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„Rakka“ von Neill Blomkamp

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Bis 2009 hatte ich Neill Blomkamp so rein gar nicht auf dem Bildschirm. Aber sein Film „District 9“ war ein so herrlich erfrischender Zugang zum Sci-Fi-Genre, dass ich gespannt auf weitere Werke wartete. Und dann kamen „Elysium“ (2013) und „Chappie“ (2015). „Elysium“ war für mich eine Enttäuschung und langweilte – und „Chappie“ interessierte mich weder von der Story noch vom Trailer her, also ließ ich es bleiben. Ein leuchtender Stern, der am Regie-Himmel schnell verpufft ist? Wäre ja nicht das erste Mal…

Nun geht Blomkamp einen interessanten Weg. Vor ein paar Tagen hat seine Produktionsfirma Oats Studios den Kurzfilm „Rakka“ kostenlos online gestellt. Darin greift eine außerirdische und hoch entwickelte Reptilienrasse die Erde an, vergiftet die Atmosphäre, um den Planeten ihren Lebensbedingungen anzupassen, versklavt die Menschheit und stellt schreckliche Experimente mit den Gefangenen an. Doch Widerstand regt sich – und die fantastische Sigourney Weaver leitet die Gegenangriffe an!

Laut den Informationen, die ich so von anderen Seiten zusammengetragen habe, stellt „Rakka“ den ersten Kurzfilm aus einer „Volume 1“ genannten Reihe experimenteller, inhaltlich nicht zusammenhängender Kurzfilme dar. Ab der zweiten Kurzfilmreihe sollen diese dann kostenpflichtig werden.

Anscheinend will Blomkamp mit „Volume 1“ community building betreiben, eine eigene Fan-Basis aufstellen. Entweder, um mittels einem möglichen Crowdfunding von Studios unabhängiger eine große Geschichte zu entwickeln – oder um eben mit einer großen Fan-Basis größere Studios zu überzeugen, ihm freiere Hand bei der Entwicklung einer Geschichte zu lassen. Aber das ist nur mal eine Vermutung meinerseits.

Das erinnert mich an den österreichischen Regisseur Marco Kalantari („Dreynschlag“, „Ainoa“ ), der ja auch seinen Sci-Fi-Film „The Shaman“ ein Versprechen auf ein größeres Geschichtenuniversum andeutete.

Rodja

INFO: http://oatsstudios.com

Hier noch der Versuch einer Erklärung, was Oats Studios ist…

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17. Juni 2017 at 18:19

Christian Genzel goes Shocking Shorts!

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© Alexander Sobolla (C) Ghost Light Productions/Dark Place Productions

Der in Salzburg agierende Deutsche Christian Genzel lebt für den Film.

Nicht nur, dass er mit „Wilsons Dachboden“ und dem Podcast „Lichtspielplatz“ versucht, seinen Lesern und Zuhörern Interessantes, Historisches und Obskures aus der Welt des Films näher zu bringen, nein, er dreht auch selber Filme.

Ob den kleinen, aber feinen Indie-Psychothriller „Die Muse“ (Schriftsteller, Schreibmaschine, Keller – gefangene Muse, was will man mehr) oder aber Musikclips für Bands wie Roia oder Betty’s Apartment.

Weiters versucht er auch als Script Consultant Treatments oder Drehbüchern – wie meinen beiden „Nonsense“ und „Zugvögel II – Zwei Mal nach Hjoerring“ (AT) – den letzten Schliff zu verpassen.

Nun hat Genzel vor kurzem den Kurzfilm „Cinema dell‘ oscurità“ (Facebook), eine Hommage an den italienischen Horrorfilm, gedreht, der es in die Auswahl des renommierten „Shocking Shorts“-Wettbewerbs geschafft hat.

© Ghost Light Productions/Dark Place Productions

Inhalt:

Das Lichtspielhaus „Cinema dell‘ oscurità“ ist kein gewöhnlicher Ort der Filmvorführung. In dem mysteriösen Kinosaal verschwimmen Wirklichkeit und Fiktion zu einem filmischen Rätsel.

Ein junger Mann wird Zeuge eines Mordes. Oder zweien? Oder geschah womöglich doch kein Mord? Wie die Filmspule im Kinosaal dreht sich der Film in einem, nicht enden wollenden, tödlichen Labyrinth, aus dem es kein Entkommen gibt.

Neben Gunnar Titzmann brilliert vor allem Stephanie Lexer (bekannt aus dem Indie-Horrorfilm „Biest“ von Stefan Müller) als mysteriöse Kinobesucherin. (Ich kann mir Stephanie Lexer gut in einem skandinavischen Krimi vorstellen – vom Opfer über die Täterin hin bis zur ermittelnden Kommissarin – sie könnte einfach alles spielen. Hmmmm… ein Film, in dem eine Schauspielerin sämtliche Rollen übernimmt? Das wäre doch etwas.)

