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Kurzfilm “Tie Fighter” – Star Wars goes Anime

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© MightyOtaking

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Ach, verdammt. Eigentlich wollte ich Pause machen. Aber dann kommt etwas daher, auf das ich mich schon seit langem freue – und schon schiebe ich eine Nachtschicht.

Wie man vielleicht weiß, bin ich ein “Star Wars”-Nerd. Einer von der dunklen Sorte. Ich stehe auf das Imperium. Vielleicht hängt es damit zusammen, dass ich als Kind in den 1970ern eigentlich das Imperium für die gute Seite hielt. Ich konnte noch nicht lesen und hatte nur Bilder aus einem Kartenquartett gesehen. Sofort war ich von den weißen “Rittern” und dem schwarzen “Ritter” beeindruckt. Das sollte ein Film sein? Das sah so ganz anders aus als die Pappmaché-Sachen aus “Raumschiff Enterprise”. So real. Ich war hin und weg. Und dann spielte ein Freund eine Kassette vor, auf der irgendwelche Rebellen dem Imperium die Pläne für den Todesstern gestohlen hatten. Stehlen! Das machen doch nur die Bösen, nicht?

Aber selbst als ich meinen Irrtum bemerkte, konnte ich mich von der Seite des Imperiums nicht mehr los reißen. Die Raumschiffe, die Rüstungen, Darth Vader. Aus diesem Grund wird “Das Imperium schlägt zurück” wohl auf ewig mein Lieblingsteil sein. Und was war das für ein Vergnügen, als ich in den 1990ern das PC-Game “Star Wars: Tie Fighter” von LucasArts gespielt habe. Endlich mal in einem Cockpit eines Tie Fighters oder – besser noch – Tie Interceptors zu sitzen.

Nun habe ich vor einiger Zeit auf Youtube einen knapp zweiminütigen Clip eines OtaKing77077 gefunden, der bei mir einen ziemlichen Nerdgasm auslöste: “Star Wars” goes Anime. Ein Kurzfilm aus der Sicht des Imperiums. Innenaufnahmen eines Tie Fighters. UND DAS IMPERIUM SIEGT!!!

Impressive. Most impressive. Und noch beeindruckter war ich, als ich las, dass der damals noch namenlose Filmemacher plante, einen längeren Kurzfilm daraus zu machen. Ich versuchte, Otaking77077 über Youtube anzuschreiben, um Näheres in Erfahrung zu bringen. Leider hat er sich nie zurück gemeldet.

Aber nun hat das lange Warten ein Ende. Vor einigen Stunden wurde der siebenminütige Kurzfilm “Tie Fighter” von Otaking77077 aka Paul Johnson (nun weiß ich endlich seinen Namen!) veröffentlicht. Mehr als vier Jahre lang opferte er seine Wochenenden für den Film, schreibt er auf Youtube. Und ich kann einfach nur noch “Wow!” sagen.

Enjoy!

Rodja

INFO: http://mightyotaking.deviantart.com/

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25. März 2015 at 01:47

Trailer zu “Stung” online

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Es ist schon eine Weile her, dass ich über den Drehbuchwettbewerb “Schreib um dein Leben” berichtet habe (siehe Post vom 11. Juli 2011). Damals hat die deutsche Rat Pack Filmproduktion (u.a. “Die Welle”, “Wir sind die Nacht”) Stoffe für kostengünstige Horror-, Mystery oder Genrefilme gesucht – und in “Stung” (Facebook-Site) von Benni Diez und Adam Aresty gefunden. Als Preis lockte eine Verfilmung, was nun auch geschehen sein dürfte, denn gerade ist ein erster Trailer veröffentlicht worden. Und der schaut mir nach kurzweiligem Spaß aus.

Synopsis: Mrs. Perch, eine betagte aber dennoch höchst eitle Dame aus besten ländlichen Verhältnissen, richtet wie jedes Jahr eine schicke Gartenparty auf ihrem abgelegenen Anwesen aus. Alles wie üblich – nur dass diesmal der illegal importierte Pflanzendünger für ihren prächtigen Garten in den Boden sickert. Daraufhin mutiert eine ansässige Spezies von Killerwespen, die sonst ihre Eier in andere Insekten zu legen pflegt, zu zwei Meter großen Raubtieren. Und die feiernde Gesellschaft aus gehobenem Hause bietet genau die richtige Art Beute für die sechsbeinigen Biester.

