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Viva Berlin! – Episode 2

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„Schatz, wer hat denn die Zombies zum Essen eingeladen?“

Diesmal bangt eine Mutter um das Leben ihres Kindes…

INFO: http://vivaberlin.net/

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19. Februar 2017 at 06:30

Secret Agent – Teil 03

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Ab jetzt heißt es „Warten auf Teil 04“.

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7. Februar 2017 at 04:40

Viva Berlin! – Episode 1

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Es ist schon ein Zeiterl her, dass ich über „Viva Berlin!“ geschrieben habe. 2011 berichtete ich das erste Mal über die Zombie-Webserie von Moritz Mohr, die im Rahmen der Ausbildung an der Filmakademie Baden-Württemberg entstand. Doch die Serie erblickte nie das Licht der YouTube-Röhre. Anscheinend erkannte jemand das Potenzial – und es wurde geplant, die fünf Episoden zu einem Kinofilm zu verschmelzen. Yippieh!

Doch ach, was sich anfangs nach einem Jackpot anhörte, erwies sich letztlich doch als übergroßer Stolperstein. „Viva Berlin!“ landete in der „development hell“ – und seitdem war von dem ehrgeizigen Projekt nicht mehr viel zu hören. Woran es genau gescheitert ist, habe ich nie erfahren. Vielleicht war es doch nicht so einfach, die fünf Episoden miteinander zu verbinden. Jede Episode fordert den Hauptaugenmerk des Zuschauers ein, vielleicht klappte es nicht, diese mit dem nötigen Drive miteinander zu verbinden? Aber das sind einfach nur Mutmaßungen – vielleicht scheuten sich auch große Produzenten einfach nur davor, in Deutschland so etwas wie einen Genrefilm zu machen.

Nun wurde vor kurzem die Webserie „geleaked“. Unter „leaken“ verstehe ich ja an und für sich, dass etwas entweder unabsichtlich oder von jemandem – gegen die Intention des Eigentümers – veröffentlicht wurde. Nachdem ich aber über das Posting von einem der Produzenten der Webserie darauf aufmerksam gemacht wurde, nehme ich mal an, dass es mit Wissen der Filmemacher geschehen ist. (Insofern ist also „leaken“ vielleicht das falsche Wort.)

Nach Sichten der fünf Episoden wage ich nun zu behaupten, dass „Viva Berlin!“ – ob nun als Webserie, Kinofilm oder gar TV-Serie – durchaus Potenzial hätte. Da sind viele Themen und Plotlines angerissen, die dem Genre Zombiefilm durchaus einen interessanten Spin hätten geben können. Aber vielleicht soll eben durch das „Leaken“ das Interesse des Publikums geweckt werden – und so das von etwaigen möglichen Produzenten. Zu wünschen wär’s ja….

Inhalt: In Berlin sterben über drei Millionen Menschen an einer bislang unbekannten Seuche. Die Stadt wird unter Quarantäne gestellt. Als die Toten wiederauferstehen, machen sie Jagd auf die Lebenden.

Rodja

INFO: http://vivaberlin.net/

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26. Januar 2017 at 15:22

Das kleine Gewinnspiel: „Tatort Calw VII: Auge um Auge“

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© Mania Pictures

© Mania Pictures

In Vorfreude auf die große Premiere von „Tatort Calw VIII: Der Seher“ von Mania Pictures im April reaktiviere ich wieder einmal „Das kleine Gewinnspiel“.

Zu gewinnen gibt es den Vorgänger von „Tatort Calw VIII“, nämlich eine DVD von „Tatort Calw VII: Auge um Auge“.

Story: Kaum aus dem Gefängnis entlassen, wird ein Ex-Knacki von einem maskierten Unbekannten entführt. Ein Fall für Kommissar Jäger (Stefan Lörcher), der mangels Beschäftigung in der Calwer Mordkommission den Kollegen anderer Dezernate aushelfen muss. Zu allem Überfluss verdonnert ihn sein Chef auch noch dazu, den Absolventen der Polizeischule Steinberger (Frederik Bott) unter seine Fittiche zu nehmen. Doch schon bald wird Jäger mit seinen Kollegen Hoffmann (Frieder Pfeiffer) und Kraft (Cathrin di Stefano) mit einer brutalen Mordserie konfrontiert. Die Opfer: Allesamt Kleinkriminelle.

