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The art of independent movies

Archive for Dezember 2014

2014 im Rückblick

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Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2014 für dieses Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Die Konzerthalle im Sydney Opernhaus fasst 2.700 Personen. Dieses Blog wurde in 2014 etwa 33.000 mal besucht. Wenn es ein Konzert im Sydney Opernhaus wäre, würde es etwa 12 ausverkaufte Aufführungen benötigen um so viele Besucher zu haben, wie dieses Blog.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

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30. Dezember 2014 at 08:19

Veröffentlicht in Latest Talk

„Sitzfleisch“-Regisseurin Lisa Weber bei den CastMates

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© Polyfilm

© Polyfilm

Die CastMates Chris Dohr und Georg Csarmann haben wieder einen Podcast veröffentlicht – ihren immerhin 27.

Diesmal zu Gast ist die aus Wien-Simmering stammende Filmemacherin Lisa Weber, deren Reisedokumentation der etwas anderen Art „Sitzfleisch“ gerade in einigen ausgewählten Kinos spielt.

Synopsis: Eine Beziehung im 47. Sommer, ein Mann und eine Frau reisen zum Nordkap. Sie fahren mit dem Auto, sie fahren um zu fahren, nicht um anzukommen. Sie hören Schlager, von der immer gleichen CD. Und sie werden von ihrer Enkelin gefilmt. Mitgebrachte Würstel von zuhause und nächtliche Fährenfahrten, Handstände im Hotelzimmer und ein Weihnachtsmanndorf, schwedische Landschaft und norwegischer Niederschlag. Und immer wieder lange Irrfahrten, begleitet vom rätselhaft ratlosen Navigationssystem. Je näher man dem Ziel der Reise kommt, desto mehr verliert es an Bedeutung. Kein Film mehr über die Schwierigkeiten einer langen Autofahrt, sondern einer, über die Schwierigkeiten eines langen Zusammenlebens.

Hier entlang zur „CastMates“-Episode 27.

Rodja

INFO: Film-Facebook-Site: www.facebook.com/sitzfleischfilm

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27. Dezember 2014 at 12:00

„Regrets Of The Past“-Storyteaser Trailer online

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Über den Wiener Verein Pellicula habe ich hier ja schon öfters berichtet (u.a. hier), auch ihr aktuelles Projekt – der „Star Wars“-Fanfilm „Regrets of the Past“, der im Laufe des Jahres 2015 erscheinen soll – blieb hier in Folge nicht unerwähnt.

Zu diesem Projekt wurde nach einigen Teasern nun der Storyteaser Trailer vorgestellt. D.h., man bekommt schon Einblicke in die Geschichte, ohne dass zu viel verraten wird.

Rodja

PS: Bilde ich es mir nur ein, oder sagt der Grünling da am Anfang „Yeti“ statt „Jedi“?

INFO: http://pellicula.org, FaceBook-Site “Star Wars: Regrets of the Past”: https://www.facebook.com/swrotp

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26. Dezember 2014 at 23:57

Heldenkanzler

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© Neuer Österreichischer Trickfilm

© Neuer Österreichischer Trickfilm

„Heldenkanzler“ von Benjamin Swiczinsky ist nun der dritte Kurzfilm der Initiative Neuer Österreichischer Trickfilm, der hier vorgestellt wird.

Der Trickfilm fällt schon mal dadurch auf, dass er kein Computer-animierter Film ist, sondern die Zeichnungen von Hand gefertigt sind. Und ich glaube, das ist auch ein Alleinstellungsmerkmal von Benjamin Swiczinsky.

Ich verfolge die Karriere des Wiener Filmemachers quasi schon seit den 1990ern. 1997 reichte er als 13-Jähriger bei den vierten wienervideo&filmtagen seinen Trickfilm „X-Mas War“ ein. So weit ich mich erinnern kann, war die Tonqualität ziemlich mies – aber die Animationen beeindruckten mich damals sehr. Ich glaube mich auch zu erinnern, dass die Tricksequenzen – die sehr von Disney inspiriert wirkten – anfangs noch sehr genau waren, gegen Ende des Films aber etwas schlampiger wurden. Dennoch: Der Bursche konnte damals schon besser zeichnen, als ich es jemals können würde (und ich komme eigentlich aus der Comiczeichner-Ecke).