Jetzt liegt es an Paul und Julia, den beiden jungen Catering-Angestellten die Kreaturen aufzuhalten. Dabei müssen sie nicht nur den tödlichen Gefahren totzen, sondern auch noch ihre stolpernde Romanze in den Griff bekommen und sich endlich ihre Gefühle füreinander einzugestehen.

Man beachte bitte die Anwesenheit von Lance “Bishop aus Aliens” Henriksen.

Rodja

PS: Jetzt würde mich nur interessieren, was aus dem lange angekündigten Nachfolgewettbewerb “Rettet die Komödie” geworden ist?

PPS: Ach, das erinnert mich daran, dass der “Praktikant” von Rat Pack Filmproduktion damals ziemlich böse auf meiner Site gelästert hat. Ach, waren das Zeiten, als ich noch als kontrovers galt. :-D

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16. März 2015 at 23:33

Auf der Suche nach dem legendären Goldschatz von Forrest Fenn

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© Projekt Silva

© Projekt Silva

*Titelmelodie von Indiana Jones an*

Schatzsuche? Ja, gibt es denn so etwas heute noch?

Anscheinend ja. Vor allem, wenn ein exzentrischer Millionär dahinter steckt, der selbst diesen Schatz vergräbt und Hinweise gibt. So geschehen im Fall von Forrest Fenn, einem 83-jährigen amerikanischen Glücksjäger, der u.a. Kampfpilot in Vietnam war, Galerist in Santa Fe ist – und überall auf der Welt Schätze gesucht und gefunden hat. Nun hat Fenn vor vier Jahren selbst eine Truhe in den Rocky Mountains versteckt. 20 Kilogramm schwer, voll mit Goldnuggets, Goldmünzen, antiker Jadekunst aus China und Figuren aus der Zeit vor Kolumbus. Dazu hat er ein Gedicht veröffentlicht, das neun Hinweise zu dieser Truhe enthält. (Es gibt sogar einen Wikipedia-Eintrag zu dieser unglaublich klingenden Geschichte!)

Auftritt der beiden Österreicher Richard Haderer und Bernhard Vosicky. Der Online-Marketer und Video-Blogger sowie der Radiomoderator wollen den Schatz mit allen Mitteln finden, oder bei dem Versuch umkomm… äh… zumindest einen Film über ihre Suche drehen. Sie glauben auch, bestens dafür gerüstet zu sein: “Ich war zehn Jahre lang bei den Pfadfindern, Bernhard bei der Jungschar – wer, wenn nicht wir Stadtkinder, könnte diesen Schatz finden?”, so Haderer in einer Presseaussendung.

Um ihr “Projekt Silva” zu stemmen, haben die beiden auf der Crowdfunding-Plattform wemakeit eine Aktion mit dem Ziel gestartet, 15.000,- Euro zu lukrieren. Damit soll sowohl die Suche als auch die Dokumentation finanziert werden. Wer mitmacht, kann sich sogar einen Teil des Schatzes sichern – falls die beiden Glücksjäger ihn denn finden. Man kann auch mitpuzzeln und -rätseln, um die Hinweise zu entschlüsseln. (Hm, vielleicht sollte ich da mitmachen. Schließlich habe ich “Das schwarze Auge”-Erfahrung.)

Fürwahr, eines der witzigsten Crowdfunding-Filmprojekte, das mir seit langem untergekommen ist…

Rodja

INFO: Crowdfunding-Kampagne auf Wemakeit.com: wemakeit.com/projects/projekt-silva; Film-Site www.projekt-silva.at

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16. März 2015 at 11:31

Marco Kalantaris “The Shaman” feiert am Tribeca Filmfestival Premiere

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© Marco Kalantari

© Marco Kalantari

Manchmal kommen sie wieder…

Es ist schon eine Weile her, dass ich über den aus Zwettl (Niederösterreich) stammenden Regisseur Marco Kalantari berichtet habe. Damals schrieb ich in der Kategorie “Raiders Of The Lost Movies” über seinen Film “Ainoa”, einen der wenigen Sci-Fi-Filme Österreichs – der ja jetzt in den Tiefen eines Safes von Disney schlummert.