Als der Grünschnabel Steinberger am Tatort seltsame Schriftzeichen entdeckt, kommt der Verdacht auf, es könnte sich um religiös motivierte Rachemorde handeln. Auge um Auge. Doch wer hegt einen solch großen Hass, dass das grausame Vorgehen erklären könnte? Bei den Ermittlungen stoßen die drei Kommissare auf eine Verbindung zwischen den Opfern und machen eine schockierende Entdeckung. Werden sie den selbsternannten Rächer aufhalten können?

Und hier die Gewinnfrage: Tilo Prückner ist quasi Stammbesetzung bei Mania Pictures. Der Schauspieler ist aber auch aus anderen Filmen bekannt – u.a. wirkte er in zwei Filmen von Oscar-Preisträger Stefan Ruzowitzky (dessen aktueller Actionthriller „Die Hölle“ diese Woche in den Kinos startet) mit. Welche Filme von Stefan Ruzowitzky waren das?

Die Antwort bitte NICHT hier posten, sondern per Mail an mich übermitteln. Die E-Mail-Adresse lautet homemoviecorner[at]hotmail.com. Als Betreff bitte „Auge um Auge“ angeben. Einsendeschluss ist der 28. Februar 2017. Die DVD wird unter den richtigen Einsendern verlost.

Das Ganze findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt. Preise, die auf dem Postweg verloren gehen, können leider nicht ersetzt werden. Bitte auch Namen, Alter und Postadresse angeben (Warnung: Wer keine vollständigen Angaben abliefert, wird automatisch ausgeschlossen!). Diese Daten werden nur im Rahmen des Gewinnspiels verwendet und nicht weitergeleitet – nach Abschluss der Runde werden sie auch sofort gelöscht.

Rodja

INFO: www.mania-pictures.de

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18. Januar 2017 at 09:51

Secret Agent – Teil 02

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Für den zweiten Teil der Webserie „Secret Agent“ konnte Indie-Filmer Christian Varga den renommierten Regisseur Leo Maria Bauer (u.a. „Der Blunzenkönig“, „Die Lottosieger“, „FC Rückpass“, „Wir sind Kaiser“, „Bist du teppert“) als Co-Regisseur gewinnen.

Rodja

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15. Januar 2017 at 10:25

Der 8. Streich: „Tatort Calw – Der Seher“

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© Mania Pictures

© Mania Pictures

Schöne Grüße aus dem Schwabenland

Die Calwer Filmtruppe Mania Pictures rund um Mastermind Armin Schnürle präsentiert am 21. April 2017 mit „Der Seher“ ihren neuesten Film – danach geht der Film wieder auf eine ausgedehnte Kinotour.

Es ist der achte ihrer beliebten „Tatort Calw“-Serie, die vor allem mit Lokalkolorit und viel Action punktet. Das klingt ja schon mal beeindruckend. Noch beeindruckender ist es aber, wenn man schreibt: „Es ist der insgesamt 19. Spielfilm seit Bestehen der Filmgruppe.“ Ha, eat this!

Mit dabei ist auch wieder Tilo Prückner, dessen markantes Gesicht man u.a. aus Stefan Ruzowitzkys „Die Siebtelbauern“ oder dem Oscar-nominierten Drama „Die Fälscher“ kennt. Obwohl er bei Mania Pictures meist nur in skurrilen Nebenrollen zu sehen ist, zählt Prückner quasi zur Stammbesetzung. Regisseur Armin Schnürle schwärmte in einem Interview mit dem HomeMovieCorner von Prückner, „weil er für skurrile Typen einfach wunderbar ist und zudem ein unkomplizierter und umgänglicher Mensch. Er ist im Übrigen der einzige ‚Promi‘, für den ich es inzwischen wage, Rollen zu schreiben.“ Diesmal dürfte Schnürle ein bisschen länger an Prückners Rolle gesessen haben, denn statt einer Neben- hat der Schauspieler nun sogar eine tragende Hauptrolle.

