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The art of independent movies

Archive for Dezember 2012

Die Musik von „Quiqueck & Hämat: Proll Out“

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Die Frequenz, mit der Thomas Zeug momentan die Making Ofs zu seinem 3D-Animationsfilm „Quiqueck & Hämat: Proll Out“ veröffentlicht, könnte einem ja fast Angst machen… Andererseits nährt sie die Hoffnung, dass der eigentliche Film schon bald rauskommt. Also, Thomas, 2013 darfst du uns nicht enttäuschen, gelle? ;-D

In dem neuen Making Of lässt Thomas Zeug seinen Komponisten Florian Linckus zu Wort kommen, mit dem er schon seit mehreren Jahren zusammenarbeitet (ähm… nicht nur an „Proll Out“ will ich damit sagen). Linckus und Zeug erzählen nun, wie der Soundtrack entstanden ist.

Rodja

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28. Dezember 2012 at 12:20

TV-Tipp: „Der große Traum von Hollywood“

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Der gro§e Traum von HollywoodIch stehe auf Dokus, die so einen kleinen Einblick in die große Filmmaschinerie Hollywood liefern. Insofern bin ich schon mal auf „Der große Traum von Hollywood“ von Dan Sturman und Dylan Nelson gespannt, der am 1. Jänner auf arte im Rahmen des Themenabends „Der frühe Traum von Ruhm“ (im Anschluss an den entzückenden Spielfilm „Little Miss Sunshine“) läuft.

Synopsis (Pressetext): Es scheint eine eigene Jahreszeit zu sein, die „pilot season“, zu der in Hollywood jedes Jahr erneut Tausende Kinder – meist in Begleitung ihrer Eltern – anreisen, um sich als Darsteller für künftige US-Fernsehserien zu bewerben. Die meisten von ihnen wohnen dann im „Oakwood Complex“, Seite an Seite mit der Konkurrenz, also mit all den anderen Kindern, die ebenso sehnsüchtig auf ihre Entdeckung hoffen, und deren Eltern, die den Wunsch ihrer Kinder ehrgeizig unterstützen.

Die Dokumentation folgt einigen Kindern und Eltern auf ihrer schwierigen und manchmal auch traurigen Suche nach Ruhm und Glanz, die im Kleinen auch als eine Allegorie auf das Amerika von heute gesehen werden kann.

Rodja

INFO: „Der große Traum von Hollywood“ von Dan Sturman und Dylan Nelson. arte, 01.01.2013, 22:00 – 22:30 Uhr.
FOTO: arte/BR/Dan Sturman

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27. Dezember 2012 at 19:10

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CastMates Episode 3

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In Episode 3 von „CastMates“ ist Philipp Timmelmayer von der One-Man Band FutureART zu Gast bei Chris Dohr und Georg Csarmann. Neben diversen Neuigkeiten aus der Film- und TV-Branche rund um Cary Elwes, einer Serie basierend auf dem Leben von Justin Bieber und News zu „Expendables 3“, erklärt Philipp das Konzept hinter seiner Musik und Bühnenpersona, bevor die Episode sehr persönlich auf das künstlerische Schaffen der drei Kreativen eingeht. Um den Charakter einer Weinachtsepisode auch ein wenig gerecht zu werden, sprechen Chris und Georg mit ihrem Gast dann auch noch über subjektive Meinungen und obskure Facts zu Weihnachtsliedern- und Filmen.

Zum Anhören geht es hier entlang.

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27. Dezember 2012 at 09:10

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„Who is Hu“ – Markus Hagen wird ernster

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WiH_TeaserPosterMarkus Hagen ist meiner Meinung nach aus der deutschen Independent-Szene nicht wegzudenken. Sein Einsatz für die No- bzw. Low-Budget-Szene im Nachbarland ist – gelinde gesagt – außergewöhnlich. Früher schrieb er für das renommierte „Deadline Magazin“ Artikel und Rezensionen, zuletzt verdanken einige Indie-Produktionen wie Mania Pictures „Village People – Voll Porno“ oder Fabian Hübners Doku „Visiting Uwe“ über den filmischen Gottseibeiuns Uwe Boll dank seines eigenen Labels Breitwand Filmvertrieb ein Dasein auf DVD bzw. Blu-ray.

Bei all dem darf man natürlich nicht vergessen, dass Markus Hagen auch selbst ein Filmemacher ist. Nach bewusst trashig gehaltenen Spielfilmen wie „Deadly Nam – Der erste norddeutsche Vietnam-Film“ (wie ich gerade gesehen habe heißt der neuerdings „Tödliches Vietnam“), „City Kill“ sowie „Entropie“ (mehreren in sich geschlossenen Kurzfilmen von verschiedenen Regisseuren, die eine zusammenhängende Geschichte erzählen), arbeitet Hagen nun auf Hochtouren an dem 22-minütigen „Who is Hu“, der – wenn der Trailer nicht täuscht – deutlich ernster wird als Hagens bisherige Werke. Was ich an und für sich gut finde und begrüße.

