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Filmstart für David Hofers „Valossn“

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© Reisenbauer Filmproduktion/Abbild Filmproduktion

Über David Hofers Film „Valossn“ wurde hier schon öfters berichtet. Der von Hofers Filmproduktion Abbild und Andreas Reisenbauer unabhängig produzierte Streifen erfährt nach einer Festivaltour nun so etwas wie einen Filmstart hier in Österreich.

Mit „so etwas wie“ meine ich das für Indie-Filme typische Schicksal. Aufgrund weniger Filmkopien (ist ja alles eine Kostenfrage) und mangelnder Zeit- und Personalressourcen läuft der Streifen ab 13. April 2017 zuerst in den Breitenseer Lichtspielen und ab 14. April im Top Kino in Wien an. Weitere Aufführungstermine in anderen Bundesländern werden sich von da an hoffentlich ergeben.

Inhalt: Pauli (Michael Kuglitsch), ein junger, zurückgezogener, merkwürdiger, traumatisierter Mann, trägt ein dunkles Geheimnis mit sich. Als sein Vater stirbt, tritt dieses mit aller Macht wieder heraus. Ein Film wie eine Urgewalt – so wie die Berge, die Teil der Erzählung sind.

David Hofers Karriere ist nicht unbedingt eine gerade verlaufende. Der Autodidakt hat schon mal als Maurer gearbeitet, um sich seine Filmleidenschaft zu finanzieren. Obwohl er auch als Actionheld in Flo Lackners Satire „Planet USA“ vor der Kamera eine gute Figur macht, ist er doch meistens dahinter anzutreffen. Zu seinen bekannteren Brotjobs zählt u.a. das Schneiden der Kino-Sportdoku „Streif – One Hell of a Ride“. Er will aber auch seine eigenen Geschichten erzählen. Im April und Mai finden die Dreharbeiten zu seinem nächsten Spielfilm „Traman“ statt – und Michael Kuglitsch hat als selfie-verliebter Narziss wieder eine Hauptrolle.

Rodja

INFO: http://www.reisenbauer-film.com/valossn/

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8. April 2017 at 07:03

Weil’s so traurig ist, gleich noch einmal: Der Carl-Mayer-Drehbuchpreis

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© Rodja Pavlik

Gut, ich bin enttäuscht. Zutiefst. Da hat man die Story des Jahrzehnts geschrieben. Und dann gewinnt man den verdammten Carl-Mayer-Drehbuchpreis nicht. Hach!

Aber gut, nach etlichen Tränen und viel Whiskey (der rein zufällig den Namen „Writers Tears“ trägt) heißt es nun aufstehen, den Stolz runterschlucken und weitermachen. Denn der nächste Carl Mayer-Drehbuchpreis wartet schon. Und das Thema lautet…

„Loyalität“

(Ach fuck, echt jetzt?!?)

Bis zum 30. November 2017 (gültig ist das Datum des Poststempels) können fiktionale oder dokumentarische Treatments für einen Kinofilm anonym eingereicht werden. Die Entscheidung erfolgt dann im ersten Jahresdrittel 2018 in Graz. Ausgeschrieben sind 14.500,- Euro für den Hauptpreis und 7.200,- Euro für den Förderungspreis.

Die Treatments können sowohl von einzelnen Autoren als auch im Team entwickelt werden. Teilnahmeberechtigt sind alle Österreicher, Auslandsösterreicher und alle mindestens seit drei Jahren in Österreich wohnhaften Person.

Nicht teilnahmeberechtigt sind Stoffe, die vor der Juryentscheidung bereits eine Drehbuchförderung oder einen Drehbuchpreis erhalten haben oder bereits einmal beim Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb eingereicht wurden. Im Falle des Erhalts einer Förderung bzw. eines Preises im Zeitraum zwischen Einreichung und Juryentscheidung ist das Kulturamt der Stadt Graz unverzüglich davon zu verständigen, damit der eingereichte Stoff aus der Wertung genommen werden kann.

Weitere und genauere Details bitte dem unten angeführten Link entnehmen.