Jahre später hatte ich die Plattform HomeMovieCorner (2001 – 2006) ins Leben gerufen, die Amateur- und Indie-Filme rezensierte. Benjamin Swicinsky reichte damals drei Filme ein: „Slot“ (2002), „Krieg“ (2003) und „Hmhm-Hmhm“ (2003). Während die ersten beiden Realfilme waren, vermischte er in letzterem Real- mit Animationsszenen.

© Benjamin Swiczinsky

© Benjamin Swiczinsky

In dem Film wollte der Tod eigentlich Herrn Pontiak heimsuchen, verliebt sich aber tragischerweise in dessen Sekretärin. (Das titelgebende „Hmhm-Hmhm“ ist angeblich ein Eric-Burdon-Song, den der Tod nachsummt. Ich hab’s nicht wirklich heraushören können.)

Und schließlich kam der große künstlerische Wurf, bevor es Swiczinsky auf die Filmakademie Baden-Württemberg verschlug. Swiczinsky leitete für Philipp Hochhausers „Faust“-Adaption das Animationsteam. (Über „Faust“ wurde schon hier berichtet). „Faust“ war ein phänomenales Independent-Projekt. Hochhauser inszenierte die klassische Tragödie als Realfilm (fast) ohne Worte und verließ sich dabei auf den fantastischen Musikscore von Alexander Zlamal. Die Szenen, in denen Magie vorkam, wurden dann mit handgezeichneten Trickfilmsequenzen ersetzt bzw. ergänzt. Und zu diesem Zeitpunkt war Swiczinsky noch immer ein reiner Autodidakt. Hergestellt wurden die Animationen übrigens in den Räumen der ASIFA Austria, deren Katalog „Animationsfilm in Österreich Teil 1: 1900 – 1970“ vor kurzem hier vorgestellt wurde.

(Das erinnert mich daran, dass ich wirklich mal einen Artikel über dieses außergewöhnliche Projekt schreiben sollte.)

Doch nun zurück zu Swiczinskys Abschlussarbeit „Heldenkanzler“, die sich mit der kurzen und blutigen Geschichte des Austrofaschismus‘ unter Engelbert „Bertl“ Dollfuß (gesprochen von dem fantastischen Schauspieler Erwin Leder, bekannt u.a. aus „Angst“, „Das Boot“ und „Underworld“) beschäftigt.

Synopsis: Wien 1933 – Parlament: Viele Abgeordnete reden durcheinander. Ein winziger Mann stemmt sich auf das Rednerpult. Es ist Engelbert Dollfuß. Die anderen Parlamentarier machen sich lautstark über ihn lustig. Der kleine Mann entflieht dem aufgewühlten Parlament und flüchtet sich ins nächste Kino, wo er eine Wochenschau ansieht, in der die großartige Idee des europäischen Faschismus wie in einem Werbefilm beworben wird: Dollfuß ist begeistert. Als er sieht, dass auch in Deutschland ein kleiner Österreicher auf der Trendwelle höchst erfolgreich surft, beschließt auch er Diktator zu werden. Doch damit die ganze Diktatur-Sache professionell wird, beschließt er sich noch Tipps von einem echten Profi in Sachen Faschismus zu holen: Benito Mussolini.

Rodja

INFO: Neuer Österreichischer Trickfilm: www.neuer-trickfilm.at

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21. Dezember 2014 at 10:15

Der Besuch

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© Neuer Österreichischer Trickfilm

© Neuer Österreichischer Trickfilm

Als zweiter Film der Initiative Neuer Österreichischer Trickfilm wird hier „Der Besuch“ von Conrad Tambour vorgestellt.

Auch dieser Film entstand als Abschlussarbeit an der Filmakademie Baden-Württemberg und wurde nun offiziell online gestellt.

Synopsis: „Phantasie, Traum oder Wirklichkeit? Wo ist der Unterschied? Wenn Menschen alt werden…“

Eine tragisch-komische Geschichte über eine alte, verwirrte Frau, die mitten in der Nacht sehr zum Entsetzen ihres herbeigerufenen Sohnes für ihre längst verstorbenen Freunde kocht.

Mit den Stimmen von Erni Mangold, Erwin Steinhauer, Klaus Ofczarek und Ingrid Burkhard.

Rodja

INFO: Neuer Österreichischer Trickfilm: www.neuer-trickfilm.at

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20. Dezember 2014 at 18:17

Buchtipp: „Animationsfilm in Österreich Teil 1: 1900 – 1970“

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© ASIFA Austria

© ASIFA Austria

Zugegeben, Österreich ist nicht unbedingt ein Land mit Trickfilmkultur – das bedeutet aber nicht, dass es keine Historie gibt.

