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Stadt Salzburg schreibt Drehbuchentwicklungspreis aus

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© Rodja Pavlik

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2015 schreibt die Stadt Salzburg zum zweiten Mal einen Drehbuchentwicklungspreis für Kinospielfilme ab 60 Minuten aus.

Bis zum 30. Mai 2015 (Datum des Poststempels) kann ein Treatment eingereicht werden. Teilnahmeberechtigt sind Autoren bis zum vollendeten 45. Lebensjahr. Es können Einzelpersonen, aber auch Teams einreichen. Einzelpersonen müssen entweder in der Stadt Salzburg geboren sein oder hier ihren ständigen Wohnsitz haben. Bei Teams muss die Mehrzahl der Mitglieder überwiegend in Salzburg geboren sein oder ihren ständigen Wohnsitz in der Stadt haben. ODER der Film weist einen expliziten Salzburg-Bezug auf. (Wenn ich das also richtig verstanden habe, ist das die ultimative Bedingung, die alle anderen Bedingungen overruled.)

Der Hauptpreis beträgt 3.000,- Euro. Zusätzlich bietet der Preis dramaturgische Betreuung durch einen Mentor bzw. Dramaturgen. Ziel ist ein bei Förderstellen und Produktionsfirmen einreichfertiges Treatment, damit daraus ein verfilmbares Drehbuch entstehen kann. Der 2. und 3. Platz werden mit je 1.500,- Euro prämiert.

Rodja

INFO: Nähere Informationen wie Einreichmodalitäten der Stadt Salzburg zum Wettbewerb: http://tinyurl.com/mpth8qn

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4. März 2015 at 08:59

Ex-“Zoom”-Chefredakteur Landsiedel macht sein eigenes Ding

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© Rodja Pavlik

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FilmeUndMacher.de – eine neue Film-Site!

Nein!
Doch!
Ohhhh!!!

Im September letzten Jahres wurde “Zoom – Magazin für Filmemacher” eingestellt. Bis zuletzt hielt der damalige Chefredakteur Timo Landsiedel, selbst ein Filmemacher, das Printmagazin wacker auf Kurs im tückischen Meer der Abonnentenzahlen. (Hm, wie komme ich denn auf diese blöden nautischen Vergleiche? Ah ja, er wohnt in Hamburg!) Die Zeitschrift unterschied sich wohltuend von anderen Magazinen mit ähnlichem Zielpublikum, war nicht so auf Technik-Wichserei fixiert, sondern stellte mehr die Filmemacher und deren Projekte in den Fokus. Kein Wunder, dass ich mich dort wohl fühlte und gerne dafür schrieb. Doch der Printmarkt ist nicht nur hart umkämpft, die Luft wird auch immer dünner. Ringen jetzt schon etablierte Marken ums Überleben, ist es für relative Magazin-Neulinge schon fast unmöglich. Und so verabschiedete sich “Zoom” nach fünf Jahren und hinterlässt seitdem eine Lücke.

Und genau hier möchte Timo Landsiedel mit seiner gerade gelaunchten Site “Filme und Macher” (http://FilmeUndMacher.de) wieder anschließen. Hier schreibt er über Indie- und Genrefilme (die durch die Aktion Neuer Deutscher Genrefilm wieder mehr Aufmerksamkeit bekommen), Hochschulfilme, Fernsehprojekte und Technologie. Also im Prinzip das, was der HomeMovieCorner macht – nur noch mehr, moderner, magazinmäßiger, technischer (auch hier: Fokus mehr auf Filmemacher/Projekte, denn auf reine Technik-Wichserei) und besser. Und außerdem hat Timo aus seinen Zeiten von “Zoom” noch sehr viele Kontakte, die ihm einen besseren Zugang zur Filmszene erlauben.

(Mann, so im direkten Vergleich merke ich erst, wie “old school” meine Site ist.)

Und hier ist meine Empfehlung: Gebt der Site eine Chance. Liked sie. Abonniert sie. Kommentiert sie. Reicht sie weiter. Und verbündet Euch auf Facebook mit ihr. FilmeUndMacher.de ist meiner Meinung nach neben Cinenauten.at momentan die beste Neuerung, die sich so Filmnews-mäßig im Netz abspielt.