Marco Kalantari trieb sich danach in der Weltgeschichte herum, lebte auf Island und verdient sich aktuell in Asien als Werbe-Regisseur seinen Lebensunterhalt. 2013 kehrte er im Sommer kurz nach Österreich zurück, um hier Teile des Kurzfilms “The Shaman” zu drehen. Und nun feiert dieser Kurzfilm auf Robert De Niros Filmfestival Tribeca in New York seine Premiere! Vor kurzem wurde nun der Trailer veröffentlicht.

Synopsis: (en anglais, s’il vous plait): The dark year 2204, in a world that has seen 73 years of continuous war.

The face of conflict has changed. People kill people but they now rely on giant, intelligent battle machines to fight. Meanwhile, mankind has re-discovered the arts of magic and Shamanism and the Generals on both sides use well-trained spiritual warriors to face the threat of machines. Shamans have special senses; they are experts in all aspects of the “unseen” and the “beyond”. They believe that every person, animal, plant and object has a soul. When crossing the border to the Netherworld, the Shaman can find this soul and interact with it. That is what makes him such a deadly, highly effective weapon. They track and convert the souls of their enemies’ giant battle machines in a psychological soul-to-soul confrontation. But Shamans are not invulnerable. They are just people and can be killed like anyone else.

Gedreht wurde in Österreich und auf Island. Die Crew ist eine wahrlich internationale, stammt die Mannschaft doch u.a. aus Österreich, Deutschland, Malaysia oder Japan. Neben einem internationalen Cast spielen auch österreichische Schauspieler wie Susanne Wuest (“Ich seh / Ich seh”) mit. Und es freut mich, dass auch Anton Noori und Edmund Jäger wieder mit Marco Kalantari gedreht haben. Noori (“22:23″, “Void”) und Jäger waren die Protagonisten in Kalantaris Ritterduell “Dreynschlag” (hier vorgestellt) – und die beiden hatten auch kleine Rollen in “Ainoa”.

Rodja

PS: Hm, irgendwie kommen mir einige Elemente aus “The Shaman” bereits aus “Ainoa” bekannt vor.

INFO: Marco Kalantari: www.marcokalantari.com “The Shaman” auf Facebook: www.facebook.com/the.shaman.movie

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14. März 2015 at 08:12

Eat Nazi-gold, biatch!

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© Praetoria Productions

© Praetoria Productions

Gut Ding braucht Weile.

Matthias Olof Eich (alias Matthew O. Oaks) hat 2012 die HomeMovieCorner-Drehförderung für sein Projekt “Cerusit” abgestaubt. Und nun ist es soweit. Aus marketingtechnischen Gründen umbenannt, wird der First-Person-Shooter-in-3D-Spaß “Bunker Of The Dead” erscheinen – und zwar… äh… 2015. Irgendwann heuer also. Steht zumindest auf dem Plakat. Und ein neuer Trailer ist online, dem man schon ungefähr die Richtlinie entnehmen kann: Bunker, Gold und Nazi-Zombies.

Wie Regisseur Eich dem HomeMovieCorner erzählte, war “Cerusit” der Tarnname einer unterirdisch angelegten Fertigungshalle im Oberammergau, in der im Zweiten Weltkrieg das erste düsenstrahlgetriebene Jagdflugzeug, die Messerschmitt Me 262, serienmäßig hergestellt wurde. Eichs Drehbuch, das er zusammen mit Bernd Strack geschrieben hat, bezieht sich auf eben diese Anlage, die sich heute auf dem Gelände einer US-Militärbasis befindet. “Wir sind als Kinder hier mit den Geschichten über die geheimen Messerschmitt-Höhlen aufgewachsen – und seit Jahren schon geistert mir diese Story durch den Kopf”, so Eich. Der Film wurde mit einer eigens dafür entwickelten 3D-Kameratechnologie gedreht. Schauplätze sind neben einigen Studiokulissen auch die Originalschauplätze der damaligen Zeit.