Die ASIFA Austria, ein Ableger der Association Internationale du Film d’Animation, hat sich neben der Förderung aktueller Trickfilmer auch der Forschung verschrieben. Und zu erforschen gibt es viel, die Geschichte des österreichischen Zeichentricks weist noch viele weiße Flecken auf.

In ihrem Begleitheft „Animationsfilm in Österreich Teil 1: 1900 – 1970“ zur 1998 statt gefundenen und international präsentierten Filmschau bieten Thomas Renoldner und Lisi Frischengruber einen kurzen Überblick über die Geschichte des österreichischen Trickfilms von 1900 bis 1970. Als Geburtsjahr des österreichischen Trickfilms gilt übrigens 1906, als der damalige Filmamateur Josef Halbritter einen Schnellzeichner aus dem Varieté filmte. Halbritter ließ den Künstler jeweils einzelne Striche ausführen und filmte diese dann ab. So vollendete sich das Bild quasi wie von Geisterhand selbst.

Die erste Hochblüte des Trickfilms in Österreich kam in den frühen Zwanzigern des vorigen Jahrhunderts mit Filmpionieren wie Ladislaus Tuszyński (der berühmte Illustrator der „Kronen Zeitung“) oder Peter Eng (auch Englmann), die auch eigene Fertigungstechniken entwickelten. Jedoch brachten die Wirtschaftskrise und die übermächtige Disney-Konkurrenz aus Amerika die heimische Filmlandschaft frühzeitig zum Erliegen. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg, und da nur zwischen 1955 und 1960, gewann der Animationsfilm als Werbung im Kino wieder an Bedeutung – doch mit dem Aufkommen des Fernsehens wurde auch diese Episode abrupt beendet.

Neben der geschichtlichen Entwicklung gehen Renoldner und Frischengruber auch auf die verschiedenen Stile ein. Obwohl neuere Entwicklungen fehlen (schließlich geht der Band nur bis 1970), bietet das 66 Seiten starke Heft doch einen recht kompakten Überblick über einen fast unbekannten und viel zu wenig dokumentierten Bereich des österreichischen Films.

INFO: Thomas Renoldner, Lisi Frischengruber: „Animationsfilm in Österreich Teil 1: 1900 – 1970“, Herausgeber: Association Internationale du Film d‘Animation, ASIFA Austria, 1998. http://www.asifa.at/

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19. Dezember 2014 at 18:43

366 Tage

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© Neuer Österreichischer Trickfilm

© Neuer Österreichischer Trickfilm

Das Animationsstudio Neuer Österreichischer Trickfilm wurde 2011 von Benjamin Swiczinsky, Johannes Schiehsl und Conrad Tambour gegründet.

Das Trio studierte an der Filmakademie Baden-Württemberg, als Abschlussarbeiten legten die drei die Filme „Heldenkanzler“, „366 Tage“ und „Der Besuch“ vor, mit denen sie auch auf internationalen Festivals Erfolge feierten.

Als ersten Film möchte ich nun „366 Tage“ von Johannes Schiehsl hier vorstellen.

Synopsis: Ein junger Mann leistet seinen Zivildienst im Rettungsdienst ab. Dabei führt ihn seine Verpflichtung in die Wohnungen von Menschen die ferner an Krankheiten oder Verletzungen sondern vor allem an Einsamkeit leiden. Bei seinem Versuch zu helfen geht er Beziehungen ein, die ihm mehr abverlangen als zunächst gedacht…

Der Film – mit den Stimmen von maschek-Kabarettist Peter Hörmanseder und Radiomoderator Hosea Ratschiller – wurde auf mehr als 70 Festivals gezeigt, erhielt mehrfache Auszeichnungen und wurde unter anderem für den Österreichischen Filmpreis nominiert. Neuerdings kommt er sogar in der Sanitäterausbildung zum Einsatz.

Rodja

INFO: Neuer Österreichischer Trickfilm: www.neuer-trickfilm.at

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19. Dezember 2014 at 18:41

Proud supporter of „The Dreamlands“

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„Die Farbe“ – Huan Vus filmische Adaption von H.P. Lovecrafts Kurzgeschichte „The Colour Out Of Space“ – hat mir ausnehmend gut gefallen. Deshalb habe ich auch nicht gezögert, sein neues Projekt „The Dreamlands“ (ebenfalls basierend auf H.P. Lovecraft) zu unterstützen. Nun habe ich meinen ersten Perk erhalten: Ein T-Shirt!