Synopsis: Simon wird ein Sack vom Kopf gezogen. Seine Augen gewöhnen sich schwerlich an das blendende Tageslicht. Sein Gesicht schmerzt und er blutet. Wie ist er in diese kalte und verwitterte Halle gekommen? Wieso ist er an einen Stuhl gefesselt? Und wieso bedroht ihn sein Kollege Donny mit gezogener Waffe?

Rodja

PS: Etwas, das mich trotzdem zum Schmunzeln bringt: Der Titel erinnert mich doch verdammt noch mal an „Horton hört ein Hu“.

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21. Dezember 2012 at 18:14

Fröhliches Hirnwichsen mit den zwei „CastMates“

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Denn sie wissen nicht, was sie tun...

Denn sie wissen nicht, was sie tun…

Die beiden österreichischen Filmemacher Chris Dohr („Don Rudolfo“, „Heimwerkerfreund“, spielte auch als Komparse in der Asylum-Trashproduktion „Grimm’s Snow White“ mit) und Georg Csarmann („Für Valerie“, moderierte für den inzwischen zum Hühner-Kanal SIXX Austria verkommenen ehemaligen TV-Sender Austria 9 das Kurzfilmprogramm „Austria 9 Shorts“) haben beschlossen, die Welt mittels eines Podcasts mit ihrem Filmwissen zu beglücken.

„CastMates“ – so der Name des Programms – soll wöchentlich jeden Sonntag erscheinen. Neben persönlichen Geschichten, Anekdoten, News aus Hollywood und Geek-Überwissen (haben sie selbst so geschrieben) werden auch Gäste aus der Filmszene in die Gespräche mit eingebunden. Für die ersten beiden Sendungen konnten sie eben Regisseur Gregor Schmidinger („Homophobia“) und die Schauspielerin Isabella Jeschke gewinnen.

Ich muss ja gestehen, dass ich nicht viele Podcasts kenne. Vor allem kaum deutschsprachige-Film-Podcasts. Insofern ist also mein Urteil „hörenswert“ mangels Vergleichsmöglichkeiten nur bedingt eine Empfehlung. Aber so beim Arbeiten nebenbei reinhören zahlt sich auf jeden Fall aus.

Rodja

PS: Ich hoffe, dem Artikel ist zu entnehmen, dass ich „Hirnwichsen“ nicht wirklich als negativ empfinde. Aber seien wir mal ehrlich: Hättet Ihr den Post gelesen, wenn ich als Titel „‚CastMates‘ – Wenn zwei Filmemacher plaudern…'“ gewählt hätte? ;-D

Hier gibt es die ersten beiden Episoden zum Anhören, die nächste Episode sollte theoretisch am 23.12.2012 erscheinen. (Vor Weihnachten? Geht’s noch?!)

„CastMates: Episode 1 – mit Gregor Schmidinger“

„CastMates: Episode 2 – mit Isabella Jeschke“

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21. Dezember 2012 at 16:07

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„Quiqueck & Hämat“-Macher Zeug über Computeranimation

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Über Thomas Zeug und sein ehrgeiziges Indie-3D-Animationsprojekt „Quiqueck & Hämat: Proll Out“ habe ich ja u.a. schon hier berichtet. Nun hat der Filmemacher wieder ein Making Of veröffentlicht, in dem er mit dem ihm typischen Humor über Lichtsetzen, Rendern und Nachbearbeiten der computeranimierten Szenen spricht.

Rodja

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18. Dezember 2012 at 16:39

Send in the clowns… „Vincenct vs. Clowns“

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niegelWarnung! Dieser Film ist für Personen, die unter Coulrophobie leiden, NICHT geeignet!

Ich habe es schon einmal geschrieben, und ich schreibe es gerne noch einmal: Ich halte den Deutschen Michael Niegel von der Filmgruppe Planless Pack („Knappe Knappen“, „Footloosers“, „Rumble“, „Walter kommt“) für einen äußerst talentierten und intuitiven Filmemacher.

Auch in seinem neuesten Film „Vincent vs. Clowns“ beweist er, dass er für eine Komödie – vor allem eine Action-Komödie – das richtige Gefühl für Timing besitzt. Gut, wie in „Rumble“ geht es zwar auch hier darum, dass irgendwer unter Zeitdruck irgendwohin muss und dabei irgendwem in die Quere kommt – aber wie das Ganze umgesetzt wurde, ist dann doch wieder extremst sehenswert. Hut ab.