– – –

An dieser Stelle noch herzliche Gratulation an die Preisträger des diesjährigen Wettbewerbs, Evi Romen (Hauptpreis 14.500,- Euro für das Treatment „Hochwald“) und Nikolaus Müller (Förderpreis 7.200,- Euro für das Treatment „Rote Wand“).

Was mich momentan a bisserl irritiert… Laut Presse wurden für den Wettbewerb 27 Treatments eingereicht. Das ist ja gar nicht mal so viel – voriges Jahr waren es noch 40!

Haben österreichische Autoren es so dicke, diesen hochdotierten Wettbewerb auszulassen?

Rodja

INFO: Weitere Informationen zum Carl-Mayer-Drehbuchpreis unter http://kultur.graz.at/kulturamt/129

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6. April 2017 at 15:25

Veröffentlicht in Tipps & Tricks

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Birne, Schädel & Haupt – Folge 6

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Der Adler ist gelandet

Ach, nur einmal einen finanziell potenten Auftraggeber oder Mäzen zu haben… Doch diesmal scheint dem gefiederten Trickfilmstudio Birne, Schädel & Haupt das Glück hold. „Eagle“ hat viel Geld und stellt keine Fragen.

„Aber bitte verantwortungsvoll mit dem Geld umgehen, ja?“

Ja… Genau…

Rodja

INFO: www.neuer-trickfilm.at

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2. März 2017 at 12:58

Made in A: „Star Wars“-Fanfilm „Regrets Of The Past“ online

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© Pellicula

© Pellicula

Was lange dauert, wird endlich… online!

Ja, das freut mich sehr: „Regrets Of The Past“ – der österreichische „Star Wars“-Fanfilm von Regisseur Bernhard Weber und seiner Filmgruppe Pellicula ist nun – nach einer ausführlichen Kino-Tour durch Österreich – online gegangen.

Der 53-minütige Film war bis dato das ehrgeizigste Projekt der Truppe – und derer gab es nicht wenige. Da gab es den Vampirstreifen „Blood Sisters“, weitere Kurzfilme, das bis dato blutigste Musikvideo Österreichs („It was so mad that I believed“ der Gruppe Living Lache) sowie den Fantasy-Spielfilm „Die Lothland-Saga“. Und mit jedem Projekt steigerte sich das Team, wie man „Regrets Of The Past“ anmerkt.

Der Film wurde von 2013 bis 2015 in Österreich von einer 150-köpfigen Crew realisiert – und das alles in der Freizeit und unentgeltlich. Die Filmemacher orientierten sich dabei an der Bildsprache der von George Lucas in den 70er- und 80er-Jahren geschaffenen Original-Trilogie.

Mit der Veröffentlichung auf Youtube ist das Projekt komplett abgeschlossen. Nun heißt es loslassen und sich neuen Projekten widmen – und wie ich gehört habe, ist da schon etwas im Busch.

Inhalt: Die Geschichte setzt nach den Ereignissen rund um die Entstehung des neugegründeten Galaktischen Imperiums („Star Wars: Episode III“) ein. Jedi Pash Sularen (Joe Baumgartner) und sein Padawan Kaila Dain (Sophia Grabner) befinden sich auf der Flucht vor dem Imperium. Verfolgt von einem Kopfgeldjäger stürzen die beiden Jedi auf einem einsamen Planeten ab und werden dort mit ihrer Vergangenheit konfrontiert.

Rodja

INFO: http://pellicula.org, Facebook-Site “Star Wars: Regrets of the Past”: https://www.facebook.com/swrotp; Film-Site: www.regretsofthepast.com

PS: Es gibt sogar eine in Englisch synchronisierte Version
PPS: Und auch ein spannendes Making Of gibt es dazu…

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1. März 2017 at 15:42

Viva Berlin! – Episode 2

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„Schatz, wer hat denn die Zombies zum Essen eingeladen?“

Diesmal bangt eine Mutter um das Leben ihres Kindes…

INFO: http://vivaberlin.net/

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19. Februar 2017 at 06:30

Stadt Salzburg schreibt wieder Drehbuchentwicklungspreis aus

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© Rodja Pavlik

© Rodja Pavlik

Alle zwei Jahre schreibt die Stadt Salzburg einen Drehbuchentwicklungspreis für Kinospielfilme ab 60 Minuten aus – so auch heuer.