Rodja

PS: Nein, das war nicht mein einziger Beitrag zu dem Film.

©  Julie K. Walker

© Julie K. Walker

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12. Dezember 2014 at 16:34

Hemingwrite! Haben will!!!

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© Hemingwrite

© Hemingwrite

Ich mag Schreibmaschinen…

Ich bin ein Kind der 70er-Jahre. Mein Vater, ein einfacher Arbeiter, tippte Kurzgeschichten nach dem Zwei-Finger-Adler-Such-System für mich. In den 80ern lernte ich auf einer elektrischen Schreibmaschine das Tippen nach dem Zehn-Finger-System – und dann kamen ein Videowriter, PCs, ein Palm mit zusammenklappbaren Keyboard, ein Laptop und – aktuell – ein MacBook.

Ich mag meinen alten Laptop, ein IBM aus Ende der 90er, mit dem ich noch bis vor fünf Jahren tippte. Leider hat er kein USB und ich musste mir ein externes Diskettenlaufwerk kaufen, damit ich Daten auf andere Computer übertragen konnte. Ich liebte es, auf diesem alten Ding zu schreiben. Die Tastatur war gut und als Drehbuchprogramm nutzte ich ein Makro-Skript namens PlotPot. Und es gab nicht sehr viel Ablenkung (internettauglich ist das Ding wahrlich nicht – was natürlich auch die Gefahr von Viren sehr einschränkt). Auch „Game of Thrones“-Autor George R. R. Martin schreibt noch immer auf einem alten PC mit MS-DOS, berichtete einmal Gamestar.de – und ich verstehe ihn nur zu gut.

Mit dem MacBook sieht die Sache schon anders aus. Erstens muss ich das Ding mit der Familie teilen (Freundin braucht ihn auch zum Arbeiten, die Kinder wollen manchmal Clips auf YouTube schauen – und wenn Papa sich was anschaut, scharen sie sich um den Sessel), zweitens mag ich diese flach gehaltene Tastatur nicht, drittens ist das Aluminium sehr unangenehm, um die Handballen beim Tippen aufzulegen. Viertens habe ich als Drehbuchprogramm CeltX – und das mag ich einfach nicht. Es ist so überbordend an Funktionen und mag für Leute interessant sein, die auch gleichzeitig den Film produzieren und/oder drehen und sämtliche Aufstellungen (Requisiten, Rollen, etc.) und Zeitlisten gleich ausgedruckt brauchen. Aber rein zum Schreiben ist das Programm kein Vergnügen für mich. Da lobe ich mir doch das simple PlotPot.

Und der ganz große Nachteil des MacBook: Die Versuchung, sich ablenken zu lassen, ist sehr groß. Eben weil es so einfach ist. Mal schnell ins Internet, was recherchieren – und schon ist man aus dem Konzept draußen. Oder noch schnell eine E-Mail beantworten. Mal kurz auf Facebook gehen. Solche Sachen halt. Ich muss zugeben, ich bin recht willensschwach und schiebe unangenehme Dinge gerne vor mich her.

Insofern habe ich mir auch schon mal überlegt, so eine kleine Reiseschreibmaschine zu kaufen. Ich weiß nicht, ob sie noch hergestellt werden, aber auf Flohmärkten habe ich sie schon gesehen. Nachteil: Man hat zwar gleich ein Skript quasi „ausgedruckt“, aber das war’s dann auch – der Text ist nicht als Datei abgespeichert. Und wo bekommt man eigentlich noch Farbbänder her? Ich habe auch schon mit einem USB-Typewriter (siehe meinen Post hier) geliebäugelt. Da werden Kontakte mit den Tasten einer Schreibmaschine verlötet. Was man auf der Schreibmaschine tippt, erscheint dann auch am Computer – und das Ganze kann auch abgespeichert werden. Allerdings… eine Schreibmaschine ist nun mal massiv und nimmt Platz weg. Außerdem ist das doch ein bisschen teuer (wenn man sich die bereits manipulierte Schreibmaschine kauft) bzw. etwas für Heimbastler (man kann sich auch nur die Kontakte kaufen und selbst verlöten, das DIY-Set kommt auf jeden Fall billiger) – aber eben das bin ich nicht.