Inhalt: Nikolaus Kaminsky (Tilo Prückner) ist ein ehemaliger Profiler der Polizei, lebt jedoch seit 20 Jahren zurückgezogen und ohne Kontakt zur Außenwelt. Einzig die Nachbarstochter Simone (Julia Schnürle) schafft es ab und zu, ihn aus seinem Schneckenhaus zu locken.

Als er die 12-Jährige eines Tages ohne ersichtlichen Grund mit einem Messer bedroht, ruft das die Kommissare Jäger (Stefan Lörcher), Kraft (Cathrin di Stefano) und Hoffmann (Frieder Pfeiffer) auf den Plan. Eigentlich sind die Polizisten gerade mit einem Entführungsfall beschäftigt, doch als Kaminsky die Ermittler ganz beiläufig auf die Lösung des Falls bringt, wird plötzlich ein weit in der Vergangenheit liegender Fall von Kindsmorden wieder aktuell. Das letzte Opfer des bis heute unbekannten Serienmörders war damals Kaminskys Tochter. Als Kaminsky die Polizisten dann auch noch vor einem neuen Entführungsfall warnt, entsteht der Verdacht, dass der tot geglaubte Killer erneut sein Unwesen treibt. Doch woher hat der Ex-Profiler seine Informationen? Ist er in den Fall verwickelt? Oder hat er womöglich Fähigkeiten, die jenseits unserer rationalen Vorstellungskraft liegen?

Rodja

INFO: www.mania-pictures.de

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9. Januar 2017 at 10:04

Secret Agent – Teil 01

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Über den österreichischen Indie-Filmer Christian Varga habe ich ja zuletzt hier geschrieben. Aus diesem Grund will ich nicht all zu viele Worte verlieren – Vorhang auf für den ersten Teil der Webserie „Secret Agent“.

Rodja

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2. Januar 2017 at 06:50

Birne, Schädel & Haupt – Folge 5

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Neuer Österreichischer Trickfilm wünscht passenderweise mit der aktuellen Folge „Weihnachten“ ein frohes Fest und besinnliche Tage. Und dem möchte ich mich als Produzent des Clips ebenfalls anschließen. (War einer der Perks beim Crowdfunding.)

Rodja

INFO: www.neuer-trickfilm.at

Die Geschichte einer Legende

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Die Geschichte einer Legende – Trailer #1 from DieGeschichteeinerLegende on Vimeo.

© 26 Frames

© 26 Frames

Zuerst der Trailer, dann der ganze Film…

2013 habe ich über die Crowdfunding-Aktion zu „Die Geschichte einer Legende“ von Christoph Tripp berichtet. Vor kurzem wurde nun die Fantasy-Geschichte auf YouTube online gestellt.

So weit ich verstanden habe, strebte Christoph Tripp mit dieser Abschlussarbeit für die Fachhochschule Salzburg einen multimedialen Ansatz an; teils Film, teils Buch. Doch das Projekt wurde jetzt einmal ruhend gestellt, so dass nur der Film fertiggestellt wurde. So etwas muss man auch verstehen, schließlich hat das Leben oft andere Pläne mit uns.

Obwohl also nicht fertig erzählt, finde ich „Die Geschichte einer Legende“ einen bemerkenswerten Film. Es ist ein Kinderfilm, ein Märchen – obwohl es doch eine sehr düstere Komponente hat (bzw. diese vermuten lässt). Und die Art, wie die Animationen mit den Schauspielern agieren, finde ich nicht nur für österreichische Verhältnisse sehr gelungen. Da hoffe ich doch sehr, dass Christoph Tripp seine Vision einmal zu Ende erzählen wird.

Inhalt: Die Freundschaft zwischen Karl und Tobi lebt von ihren regelmäßigen Ausflügen in die Welt der Fantasie. Hier kämpfen sie mit Hilfe einer Vogelscheuche gegen übergroße Raben und erleben großartige Abenteuer. Das einzige Problem ist Tobis Mutter Ursula, die strikt gegen diese Fantasiespiele der Kinder ist. Sie ist der Meinung, ihr Sohn sei verhaltensgestört. Verschärft wird der Konflikt dadurch, dass Tobi von seinem verstorbenen Großvater ein angeblich magisches Amulett geschenkt bekommen hat, welches nicht in die Hände von hasserfüllten und wütenden Menschen geraten darf. Als Ursula es ihrem Sohn wegnimmt, versucht er mit Karl eine außergewöhnliche Rettungsmission zu starten.