Als Hauptdarsteller konnten unter anderem die bereits aus Eichs Backwood-Slasher “Break” bekannten Akteure Patrick Jahns (u.a. “Schlimmer geht’s nimmer”) und Esther Maaß sowie der Musicalsänger Aciel Martinez Pol gewonnen werden

Rodja


INFO:
www.bunkerofthedead.com – und hier auf Facebook liken, damit Ihr alle glücklich werdet: www.facebook.com/bunkerofthedead

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9. März 2015 at 16:42

Stadt Salzburg schreibt Drehbuchentwicklungspreis aus

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© Rodja Pavlik

© Rodja Pavlik

2015 schreibt die Stadt Salzburg zum zweiten Mal einen Drehbuchentwicklungspreis für Kinospielfilme ab 60 Minuten aus.

Bis zum 30. Mai 2015 (Datum des Poststempels) kann ein Treatment eingereicht werden. Teilnahmeberechtigt sind Autoren bis zum vollendeten 45. Lebensjahr. Es können Einzelpersonen, aber auch Teams einreichen. Einzelpersonen müssen entweder in der Stadt Salzburg geboren sein oder hier ihren ständigen Wohnsitz haben. Bei Teams muss die Mehrzahl der Mitglieder überwiegend in Salzburg geboren sein oder ihren ständigen Wohnsitz in der Stadt haben. ODER der Film weist einen expliziten Salzburg-Bezug auf. (Wenn ich das also richtig verstanden habe, ist das die ultimative Bedingung, die alle anderen Bedingungen overruled.)

Der Hauptpreis beträgt 3.000,- Euro. Zusätzlich bietet der Preis dramaturgische Betreuung durch einen Mentor bzw. Dramaturgen. Ziel ist ein bei Förderstellen und Produktionsfirmen einreichfertiges Treatment, damit daraus ein verfilmbares Drehbuch entstehen kann. Der 2. und 3. Platz werden mit je 1.500,- Euro prämiert.

Rodja

INFO: Nähere Informationen wie Einreichmodalitäten der Stadt Salzburg zum Wettbewerb: http://tinyurl.com/mpth8qn

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4. März 2015 at 08:59

Ex-“Zoom”-Chefredakteur Landsiedel macht sein eigenes Ding

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© Rodja Pavlik

© Rodja Pavlik

FilmeUndMacher.de – eine neue Film-Site!

Nein!
Doch!
Ohhhh!!!

Im September letzten Jahres wurde “Zoom – Magazin für Filmemacher” eingestellt. Bis zuletzt hielt der damalige Chefredakteur Timo Landsiedel, selbst ein Filmemacher, das Printmagazin wacker auf Kurs im tückischen Meer der Abonnentenzahlen. (Hm, wie komme ich denn auf diese blöden nautischen Vergleiche? Ah ja, er wohnt in Hamburg!) Die Zeitschrift unterschied sich wohltuend von anderen Magazinen mit ähnlichem Zielpublikum, war nicht so auf Technik-Wichserei fixiert, sondern stellte mehr die Filmemacher und deren Projekte in den Fokus. Kein Wunder, dass ich mich dort wohl fühlte und gerne dafür schrieb. Doch der Printmarkt ist nicht nur hart umkämpft, die Luft wird auch immer dünner. Ringen jetzt schon etablierte Marken ums Überleben, ist es für relative Magazin-Neulinge schon fast unmöglich. Und so verabschiedete sich “Zoom” nach fünf Jahren und hinterlässt seitdem eine Lücke.

Und genau hier möchte Timo Landsiedel mit seiner gerade gelaunchten Site “Filme und Macher” (http://FilmeUndMacher.de) wieder anschließen. Hier schreibt er über Indie- und Genrefilme (die durch die Aktion Neuer Deutscher Genrefilm wieder mehr Aufmerksamkeit bekommen), Hochschulfilme, Fernsehprojekte und Technologie. Also im Prinzip das, was der HomeMovieCorner macht – nur noch mehr, moderner, magazinmäßiger, technischer (auch hier: Fokus mehr auf Filmemacher/Projekte, denn auf reine Technik-Wichserei) und besser. Und außerdem hat Timo aus seinen Zeiten von “Zoom” noch sehr viele Kontakte, die ihm einen besseren Zugang zur Filmszene erlauben.

(Mann, so im direkten Vergleich merke ich erst, wie “old school” meine Site ist.)