Und das sage ich nicht nur, weil ich Gastautor der Seite bin. (Aktuell zum DVD-Start von “Northmen – A Viking Saga” wurde z.B. mein Interview mit den Drehbuchautoren Zach/Bauer übernommen.) Sollte ich den HomeMovieCorner mal aufgeben (und ja, von Zeit zu Zeit habe ich diese hoffentlich für Blogger normalen Selbstzweifel), dann weiß ich, dass jemand die Fackel des Indie-Films weiter tragen wird. (Pathos-Modus aus.)

Rodja

INFO: http://filmeundmacher.de/; Facebook-Site (freut sich über ein paar Likes): www.facebook.com/filmeundmacher.de

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4. März 2015 at 06:01

Ich wurde interviewt! Ich! (kann’s nicht glauben)

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Der in Salzburg lebende Filmemacher Christian Genzel (Ghost Light Productions: Spielfilm “Die Muse”, div. Musikvideos) reiste extra nach Wien, um mich über die deutsche bzw. österreichische Indiefilm-Szene zu interviewen. (Na gut, vielleicht waren er und seine Freundin auch Sightseeing und Shopping, was weiß ich.)

Den Artikel gibt es hier auf seinem immer wieder spannenden Blog “Wilsons Dachboden” zu lesen.

So, jetzt habe ich alles gesehen. Ich wurde interviewt. Der HomeMovieCorner hat seinen Zweck erfüllt, jetzt kann ich mich wieder anderen Projekten widmen. ;-D

Rodja

INFO: Interview: http://wilsonsdachboden.blogspot.co.at/2015/03/interview-rodja-pavlik-uber-den.html

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3. März 2015 at 05:42

Wir sind die Cinenauten

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Screenshot

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Widerstand ist zwecklos.
oder
50 Shades of Cinema.
oder
Wir sind jetzt mit dabei. In jedem siebten Ei.

Gut, das mit dem Sprüche klopfen lass ich mal lieber…

Trotzdem… Vorhang auf für www.cinenauten.at, einem Zusammenschluss von mehreren Filmbloggern.

“Nicht schon wieder eine Filmsite”, sagt Ihr? Wir denken da anders, denn wir glauben, dass über Film nicht genug berichtet werden kann. Oder besser formuliert: Wir glauben, dass wesentlich differenzierter berichtet werden könnte, als es die gängige österreichische Tagespresse aktuell macht. Der Großteil der Berichte in den Medien sind Filmkritiken. Und ab und zu kommt mal ein Setbericht dazu. Aber das war es im Großen und Ganzen auch schon. (Außer, es handelt sich um einen James-Bond-Film… dann werden Meldungen rausgepfeffert, wie die Feuerwehr für die Dreharbeiten Boote zu Wasser lässt, ob sich Daniel Craig am Set sehen lässt, oder ob er seinen Kaiserschmarrn zu Mittag mit Apfelmus oder doch lieber mit Kirschenkompott gegessen hat.)

Die Cinenauten wollen zu den herkömmlichen Film-News eben zusätzliche Aspekte und Facetten liefern. Und sie wollen eins machen: Lust auf Film. Sei es nun, dass man Film wesentlich bewusster konsumieren will. Oder auch mal einen Blick hinter die Kulisse einer Filmproduktion werfen will. Oder sich für Filmtechnik interessiert. Oder… Oder… Oder…

Die Site Die Cinenauten ist ein sogenannter Aggregator, unter dem sämtliche Blogs zusammenlaufen und Teaser-mäßig die aktuellen Posts vorgestellt werden. Wenn ein Artikel interessant ist, klickt man einfach drauf und kommt auf den jeweiligen Blog. So bleibt auch jeder Blog selbstständig und unabhängig.

Wer nun auf dem Laufenden gehalten werden möchte, kann uns unter “Follow Die Cinenauten” (Button im linken oberen Bereich) abonnieren. Unter #cinenauten laufen die jeweiligen Tweets der Blogger mit noch mehr Informationen und Links zum Filmschaffen zusammen.