Die Shocking Shorts werden seit 2000 von NBC Universal und ihrem deutschen PayTV-Sender 13th Street organisiert und beim Filmfest München präsentiert. Gewinner des ersten Shocking Shorts Award 2000 war übrigens der Oscar-Preisträger Florian Henckel von Donnersmarck („Das Leben der Anderen“).

© Ghost Light Productions/Dark Place Productions


Um den Siegerfilm zu küren, gibt es heuer ein Zuschauer-Voting, den 13th Street zusammen mit der Zeitschrift „TV Spielfilm“ veranstaltet.

Im Prinzip stehe ich solchen Votings eher skeptisch gegenüber, bedeuten sie doch nichts anderes, als dass derjenige gewinnt, der die größte Masse mobilisieren kann. Das kann durchaus für Qualität sprechen, aber auch für den größeren Freundeskreis. Da würde ich eine Jury eigentlich vorziehen.

„TV Spielfilm“ hat die Site fürs Voting (<- klicken!!!) installiert, auf der man sich sämtliche im Wettbewerb laufenden Kurzfilme anschauen kann. Aus Jugendschutzgründen kann man sie aber erst von 22:00 bis 06:00 Uhr sehen – abstimmen selbst kann man noch bis zum 31. Mai 2017.

Am 23. Juni 2017 werden ab 20.13h auch alle Filme auf 13th Street in der „langen Nacht der Shocking Shorts“ ausgestrahlt.

Rodja

INFO: Christian Genzels Filmproduktion Ghost Light Productions: www.ghostlightproductions.de; Cinema dell‘ oscurità: www.facebook.com/cinemadelloscurita

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25. Mai 2017 at 06:26

Birne, Schädel & Haupt – Folge 6

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Der Adler ist gelandet

Ach, nur einmal einen finanziell potenten Auftraggeber oder Mäzen zu haben… Doch diesmal scheint dem gefiederten Trickfilmstudio Birne, Schädel & Haupt das Glück hold. „Eagle“ hat viel Geld und stellt keine Fragen.

„Aber bitte verantwortungsvoll mit dem Geld umgehen, ja?“

Ja… Genau…

Rodja

INFO: www.neuer-trickfilm.at

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2. März 2017 at 12:58

Viva Berlin! – Episode 1

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Es ist schon ein Zeiterl her, dass ich über „Viva Berlin!“ geschrieben habe. 2011 berichtete ich das erste Mal über die Zombie-Webserie von Moritz Mohr, die im Rahmen der Ausbildung an der Filmakademie Baden-Württemberg entstand. Doch die Serie erblickte nie das Licht der YouTube-Röhre. Anscheinend erkannte jemand das Potenzial – und es wurde geplant, die fünf Episoden zu einem Kinofilm zu verschmelzen. Yippieh!

Doch ach, was sich anfangs nach einem Jackpot anhörte, erwies sich letztlich doch als übergroßer Stolperstein. „Viva Berlin!“ landete in der „development hell“ – und seitdem war von dem ehrgeizigen Projekt nicht mehr viel zu hören. Woran es genau gescheitert ist, habe ich nie erfahren. Vielleicht war es doch nicht so einfach, die fünf Episoden miteinander zu verbinden. Jede Episode fordert den Hauptaugenmerk des Zuschauers ein, vielleicht klappte es nicht, diese mit dem nötigen Drive miteinander zu verbinden? Aber das sind einfach nur Mutmaßungen – vielleicht scheuten sich auch große Produzenten einfach nur davor, in Deutschland so etwas wie einen Genrefilm zu machen.

Nun wurde vor kurzem die Webserie „geleaked“. Unter „leaken“ verstehe ich ja an und für sich, dass etwas entweder unabsichtlich oder von jemandem – gegen die Intention des Eigentümers – veröffentlicht wurde. Nachdem ich aber über das Posting von einem der Produzenten der Webserie darauf aufmerksam gemacht wurde, nehme ich mal an, dass es mit Wissen der Filmemacher geschehen ist. (Insofern ist also „leaken“ vielleicht das falsche Wort.)

Nach Sichten der fünf Episoden wage ich nun zu behaupten, dass „Viva Berlin!“ – ob nun als Webserie, Kinofilm oder gar TV-Serie – durchaus Potenzial hätte. Da sind viele Themen und Plotlines angerissen, die dem Genre Zombiefilm durchaus einen interessanten Spin hätten geben können. Aber vielleicht soll eben durch das „Leaken“ das Interesse des Publikums geweckt werden – und so das von etwaigen möglichen Produzenten. Zu wünschen wär’s ja….