Umso trauriger, dass Niegel aus persönlichen Gründen das Filmen vorerst mal an den Nagel (Niegel, Nagel… Oh Mann, ich habe das Zeug, für einen deutschen Comedian der Witzeschreiber zu werden) hängt und 2013 pausieren wird. Aber 2014 ist ja nicht soooo weit weg (sofern die Maya nicht doch Recht behalten).

Synopsis: Witze über Clowns? Schlechte Idee: Denn die verstehen dabei keinen Spaß, wie Vincent auf dem Weg zu seiner Freundin am eigenen Leib erfahren muss.

Rodja

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17. Dezember 2012 at 16:50

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„Footlosers – Die Kurvenkrieger“ – der Film

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Ich bin gerade darauf gekommen… ich habe Michael Niegels 45-minütige Sitzenbleiber-Komödie „Footlosers – Die Kurvenkrieger“, über die ich hier bereits geschrieben habe, noch nicht eingebettet? Das geht doch gar nicht!

Synopsis: Um nicht sitzen zu bleiben, will eine Handvoll Schüler die schlechten Noten durch leichte Nebenfächer ausgleichen. Dabei stoßen sie auf ihren aggressiven Sportlehrer, der sich nur unter einer Bedingung auf eine Notenverbesserung einlässt: Ein Fußballturnier gegen seine Mädchenmannschaft!

Rodja

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17. Dezember 2012 at 16:49

„Void“: Polizeiterror in Österreich

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VOID_15Es gibt diese Filme, die einen auffordern, sich eindringlicher mit ihren Geschichten zu befassen. Zugegeben, davon gibt es nicht viele – aber wenn einem diese Perlen begegnen, dann hat man das Gefühl, dass man etwas mit sich mitnimmt.

2012 hatte ich schon das Vergnügen, dieses Gefühl beim wirklich sehenswerten fiktiven Kurzfilm „Homophobia“ von Gregor Schmidinger zu entwickeln. Und nun kommt mit „Void“ von Stefan Lukacs („Zombiefication“) der nächste Kandidat daher. Zwei „nachhaltige“ Kurzfilme in einem Jahr? Eine gute Ausbeute, finde ich.

Synopsis: An einem kalten Wintermorgen treffen drei Polizisten eine folgenschwere Entscheidung. Als ein afrikanischer Schubhäftling sich erfolgreich gegen die Abschiebung in einem Flugzeug wehrt, verschleppen sie diesen in eine Lagerhalle. Dort wird der Mann von den Polizisten bedroht, gefoltert, muss eine Schein-Exekution durchleben und wird schließlich noch mit dem Polizeibus überfahren.

Das Traurige an dem Film: Die Story basiert auf den Akten zum realen Vorfall des Bakary J. – und die Geschehnisse passierten 2006 in Österreich, und nicht in einem Land, in dem Demokratie ein Fremdwort ist. Was das Ganze um eine tragische Nuance erweitert: Die schuldigen Polizisten wurden erst 2009 aus dem Dienst entlassen/entsorgt.

Regisseur Stefan Lukacs erkannte das Potenzial dieser Geschichte und beschloss mit Hilfe von Crowdfunding einen Film zu realisieren. Auf Indiegogo.com wurde das Projekt noch als „Six million and one“ angekündigt, mit „Void“ wurde meiner Meinung nach ein besserer Titel gewählt. Der Filmemacher konzentrierte sich vor allem auf die negative Gruppendynamik und die daraus resultierende Gewaltspirale, die diesen Polizeiskandal auslöste.

Wie Lukacs gegenüber der österreichischen Tageszeitung „Standard“ (Artikel hier) erklärt, wurde die für einen Kurzfilm doch recht lange Spielzeit von 33 Minuten bewusst gewählt: „Ich wollte, dass das Publikum bei etwas zuschaut, wo es eigentlich lieber wegschauen möchte.“ Wie der „Standard“ weiter berichtet, will die österreichische Polizei den Film sogar im Rahmen der Polizeiausbildung zeigen.

Rodja
FOTO: www.voidthemovie.com

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14. Dezember 2012 at 17:47

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Annika Strauss, die Scream Queen

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Von Zeit zu Zeit verirrt sich auch in die großen Medien ein Artikel über die Indie-Szene. Diesmal hat der „UniSPIEGEL“ ein Interview mit der deutschen „Scream Queen“ Annika Strauss geführt, die u.a. in Filmen von Marcel Walz („Plastic“, „Schlaraffenland“) mitspielte. Zuletzt dreht sie für Olaf Ittenbach „God Forsaken“.

Der Artikel ist recht interessant, man merkt aber, dass die Redakteurin sich nicht unbedingt mit der Szene auseinandergesetzt hat. Wirkt sogar fast ein bisschen despektierlich.

Rodja

Hier geht es zum Artikel (PDF)

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11. Dezember 2012 at 17:59

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