Und falls jemand selbst Richtung Film(berichterstattung) etwas macht, egal ob Podcast, Blog oder Videochannel… wir freuen uns über Zuwachs.

Rodja

PS: Und noch ganz kurz eine Vorstellung der einstweiligen Content-Lieferanten:

Blamayer TV von Hannes Blamayer widmet sich der Analyse von TV-Serien und will eine gepflegte Serien-Rezensionskultur etablieren.

Die beiden CastMates Chris Dohr & Georg Csarmann sind bis dato unsere einzigen Podcaster. Die Gespräche der beiden drehen sich um nerdige Fun-Facts, Serien, Filme, Festivals und Auszeichnungen. Dazu laden sie auch Filmemacher zum Gespräch ein, die oft nicht wissen, was sie erwartet.

Auf Wilsons Dachboden findet der in Salzburg lebende deutsche Filmemacher Christian Genzel allerlei Filmklassiker, obskure Perlen, Mainstream Streifen, hohe Kunst und tiefen Trash vor. Und von Zeit zu Zeit gibt es auch knackige Interviews.

Maria Hinterkörner (auch als Hinterkoerner im US-Raum berüchtigt) ist unsere Frau in Hollywood. Ihr Blog trägt zwar den lieblichen Titel The World According to Maryberry, davon sollte man sich aber nicht täuschen lassen. Sie studierte und lehrte Drehbuch in New Orleans und erkundet seit Mai 2014 in Los Angeles die Drehbuchlandschaft Hollywoods.

Katja Kadrnoska bloggt auf Life and Other Disasters über Filme, Serien, Bücher und deren Adaptionen. Vor allem der US-Raum interessiert sie und ihr Bestreben ist es, zumindest alle Pilotfolgen anzutesten.

Hari List hält auf Bruttofilmlandsprodukt die rot-weiß-rote Flagge hoch. Das aber nicht rein aus ideologisch-lokalpatriotischen Gründen, sondern weil der heimische Film tatsächlich etwas mehr Beachtung verdient. Internationale Preise, gute Kritiken – aber beim österreichischen Publikum sind die Machwerke trotzdem nicht beliebt. Hari List will dem heimischen Kinofilm mehr Öffentlichkeit verschaffen. Ein kritischer Geist bleibt er trotzdem.

Banu Mukhey ist wohl die persönlichste Filmbloggerin. Sie gibt zu Filmen ihren Senf dazu, deswegen heißt ihr Blog auch Filmmitsenf. Ihr Geld verdient sie damit, den europäischen Film in ländlichen Gebieten Österreichs zu verbreiten.

Rodja Pavlik kommt aus der Indie-Film-Ecke, deswegen heißt sein Blog – mit einem Augenzwinkern versehen – auch HomeMovieCorner. Tja, und da schreibt er so alles, was ihm in der deutschsprachigen Szene (und darüber hinaus) so auffällt.

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2. März 2015 at 18:09

Du weißt, du hast es als Autor geschafft…

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… wenn ein “approved by” mit deinem Namen für Sexspielzeuge verwendet wird…

© Rodja Pavlik

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Okay, okay, man mag es mir als Neid auslegen – ich selbst bezeichne es als blankes Unverständnis, dass jemand wie E.L. James mit einer umgeschriebenen “Twilight”-Fanfiction so viel abcasht. Aber wenn jemand einen Lauf hat, dann sollte man ihn wohl auch ausnützen, nicht?

Ob es dazu nötig ist, der Regisseurin Sam Taylor-Johnson und der Drehbuchautorin Kelly Marcel so auf den Keks zu gehen, bis letztere das Handtuch wirft? Anscheinend ja, denn nun will E.L. James laut dpa (Südtirol News) sich auch noch als Drehbuchautorin selbst ins Spiel bringen und das Skript zur Fortsetzung des Kinofilms “50 Shades of Grey” schreiben.

Dabei hat sie nicht mal Erfahrung als Drehbuchautorin (und ganz böse Zungen meinen, nicht mal als Romanautorin).