Inhalt: In Berlin sterben über drei Millionen Menschen an einer bislang unbekannten Seuche. Die Stadt wird unter Quarantäne gestellt. Als die Toten wiederauferstehen, machen sie Jagd auf die Lebenden.

Rodja

INFO: http://vivaberlin.net/

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26. Januar 2017 at 15:22

Secret Agent – Teil 02

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Für den zweiten Teil der Webserie „Secret Agent“ konnte Indie-Filmer Christian Varga den renommierten Regisseur Leo Maria Bauer (u.a. „Der Blunzenkönig“, „Die Lottosieger“, „FC Rückpass“, „Wir sind Kaiser“, „Bist du teppert“) als Co-Regisseur gewinnen.

Rodja

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15. Januar 2017 at 10:25

Birne, Schädel & Haupt – Folge 5

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Neuer Österreichischer Trickfilm wünscht passenderweise mit der aktuellen Folge „Weihnachten“ ein frohes Fest und besinnliche Tage. Und dem möchte ich mich als Produzent des Clips ebenfalls anschließen. (War einer der Perks beim Crowdfunding.)

Rodja

INFO: www.neuer-trickfilm.at

Die Geschichte einer Legende

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Die Geschichte einer Legende – Trailer #1 from DieGeschichteeinerLegende on Vimeo.

© 26 Frames

© 26 Frames

Zuerst der Trailer, dann der ganze Film…

2013 habe ich über die Crowdfunding-Aktion zu „Die Geschichte einer Legende“ von Christoph Tripp berichtet. Vor kurzem wurde nun die Fantasy-Geschichte auf YouTube online gestellt.

So weit ich verstanden habe, strebte Christoph Tripp mit dieser Abschlussarbeit für die Fachhochschule Salzburg einen multimedialen Ansatz an; teils Film, teils Buch. Doch das Projekt wurde jetzt einmal ruhend gestellt, so dass nur der Film fertiggestellt wurde. So etwas muss man auch verstehen, schließlich hat das Leben oft andere Pläne mit uns.

Obwohl also nicht fertig erzählt, finde ich „Die Geschichte einer Legende“ einen bemerkenswerten Film. Es ist ein Kinderfilm, ein Märchen – obwohl es doch eine sehr düstere Komponente hat (bzw. diese vermuten lässt). Und die Art, wie die Animationen mit den Schauspielern agieren, finde ich nicht nur für österreichische Verhältnisse sehr gelungen. Da hoffe ich doch sehr, dass Christoph Tripp seine Vision einmal zu Ende erzählen wird.

Inhalt: Die Freundschaft zwischen Karl und Tobi lebt von ihren regelmäßigen Ausflügen in die Welt der Fantasie. Hier kämpfen sie mit Hilfe einer Vogelscheuche gegen übergroße Raben und erleben großartige Abenteuer. Das einzige Problem ist Tobis Mutter Ursula, die strikt gegen diese Fantasiespiele der Kinder ist. Sie ist der Meinung, ihr Sohn sei verhaltensgestört. Verschärft wird der Konflikt dadurch, dass Tobi von seinem verstorbenen Großvater ein angeblich magisches Amulett geschenkt bekommen hat, welches nicht in die Hände von hasserfüllten und wütenden Menschen geraten darf. Als Ursula es ihrem Sohn wegnimmt, versucht er mit Karl eine außergewöhnliche Rettungsmission zu starten.

Rodja

INFO: www.die-geschichte-einer-legende.com

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23. Dezember 2016 at 08:48

Birne, Schädel & Haupt – Folge 4

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In Folge 4 lässt uns Neuer Österreichischer Trickfilm einen Blick hinter die Kulissen werfen und erklärt, was „Rigging“ (Exkurs: „rigged elections“ ist was anderes) ist – und warum es nicht ratsam ist, sich mit dem Gaskassier anzulegen.

Rodja

INFO: www.neuer-trickfilm.at

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13. Dezember 2016 at 10:58

Crowdfunding für österreichische Trickfilm-Webserie

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© Neuer Österreichischer Trickfilm

© Neuer Österreichischer Trickfilm

Ich weiß, ich weiß – ich habe den HomeMovieCorner jetzt einige Zeit lang arg vernachlässigt. Momentan ist gerade eine Zäsur, bei der ich noch nicht so recht weiß, wo es danach hingehen soll. Aber langsam wächst wieder die Lust, den Blog zu reaktivieren. Insofern also ein gutes Zeichen.