Und hier ist meine Empfehlung: Gebt der Site eine Chance. Liked sie. Abonniert sie. Kommentiert sie. Reicht sie weiter. Und verbündet Euch auf Facebook mit ihr. FilmeUndMacher.de ist meiner Meinung nach neben Cinenauten.at momentan die beste Neuerung, die sich so Filmnews-mäßig im Netz abspielt.

Und das sage ich nicht nur, weil ich Gastautor der Seite bin. (Aktuell zum DVD-Start von “Northmen – A Viking Saga” wurde z.B. mein Interview mit den Drehbuchautoren Zach/Bauer übernommen.) Sollte ich den HomeMovieCorner mal aufgeben (und ja, von Zeit zu Zeit habe ich diese hoffentlich für Blogger normalen Selbstzweifel), dann weiß ich, dass jemand die Fackel des Indie-Films weiter tragen wird. (Pathos-Modus aus.)

Rodja

INFO: http://filmeundmacher.de/; Facebook-Site (freut sich über ein paar Likes): www.facebook.com/filmeundmacher.de

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4. März 2015 at 06:01

Ich wurde interviewt! Ich! (kann’s nicht glauben)

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Der in Salzburg lebende Filmemacher Christian Genzel (Ghost Light Productions: Spielfilm “Die Muse”, div. Musikvideos) reiste extra nach Wien, um mich über die deutsche bzw. österreichische Indiefilm-Szene zu interviewen. (Na gut, vielleicht waren er und seine Freundin auch Sightseeing und Shopping, was weiß ich.)

Den Artikel gibt es hier auf seinem immer wieder spannenden Blog “Wilsons Dachboden” zu lesen.

So, jetzt habe ich alles gesehen. Ich wurde interviewt. Der HomeMovieCorner hat seinen Zweck erfüllt, jetzt kann ich mich wieder anderen Projekten widmen. ;-D

Rodja

INFO: Interview: http://wilsonsdachboden.blogspot.co.at/2015/03/interview-rodja-pavlik-uber-den.html

Written by HomeMovieCorner

3. März 2015 at 05:42

Wir sind die Cinenauten

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Widerstand ist zwecklos.
oder
50 Shades of Cinema.
oder
Wir sind jetzt mit dabei. In jedem siebten Ei.

Gut, das mit dem Sprüche klopfen lass ich mal lieber…

Trotzdem… Vorhang auf für www.cinenauten.at, einem Zusammenschluss von mehreren Filmbloggern.

“Nicht schon wieder eine Filmsite”, sagt Ihr? Wir denken da anders, denn wir glauben, dass über Film nicht genug berichtet werden kann. Oder besser formuliert: Wir glauben, dass wesentlich differenzierter berichtet werden könnte, als es die gängige österreichische Tagespresse aktuell macht. Der Großteil der Berichte in den Medien sind Filmkritiken. Und ab und zu kommt mal ein Setbericht dazu. Aber das war es im Großen und Ganzen auch schon. (Außer, es handelt sich um einen James-Bond-Film… dann werden Meldungen rausgepfeffert, wie die Feuerwehr für die Dreharbeiten Boote zu Wasser lässt, ob sich Daniel Craig am Set sehen lässt, oder ob er seinen Kaiserschmarrn zu Mittag mit Apfelmus oder doch lieber mit Kirschenkompott gegessen hat.)

Die Cinenauten wollen zu den herkömmlichen Film-News eben zusätzliche Aspekte und Facetten liefern. Und sie wollen eins machen: Lust auf Film. Sei es nun, dass man Film wesentlich bewusster konsumieren will. Oder auch mal einen Blick hinter die Kulisse einer Filmproduktion werfen will. Oder sich für Filmtechnik interessiert. Oder… Oder… Oder…

Die Site Die Cinenauten ist ein sogenannter Aggregator, unter dem sämtliche Blogs zusammenlaufen und Teaser-mäßig die aktuellen Posts vorgestellt werden. Wenn ein Artikel interessant ist, klickt man einfach drauf und kommt auf den jeweiligen Blog. So bleibt auch jeder Blog selbstständig und unabhängig.

Wer nun auf dem Laufenden gehalten werden möchte, kann uns unter “Follow Die Cinenauten” (Button im linken oberen Bereich) abonnieren. Unter #cinenauten laufen die jeweiligen Tweets der Blogger mit noch mehr Informationen und Links zum Filmschaffen zusammen.