Bilde ich es mir nur ein, oder hat es früher tatsächlich mehr Drehbuchpreise gegeben? Irgendwann hat es mal einen Zeitpunkt gegeben, da hatten auch TV-Sender und Produktionsfirmen Preise für noch zu realisierende Drehbücher ausgelobt – ah, die goldenen Zeiten, damals… vor der Krise… *seufz*

Umso erfreulicher, dass die Stadt Salzburg nun zum dritten Mal den Drehbuchentwicklungspreis ausschreibt. Leider hat das Ganze den Wermutstropfen, dass es ziemlich Salzburg-zentriert ist.

Bis zum 31. Mai 2017 (Datum des Poststempels) kann nun ein Exposé samt Umsetzungsvorstellung und Figurenbeschreibung anonym eingereicht werden. Teilnahmeberechtigt sind Autoren bis zum vollendeten 45. Lebensjahr. Es können Einzelpersonen, aber auch Teams einreichen. Einzelpersonen müssen entweder in der Stadt Salzburg geboren sein oder hier ihren ständigen Wohnsitz haben. Bei Teams muss die Mehrzahl der Mitglieder überwiegend in Salzburg geboren sein oder ihren ständigen Wohnsitz in der Stadt haben. ODER der Film weist einen expliziten Salzburg-Bezug auf. (Wie gesagt, ziemlich Salzburg-zentriert…)

Der Hauptpreis beträgt 3.000,- Euro. Zusätzlich bietet der Preis dramaturgische Betreuung durch einen Mentor bzw. Dramaturgen. Ziel ist ein bei Förderstellen und Produktionsfirmen einreichfertiges Treatment, damit daraus ein verfilmbares Drehbuch entstehen kann. Der 2. und 3. Platz werden mit je 1.500,- Euro prämiert.

Rodja

INFO: Nähere Informationen wie Einreichmodalitäten der Stadt Salzburg zum Wettbewerb: Drehbuchentwicklungspreis 2017

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16. Februar 2017 at 05:02

Secret Agent – Teil 03

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Ab jetzt heißt es „Warten auf Teil 04“.

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7. Februar 2017 at 04:40

Viva Berlin! – Episode 1

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Es ist schon ein Zeiterl her, dass ich über „Viva Berlin!“ geschrieben habe. 2011 berichtete ich das erste Mal über die Zombie-Webserie von Moritz Mohr, die im Rahmen der Ausbildung an der Filmakademie Baden-Württemberg entstand. Doch die Serie erblickte nie das Licht der YouTube-Röhre. Anscheinend erkannte jemand das Potenzial – und es wurde geplant, die fünf Episoden zu einem Kinofilm zu verschmelzen. Yippieh!

Doch ach, was sich anfangs nach einem Jackpot anhörte, erwies sich letztlich doch als übergroßer Stolperstein. „Viva Berlin!“ landete in der „development hell“ – und seitdem war von dem ehrgeizigen Projekt nicht mehr viel zu hören. Woran es genau gescheitert ist, habe ich nie erfahren. Vielleicht war es doch nicht so einfach, die fünf Episoden miteinander zu verbinden. Jede Episode fordert den Hauptaugenmerk des Zuschauers ein, vielleicht klappte es nicht, diese mit dem nötigen Drive miteinander zu verbinden? Aber das sind einfach nur Mutmaßungen – vielleicht scheuten sich auch große Produzenten einfach nur davor, in Deutschland so etwas wie einen Genrefilm zu machen.

Nun wurde vor kurzem die Webserie „geleaked“. Unter „leaken“ verstehe ich ja an und für sich, dass etwas entweder unabsichtlich oder von jemandem – gegen die Intention des Eigentümers – veröffentlicht wurde. Nachdem ich aber über das Posting von einem der Produzenten der Webserie darauf aufmerksam gemacht wurde, nehme ich mal an, dass es mit Wissen der Filmemacher geschehen ist. (Insofern ist also „leaken“ vielleicht das falsche Wort.)

