmprojekte (z.B. „Der 8. Kontinent“, „Die Geschichte einer Legende“, „Cerusit 3D“) unterstützen würde… Grrrr! Aber vielleicht überlege ich es mir ja noch.

Synopsis: Die ehrgeizige Cello-Studentin Jessica zieht gerade mit ihrem Freund Lorenz in die erste gemeinsame Wohnung. Als sie die Einladung zum Klassik-Wettbewerb in Moskau erhält, ist dies ihre große Chance – zugleich aber auch ein enormer Druck. Dazu kommen kleine anfängliche Verstimmungen unter Nachbarn, die ihr keine Ruhe lassen. Zusehends beginnt sich ihre Anspannung in den Alltag zu fressen und bald schon scheinen Realität und Einbildung zu verschwimmen…

Rodja

INFO: Film-Site: http://www.homesick-film.de; Crowdfunding-Site: http://www.startnext.at/homesick-film/
FOTO: © mojo:pictures

Crowdfunding-Clip

„HomeSick“-Pre-Teaser

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10. Oktober 2013 at 15:29

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The „CastMates“ are back…

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Chris Dohr und Georg Csarmann sind... Die CastMates

Chris Dohr und Georg Csarmann sind… Die CastMates

Lange war es um die beiden „CastMates“ alias Chris Dohr und Georg Csarmann ruhig. Die beiden Filmemacher, die auf ihrem Podcast über Film, Serien und das Biz schwadronieren, sind auf Sommerpause gegangen. Doch der ist lange vorbei und bereits am 20. September gab es einen Relaunch. Bemerkenswert, dass das Duo von Video wieder auf Audio zurückgegangen ist. Ist aber auch verständlich, weil bei Video muss man doch einen größeren und zeitintensiveren Aufwand betreiben.

Den Relaunch-Podcast Nr. 12 vom 20. September kann man aber ruhig knicken, da hauptsächlich über Blockbuster des vergangenen Sommers, Miley Cyrus, die aktuelle Krise Hollywoods und… äh… Miley Cyrus gesprochen wird.

Hörenswert wird es dann wieder in Podcast Nr. 13, wo die beiden zwar auch wieder über US-TV-Serien sprechen, aber auch (für mich interessanter) über neue Distributionsmöglichkeiten im Independent Film. Außerdem diskutieren Chris und Georg mit dem Komponisten Sebastian Hugeneck über Filmmusik, seine Ehe mit einer kanadischen Regisseurin (und dem aus der engen Beziehung entstehenden Konfliktpotential) sowie über neue Wege in der Konzipierung von Filmen unter Berücksichtigung der Filmmusik als narratives Element.

Im aktuellen Podcast Nr. 14 sprechen Chris und Georg mit der Regisseurin und Drehbuchautorin Iris Blauensteiner über ihr neuestes Projekt „Schwitzen“, die Situation als Filmemacherin in Österreich und in weiterer Folge über das Phänomen der Quarter-Life-Crisis. Weiters wird unter anderem auf das Finale von „Breaking Bad“ und den Indie-Film „Frances Ha“ eingegangen.

Ich finde das so cool, dass ich das in der Arbeit so nebenbei hören kann. Wirklich hörenswert.

Rodja

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10. Oktober 2013 at 04:49

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Webserie „The Hunted“: Erste Folge online

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Oft – leider sehr oft – kommt es anders, als man denkt. Im November 2012 wurde hier erstmals über die geplante Webserie „The Hunted“ aus dem sagenhaften „Vedunia“-Universum von Dietmar Zahn und Stefan Wolner berichtet. Auch eine Pilotfolge wurde vorgestellt, mit der Aussicht, noch 2012 die erste Folge zu sehen, damit 2013 weitere Episoden folgen könnten.

Nun ja… siehe erster Satz. Hiermit freue ich mich zwar, die erste Episode von „The Hunted“ endlich vorstellen zu können – fast ein Jahr nach dem geplanten Termin. Gleichzeitig muss ich leider berichten, dass die nachfolgenden drei Episoden wahrscheinlich doch erst 2014 gedreht werden. Wenn es nicht wieder zu Schwierigkeiten kommt…

Rodja

VEDUNIA – The Hunted EP 01 – WEB SERIES from Red Monster on Vimeo.

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9. Oktober 2013 at 17:14