Ach, ich geb’s zu: Ich bin neidig UND ich versteh das Ganze nicht.

Rodja

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28. Februar 2015 at 22:42

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Dramaturgie-Coach Ip Wischin goes Berlin

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© Rodja Pavlik

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Normalerweise haben es Wiener einfach besser…

Denn in Wien ordiniert Ip Wischin, seines Zeichens Film-Connaisseur und Dramaturgie-Coach. Doch am 4. März 2015 macht Wischin eine Stippvisite nach Berlin, wo er in der filmArche einen Gastauftritt (Beginn: 19:00 Uhr, Eintritt frei, um Spenden wird gebeten) geben wird. Und ich kann Berliner Filmemachern nur empfehlen: Geht hin. Wer aus seinem Workshop “Form follows function. Die Filmsprache Hitchcocks für das Kino von Heute” kommt, wird den Kopf voll haben. Aber es wird eine angenehme Schwere sein. Eine, die einen positiv beschäftigt und weiter bringt. Nicht umsonst verspricht Wischin: “Sie lernen, was in keinem Filmbuch steht. Und Sie werden Filme nie wieder so sehen wie bisher.”

Ip Wischin hat unter Milos Forman (“Einer flog übers Kuckucksnest”, “Amadeus”) in New York studiert, sowie als Drehbuchautor, Lektor und Berater von Regisseuren wie Franz Antel, Niki List und Michael Glawogger gearbeitet. Aus seinen Erfahrungen hat er seine eigene Methode entwickelt.

Hauptberuflich ist er nun als Wirtschaftsdramaturg u.a. für einen Telekommunikationsriesen tätig. Dabei hat er seine Indie-Wurzeln nicht vergessen und veranstaltet in Wien mehrteilige Workshopserien, die sich jeder leisten kann (da auf Spendenbasis).

Die in Wien lebenden Autoren können sich beruhigen. Wischin kehrt auch wieder heim und startet am 13. März 2015 seine zwölfteilige Workshop-Serie, beginnend mit dem verpflichtenden Basismodul (Dieses erleben die Berliner in einer Light-Version).

Rodja

INFO: Ip Wischin: www.vienna-filmcoach.at

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28. Februar 2015 at 20:07

Schauspieler Oswald Fuchs verstorben

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Manche News möchte man einfach nicht schreiben. Und tut es dann doch, weil die Nachricht an sich in der Meldungsflut unterzugehen droht. Und so musste ich unangenehm berührt dem “Standard” entnehmen, dass der österreichische Schauspieler Oswald Fuchs im Alter von 82 Jahren verstorben ist.

Es ist nicht so, dass ich Oswald Fuchs (“Echte Wiener 2″, “Jedermann”) persönlich kennen gelernt habe. Aber allein in den letzten zwei Jahren kam er mir in drei Independent-Produktionen unter. So wollte Schauspieler Michael Thomas (“Import/Export”, “Braunschlag”) in “Der alte Fuchs” das Leben seines Kollegen in einer Fiktion nacherzählen. Erzählen, wie der 1933 Geborene von seinen jüdischen Eltern verstoßen wurde und bei mehreren Pflegefamilien aufwuchs. Wie er mit viel Glück einer Deportation ins KZ entging und eine Karriere als Boxer startete. Erst später entdeckte er seine Liebe zum Theater und absolvierte das renommierte Max-Reinhard-Seminar. Fuchs spielte u.a. im Burgtheater, an der Josefstadt, am Staatstheater Stuttgart und an den Münchner Kammerspielen.

Zuletzt fiel Fuchs durch seine Rolle als kauziger Gendarm in der Indie-Komödie “Hirschen” von George Inci und Beatrice von Moreau auf, die heuer sogar in den österreichischen Kinos lief (und in Deutschland gerade gestartet ist).

Zum Abschluss möchte ich noch einmal auf den Kurzfilm “Für tot erklärt” von Arne von Nostitz-Rieneck verweisen, der hier auch schon mal gefeatured wurde. Und ich glaube, das ist ein würdiger Abschluss, denn so verabschiedet man sich mit einem milden Lächeln und einer kleinen Träne im Auge.