Zwar bin ich noch auf Schreib-Urlaub (Einreichfrist für ein Drehbuchtreatment erfordert drastische Selbstgeißelungsmaßnahmen) und habe dadurch meine Online-Aktivitäten extrem minimiert – aber das hier muss ich doch noch posten. Seit einiger Zeit stelle ich hier ja die Web-Serie „Birne, Schädel & Haupt“ von Neuer Österreichischer Trickfilm (kurz: NÖT) hier vor.

Hinter NÖT stehen Benjamin Swiczinsky, Conrad Tambour und Johannes Schiehsl. Das Trio arbeitet seit fünf Jahren in Wien und hat neben Werbefilmen auch einige internationale Projekte wie eine Staffel der Serie „Hexe Lilli“ oder Animationsszenen für Tom Tykwers „Ein Hologramm für den König“ in der Arbeitsmappe.

Aber die drei wollen auch eigene Geschichten erzählen – eben u.a. mit „Birne, Schädel & Haupt“, in der ein dreiköpfiger Adler etwas glücklos ein Trickfilmstudio in den Bergen betreibt. Dafür haben Swiczinsky, Tambour und Schiehsl bereits vier Folgen abgeliefert. Um nun aber eine ganze Staffel zu produzieren, haben sie eine Crowdfunding-Kampagne auf IndieGoGo gestartet, mit der sie 20.000 Euro lukrieren wollen.

Sogar der ORF hat darüber berichtet. Na ja, er hat den Artikel, den ich für die APA geschrieben habe, übernommen und ein paar Zeilen hinzugefügt.

20.000 Euro sind aber ein ehrgeiziges Ziel. Derzeit sind die Macher bei rund 4.900 Euro und haben die Lauffrist der CF-Aktion verlängert. Noch kann man 22 Tage lang dazu beitragen – und die Perks reichen von einem einfachen Danke bis hin zu einer eigenen Sprechrolle mit animierter Karikatur in einer Folge.

Der Betrag ist als flexibles Crowdfundingziel angegeben. D.h., es wird auf jeden Fall mit dem lukrierten Geld gearbeitet. Wenn nicht ganz die Summe erreicht wird, werden halt entsprechend weniger Folgen erstellt.

Rodja

INFO: www.neuer-trickfilm.at; Crowdfunding-Aktion: https://igg.me/at/BirneSchaedelHaupt

1. Folge von „Birne, Schädel & Haupt“

Tom Hanks, made in Austria

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25. November 2016 at 10:06

Jagon

with 2 comments

Junge deutsche Filmemacher sind hungrig nach Genre. Okay, das sind österreichische Filmemacher auch. Aber man würde vermuten, dass bei den Deutschen doch eher das Geld dafür vorhanden ist als in Österreich.

Doch bis dato haben deutsche Genrefilme oftmals etwas Hölzernes an sich. An der Kasse floppen sie oft – und danach traut sich wieder niemand an Genrefilme ran. Alle blicken nach Hollywood und seufzen: „Ach, Amerika, das wäre doch was.“

Ja, US-Genrefilme sind oft flotter und leichtfüßiger inszeniert. Aber das kann man nur mit Erfahrung machen. Und wenn man nach einem misslungenen (oder auch nicht so gut gelungenem Film) das Handtuch wirft, wird das nix mit der handwerklichen Sicherheit. Also: Üben, üben, üben!

Doch zurück zum Thema: Filmemacher Murat Eyüp Gönültas hat im Rahmen der Filmakademie Baden-Württemberg nun den beeindruckenden Fantasy-Kurzfilm „Jagon“ abgeliefert.

Synopsis: Eine Sarazenen-Prinzessin wird von mysteriösen Häschern und einem Bogenschützen durch den Wald gejagt. Sie verliert ihren Schutz – einen Rosenkranz. Den wiederum findet ein Pilzsammler…

Dass Deutsche langsam den Dreh rausbekommen, wie man Action inszeniert, hat zuletzt Shawn Bu mit seinem Star Wars-Fanfilm „Darth Maul: Apprentice“ (hier vorgestellt) wieder einmal bewiesen. „Jagon“ hier hat zusätzlich noch den gewissen Schuss Epik. Zwar wird man hier nicht ganz das Gefühl los, dass unter dem Motto „style over substance“ gedreht wurde – dennoch hat „Jagon“ dieses Etwas, das auf eine größere Geschichte, eine größere Welt dahinter schließen lässt. Man darf gespannt sein, wo der Weg Regisseur Murat Eyüp Gönültas führen wird…

Rodja

INFO: https://www.facebook.com/jagonthemovie/

Written by HomeMovieCorner

3. September 2016 at 18:13