Nach Sichten der fünf Episoden wage ich nun zu behaupten, dass „Viva Berlin!“ – ob nun als Webserie, Kinofilm oder gar TV-Serie – durchaus Potenzial hätte. Da sind viele Themen und Plotlines angerissen, die dem Genre Zombiefilm durchaus einen interessanten Spin hätten geben können. Aber vielleicht soll eben durch das „Leaken“ das Interesse des Publikums geweckt werden – und so das von etwaigen möglichen Produzenten. Zu wünschen wär’s ja….

Inhalt: In Berlin sterben über drei Millionen Menschen an einer bislang unbekannten Seuche. Die Stadt wird unter Quarantäne gestellt. Als die Toten wiederauferstehen, machen sie Jagd auf die Lebenden.

Rodja

INFO: http://vivaberlin.net/

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26. Januar 2017 at 15:22

Das kleine Gewinnspiel: „Tatort Calw VII: Auge um Auge“

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© Mania Pictures

© Mania Pictures

In Vorfreude auf die große Premiere von „Tatort Calw VIII: Der Seher“ von Mania Pictures im April reaktiviere ich wieder einmal „Das kleine Gewinnspiel“.

Zu gewinnen gibt es den Vorgänger von „Tatort Calw VIII“, nämlich eine DVD von „Tatort Calw VII: Auge um Auge“.

Story: Kaum aus dem Gefängnis entlassen, wird ein Ex-Knacki von einem maskierten Unbekannten entführt. Ein Fall für Kommissar Jäger (Stefan Lörcher), der mangels Beschäftigung in der Calwer Mordkommission den Kollegen anderer Dezernate aushelfen muss. Zu allem Überfluss verdonnert ihn sein Chef auch noch dazu, den Absolventen der Polizeischule Steinberger (Frederik Bott) unter seine Fittiche zu nehmen. Doch schon bald wird Jäger mit seinen Kollegen Hoffmann (Frieder Pfeiffer) und Kraft (Cathrin di Stefano) mit einer brutalen Mordserie konfrontiert. Die Opfer: Allesamt Kleinkriminelle.

Als der Grünschnabel Steinberger am Tatort seltsame Schriftzeichen entdeckt, kommt der Verdacht auf, es könnte sich um religiös motivierte Rachemorde handeln. Auge um Auge. Doch wer hegt einen solch großen Hass, dass das grausame Vorgehen erklären könnte? Bei den Ermittlungen stoßen die drei Kommissare auf eine Verbindung zwischen den Opfern und machen eine schockierende Entdeckung. Werden sie den selbsternannten Rächer aufhalten können?

Und hier die Gewinnfrage: Tilo Prückner ist quasi Stammbesetzung bei Mania Pictures. Der Schauspieler ist aber auch aus anderen Filmen bekannt – u.a. wirkte er in zwei Filmen von Oscar-Preisträger Stefan Ruzowitzky (dessen aktueller Actionthriller „Die Hölle“ diese Woche in den Kinos startet) mit. Welche Filme von Stefan Ruzowitzky waren das?

Die Antwort bitte NICHT hier posten, sondern per Mail an mich übermitteln. Die E-Mail-Adresse lautet homemoviecorner[at]hotmail.com. Als Betreff bitte „Auge um Auge“ angeben. Einsendeschluss ist der 28. Februar 2017. Die DVD wird unter den richtigen Einsendern verlost.

Das Ganze findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt. Preise, die auf dem Postweg verloren gehen, können leider nicht ersetzt werden. Bitte auch Namen, Alter und Postadresse angeben (Warnung: Wer keine vollständigen Angaben abliefert, wird automatisch ausgeschlossen!). Diese Daten werden nur im Rahmen des Gewinnspiels verwendet und nicht weitergeleitet – nach Abschluss der Runde werden sie auch sofort gelöscht.

Rodja

INFO: www.mania-pictures.de

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18. Januar 2017 at 09:51

Secret Agent – Teil 02

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Für den zweiten Teil der Webserie „Secret Agent“ konnte Indie-Filmer Christian Varga den renommierten Regisseur Leo Maria Bauer (u.a. „Der Blunzenkönig“, „Die Lottosieger“, „FC Rückpass“, „Wir sind Kaiser“, „Bist du teppert“) als Co-Regisseur gewinnen.

Rodja

Written by HomeMovieCorner

15. Januar 2017 at 10:25