Rodja

Declared Dead (Für tot erklärt) from Arne Nostitz-Rieneck on Vimeo.

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18. Februar 2015 at 16:24

“Marlene” – das neue Projekt von “Loom”-Mastermind Stefan Müller

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Da schaue ich aber: Nachdem sich Regisseur und Loom-Mastermind Stefan Müller in “Jenseits”, “Tartarus” und “Biest” mit Tod/Teufel, Aliens bzw. Bestien angelegt hat, wendet er sich nun mit seinem aktuellen Filmprojekt “Marlene” (Facebooksite, freut sich über neue Likes) einem neuen Genre zu: Der Action-Romanze.

Synopsis:Frank erhält den Auftrag, Marlene zu entführen und sie zu seinen Vorgesetzten zu bringen. Die junge Frau und der Auftragskiller verlieben sich jedoch ineinander und Frank verweigert die Ausführung seines Auftrags. Schon bald wird er jedoch von seiner Vergangenheit eingeholt und seine Mitstreiter bringen die Arbeit zu Ende und entführen Marlene. Frank entscheidet sich, gegen all seine alten Freunde und Kollegen anzutreten, um Marlene zu retten.

Zur Zeit befinden sich Müller, Produzent Oli Haas und ihr Team im zweiten Drehblock. “Wir beginnen gerade mit den Action-Aufnahmen. Die Schauspieler absolvieren gerade ihr Kampftraining und müssen in den nächsten Wochen einiges vor der Kamera abliefern”, so Müller auf Anfrage zum HomeMovieCorner.

Neben Paul Hassler (“Biest”) als Auftragskiller Frank spielen u.a. Caroline Mercedes Hochfelner als Titelfigur Marlene, Sophia Grabner (“Star Wars”-Fanfilm “Regrets of the Past”) und Eva Maria Marold. Und auch Regisseur Stefan Müller wagt sich als Franks Gegenspieler Amon wieder vor die Kamera: “Nach fast acht Jahren habe ich mir wieder eine Rolle auferlegt… und es macht richtig Spaß!”

Der Film soll noch bis April an Originalschauplätzen in der Steiermark gedreht werden – danach wird man voraussichtlich noch ein dreiviertel Jahr in die Post Production stecken. Einen ersten Teaser gibt es aber hier zu bewundern.

Rodja

INFO: www.loom.at; www.facebook.com/MarleneMovie

Marlene Teaser Trailer I from Stefan Müller on Vimeo.

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16. Februar 2015 at 15:20

“Scary Fairy Tale” feiert im März Premiere

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© Christian Varga

© Christian Varga

Ein etwas anderes Märchen…

Lange Zeit war es um Christian Varga, Schöpfer von so tarantinoesken Spielfilmen wie “Sweet Vienna” oder “Selawi” (2006) ruhig. Doch nun meldet sich der österreichische Filmemacher mit einem Märchen der etwas anderen Art zurück. “Scary Fairy Tale” feiert am 6. März 2015 in den Breitenseer Lichtspielen um 20:00 und um 22:00 Uhr Premiere. Die Tickets für die Premiere gibt es gratis, man muss aber bei Regisseur Christian Varga (cvfilm1@gmail.com) reservieren.

Das Drehbuch zu dem Psychothriller-Märchen, das stark an Rotkäppchen angelehnt ist, lieferte der Autor Thomas Cerveny (“Sin Francisco”, “Kurt Stein – Ein Schwein wird Privatschnüffler”), über den Varga meint, dass er “einfach einen geilen, sehr visuellen Schreibstil hat”.

Synopsis: Lea (Johanna Mucha) ist jung, attraktiv und unverschämt. Von ihrem begonnenen Musikstudium gelangweilt, träumt sie von einer Karriere als Rockstar. Um über die Runden zu kommen, fährt sie regelmäßig Essen für alte Menschen aus. Lea verdankt den entspannten Job ihrem geduldigen Onkel Herbert, den sie aber genauso wenig ernst nimmt wie alle anderen Männer. Die letzte Klientin auf Leas Tour wohnt außerhalb der Stadt, in einem alten Haus am Waldrand. Dort soll seit kurzem ein gefräßiger Wolf sein Unwesen treiben. Während unerschrockene Anrainer Jagd auf die Bestie machen, läuft Lea arglos in die Fänge des Bösen und muss erkennen, wie kurz das Leben sein kann.