Und falls jemand selbst Richtung Film(berichterstattung) etwas macht, egal ob Podcast, Blog oder Videochannel… wir freuen uns über Zuwachs.

Rodja

PS: Und noch ganz kurz eine Vorstellung der einstweiligen Content-Lieferanten:

Blamayer TV von Hannes Blamayer widmet sich der Analyse von TV-Serien und will eine gepflegte Serien-Rezensionskultur etablieren.

Die beiden CastMates Chris Dohr & Georg Csarmann sind bis dato unsere einzigen Podcaster. Die Gespräche der beiden drehen sich um nerdige Fun-Facts, Serien, Filme, Festivals und Auszeichnungen. Dazu laden sie auch Filmemacher zum Gespräch ein, die oft nicht wissen, was sie erwartet.

Auf Wilsons Dachboden findet der in Salzburg lebende deutsche Filmemacher Christian Genzel allerlei Filmklassiker, obskure Perlen, Mainstream Streifen, hohe Kunst und tiefen Trash vor. Und von Zeit zu Zeit gibt es auch knackige Interviews.

Maria Hinterkörner (auch als Hinterkoerner im US-Raum berüchtigt) ist unsere Frau in Hollywood. Ihr Blog trägt zwar den lieblichen Titel The World According to Maryberry, davon sollte man sich aber nicht täuschen lassen. Sie studierte und lehrte Drehbuch in New Orleans und erkundet seit Mai 2014 in Los Angeles die Drehbuchlandschaft Hollywoods.

Katja Kadrnoska bloggt auf Life and Other Disasters über Filme, Serien, Bücher und deren Adaptionen. Vor allem der US-Raum interessiert sie und ihr Bestreben ist es, zumindest alle Pilotfolgen anzutesten.

Hari List hält auf Bruttofilmlandsprodukt die rot-weiß-rote Flagge hoch. Das aber nicht rein aus ideologisch-lokalpatriotischen Gründen, sondern weil der heimische Film tatsächlich etwas mehr Beachtung verdient. Internationale Preise, gute Kritiken – aber beim österreichischen Publikum sind die Machwerke trotzdem nicht beliebt. Hari List will dem heimischen Kinofilm mehr Öffentlichkeit verschaffen. Ein kritischer Geist bleibt er trotzdem.

Banu Mukhey ist wohl die persönlichste Filmbloggerin. Sie gibt zu Filmen ihren Senf dazu, deswegen heißt ihr Blog auch Filmmitsenf. Ihr Geld verdient sie damit, den europäischen Film in ländlichen Gebieten Österreichs zu verbreiten.

Rodja Pavlik kommt aus der Indie-Film-Ecke, deswegen heißt sein Blog – mit einem Augenzwinkern versehen – auch HomeMovieCorner. Tja, und da schreibt er so alles, was ihm in der deutschsprachigen Szene (und darüber hinaus) so auffällt.

Written by HomeMovieCorner

2. März 2015 at 18:09

Du weißt, du hast es als Autor geschafft…

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… wenn ein “approved by” mit deinem Namen für Sexspielzeuge verwendet wird…

© Rodja Pavlik

© Rodja Pavlik

Okay, okay, man mag es mir als Neid auslegen – ich selbst bezeichne es als blankes Unverständnis, dass jemand wie E.L. James mit einer umgeschriebenen “Twilight”-Fanfiction so viel abcasht. Aber wenn jemand einen Lauf hat, dann sollte man ihn wohl auch ausnützen, nicht?

Ob es dazu nötig ist, der Regisseurin Sam Taylor-Johnson und der Drehbuchautorin Kelly Marcel so auf den Keks zu gehen, bis letztere das Handtuch wirft? Anscheinend ja, denn nun will E.L. James laut dpa (Südtirol News) sich auch noch als Drehbuchautorin selbst ins Spiel bringen und das Skript zur Fortsetzung des Kinofilms “50 Shades of Grey” schreiben.

Dabei hat sie nicht mal Erfahrung als Drehbuchautorin (und ganz böse Zungen meinen, nicht mal als Romanautorin).

Ach, ich geb’s zu: Ich bin neidig UND ich versteh das Ganze nicht.

Rodja

Written by HomeMovieCorner

28. Februar 2015 at 22:42

Veröffentlicht in Latest Talk

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