© Hemingwrite

© Hemingwrite

Und dann stoße ich auf dieses Gerät hier – die Hemingwrite (weiß grad nicht, welchen Artikel das hat, aber ich sage mal die, weil „die Schreibmaschine“).

Zwar ist die Hemingwrite (eine Anspielung auf Ernest Hemingway) derzeit nur eine Konzeptstudie von Adam Leeb und Patrick Paul, das Feedback darauf ist aber enorm.

Und ich weiß: Ich. Will. Das. Ding. Haben!

Die Hemingwrite sieht aus wie eine Schreibmaschine, die im 21. Jahrhundert angekommen ist. Also vom Design her – und weil es einen 6-Zoll-E-Ink-Bildschirm im Querformat statt Papier hat. Aber sonst kann das Ding nur eines: Schreiben. Damit empfängt man keine E-Mails, damit kann man auch keine Spiele spielen oder im Internet surfen. Man kann sich einfach nur aufs Schreiben konzentrieren.

Das Gehäuse ist aus robustem Aluminium – und es soll richtige Tastenmodule fürs Tippen geben. Die wichtigsten Funktionen lassen sich mit zwei großen Schalthebeln einstellen. Wie das zweite Bild schon zeigt, ist eine leichte Schräge drinnen, was mir wiederum sehr sympathisch ist. Der Akku reicht für sechs Wochen, die Speicherkapazität bis zu einer Million Seiten. Ganz aufs Internet wird auch nicht verzichtet, mittels WiFi oder Bluetooth kann man Texte mit Google Docs oder Evernote synchronisieren. Das war’s aber auch schon.

Mein Wunsch an die Macher noch: Dass sie auch Formate für Filmdrehbuch oder Theaterskript einbauen. Wann und zu welchem Preis der Typewriter kommt, ist noch unklar.

Einigen meiner schreibenden Bekannten habe ich die Hemingwrite gezeigt – und die waren auch vollkommen begeistert von dem Konzept.

Rodja

INFO: http://hemingwrite.com

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3. Dezember 2014 at 09:21

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Hier gibt es nichts zu sehen, gehen Sie bitte weiter…

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Ach Menno… Seit ich die Seitenstrangangina mit Antibiotika zehn Tage lang niedergekämpft habe, komme ich nicht mehr so richtig in die Gänge und lass die Zügel schleifen. Dennoch möchte ich noch kurz auf drei lesenswerte Artikel von zwei Bloggern verweisen.

1. Harald List betreibt schon seit einiger Zeit den Blog „Bruttofilmlandsprodukt“. Wie der Name schon andeutet, beschäftigt sich der Blog mit Film… und mit Wirtschaft. Vor allem letzteres lassen sehr viele Indie-Filmer oft außer Acht. Deswegen ist es für mich auch immer wieder erfrischend, den Blog zu durchstöbern.

Vor kurzem hat List nun den Filmemacher Andreas Steinkogler zu seiner Indie-Dokumentation „Welcome To The Machine“ interviewt. In dem Film geht es über die Musikindustrie und über Bands, die versuchen, ihren Platz in den Charts zu finden.

List hat im Interview nicht nur den Film inhaltlich berücksichtigt, sondern auch Fragen nach der Finanzierung (u.a. ein gescheiterter Crowdfunding-Versuch) und der Distribution gestellt. Da kann sogar ich noch was lernen.

2. Ebenfalls auf „Bruttofilmlandsprodukt“ hat List kurz nach dem Interview mit Andreas Steinkogler auch Sebastian Leitner zu dessen unabhängig produzierter Klassik-Doku „Noseland“ befragt. Auch in diesem Artikel geht es neben dem Filminhaltlichen auch um den finanziellen Aspekt.

3. Christian Genzel hat auf seinem Blog „Wilsons Dachboden“ ein Interview mit Stefan Müller, dem Regisseur des Indie-Creature-Features „Biest“ veröffentlicht, über den hier (Interview, „Biest“-Kritik) ja auch schon öfters berichtet wurde.

Das wär’s dann mal. Neues von mir kommt bestimmt, muss mich nur mal von dem Herbst-Blues lösen, den ich gerade herzlich umarme (ich bin nun mal eine schwermütige Person).

Rodja

Trailer „Welcome To The Machine“

Trailer „Noseland“

Trailer „Biest“

Written by HomeMovieCorner

2. Dezember 2014 at 15:36