Nur einen Tag nach der Premiere, nämlich am 7. März 2015, stellt Regisseur Christian Varga seinen Spielfilm kostenlos auf seiner Homepage www.cv-film.at zum Downloaden oder Streamen strong>kostenlos zur Verfügung. “Wir werden die Filme nun der Welt schenken – keiner soll bezahlen müssen, um sie sehen zu können”, erklärt Varga seine Philosophie in einer Presseaussendung. Das nicht ohne Hintergedanken, denn möglichst viele Klicks sollen die Finanzierung weiterer Projekt verwirklichen.

Wer “Scary Fairy Tale” dennoch auf großer Leinwand sehen möchte, hat auch nach dem März-Termin seine Chancen: Der Film wird noch am 4., 11., 18. und 25. April sowie am 2. Mai 2015 in den Breitenseer Lichtspielen gezeigt – dann kostet der Eintritt aber etwas. “Leider war es unmöglich, irgendein Kino dazu zu bewegen, den Film für den Zuseher kostenfrei zu spielen, so dass ich mir dachte, wenn die Kinoliebhaber schon zahlen müssen, dann soll es auch etwas Gutes haben – und deswegen habe ich mich entschlossen, den Film exklusiv in den Breitenseer Lichtspielen zu zeigen. Denn die Erhaltung des ältesten dauernd bespielten Kinos der Welt macht für mich Sinn”, so Varga.

Rodja

INFO: www.cv-film.at

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15. Februar 2015 at 12:56

Schwarzberg

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Kleiner, feiner Horrorfilm von Bernhard C. Riegler.

Auf den ersten Blick wirken Kurt Hoffmann (Matthias Hack) und Alina Carstens (Leonie Stade) wie ein harmonisches Pärchen. Doch der zweite Blick entlarvt das Pärchen auch noch als Chef und Untergebene. Beide sind mit Kurts Auto unterwegs zu einer Konferenz in einem Wellness-Hotel, wo er unter anderem für seine Erfolge geehrt werden soll. Irgendwas mit Werbung/Werbefilm macht Kurt. Ein Checker also, ein Macher.

Doch nicht alles bei Kurt ist eitel Sonnenschein. Er hat einen erbitterten Rosenkrieg mit seiner Ex-Frau hinter sich, sieht seine kleine Tochter kaum – und auch beruflich läuft längst nicht alles so blendend. Kurt spürt den Druck und steht kurz vor dem Explodieren. Da ist ihm das bisschen Abwechslung mit Alina gerade recht. Ein “Fickfroscherl” aus seiner Firma, das er mit neuen Kleidern und einem Ausflug nach Cannes (Filmfestival, anyone?) anscheinend leicht zufrieden stellen kann.

Auf dem Weg zum Hotel nimmt Kurt eine Abkürzung über Schwarzberg, eine Gegend, die er aus seiner Bundesheerzeit kennt. Das ist auch gut so, denn plötzlich fängt das Navi an zu spinnen. Aber je weiter sie fahren, desto mehr verirren sie sich. Und anfangs bemerken die beiden auch nicht die seltsam schwarz gekleideten Gestalten, die am Straßenrand stehen. Als das Auto plötzlich abstirbt und das Paar feststellt, dass nicht nur das Navi, sondern auch die Handys nicht mehr funktionieren, kommt es zwischen den beiden zum Eklat. Aber Kurt und Alina wird klar, dass sie sich zusammenraufen und durch den Wald müssen, um sich aus ihrer misslichen Situation zu befreien. Doch anscheinend werden sie beobachtet…

Rodja

INFO: www.zenturiofilms.com

Written by HomeMovieCorner

15. Februar 2015 at 09:37

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