Rodja

INFO: www.die-geschichte-einer-legende.com

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23. Dezember 2016 at 08:48

Crowdfunding für (keine) Doku über Thomas Bernhard

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© Greuling/Baldinger

© Greuling/Baldinger

Entweder man macht Kunst – oder wird Kritiker.

Wenn man boshaft wäre, würde man das auf Matthias Greuling, seines Zeichens Filmjournalist („Wiener Zeitung“) sowie Chefredakteur und Herausgeber der Zeitschrift „celluloid“ auslegen. Aber das sind wir ja nicht. (Auch müsste ich mich da selbst an der Nase nehmen, weil… das gilt ja auch für den HomeMovieCorner und mich.) Außerdem bin ich Matthias auch noch dankbar, schließlich hat „celluloid“ mir als recherchierendem Journalisten und dem HomeMovieCorner als Plattform Starthilfe gegeben. Der HMC war ja kurz eine Sub-Page auf der „celluloid“-Site und hatte einige Zeit lang sogar eine fixe Rubrik im Heft.

Aber Matthias war auch immer ein Filmemacher. Durch seine Tätigkeit als Journalist wurde diese Leidenschaft aber – zumindest meinem Eindruck nach – immer mehr zurückgedrängt. Anscheinend brodelt es in Matthias noch immer – denn er und (ebenfalls) Filmjournalist David Baldinger (Ö1) arbeiten bereits seit 2013 an der Doku „Der Bauer zu Nathal“, die bereits zu 80 Prozent abgedreht ist. Für die Postproduktion des bisher vor allem privat finanzierten Films soll nun via Crowdfunding auf Startnext bis zum 30. Jänner 2017 ein Betrag von 12.000 Euro aufgestellt werden.

Dabei handelt es sich aber nicht um einen Lagebericht über den Überlebenskampf eines landwirtschaftlichen Betriebes, sondern um den österreichischen Schriftsteller Thomas Bernhard. Oder… eigentlich auch wiederum nicht. Aber der Reihe nach…

Als der Literat Thomas Bernhard 1989 unerwartet verstarb, galt er bereits als einer der größten österreichischen Schriftsteller. Allerdings war er nicht unumstritten, ja, teilweise sogar richtig angefehdet. Ich weiß nicht, ob sein 1988 uraufgeführtes Theaterstück „Heldenplatz“ der Auslöser oder bereits der Höhepunkt war; die Diskussionen, viel mehr die Schlagzeilen der Medien aufgrund des „Skandalstücks“, das doch nur der österreichischen Mentalität einen Spiegel vorhielt, sind mir aber noch recht lebhaft in Erinnerung.

Nun ist Bernhard also über 27 Jahre tot. Sein Ruf als Skandalautor verblasste – über Tote erzählt man ja prinzipiell nix Schlechtes. Sein literarisches Erbe ist geblieben. Aber wie wird damit umgegangen? Und eben dieser Frage gehen Greuling und Baldinger in ihrer Doku „Der Bauer zu Nathal“ nach.

Der Titel bezieht sich darauf, dass Bernhard sich einen Vierkanthof in Ohlsdorf/Obernathal (Oberösterreich) kaufte und sich mit der Berufsbezeichnung „Landwirt“ im Reisepass niederließ. Aber gehörte er wirklich dazu? Der gefeierte Literat plötzlich als einfacher Bauer? Blieb er nicht trotz seiner regen Teilnahme am Dorfleben immer ein Sonderling? Gab es Schnittmengen zwischen dem Geistesmenschen und seiner Umgebung? Und wie verhält sich Ohlsdorf zu seinem berühmtesten Bewohner heute? Wie man mit einem überlebensgroßen literarischen Erbe umgeht (oder eben nicht), soll der Dokumentarfilm, der 2017 fertig gestellt wird, zeigen.

Rodja

INFO: Crowdfunding auf Startnext www.startnext.com/derbauerzunathal; Film-Site auf Facebook: www.facebook.com/BauerzuNathal

Written by HomeMovieCorner

14. Dezember 2016 at 14:50